Die Bibel kommt von der Katholischen Kirche


Protestant verteidigt die "Apokryphen" als inspiriert!


Die Schrift allein?

Sola Scriptura biblisch widerlegt!

»Und gleichwie die Bibel niemals ein Gegenstand des Glaubens sein kann ohne die Kirche, so kann sie auch ohne dieselbe nie und nimmer als Regel des Glaubens gelten.«
- Giovanni Perrone SJ, Der Protestantismus als Glaubensregel.
Sola scriptura - »die Schrift allein« -, so lautet eines der Hauptprinzipien, auf die sich der Protestantismus stützen will. Ist dieses Fundament tragfähig? In "Die Schrift allein?" unterzieht Joel Peters es einer Belastungsprobe, gleich 21mal. Dabei geht er sachkundig und mit unbestechlicher Logik vor. Das Ergebnis ist eindeutig: Das Sola-Scriptura-Prinzip ist ein menschliches Konstrukt und hat mit der von Jesus Christus gestifteten Religion nichts zu tun. Es steht im absoluten Widerspruch zur Heiligen Schrift, den historischen Fakten und dem gesunden Menschenverstand. Es sind die stillen Worte, die den Sturm bringen - wie es in dieser kleinen apologetischen Schrift geschieht. Sie liefert Sprengstoff, der geeignet ist, einen Grundpfeiler des Protestantismus restlos zu dekonstruieren.

Zur Bestellung bitte auf das Bild klicken!


Die Dunkelmänner

Mythen, Lügen und Legenden um die Kirchengeschichte

Die Wahrheit über die Kirchengeschichte. Zahlreiche Angriffe und Vorurteile gegen die Katholische Kirche und den katholischen Glauben beruhen nicht auf Irrtümern, sondern auf beabsichtigten Verzerrungen historischer Tatsachen. Diese werden in diesem Buch des Historikers Michael Hesemann überführt. Zur Bestellung bitte auf das Bild klicken.


Martin Luther

Wie er leibte, lebte und starb

 


Ablasshandel bis Zölibat

Mit Klischees über die Kirche müssen sich viele Menschen in Diskussionen auseinandersetzen. In persönlichen Gesprächen oder in den sozialen Kommunitäten im Internet begegnen einem die immer gleichen Angriffsformationen. Das »Sündenregister« der Katholischen Kirche ist in den Augen des modernen, aufgeklärten, religionsfernen Menschen ellenlang. Die Kirche wird von außen mit Kritik und Forderungen konfrontiert und muß auch innerhalb ihrer Mauern manche Zerreißprobe bestehen.
Der Philosoph und Publizist Josef Bordat nimmt sich 36 populäre religions- und kirchenkritische Thesen vor und setzt ihnen mit Kenntnisreichtum und Besonnenheit historische und systematische Fakten entgegen. So entsteht eine sachliche und differenzierte Darlegung von Geschichte und Wesen der Katholischen Kirche, die allen Diskussionsteilnehmern zu einem begründeten Urteil über eine der umstrittensten, aber auch wichtigsten Einrichtungen der Menschheit bieten. Zur Bestellung bitte auf das Bild klicken.


Märtyrer der Reformation

Die viel gefeierte Reformation in Deutschland löste nicht nur eine Kirchenspaltung, sondern auch zahlreiche gewalttätige Auseinandersetzungen aus. In diesem Buch stellt der Herausgeber Glaubenszeugen vor, die als Märtyrer der Reformation ihr Leben verloren. Erschütternde und bewegende Schicksale, die zeigen, dass die Reformation viel Leid und Unheil verursachte. Zur Bestellung bitte auf das Bild klicken.


Der Papst der Hitler trotzte

Die bevorstehende Seligsprechung Papst Pius XII. hat die Debatte um seine Rolle während des Zweiten Weltkriegs neu angeheizt. Hätte der Papst die Greueltaten Hitlers stoppen können, indem er Krieg und Judenverfolgung öffentlich verurteilte?
Michael Hesemann zeichnet ein Bild Pius XII. im Licht der neuesten historischen Forschung - und kommt zu einem aufregenden Ergebnis: Pius XII. hat dem deutschen Diktator getrotzt, der Papst war ein subtiler Gegenspieler des Nazi-Terrors.

Zur Bestellung auf das Bild klicken.


Luther und die protestantische Revolution

(Deutscher Untertitel)


Der Papst und der Holocaust

Pius XII. und die geheimen Akten im Vatikan

Kaum ein Vorwurf kann schwerwiegender sein: Papst Pius XII. habe geschwiegen, als er von Hitlers Plan erfuhr, die Juden Europas zu vernichten. Er habe sogar tatenlos zugeschaut, als praktisch unter seinem Fenster die römischen Juden in die Todeslager deportiert wurden. Doch diese Version, auch bekannt als ,,schwarze Legende", ist falsch. Die Beweise, dass es ganz anders war, lagen ein halbes Jahrhundert im Geheimarchiv des Vatikans unter Verschluss. 2018 endlich werden die vielen 100.000 Akten der Forschung zur Verfügung stehen. Dr. h. c. Michael Hesemann hat als einer der ersten Historiker überhaupt Zugang zu den brisantesten Dokumenten des 20. Jahrhunderts erhalten. Im Rahmen seiner umfassenden Aufarbeitung dieses dramatischsten Kapitels der jüngeren Kirchengeschichte werden sie in diesem Band weltexklusiv veröffentlicht. Zur Bestellung auf das Bild klicken.

Offenbarung des Dreieinigen Gottes in Gen 18/19

Die Unitarier meinen, dass der unfassbare Gott dem Menschen unbedingt fassbar und begreifbar sein müsse, so als ob ein Geschöpf den Schöpfer begreifen und fassen könnte. Hier erheben sich Geschöpfe über Gott und beurteilen ihn dann nach ihrem eigenen winzigen und beschränkten Verständnis- und Auffassungsvermögen und schaffen sich dadurch ihre eigenen Götterbilder und passen dann die Bibel danach an. Auf dieser Basis, die konträr zum 1. Gebot steht, meinen sie, Gott könne nicht dreipersonal sein, weil es dann nicht mehr e i n Gott wäre, sondern drei Götter. Weil sie das mit ihrem winzigen Verstand nicht anders begreifen können, lehnen sie einen dreipersonalen Gott ab. Und doch kann Gott dreipersonal und zugleich e i n Gott sein, weil er ganz einfach Gott ist, und ihm das daher in sich selbst möglich ist, ganz gleich ob irgendeines seiner vernunftbegabten Geschöpfe das versteht und diesem das in den Kram passt oder nicht. Nicht Gott hat zu sein, wie SIE es wollen, sondern sie haben zu sein, wie ER es will! Betrachten wir nun, wie uns Gott in 1 Mo 18-19 präsentiert wird:

 

„[1]Und JAHWE erschien ihm (Abraham) … [2]Und er erhob seine Augen und schaute, siehe, da standen drei Männer vor ihm. Und als er sie sah, eilte er ihnen entgegen … [3]und sprach: ‚Mein Herr, habe ich Gnade vor deinen Augen gefunden, so geh doch nicht vorüber an deinem Knecht!’“ (1Mo 18,1-3)

 

In 1 Mo 18,1 steht, dass JAHWE (= GOTT) dem Abraham erschien, nach Vers 2 als drei Personen. Diese drei Personen, die nach Vers 1 JAHWE, der EINE EINZIGE Gott, sind, spricht unser Vater Abraham gleich in Vers 3 mit „HERR“ an, also in der Einzahl. Damit wird bezeugt, dass Gott nicht einpersonal, sondern dreipersonal ist, und dass die drei göttlichen Personen der HERR/JAHWE, der EINE EINZIGE Gott, sind.

 

Dass Abraham hier, wie die Unitarier sagen, nur einen der drei Männer mit „Herr“ angeredet hätte, steht im Text nicht. Das wird sich auf der Basis der eigenen anti-trinitarischen Vorstellung nur so gedacht. Fakt ist, dass dem Abraham die drei Männer erschienen, er ihnen entgegeneilte und sprach: „Mein Herr“. Nichts anderes steht da! Beachten wir dazu noch den folgenden Punkt:

 

„[3]und sprach: „Mein Herr, habe ich Gnade vor deinen Augen gefunden, so geh doch nicht vorüber an deinem Knecht! [4]Man soll ein wenig Wasser bringen, und wascht eure Füße …“

 

Hier redet Abraham also zu DEM, DEN er als „mein Herr“ bezeichnet, und sagt zu IHM: „wascht eure Füße“, womit er mit diesem Plural – „wascht eure Füße“ – kundtut, dass der HERR die in Vers 2 bezeugten drei Männer ist, nach Vers 1 JAHWE (= GOTT), die daraufhin zu ihm als der e i n e HERR sagten: „Tu, wie du gesagt hast!“ Betrachten wir dazu auch 19,18:

 

„Aber Lot sprach zu ihnen: ‚Ach nein, mein Herr!“

 

Hier sehen wir: So, wie Lot zwei der in 18,2-3 erwähnten Männer zusammen als „HERR“ (Singular) bezeichnet, so bezeichnete Abraham nach 18,3 die drei Männer zusammen als „HERR“, was noch einmal deutlich macht, dass alle drei Männer DER HERR, GOTT, JAHWE, sind; sie sind es zu Zweit und sie sind es zu Dritt!

 

Ab Vers 18,9-33 wird dann beschrieben, wie sich einer der drei Männer, die der HERR, JAHWE, sind, gegenüber Abraham als Hauptredner positioniert. Dieser eine der drei Männer wird vom Schreiber dann „ER“, „JAHWE“ bezeichnet:

 

„Da sprach ER (zu Abraham): ‚Gewiss will ich um diese Zeit im künftigen Jahr wieder zu dir kommen …“ (18,10)

„Da sprach JAHWE zu Abraham: ‚Warum lacht Sara …’“ (18,13)

„ER (JAHWE) aber sprach: ‚Doch, du hast gelacht!’“ (18,15)

„Da sprach JAHWE: ‚Sollte ich Abraham verbergen, was ich tun will? …“ (18,17)

„JAHWE sprach: ‚Wenn ich fünfzig Gerechte in Sodom finde … will ich um ihretwillen den ganzen Ort verschonen!“ (18,26)

„ER sprach: ‚Wenn ich darin fünfundvierzig finde, so will ich sie nicht verderben.“ (18,28)

„ER aber sprach: Ich will ihnen nichts tun um der vierzig willen!“ (18,29)

„ER antwortete: Wenn ich dreißig darin finde, so will ich ihnen nichts tun!“ (18,29)

„ER antwortete: Ich will sie nicht verderben um der zwanzig willen.“ (18,31)

„ER aber sprach: Ich will sie nicht verderben um der zehn willen.“ (18,32)

„Und JAHWE ging hinweg …“ (18,33)

 

Daraus wird ersichtlich, dass alle drei Männer zusammen JAHWE, der HERR, sind, und jeder einzelne der drei Männer JAHWE, der HERR, ist; und da spielt es keine Rolle, dass der Schreiber in 18,9-19.22-23 die anderen beiden Männer im Gegensatz zu dem oben angeführten Mann nicht „JAHWE“, sondern „DIE MÄNNER“ bezeichnet, da er auch die zu Abraham sprechende Person in Vers 18,2 „MANN“ nennt, wie die anderen beiden Männer in 18,1-3 „JAHWE“ und wie Abraham in 18,3 „HERR“ und Lot die erwähnten beiden Männer in 19,18 wiederum „HERR“.

 

Dass der Schreiber in 18,9-22 die anderen beiden Männer nicht als „JAHWE“ bezeichnet, liegt lediglich daran, sie von dem zu Abraham redenden Mann und umgekehrt sprachlich voneinander zu unterscheiden, damit der Leser weiß, welche JAHWE-PERSONEN was und was nicht getan haben; denn er hätte ja schreiben können:

 

Da brach JAHWE auf und wandte sich nach Sodom. Und Abraham ging mit ihm, um ihn zu begleiten. Da sprach JAHWE: ‚Sollte ich Abraham verbergen, was ich tun will? …“ (18,16-17)

 

„Und JAHWE wandte sein Angesicht von dort und ging nach Sodom, aber Abraham blieb noch stehen vor JAHWE.“ (18,22)

 

Hätte der Schreiber das in dieser Form geschrieben und beibehalten, dann wüsste der Leser überhaupt nicht, welche der drei Männer was getan haben, weshalb er weise handelte, indem er schrieb:

 

„Da brachen die Männer auf und wandten sich nach Sodom. Und Abraham ging mit ihnen, um sie zu begleiten. Da sprach JAHWE: ‚Sollte ich Abraham verbergen, was ich tun will? …“ (18,16-17)

 

„Und die Männer wandten ihr Angesicht von dort und gingen nach Sodom, aber Abraham blieb noch stehen vor JAHWE.“ (18,22)

 

Das so zu schreiben war ja auch kein Problem, da der Schreiber, wie oben dargelegt, in Vers 18,2 schreibt, dass die zu Abraham redende Person genauso ein Mann ist, wie die anderen beiden, und in 18,1-3, dass die anderen beiden Personen auch JAHWE sind, wie die zu Abraham redende Person. Und dass der zu Abraham redende Mann nicht allein JAHWE ist, bezeugt er auch selbst, wenn er sagt:

 

„Da sprach JAHWE zu Abraham: ‚Warum lacht Sara und spricht: >Sollte ich wirklich noch gebären, so alt ich bin?< Sollte den JAHWE etwas zu wunderbar sein?“ (18,13-14)

 

„Da sprach JAHWE: Sollte ich Abraham verbergen, was ich tun will? … Denn ich habe ihn ersehen, dass er seinen Kindern und seinem Haus nach ihm gebiete, den Weg JAHWES zu bewahren, damit sie Gerechtigkeit und Recht üben, damit JAHWE auf Abraham kommen lasse, was ER ihm verheißen hat.“ (18,17-19)

 

Wir sehen hier, dass dieser Mann, der zu Abraham redete und vom Schreiber als JAHWE bezeugt wird, nicht in der ersten Person Singular („Ich“), sondern in der dritten Person Singular („Er“) spricht: JAHWE sagt hier also nicht: „Sollte MIR etwas zu wunderbar sein?“, sondern: „Sollte JAHWE (IHM!) etwas zu wunderbar sein?“.

 

Und JAHWE sagt ebenso nicht: „Ich habe Abraham ersehen, dass er seinen Kindern und dem Haus nach ihm gebiete, MEINEN Weg zu bewahren …, damit ICH auf Abraham MEINE Verheißungen kommen lasse, die ICH ihm zukommen ließ“, sondern: „Ich habe Abraham ersehen, dass er seinen Kindern und dem Haus nach ihm gebiete, JAHWES (SEINEN!) Weg zu bewahren …, damit JAHWE (ER!) auf Abraham seine Verheißungen kommen lasse, die JAHWE (ER!) ihm zukommen ließ.“

 

Damit bezeugt diese JAHWE-PERSON, dass es noch mindestens eine weitere JAHWE-PERSON gibt, WELCHER nichts zu wunderbar ist, DEREN Weg von Abrahams Kindern und Haus bewahrt werden sollte, und DIE auf Abraham IHRE Verheißungen kommen lässt. Das wird also dadurch deutlich, dass die JAHWE-PERSON in 18,17-19 in der ICH-Form zu reden anfängt, diese ICH-Form an den aufgezeigten Stellen nicht beibehält, und stattdessen in der ER-Form weiterredet:

 

„ICH habe Abraham ersehen, dass er seinen Kindern und dem Haus nach ihm gebiete, JAHWES (SEINEN!) Weg zu bewahren …, damit JAHWE (ER!) auf Abraham seine Verheißungen kommen lasse, die JAHWE (ER!) ihm zukommen ließ.“

 

Hier unterscheidet sich diese JAHWE-PERSON selbst, höchstpersönlich, von einer anderen JAHWE-PERSON, indem SIE von JENER ANDEREN JAHWE-PERSON spricht, die somit nicht sie selbst ist. Bei jener JAHWE-PERSON, von der diese JAHWE-PERSON hier spricht, handelt es sich demzufolge um eine der beiden nach Sodom gegangenen Männer; oder die zu Abraham redende JAHWE-PERSON spricht von allen beiden nach Sodom gegangenen Männern, die nach 18,1-3 genauso JAHWE sind, wie sie selbst. Bestätigt wird das alles noch durch JAHWES folgende Aussage zu Abraham:

 

„[20]Und JAHWE sprach: ‚Das Geschrei über Sodom und Gomorra ist groß, und ihre Sünde ist sehr schwer. [21]Darum will ICH hinabsteigen und sehen, ob sie es wirklich ganz nach dem Geschrei über sie getrieben haben, das vor mich gekommen ist, oder ob nicht, ICH will es wissen.‘ [22]Und DIE MÄNNER wandten ihr Angesicht von dort und gingen nach Sodom; aber Abraham blieb noch stehen vor JAHWE.“ (18,20-22)

 

Hier in 18,20-21 handelt es sich nicht nur um die sonst zu Abraham sprechende JAHWE-PERSON, die wir oben vernommen haben, sondern auch um die anderen beiden JAHWE-PERSONEN, weil es heißt, dass JAHWE höchstpersönlich nach Sodom und Gomorra gehen wolle, um sich dort direkt vor Ort von den dort geschehenen sehr schweren Sünden zu überzeugen, und gleich darauf zwei der drei Männer nach Sodom gingen, während der andere Mann nach 18,20.33 nach Gomorra ging, um dort das in 18,21 Gesagte zu verwirklichen. Dem zufolge sind alle drei Männer JAHWE. Gehen wir weiter:

 

In 19,13 sagen die beiden nach Sodom gekommenen Männer zu Lot, dass JAHWE, also jener Mann, der bei Abraham zurückgeblieben ist, sie gesandt habe, Sodom zu vernichten. Und gleich im folgenden Vers 14 spricht Lot gegenüber seinen Schwiegersöhnen von JAHWE, der Sodom vernichten würde. Wenn die beiden Männer nach Vers 19,13 von sich sagen, sie würden Sodom vernichten, und Lot in Vers 14 sagt, dass JAHWE Sodom vernichten wird, so wird damit ausgesagt, dass sowohl der Mann, der bei Abraham zurückblieb, JAHWE ist, als auch die beiden nach Sodom gekommenen Männer JAHWE sind. Der eine Mann (JAHWE), der bei Abraham zurückblieb, hat somit die anderen beiden Männer (JAHWE) nach Sodom gesandt, damit sie (JAHWE) Sodom vernichten. Das korrespondiert mit 18,21, wonach JAHWE sagt, dass er selbst, höchstpersönlich, nach Sodom gehen würde, und Lot die nach Sodom gekommenen Männer als „HERR“ (Einzahl) bezeichnet.

 

Damit wird auch verständlich, warum die zwei nach Sodom gekommenen Männer, die JAHWE sind, in Vers 19,1 als „Boten“ bezeichnet werden: Weil der eine Mann (JAHWE) sie (JAHWE) nach Sodom gesandt hat, damit sie (JAHWE) Sodom vernichten! Deshalb ist in allen mir bekannten Bibelübersetzungen das in 19,1 vorkommende Wort „malakim“ (Mehrzahl) falsch und irreführend mit „die Engel“ übersetzt. Das Wort „malakim“ bedeutet grundsätzlich „Boten“, "Gesandte", die nun Menschen, Engel oder auch, wie hier, die letzten beiden der drei göttlichen Personen sein können. So, wie nach 1 Mo 16,17 „malak“ (Singular) ein Engel ist, so ist nach Mal 3,1 der dort zuerst genannte „malak“ Johannes der Täufer, und der dort zweitgenannte „malak“ Gott, der Sohn, der vom Vater gesandt wurde, um den Menschen die Erlösung zu erwirken (Gal 4,4), wobei in Mal 3,1 Gott selbst sagt, er würde den Täufer als seinen Boten vor sich her senden, womit er also sagt, dass er (Gott) Jesus Christus, der Messias, ist. Es ist also nichts Außergewöhnliches, wenn auch der SOHN als „malak“ (= Gesandte des VATERS) bezeichnet wird. Ebenso ist auch der Heilige Geist gemäß der Schrift der Gesandte im Neuen Bund, weil er vom Vater und vom Sohn den Christen gesandt wird (Gal 4,6).

 

Und so können wir annehmen, dass es sich bei den beiden nach Sodom gekommenen göttlichen Personen um den Sohn und den Heiligen Geist handelt, weil es allein der Vater ist, der die anderen göttlichen Personen sendet: Der Vater sendet seinen Sohn und seinen und seines Sohnes Geist; der Sohn sendet nur seinen und seines Vaters Geist, aber nie seinen Vater, und der Geist sendet keinen von Beiden.

 

Wir haben gesehen, dass Lot die beiden zu ihm nach Sodom gekommenen Männer zusammen als „HERR“ (Singular) bezeichnet und damit bezeugt, dass sie beide der e i n e Herr sind. In 19,1-2 lesen wir dann:

 

„Lot … sprach (zu ihnen): ‚Siehe, meine Herren! Kehrt ein …“

 

Das heißt, dass alle drei Männer zusammen der e i n e Herr sind, dass zwei dieser drei Männer der e i n e Herr sind, dass aber auch jeder einzelne von ihnen der Herr ist, weshalb Lot sie zusammen sowohl als „Herr“, als auch als „Herren“ bezeichnen konnte.

 

Aus 1 Mo 18 und 19 ersehen wir also, dass der eine einzige Gott nicht ein-, sondern dreipersonal ist, weshalb Christus aufgetragen hat, die Menschen „Auf DEM Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“ zu taufen (Mt 28,19). Alle Drei, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist, haben den ein und denselben Namen, der sie als EINS, als GOTT, bezeichnet. Und eben dieser Name, den sie haben, ist uns ja in 1 Mo 18 kund getan worden:

 

„[1]Und JAHWE erschien ihm (Abraham) … [2]Und er erhob seine Augen und schaute, siehe, da standen drei Männer vor ihm. Und als er sie sah, eilte er ihnen entgegen … [3]und sprach: ‚Mein Herr, habe ich Gnade vor deinen Augen gefunden, so geh doch nicht vorüber an deinem Knecht!’“ (1 Mo 18,1-3)

 

Ihr Name ist JAHWE.

 

Weil JAHWE also dreipersonal ist, rufen die vier Seraphim in Jes 6,3 und Offb 4,8 nicht: „Heilig ist JAHWE Zebaoth“, und: „Heilig ist der Herr“, sondern: „Heilig, heilig, heilig ist JAHWE Zebaoth“, und: „Heilig, heilig, heilig ist der Herr“. Auf diese Weise bezeugen die Seraphim Gott als dreimal Heiligen und weisen somit auf seine Dreipersonalität hin. Jedes der drei „heilig“ bezieht sich auf jeweils eine der drei göttlichen Personen: Das erste „heilig“ bezieht sich auf den Vater, das zweite „heilig“ auf den Sohn und das dritte „heilig“ auf den Heiligen Geist, auch dann, wenn in Offb 4 der auf diese Weise angedeutete dreipersonale Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist, auf den ersten Blick wie eine einzige Person wahrgenommen wird:

 

„… und auf dem Thron saß einer, und der darauf saß, war wie Jaspis und Sardisstein anzusehen …“ (Offb 4,2-3)

 

Hier wird nämlich nicht eine Person erblickt, wie man meint, sondern der eine Gott, der nicht „heilig“, sondern „heilig, heilig, heilig“, dreimal „heilig“, ist, weil er dreipersonal ist: Vater (heilig) und Sohn (heilig) und Heiliger Geist (heilig). „Einer“ in Offb 4,2-3 bezieht sich daher nicht auf eine einzige Person, sondern auf den einen einzigen Gott, der dreipersonal und somit dreimal heilig ist.

 

Wenn also Johannes sagt, dass auf dem göttlichen Thron einer saß, dann bezieht er sich auf den einen einzigen Gott, nicht auf eine einzige Person. Wenn dann die vier Seraphim den einen einzigen Gott dann als dreimal Heiligen offenbaren, so muss Johannes den EINEN auf dem Thron dreipersonal gesehen haben wie Abraham:

 

„JAHWE [einer] aber erschien ihm … Und als er seine Augen erhob, erschienen ihm drei [!] Männer -…“ (1Mo 18,1-2)

 

Und diese drei Männer sprach Abraham nach 1 Mo 18,3 dann mit „Herr“ (Singular) an und bekannte sie auf diese Weise als den EINEN, wie ihn Johannes auf dem Thron sah: „… und auf dem Thron saß einer …“

 

Halten wir zum Schluss fest:

 

Der eine einzige Gott ist dreipersonal. Die drei göttlichen Personen zusammen sind der eine einzige Gott, jeweils zwei der drei göttlichen Personen zusammen sind der eine einzige Gott und jeweils eine der drei göttlichen Personen ist der eine einzige Gott. Dies ist die Erklärung für das bewusste grammatikalische Durcheinander des in diesem Artikel behandelten inspirierten Bibeltextes.

 

 

 

Protestantismuswiderlegende Youtube-Kanäle


Website teilen

Besucher

 
 
 
 
 
 
 
 

Wichtige Websites


Lebens- und Bekehrungszeugnis eines Ex-Evangelikalen

 

I

II

III


Der Weg eines Evangelikalen zur Katholischen Kirche


Evangelikaler Calvinist wird Katholik


Vom Protestantismus zum Katholizismus

 

Teil 1: Sola Scriptura

Teil 2: Rechtfertigung

Teil 3: Die Kirche


Ex-Protestant liest die Bibel

Warum die Bibel mich katholisch machte


Unser Weg nach Rom

In den letzten Jahren haben die Ex-Evangelikalen Scott und Kimberly Hahn auf vielen Veranstaltungen in den USA vor Tausenden von Menschen über ihre Konversion in die katholische Kirche  und über die Wahrheit und Reichtum des katholischen Glaubens gesprochen. Die Aufzeichnungen dieser Vorträge gingen hinaus in die ganze Welt. In diesem Buch haben sie ihre Geschichte niedergeschrieben als Zeugnis für ihren unglaublichen geistlichen Weg =nach Hause= in die weltweite Familie Gottes: die katholische Kirche. Zur Bestellung des Buches bitte auf das Bild klicken.


Endlich zuhause

Ein schönes Gefühl, wenn man endlich (wieder) zuhause ist. Lange war Volker Jordan auf der Suche nach der wahren Kirche und dem unverfälschtem Glauben. Auf dem Weg dorthin lernte er viele Kirchen und Gemeinschaften, vor allem protestantische, kennen. Erst im katholischen Christentum fand er zur ganzen Fülle des Heils. Der Weg seiner Irrfahrt zeigt die Stärken der katholischen Kirche und Gemeinschaft. In einem ausführlichen persönlichen , offenen Frage- und Anwort-Gespräch wird hier der Weg zur Kirche ehrlich geschildert. Zur Bestellung bitte auf das Bild klicken.


Warum werden wir nicht katholisch?

Ein evangelischer Pfarrer stellt mit diesem Buch die provozierende Frage an seine evangelischen Mitchristen: „Warum werden wir nicht katholisch?“ Intensiv befasst er sich mit den Gründen, die für die fortdauernde Trennung der christlichen Konfessionen ins Feld geführt werden: mit dem Papst und seinem Unfehlbarkeitsanspruch, mit der Bedeutung der Überlieferung neben der Heiligen Schrift, mit der Marien- und Heiligenverehrung, mit dem Ablass und dem Fegefeuer, mit der Lehre über den Glauben und die guten Werke sowie mit den feierlichen Liturgien unter Verwendung von Weihrauch in goldgeschmückten Kirchen. Hierbei kommt der Autor zu erstaunlichen Ergebnissen.
Andreas Theurer (geb. 1966) ist evangelischer Pfarrer in der württembergischen Landeskirche. Seine Frau Gudrun wurde 2007 in die württembergische Landessynode gewählt. Beiden ist die Einheit der Kirche ein Herzensanliegen. kart., 96 S., Zur Bestellung bitte auf das Bild klicken.


Königin des Himmels

Maria suchen und finden

Schott Hahn, ehemaliger Evangelikaler, jetzt katholisch, zeigt in diesem Buch anhand der Heiligen Schrift Maria als die Königin des Himmels. Um das Buch zu bestellen, klicken Sie auf das Bild.


Was trennt die Konfessionen?

Ein Heft, das Sie für 5 EUR auf der Seite der Christlichen Mitte bestellen können. Bitte auf das Bild klicken. Dann werden Sie zur Seite weitergeleitet.

Dies ist eine mit page4 erstellte kostenlose Webseite. Gestalte deine Eigene auf www.page4.com
 
GotAnswers 0