Die Bibel kommt von der Katholischen Kirche


Protestant verteidigt die "Apokryphen" als inspiriert!


Die Schrift allein?

Sola Scriptura biblisch widerlegt!

»Und gleichwie die Bibel niemals ein Gegenstand des Glaubens sein kann ohne die Kirche, so kann sie auch ohne dieselbe nie und nimmer als Regel des Glaubens gelten.«
- Giovanni Perrone SJ, Der Protestantismus als Glaubensregel.
Sola scriptura - »die Schrift allein« -, so lautet eines der Hauptprinzipien, auf die sich der Protestantismus stützen will. Ist dieses Fundament tragfähig? In "Die Schrift allein?" unterzieht Joel Peters es einer Belastungsprobe, gleich 21mal. Dabei geht er sachkundig und mit unbestechlicher Logik vor. Das Ergebnis ist eindeutig: Das Sola-Scriptura-Prinzip ist ein menschliches Konstrukt und hat mit der von Jesus Christus gestifteten Religion nichts zu tun. Es steht im absoluten Widerspruch zur Heiligen Schrift, den historischen Fakten und dem gesunden Menschenverstand. Es sind die stillen Worte, die den Sturm bringen - wie es in dieser kleinen apologetischen Schrift geschieht. Sie liefert Sprengstoff, der geeignet ist, einen Grundpfeiler des Protestantismus restlos zu dekonstruieren.

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Die Dunkelmänner

Mythen, Lügen und Legenden um die Kirchengeschichte

Die Wahrheit über die Kirchengeschichte. Zahlreiche Angriffe und Vorurteile gegen die Katholische Kirche und den katholischen Glauben beruhen nicht auf Irrtümern, sondern auf beabsichtigten Verzerrungen historischer Tatsachen. Diese werden in diesem Buch des Historikers Michael Hesemann überführt. Zur Bestellung bitte auf das Bild klicken.


Martin Luther

Wie er leibte, lebte und starb

 


Ablasshandel bis Zölibat

Mit Klischees über die Kirche müssen sich viele Menschen in Diskussionen auseinandersetzen. In persönlichen Gesprächen oder in den sozialen Kommunitäten im Internet begegnen einem die immer gleichen Angriffsformationen. Das »Sündenregister« der Katholischen Kirche ist in den Augen des modernen, aufgeklärten, religionsfernen Menschen ellenlang. Die Kirche wird von außen mit Kritik und Forderungen konfrontiert und muß auch innerhalb ihrer Mauern manche Zerreißprobe bestehen.
Der Philosoph und Publizist Josef Bordat nimmt sich 36 populäre religions- und kirchenkritische Thesen vor und setzt ihnen mit Kenntnisreichtum und Besonnenheit historische und systematische Fakten entgegen. So entsteht eine sachliche und differenzierte Darlegung von Geschichte und Wesen der Katholischen Kirche, die allen Diskussionsteilnehmern zu einem begründeten Urteil über eine der umstrittensten, aber auch wichtigsten Einrichtungen der Menschheit bieten. Zur Bestellung bitte auf das Bild klicken.


Märtyrer der Reformation

Die viel gefeierte Reformation in Deutschland löste nicht nur eine Kirchenspaltung, sondern auch zahlreiche gewalttätige Auseinandersetzungen aus. In diesem Buch stellt der Herausgeber Glaubenszeugen vor, die als Märtyrer der Reformation ihr Leben verloren. Erschütternde und bewegende Schicksale, die zeigen, dass die Reformation viel Leid und Unheil verursachte. Zur Bestellung bitte auf das Bild klicken.


Der Papst der Hitler trotzte

Die bevorstehende Seligsprechung Papst Pius XII. hat die Debatte um seine Rolle während des Zweiten Weltkriegs neu angeheizt. Hätte der Papst die Greueltaten Hitlers stoppen können, indem er Krieg und Judenverfolgung öffentlich verurteilte?
Michael Hesemann zeichnet ein Bild Pius XII. im Licht der neuesten historischen Forschung - und kommt zu einem aufregenden Ergebnis: Pius XII. hat dem deutschen Diktator getrotzt, der Papst war ein subtiler Gegenspieler des Nazi-Terrors.

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Luther und die protestantische Revolution

(Deutscher Untertitel)


Der Papst und der Holocaust

Pius XII. und die geheimen Akten im Vatikan

Kaum ein Vorwurf kann schwerwiegender sein: Papst Pius XII. habe geschwiegen, als er von Hitlers Plan erfuhr, die Juden Europas zu vernichten. Er habe sogar tatenlos zugeschaut, als praktisch unter seinem Fenster die römischen Juden in die Todeslager deportiert wurden. Doch diese Version, auch bekannt als ,,schwarze Legende", ist falsch. Die Beweise, dass es ganz anders war, lagen ein halbes Jahrhundert im Geheimarchiv des Vatikans unter Verschluss. 2018 endlich werden die vielen 100.000 Akten der Forschung zur Verfügung stehen. Dr. h. c. Michael Hesemann hat als einer der ersten Historiker überhaupt Zugang zu den brisantesten Dokumenten des 20. Jahrhunderts erhalten. Im Rahmen seiner umfassenden Aufarbeitung dieses dramatischsten Kapitels der jüngeren Kirchengeschichte werden sie in diesem Band weltexklusiv veröffentlicht. Zur Bestellung auf das Bild klicken.

Kommende Vorzeichen

1. Die Phase der „Aufstände“

 

Wenn wir die „Endzeitrede“ unseres Herrn Jesus Christus in den Evangelien lesen, dann stellen wir fest, dass Er darin einige bedeutende Ereignisse mitteilt, die der großen Drangsal des Dritten Weltkrieges als dessen Vorzeichen vorausgehen werden. Ich zitiere nach Lukas:


„Wenn ihr aber von Kriegen und Aufständen hört, so lasst euch nicht schrecken, denn dies muss zuvor eintreten, aber nicht sogleich das Ende. … Aufstehen wird Volk gegen Volk und Reich gegen Reich, und es werden große Erdbeben sein, Hungersnöte und Seuchen allerorts und Schrecknisse und große Zeichen vom Himmel.“ (Lk. 21,9-11)

 

Eines der markantesten Vorzeichen des Dritten Weltkrieges sind die „Aufstände“. In dieser Bezeichnung sind Unruhen, Volksaufstände, Revolutionen, Revolten, Putschs und Bürgerkriege zusammengefasst, die sich bis zum Ausbruch des Dritten Weltkrieges hinziehen. In den katholischen Prophezeiungen späterer Zeiten werden die Aufstände ebenfalls als Vorzeichen des Dritten Weltkrieges genannt:


UNSERE LIEBE FRAU an die sel. Elena Aiello, 1955
"Höre genau zu und offenbare es der ganzen Welt: … Bald wird die Welt heimgesucht mit … blutigen Revolutionen ...“
"Der Zorn Gottes ist nahe und die Menschheit wird großes Unglück erleiden müssen: blutige Revolutionen ... Die Welt wird durch einen neuen schrecklichen Krieg erschüttert werden.“

SEL. ANNA MARIA TAIGI, 1769-1837
„Gott wird zwei Strafgerichte verhängen: eines geht von der Erde aus, nämlich Kriege, Revolutionen und andere Übel, das andere Strafgericht geht vom Himmel aus.“

MÖNCH VON WERL, 1701
„Es wird dann zu einem allgemeinen Aufruhr kommen, so daß der Vater gegen den Sohn und der Sohn gegen den Vater steht. …“

JOSEPHINE DU BOURG, katholisch, 1788-1862
„Die Strafgerichte Gottes werden auf verschiedene Weise über uns kommen: Plagen, Aufruhr, vergossenes Blut.“

SCHWESTER MARIE BAOURDI, 1878
„Alle Staaten werden ... durch Bürgerkriege furchtbar erschüttert werden ...“

KLARISSIN MAGDALENA PORSAT, 1773-1843
„Nach der allgemeinen Anarchie wird ein großes übernatürliches Sterben eintreten ...“

Bis zum Dritten Weltkrieg käme es also zu „einem allgemeinen Aufruhr“, zu „blutigen Revolutionen“, zu Bürgerkriegen, von denen alle Staaten betroffen sein würden, und infolgedessen zu einer „allgemeinen Anarchie“. Dies alles fasst der Herr in der Bezeichnung „Aufstände“ zusammen. An diesem markanten Vorzeichen erkennen wir, dass der Dritte Weltkrieg nahe bevorsteht.

 

Damit wir uns orientieren können, ist es wichtig, zu wissen, wann diese Phase der „Aufstände“, die in einem allgemeinen Aufruhr und in einer allgemeinen Anarchie gipfeln wird, beginnt. Lange Zeit war ich als Prophezeiungsforscher, wie auch alle anderen, der Meinung, dass die Zeit der „Aufstände“ Wochen oder Monate vor Ausbruch des Dritten Weltkrieges beginnen würde. Dieser Irrtum war nicht unsere Schuld, weil wir uns lediglich an jenen Prophezeiungen orientiert haben, die uns Prophezeiungsforschern zur Verfügung gestanden haben. Doch dann stieß ich auf eine Prophezeiung eines mir bekannten US-Amerikaners deutscher Abstammung (Basey) aus dem Jahr 1973, die mich über den tatsächlichen Beginn der Aufstände-Phase aufklärte; sie lautet:


„Viele Aufstände und gewalttätige Demonstrationen in Städten. Es fing im Nahen Osten und Afrika an, dann verbreitete es sich nach Europa und dem Fernen Osten …“

 

Die vielen Aufstände und gewalttätigen Demonstrationen, die Basey 1973 vorhersah, sollten „im Nahen Osten und Afrika“ beginnen, und sich dann „nach Europa und dem Fernen Osten“ ausbreiten. Basey sah hier den sog. „Arabischen Frühling“ voraus. Unter dieser Bezeichnung versteht „man eine im Dezember 2010 beginnende Serie von Protesten, Aufständen, Revolten und Revolutionen in der Arabischen Welt, welche sich, beginnend mit der Revolution in Tunesien, in etlichen Staaten des Nahen Osten … und Nordafrika .. gegen die dort autoritär herrschenden Regime und die politischen und sozialen Strukturen dieser Länder“ richteten.1 Die Aufstände und Unruhen schwappten dann, wie vorhergesehen, tatsächlich nach Europa und dem Fernen Osten über; in Europa waren Portugal, Spanien, Frankreich, England, Schweden, Ukraine, Griechenland und die Türkei betroffen, im Mittleren und Fernen Osten die Länder Iran, Afghanistan, Indien, Vietnam und China (Stand 2018). Pater Nectou (1760) hebt dabei die Unruhen in England besonders hervor:


„Man wird nah an dieser Katastrophe sein, wenn in England die Unruhen beginnen. Man wird es an diesem Zeichen erkennen, wie man den Sommer erkennt, wenn der Feigenbaum anfängt zu blühen.“

 

Wie bereits erwähnt, begannen die Unruhen in England 2011 zeitgleich mit dem „Arabischen Frühling“. Weitere massive Unruhen in England gab es 2016.

 

Ich ziehe aus alledem den Schluss, dass wir uns seit 2010 inmitten der prophezeiten Aufstände-Phase befinden, die sich bis zum Ausbruch des Dritten Weltkrieges hinziehen wird. Das heißt, bis zum Ausbruch des Dritten Weltkrieges haben wir weiterhin mit bedeutenden gewalttätigen Demonstrationen, Unruhen, Aufständen, Revolutionen, Revolten, Bürgerkriegen, Aufruhr, Chaos und Anarchie in der Welt, einschließlich Europa und hier auch in Deutschland, zu rechnen, wobei sich diese Phase, in der wir uns seit 2010 befinden, den Prophezeiungen nach im Verlauf der Zeit noch zuspitzen wird, so dass es nach dem Mönch von Werl „zu einem allgemeinen Aufruhr“ und nach Porsat zu einer „allgemeinen Anarchie“ kommen wird.

 

_______________

1 http://de.wikipedia/wiki/Arabischer_Frühling

 

 

 

2. Die Rückkehr des Kommunismus

 

Die meisten Menschen, auch die meisten Katholiken, sind der Meinung, dass der Kommunismus seit der Wende tot sei. Doch die Muttergottes prophezeite am 5. Mai 1954 in Kerizinen:

 

Bald wird Russland helfend in den Krieg eingreifen; das wird ein harter Schlag für eure Feinde (die deutschen Nationalsozialisten) sein. Von nun an betet, betet viel, ihr christlichen Seelen, für dieses große Land, das der Kirche noch feindlich gegenübersteht; sonst werden sich nach dem Krieg die Kommunisten an vielen Orten, zum Schaden der Kirche festsetzen.

 

Und in einer Zukunftschau vom 1. Mai 1944, die die Seherin von Kerizinen hatte, wurde gezeigt:

 

Ich sehe zwei lebende Szenen. Jede bildet den aufgeschlagenen Flügel eines zweiteiligen Gemäldes. Auf der linken Seite sieht man, wie Menschen Fahnen schwingen, die sie überall anbringen wollen. Priester versuchen, sich ihnen entgegenzustellen, werden aber beschimpft und bedroht. Eine abscheuliche Gestalt, die mir der Teufel zu sein scheint, hockt in der linken, unteren Ecke des Bildes und feuert, voll boshafter Freude, die Fahnenträger an. Im rechten Winkel steht Maria, so gekleidet, wie gewöhnlich bei den Erscheinungen. Sie weint. Unter dieser Szene steht geschrieben: 'BILD DES KOMMUNISMUS'. Auf der rechten Seite sieht man, wie blau-weiß gekleidete Mädchen den Rosenkranz beten. Darunter steht: 'RETTUNG VOR DEM KOMMUNISMUS'.“

 

Diese Schau und die Prophezeiung vom 5. Mai 1941 zeigen, dass sich die Kommunisten künftig „an vielen Orten“ der westlichen Welt festsetzen und öffentlich kommunistische Fahnen schwingen werden, „die sie überall anbringen wollen“. Es wird also einen kommunistischen Aufschwung in der westlichen Welt geben. Das belegt auch die Prophezeiung der Garabandal-Seherin Conchita von 1965: Wenn der Kommunismus wiederkommt, wird das alles kommen“. Auf die Frage: „Was heißt 'wiederkommt'?“, antwortete sie: „Ja, wenn er auf's Neue wiederkommt.“ - „Heißt das, dass der Kommunismus vorher vergehen wird?“ - „Ich weiß es nicht. 'Wenn der Kommunismus wiederkommt', sagte die Heilige Jungfrau.“ Auch wenn die Aussage der Heiligen Jungfrau deutlich ist, wollte sich Conchita auf eigene Interpretationen nicht einlassen, da sie offenbar befürchtete, dass sich daraus Irrtümer ergeben könnten. Deshalb ließ sie die Aussage der Gottesmutter so stehen, wie sie formuliert war. Die Prophezeiung der Muttergottes besagt, dass der Kommunismus zwischenzeitlich vergeht. Das hat sich dann ca. 25 Jahre nach dieser Prophezeiung mit der Wende in Osteuropa erfüllt. Doch der Kommunismus soll danach wiederkommen. Gemäß einem Protokollanten habe das auch Therese von Konnersreuth prophezeit:


"Der Kommunismus bricht zusammen, aber drei Jahrzehnte nach meinem Tod lebt er wieder auf, und alles wird sich erfüllen."


Therese starb 1962. Dem Wortlaut nach hätte der Kommunismus noch vor Gorbatschow untergegangen sein müssen, um dann 1992 wieder aufzuleben. Und das ist zeitlich gesehen falsch. Entweder hatte Therese ihre Visionen falsch verstanden, wovon ich nicht ausgehe, oder ihre Prophezeiung wurde einfach fehlerhaft überliefert, was seitens Protokollanten durchaus vorkommt, wie sich das auch teilweise in den prophetischen Feldpostbriefen des Andreas Rill von 1914 zeigt. Es gibt daher einen möglichen Lösungsansatz, der diese fehlerhaft überlieferte Prophezeiung ins rechte Licht rückt: Der Kommunismus sollte Thereses Visionen zufolge 30 Jahre nach ihrem Tod, also 1992, zusammenbrechen und später dann wieder aufleben. So wäre die Prophezeiung zeitlich gesehen richtig!


Doch unabhängig von der Zeitangabe ist die Prophezeiung dieselbe, die von der Heiligen Jungfrau stammt: Der Kommunismus sollte zusammenbrechen, was um 1991 geschehen war, und danach wieder aufleben.


Ergänzend sagten die Garabandal-Seherin Marie Loli und Leonie van den Dyck:


Marie Loli (1978):Die Madonna sprach mehrere Male über den Kommunismus. Ich kann mich nicht erinnern wie oft, aber sie sagte, dass eine Zeit kommen werde, in der es aussieht, als ob der Kommunismus die ganze Welt überwältigen und überfluten würde ...“


Leonie van den Dyck (1950er Jahre): Dann werden die Roten kommen, und das Schicksal der Ostvölker wird das unsere. Wo die Horden hinkommen, verliert das Leben seinen Wert. Es ist dann nur noch Barbarei und wilder Terror, ein Chaos von Elend. Eine noch nie gekannte Sklaverei wird das Schicksal der Menschen. Wenn dies geschieht, wird die Kultur Europas hinweggefegt, wird jede Menschenwürde zertreten werden. Die Gläubigen werden auf teuflische Weise verfolgt. Alles unterliegt der vollen Macht Satans. Das Schicksal der Völker des Ostens wird über uns kommen und mit unvorstellbaren Greueln an uns vollzogen. Kirche und Gläubige haben eine sehr harte Verfolgung zu erleiden. Viele Bischöfe und Priester werden zur Zwangsarbeit in Konzentrationslagern verurteilt. Wie Wild werden sie aufgejagt. Einzelne werden aus Angst den Glauben verleugnen und den Verfolgern Hilfe leisten.“

 

Mit diesem prophezeiten weltweiten Triumphzug des Kommunismus ist noch vor dem Dritten Weltkrieg zu rechnen, weil gemäß den Prophezeiungen danach andere Zeiten anbrechen, in denen der Kommunismus keine Rolle mehr spielen wird.

 

 

 

3. Das Attentat auf den Papst

 

In die Zeit der kommenden Kirchenverfolgung, die prophezeit wird, und die sich seit 2015 schon unterschwellig andeutet, dürfte ein Ereignis fallen, das der hl. Don Bosco in einer seiner Zukunftsvisionen sah. Ich gehe einen Teil seiner Vision durch:


... Da der Oberbefehlshaber auf dem großen Schiff (Vatikan), der kein geringerer als der Bischof von Rom, also der Heilige Vater selber ist, die Wut der Feinde und die gefahrvolle Lage sieht, in der sich seine Gläubigen befinden, beschließt er, die Kapitäne der ihm unterstellten Schiffe (Bistümer) zu versammeln, um über das, was nun zu tun ist, zu beraten. Alle Kapitäne begeben sich aufs Hauptschiff und vereinigen sich um den Papst. Sie halten Rat, aber da Wind und Wetter sich immer drohender gestalten, sind sie gezwungen, wieder auf ihre eigenen Schiffe zurückzukehren, um deren Führung zu übernehmen.“

 

Mit diesen Worten prophezeite der Heilige das Erste Vatikanische Konzil (1869-70). Der Heilige berichtet weiter:

 

Als es ein wenig ruhig geworden ist, vereinigt der Papst zum zweiten Male die Kapitäne der einzelnen Schiffe um sich, während das Hauptschiff seinen Lauf fortsetzt.“

 

Das war das Zweite Vatikanische Konzil, das von 1962 bis 1965 stattfand. Der Seher weiter:


Da auf einmal fällt der Papst, schwer getroffen. Seine Umgebung eilt ihm sofort zu Hilfe und hebt ihn auf.“

 

Nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil sollte ein Attentat auf den Papst verübt werden, welches dieser überlebt. Dieses Attentat ereignete sich am 13. Mai 1981, als der Türke Ali Ağca auf den Papst schoss. Schwer getroffen, fiel der Papst, und „seine Umgebung eilte „ihm sofort zu Hilfe und“ hob „ihn auf“. 

 

Der Heilige weiter:

 

Zum zweiten Male wird der Papst getroffen, er fällt von neuem und stirbt. Bei den Feinden erhebt sich Sieges- und Freudengeschrei, von ihren Schiffen vernimmt man unbeschreiblichen Jubel. Allein, kaum ist der Papst tot, so tritt schon ein anderer Papst an seine Stelle. Die versammelten Kapitäne haben ihn so schnell gewählt, daß die Todesnachricht des Papstes mit der Wahl seines Nachfolgers gleichzeitig bekannt wird. Nun schwindet den Gegnern der Mut."

 

Dieses zweite Attentat, bei dem wiederum auf den Papst geschossen wird, steht noch aus. Diesmal erliegt der Papst seinen Verletzungen und stirbt. Unmittelbar nach seinem Tod wird „schon ein anderer Papst“ gewählt, und zwar unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Offenbar sind die Kardinäle zu dem Zeitpunkt, wenn der Papst stirbt, bereits im Vatikan versammelt und nutzen die Gelegenheit zur Papstwahl, so dass „die Todesnachricht des Papstes mit der Wahl seines Nachfolgers gleichzeitig bekannt“ gegeben wird.

 

Dieses Ereignis ist eindeutig der Zeit vor Ausbruch des Dritten Weltkrieges zuzuordnen, und gilt daher als dessen Vorzeichen, an dem man sich orientieren kann, auch wenn wir nicht wissen, wie weit es zeitlich vom Zeitpunkt des Kriegsausbruchs entfernt liegt. Meinem gegenwärtigen Forschungsstand zufolge fällt es jedoch nicht ins Kriegsjahr. Es muss sich noch vor dem Jahr X (2048?) zutragen.

 

 

 

4. Russlands Sicherung der Nord-, Ost- und Südflanke

 

In der katholischen Prophetie existiert eine Prophezeiung, die ein unbekannter Prophezeiungsforscher aus verschiedenen Quellen zusammengestellt und der heiligmäßigen Ordensfrau Erna Stieglitz zugeschrieben hat, wohl um die Glaubwürdigkeit der von ihm zusammengestellten Prophezeiung zu festigen. Dieser Prophezeiung zufolge „stärkt Rußland seine Flanken, bevor es in der Mitte, daß heißt gegen Westeuropa, vorstößt.“ Diese Flankensicherung wäre demnach ein markantes Vorzeichen des Dritten Weltkrieges. Die Quelle nennt konkret zwei Flankensicherungen als Vorzeichen, die Sicherung der Nordflanke auf der einen Seite und die Sicherung der Südflanke auf der anderen. Andere Quellen prophezeien noch die Sicherung der Ostflanke im Vorfeld des Krieges, die bei Pseudo-Stieglitz nicht vorkommt, weil dem Forscher keine Prophezeiungen dazu vorgelegen haben. Insgesamt würde es also drei Flankensicherungen vor Ausbruch des Krieges geben:

 

Die Nordflanke

 

Alois Irlmaier nach Zeitzeugen Gärtner

Die Russen dringen über Norwegen, aber auch über Finnland, Schweden … auf Westeuropa ein.“

 

Pseudo-Stieglitz
„… stärkt Rußland seine Flanken, bevor es in der Mitte, daß heißt gegen Westeuropa, vorstößt … Die Nordflanke heißt: Finnland, Schweden, Norwegen, Dänemark.“

 

Schenken wir Pseudo-Stieglitz und Gärtner Glauben, erfolgt noch vor Ausbruch des Dritten Weltkrieges der Einmarsch der Russen in Finnland, Norwegen, Schweden und Dänemark.

 

Die Ostflanke

 

Alois Irlmaier nach Zeitzeugen Gärtner

Die Russen dringen über ... die baltischen Staaten (Estland, Lettland, Litauen) und Polen auf Westeuropa ein.“

 

Seher aus Hannover (1951)

"In der zweiten Vision sah er, wie aus dem Raum Königsberg, dem heutigen Kaliningrad (Hauptstadt einer russischen Exklave zwischen Polen und Litauen an der Ostsee), eine Armee hervorbrach und in Richtung Südwest durch Polen vorstieß. Dann sah er, wie die Russen über einen breiten Fluß setzen. Sie stießen nach Deutschland …“

 

Prophetische Volkssage aus Polen

"In Polen geht eines Morgens die Sonne auf und ganze Landstriche sind bedeckt von Waffen und Kriegsgerät. Alles rollt nach Westen, in das Land der Dichter und Denker (Deutschland). Aber sie werden dort geschlagen, zurück kommt keiner mehr."

 

Irlmaier nach Zeitzeugen Pollinger

„… und die Russen ... ein Heerwurm kommt … nach Mitteldeutschland (Ostdeutschland) ...“

 

Die Route ist: Estland –> Lettland –> Litauen –> Königsberg –> Polen → Ostdeutschland. Über Ostdeutschland hinaus weiter nach Westen scheinen die Russen Irlmaier zufolge ersteinmal nicht vorzudringen, da er gemäß Pollinger ausdrücklich „Mitteldeutschland“ als vorläufiges Ziel des russischen Vormarschs nennt. Möglich, dass zu diesem Zeitpunkt die von anderen Sehern prophezeite Abspaltung Ostdeutschlands von der BRD im Gange ist, oder dieses Gebiet bereits abgespalten ist. Erst beim Ausbruch des Dritten Weltkrieges erfolgt dann von Ostdeutschland her urplötzlich der russische Einmarsch in das Restgebiet Deutschlands. Weitere Prophezeiungen zur östlichen Flanke:

 

Irlmaier nach Adlmaier

Anfangen tut der (Krieg) vom Sonnenaufgang. Er kommt schnell daher. ... Ganz schwarz kommt eine Heersäule herein von Osten, es geht aber alles sehr schnell. ... Von der Goldenen Stadt (Prag) geht es aus.“

 

Irlmaier nach Wiener Kurier

Die Rotjacken kommen über Böhmen nach Europa. … Sie kommen … aus dem Osten.“

 

Irlmaier nach Martin Burbach

Die Bayern sitzen beim Kartenspiel im Wirtshaus, da schauen die fremden Soldaten bei den Fenstern und Türen herein. Ganz schwarz kommt eine Heersäule herein von Osten. Es geht alles sehr schnell. Von der Goldenen Stadt (Prag) geht’s aus.“

 

Die Russen marschieren im Vorfeld des Dritten Weltkrieges von Osten her in Tschechien ein, und stoßen daraufhin beim Ausbruch des Krieges nach Bayern vor. Das heißt, dass sie, bevor sie von Osten her in Tschechien einfallen, auch in die Ukraine einmarschieren, was jedoch nichts mit dem jetzigen Krieg zwischen Russland und der Ukraine zu tun haben dürfte, da Russland derzeit militärisch äußerst schwach ist.

 

Bevor also der Dritte Weltkrieg ausbricht und die Russen in die künftige BRD, in Bayern und in Norddeutschland einfallen, marschieren sie in Polen, Ostdeutschland und Tschechien ein. Wenn sie sich in Ostdeutschland und Tschechien befinden, sollte uns klar werden, dass der Kriegsausbruch nahe bevorsteht.

 

Die Südflanke

 

Pseudo-Stieglitz
Die Südflanke heißt: Afghanistan, Persien, Irak, Türkei, Griechenland, Jugoslawien.“

 

Neben Afghanistan, Iran, Irak und der Türkei seien auch Griechenland und das Gebiet des ehemaligen Jugoslawien Teil der Südflanke. Das bedeutet, dass die Russen, bevor sie in dieses Gebiet einmarschieren, im Osten die Ukraine und Rumänien und vielleicht auch Ungarn, Moldawien und Bulgarien durchmarschieren, denn nur so können sie aus östlicher Richtung das Gebiet des ehemaligen Jugoslawien erreichen. Gemäß Zeitzeugen Pollinger sah Irlmaier die Russen auch von Süden her über Griechenland in das ehemalige Jugoslawien vorstoßen:

 

„… und die Russen ... ein Heerwurm kommt unten rein, über Griechenland ...“

 

Ich fasse zusammen:

 

Bevor der Krieg ausbricht und die Russen unerwartet in Westdeutschland einfallen, befinden sie sich bereits in Skandinavien, Polen, Ostdeutschland, Tschechien und in den Ländern östlich des ehemaligen Jugoslawiens, sowie in der Türkei und in Griechenland. Zu dieser Zeit rücken sie im Nahen Osten Richtung Israel vor. Dies werden deutliche Vorzeichen des Dritten Weltkrieges sein, an denen wir uns werden orientieren können, um uns vorzubereiten und uns rechtzeitig in sicheres Gebiet zu begeben.

 

 

 

5. Südflanke: Der türkisch-griechische Krieg und Russlands militärische Intervention

 

Der Prophezeiungsforschung sind drei Seher bekannt, die einen Angriff der Türkei auf Griechenland im Vorfeld des Dritten Weltkrieges und in Verbindung mit der Südflanke vorhergesehen haben:

 

Seher E. (1988)

Er sieht eine historische Karte des östlichen Mittelmeers. Aus Istanbul bricht wie ein Sturm ein türkisches Kriegsheer quer über das Mittelmeer auf der Höhe der Insel Lesbos nach Mittelgriechenland herein ...“

 

Dieser künftige türkische Einmarsch in Griechenland muss also noch vor dem russischen Angriff auf die Türkei erfolgen.

 

Mönch Philippas (griechisch-orthodox)

Er erzählte mir etwas davon, dass der grosse Krieg auf dem Balkan beginnt, und zwar greift die Türkei Griechenland an. Es wird da wohl irgendeine Unstimmigkeit geben, die den Türken gewaltig auf den Magen stossen wird, so dass sie einen Überraschungsangriff auf Griechenland starten werden. Das ganze wird sehr schnell gehen, aber ich solle keine Angst haben, denn er erzählte etwas davon, dass die Türken schnell von Griechenland ablassen werden, weil sie selber angegriffen werden, und zwar von den Russen.“

 

Der türkische Angriff auf Griechenland erfolgt überraschend, ohne Vorwarnung. Doch würde die Türkei schnell von Griechenland ablassen, weil sie von den Russen angegriffen wird. Dazu sagte der griechisch-orthodoxe Mönch Paisios gemäß einem Protokollanten:

 

Mönch Paisios (griechisch-orthodox)

Ein Streit zwischen Verbündeten wird die Türkei zu einem Krieg führen.
Die Zeit, in welcher es passieren wird, ist die
der jetzigen amtierenden türkischen Regierung.

Der Streit wird eskalieren, und wenn es um die Erweiterung
der 6-Meilen Zone auf die 12-Meilen Zone geht,
steht der Ausbruch des Krieges kurz bevor.
Die Türkei wird beim Angriff auf Griechenland
fast die gesamte Flotte verlieren,
aber auf Land werden sie in Richtung Thessaloniki vorstossen.
Die Stadt Xanthi muss komplett wieder aufgebaut werden.
Am Anfang wird es aussehen, als ob die Türkei
an jeder Front siegen wird.
Die Türkei wird Krieg gegen Israel führen.
Die Türkei wird Krieg gegen Russland führen.
Russland wird die Türkei völlig vernichten.

Ein Drittel des Landes geht an die Armenier,
das zweite Drittel geht an die Kurden und das letzte Drittel
werden die Russen an die Griechen geben
– nicht weil sie wollen, sondern sie werden es müssen.
Istanbul wird wieder in griechische Hände kommen
und wird wieder zu Konstantinopel
.
Die Europäer und die Amerikaner werden sich aus dem Konflikt
zunächst raushalten.
Aber nachdem immer mehr russische Streitkräfte
und die russ. Marine über das Schwarze Meer in Richtung Süden kommen,
werden die westlichen Mächte unruhig.
Die Russen vernichten die Türkei und halten ihren Vormasch
vor den Toren Jerusalems.“

 

Der prophezeite türkische Angriff auf Griechenland sollte dem zweiten Satz nach unter dem türkischen Präsidenten Turgut Özal (1989-1993) erfolgt sein. Unklar, wem dieser Irrtum anzulasten ist, dem Mönch oder dem Protokollanten, der die Prophezeiungen des Mönchs (verkürzt) wiedergibt. Es ist durchaus möglich, dass einem Seher bei der Beurteilung und Zuordnung seiner Schauungen Fehler unterlaufen, aber auch, dass Protokollanten das vom Seher Vernommene verfälschen, indem sie ihre eigenen Gedanken in die Prophezeiung einfließen lassen. Vor diesem Hintergrund ist es schwierig, diese Prophezeiung zu beurteilen. In Anbetracht der Prophezeiungen des Sehers E. und des Mönchs Philippas ist jedoch sicher, dass die Türkei Griechenland angreifen wird, bis sie selbst von Russland angegriffen wird, und zwar zu einem Zeitpunkt, wenn, wie prophezeit, Russland Richtung Israel vorstößt, bis es „vor den Toren Jerusalems“ Halt macht. Als sicher nehme ich auch an, dass Russland den türkischen Staat vernichten und an die Griechen, Kurden und Armenier aufteilen wird.

 

 

 

6. Südflanke: Russland zieht gegen Israel

 

Vom Mönch Paisios haben wir erfahren, dass die Russen weiter nach Israel vorstoßen werden, wobei sie dabei Syrien und Libanon durchqueren müssen. Wenn die Russen gegen Israel anrücken, halten sie nach "Paisios" eine Zeit lang “ihren Vormarsch vor den Toren Jerusalems”. Nach der Auskunft des Protokollanten dauert die Besetzung dieser Zone 6 Monate. Nach der sechsmonatigen Besatzungszeit bricht der Dritte Weltkrieg aus. Was die Zeitangabe betrifft, bin ich etwas skeptisch, auch wenn dieselbe Zeitangabe auch von anderen Protokollanten genannt wird, weil ich gegenüber klaren Zeitangaben grundsätzlich skeptisch bin. Wenn die Zeitangabe aber stimmen sollte, dann müsste Russlands Vormarsch gegen Israel zwischen November X-1 (2047?) und Februar X (2048?) erfolgen, weil der Dritte Weltkrieg zwischen Mai und August beginnt: Mai/August im Jahr X minus 6 Monate = November X-1/Februar X

 

Eins dürfte sicher sein: Die genannte Zone vor den Toren Jerusalems würde von den Russen einige Zeit besetzt gehalten werden, bis dann der Krieg ausbricht. Wenn wir sehen, dass Russland gegen Israel heranrückt und “vor den Toren Jerusalems” Halt macht, um diese Zone einige Zeit, vielleicht 6 Monate lang, besetzt zu halten, sollten wir allmählich zusehen, dass wir uns in sicheres Gebiet begeben. Das empfiehlt auch der Herr allen, die in Judäa und Jerusalem leben:

 

"Wenn ihr aber Jerusalem von Kriegsheeren umlagert seht, dann erkennt, dass seine Verwüstung nahe ist. Dann sollen, die in Judäa sind, in die Berge fliehen, die drinnen sind in der Stadt, sollen fortziehen ...”

 

 

 

7. Minusgrade in Sommern vor dem Jahr X

 

Eine Reihe von katholischen Prophezeiungen kündigen für die Zeit vor dem Jahr X Sommer mit winterlichen Temperaturen unterhalb des Gefrierpunktes an, die somit markante Vorzeichen des Dritten Weltkrieges wären. Von Mühlhiasl (18./19.Jh.) vernehmen wir:

 

Wenn die kurzen Sommer kommen ...“

 

Es heißt in dieser Prophezeiung nicht, dass es keine Sommer geben werde, sondern dass diese Sommer lediglich kurz wären, weil ein Teil der Sommerzeit kalt wäre. Dies drückt der Seher auch mit folgenden Worten aus:

 

Wenn man Winter und Sommer nimmer auseinanderkennt ...“

 

Man wird Winter und Sommer nicht auseinanderkennen, weil die Winter irgendwann vor dem Kriegsjahr warm und die Sommer kalt würden. Das korrespondiert mit Sibylle Michalda (17. Jh.):

 

... und es wird gar oft eine starke Kälte geben, so daß die Menschen im Pelz das Getreide mähen werden; und so werden die Menschen vielen Schaden haben, denn auch das Obst wird durch die starken Fröste zugrunde gehen...“

 

Auch diese Prophezeiung bezieht sich auf mehrere Sommer, da es heißt, dass eine Periode eintritt, in der es „gar oft eine starke Kälte geben“ werde, bei der „die Menschen im Pelz das Getreide mähen werden“. Es wird also in mehreren Sommern Minustemperaturen zur Zeit der Getreideernte geben, also innerhalb der Zeit zwischen Mitte Juni und Anfang August. Des Weiteren gäbe es starke Fröste zur Zeit des Obstwachstums, also in August/September/Oktober. Die Bezeichnung „starker Frost“ wird in der Meteorologie mit Temperaturen von -10 bis -15°C angegeben. Nach Michalda soll das folgende Vorzeichen diese kalten Sommer einleiten:

 

... denn auch das Obst wird durch die starken Fröste zugrunde gehen, bevor aber diese Zeit herankommen wird, werden den Menschen zwölf Zeichen gegeben werden und zwar: […] Das zehnte Zeichen wird sein, wenn man Schnee anstatt Heu einführen wird, denn zu der Zeit der Heufechsung wird viel Schnee fallen.“

 

Die Kälte-Sommer erfolgen also nach einem Sommer, in dem man statt Heu Schnee „einführen wird“, also Juni/Juli.

 

Hier nun weitere Prophezeiungen über Kälte-Sommer:

 

Sibylle Michalda:

Ehe diese Stadt (Prag) aber zugrunde gehen wird (während des Dritten Weltkrieges), wird Gott viele Strafen über das Land (Tschechien) senden, um die Bewohner zur Besserung und Buße zu bringen, und diese Strafen werden sein: Hungersnot, Mißjahre, Krankheiten, Kriege, große Fröste, durch welche schöne Getreide und Gartenblüten verdorben werden; es werden nämlich einmal im Anfange des Sommers große Fröste sein, so daß die Garten und Waldbäume durch sie grau und Fische in Teichen erfrieren werden, und so werden die Fröste einen ungeheuren Schaden verursachen. Dabei werden auch noch den Menschen ihre Lebenstage verkürzt werden, so daß viele junge Menschen sterben werden, sogar auch die Himmelsplaneten werden gegen die Menschen sich feindlich beweisen und die Sonne wird ihnen nicht wie sonst so warme Strahlen zusenden ...“

 

Hier werden Temperaturen unter -10°C für den Anfang eines bestimmten Sommers prophezeit. Das wäre in der Zeit Juni/Juli eines künftigen Jahres vor dem Jahr X der Fall.

 

Egger Gilge:

Da wird es im Sommer bitterkalt und die Almen vereisen. Und das Eis will gar nicht mehr weichen, so daß die Bauern fürchten, dieses Jahr gar kein Heu einfahren zu können, und das Vieh müsse Hungers verderben.“

 

Vermutlich wochenlanges Andauern von Temperaturen unter dem Gefrierpunkt im Juni eines künftigen Jahres!

 

Seherin aus dem Rheinland:

Ein Kaplan aus Norddeutschland berichtete mir von der Schau einer Frau aus dem Rheinland: ‚Mitten im Sommer setzt schlagartig eine Woche lang bitterste Kälte ein. Danach wird es fünf Tage lang ein wenig erträglicher…’ Jetzt sei die Gelegenheit, noch etwas einzukaufen, weil anschließend länger als einen Monat Minus 40 Grad herrschen wird. Sie sieht Hochhäuser, die außen mit einer Eisschicht bedeckt sind.“

 

Mitten im Sommer“ - das wäre die Zeit Juli/August, wo „bitterste Kälte“ eine Woche lang herrschen werde, auf die dann fünf erträglichere Tage einträten, an denen es also wohl immer noch Temperaturen unter dem Gefrierpunkt gäbe. Alsdann würden „länger als einen Monat Minus 40 Grad“ herrschen, wohl innerhalb des Zeitraums August bis Oktober.

 

Mögliche Ursache für die kommenden Kältesommer könnten vermehrte und verheerende Vulkanausbrüche sein.

 

 

 

8. Das fruchtbare Vorkriegsjahr und die große Geldknappheit

 

Alois Irlmaier: „Dem Krieg voraus geht ein fruchtbares Jahr mit viel Obst und Getreide.“

 

Irlmaier spricht hier vom Vorkriegsjahr (2047?), das fruchtbar sein und „viel Obst und Getreide“ bringen werde. Ganz offensichtlich gibt es nach den vorausgegangenen Kältesommern im Sommer des Vorkriegsjahres endlich wieder optimale Wetter- und Witterungsverhältnisse, die für reiche Ernten sorgen werden. Es gibt noch eine weitere Prophezeiung, in der Irlmaier möglicherweise von dem fruchtbaren Jahr spricht:

 

"Der Januar ist amal so warm, daß die Mucken (Wintermücken) tanzen. Der Februar bringt Kälte, so daß die Bräuer ihre Eiskeller füllen können. Der März aber wird so, daß die Bauern Habern (Hafer) bauen (anbauen). Das Jahr wird sehr fruchtbar werden. Im Herbst werden die Bauern den Butter auf den Markt bringen, aber das Geld wird noch rarer sein wie jetzt und sie müssen ihren Butter wieder heimtragen.“

 

Offenbar handelt es sich bei diesem vorhergesagten sehr fruchtbaren Jahr um das fruchtbare Vorkriegsjahr „mit viel Obst und Getreide“, von dem der Seher in der anfangs zitierten Prophezeiung spricht. Da im Januar in Irlmaiers Heimat (Südostbayern) vermutlich Wintermücken „tanzen“, so weist dies auf Temperaturen über dem Gefrierpunkt hin. Im Februar wird es dann offenbar normale winterliche Temperaturen geben – unter 0°C, was für einen Winter ganz normal ist. Bereits im März würde im besagten Jahr der Hafer angebaut werden. Dies ist inzwischen zur Normalität geworden: Der Hafer wird inzwischen in der Regel Ende März angebaut. Dann folgt der fruchtbare Sommer „mit viel Obst und Gemüse“ im Vorkriegsjahr infolge optimaler Wetter- und Witterungsbedingungen.

 

Der letzte Satz, der sich auf den darauf folgenden Herbst bezieht, deutet auf eine große Wirtschaftskrise hin, die in Deutschland im Vorkriegsjahr herrschen wird. Es wird eine große Geldknappheit infolge einer extremen Teuerung geben, da sich die Leute nichteinmal mehr Butter leisten können. Das wenige Geld, das sie besitzen, sparen sie sich dann für die notwendigsten Dinge, die anfallen werden. Was die Teuerung betrifft: Die Teuerung nimmt seid der Einführung des EURO im Jahr 2002 von Jahr zu Jahr zu, besonders jetzt seit der Inflation 2021.

 

Seher aus Westfalen (19. Jh.): Der Krieg folgt auf einen Winter, der kein Winter ist, wo nur lappen-hoher Schnee fällt ...“

 

Irlmaier nach Gärtner (Südostbayern)

"Alois Irlmaier sagte [zum Kriegsjahr], es sei 'in einem Jahr, in dem der Winter kein richtiger Winter war.“

 

Landinger (1957, nördl. Oberpfalz)

Der Winter war da und doch kein Winter, nicht kalt, wenig Frost, fast kein Schnee, das Vieh war schon im April auf der Weide. In dieser Zeit wurde viel vom Krieg gesprochen. Es wurde Korn und Weizen eingefahren, der Hafer lag an vielen Stellen bereit. Da kam der Krieg.“

 

Hermann Kappelmann (ca. 1800, Westfalen)

Wenn aber ein kurzer Winter war ...“

 

Für die Zeit vor Ausbruch des Dritten Weltkrieges wird ein kurzer und milder Winter prophezeit. Solche nicht kalten Winter mit wenig Frost und fast keinem Schnee gibt es bereits infolge des Klimawandels und wird es in Zukunft daher noch häufiger geben, weshalb die oben zitierten Prophezeiungen an sich in Bezug auf verwertbare Vorzeichen inzwischen unbrauchbar geworden sind.

 

 

 

9. Der außergewöhnlich frühzeitige schöne Frühling

 

Hermann Kappelmann (ca. 1800, Westfalen): Wenn aber ein kurzer Winter war ...“

 

Birkenbaumsage (1700, Westfalen): ... dass dem Kriegsausbruch ein zeitiges und sehr schönes Frühjahr verangehe“

 

Egger Gilge (1735, Tirol/Österreich): Es wird ein Jahr kommen, in welchem ein sehr schöner Frühling sein wird … im Herbst wird die große Trübsal kommen.“

 

Unbekannter Seher (19. Jh., Frankreich): In diesem Jahr wird ein früher und schöner Frühling sein, Kühe werden schon im April auf reichen Weiden grasen.“

 

Eilert (19. Jh., Dortmund/Westfalen): In dem Jahre, wo der Krieg losbricht, wird ein so schönes Frühjahr sein, daß im April die Kühe schon im vollen Grase gehen.“

 

Frau Landinger (1957, Oberpfalz): "Der Winter war da und doch kein Winter, nicht kalt, wenig Frost fast kein Schnee, das Vieh war schon im April auf der Weide. In dieser Zeit wurde viel vom Krieg gesprochen. Es wurde Korn und Weizen eingefahren, der Hafer lag an vielen Stellen bereit. Da kam der Krieg.“

 

Seher aus Westfalen (19. Jahrhundert)

Der Krieg folgt auf einen Winter, der kein Winter ist, wo nur lappen-hoher Schnee fällt. Die Schlüsselblumen blühen in diesem Jahr sehr früh, und den Kühen geht schon im April das Gras bis an die Knie ... Der Roggen wird vor der Schlacht am Birkenbaum erst eingefahren, der Hafer aber nicht ...“

 

Nach Kappelmann (ca. 1800), der Birkenbaumsage (1700) und dem Seher aus Frankreich (19. Jh.) wird der Frühling im Kriegsjahr sowohl in Deutschland als auch in Frankreich früh beginnen, weshalb dem Seher aus Westfalen zufolge die Schlüsselblumen sehr früh zu blühen anfangen. Da die klimatischen Verhältnisse damals zwischen 1700 und 1900 noch anders waren als heute infolge der Erderwärmung, ist mir nicht klar, in welcher Zeit der Beginn des frühen Frühlings anzusetzen sein könnte. Da aber die Kühe bereits im April im vollen Grase weiden und ihnen das Gras bis an die Knie geht, was außergewöhnlich ist, wäre mit dem Beginn des meteorologischen frühzeitigen und schönen Frühling im Kriegsjahr meiner Einschätzung nach wohl schon im Februar zu rechnen. Es wäre im Kriegsjahr also schon vermutlich ab Februar mit warmen, frühlinhaften Temperaturen zu rechnen.

 

 

 

10. Drei Bürgerkriege / Revolutionen

 

Für die Zeit vor Ausbruch des Dritten Weltkrieges werden innerhalb der katholischen Prophetie drei Bürgerkriege in Europa prophezeit, die als Vorzeichen des Krieges relevant wären: ein Bürgerkrieg in Tschechien, ein Bürgerkrieg in Frankreich und ein Bürgerkrieg in Italien, wobei aber aufgrund prophetischer Lücken nicht klar ist, wann diese Bürgerkriege beginnen werden, ob erst im Kriegsjahr oder in einem der Jahre zuvor (wobei aber die Lage in allen drei Ländern im Verlauf der Zeit eskalieren würde). Da die Prophezeiungen aber einige Details enthalten, die im Kriegsjahr vor Ausbruch des Krieges stattfinden sollen, besitzen diese Prophezeiungen als Vorzeichen eine Relevanz.

 

1. Der Bürgerkrieg in Tschechien

 

Sibylle Michalda (18. Jh.):

 

Diejenigen, welche diese traurige Zeit erleben, werden als wahr erkennen, daß alles das, was in diesem Buche aufgezeichnet ist, in Erfüllung geht und gehen wird, und wenn die Menschen auf diese Zeichen noch nicht achten und ihr Leben nicht bessern werden, so wird Gott, der Herr, einen König gegen den anderen wecken, so daß einer gegen den anderen sein wird, und da werden Kriege entstehen, infolge der Kriege so große und in der ganzen Welt unerhörte Steuern eingeführt werden, daß es nicht einmal auszusprechen ist.

Da werden die Menschen (in Tschechien) wegen der Steuern, welche sie nicht zahlen können, geplagt werden, ja von ihnen mit Gewalt erpreßt werden. Endlich wird unter den Menschen (in Tschechien) noch ein Aufruhr entstehen und sie werden sich den Ämtern widersetzen, weil sie ja nicht imstande sein werden, so große Steuern zu bezahlen. Viele Menschen werden daher zusammenkommen und die werden sich in der Nähe jener großen Stadt (Prag) niederlassen, und als dies die Großen des Landes sehen werden, da werden sie sich in der großen Stadt versammeln und einen großen Rat abhalten (Krisensitzung im Landtag), und dieses geschieht unter der Regierung eines Königs, welcher dem Namen nach der achte (tschech. „osm“) sein wird; da wird ein jeder bei diesem großen Rat gegenwärtig sein wollen, um zu wissen, was in demselben verhandelt wird, da wird eine große Anzahl sowohl aus dem Kriegsheere, als auch aus dem gemeinen Volke und aus dem Stande der Großen zusammenkommen; und als diese Zeit kommt, wo der große Rat (Landtag) abgehalten werden soll, so wird auf einmal bekannt gemacht werden, daß man das Volk im Zaune halten solle, daß es nicht die Übermacht erhalte, und daß man es zur Zahlung der königlichen (staatlichen) Steuern anhalten solle, und als das gemeine Volk dies hören und daraus ersehen wird, daß ihm die Steuern nicht wegfallen, da werden sie insgesamt die Stimme erheben und rufen: Ihr Herren, wir haben Euch gegeben, so lange wir etwas hatten, ohne allen Gefängniszwang, jetzt haben wir nichts mehr, denn Ihr wißt es ja, daß Ihr selbst uns alles genommen, was Euch gefallen hat, und so habt Ihr Euch selbst bezahlt und uns nicht einmal so viel mehr gelassen, daß wir mit unsern Kindern etwas zu essen haben, so daß wir jetzt in Not und Elend am Hungertuche nagen müssen.’  Die Richter werden aber auf diese Reden nicht achten, sondern dennoch die Abgaben und die großen Steuern vom Volke verlangen; das Volk wird sich aber nicht fügen wollen, sondern fest zusammenhalten und sagen: Ihr Herren! gebet selbst für uns, denn Ihr habt schon Vieles aus unserer Arbeit gesammelt, wir können jetzt nichts mehr geben, weil wir nichts mehr haben!’ Da werden die Großen einige Männer aus dem gemeinen Volke ins Gefängnis setzen lassen; das Volk wird aber dagegen aufstehen und da wird gleich eine blutige Schlacht anfangen, so daß eine große Anzahl von Herren um ihr Leben kommen werden, und da werden von beiden Seiten, sowohl von der Seite der Soldaten, als auch von Seite des Volkes viele in diesem Kriege fallen; die größte Zahl der Herren wird auf dem Altstädter Ring gemordet werden, so daß alle Gassen und Winkel mit ihnen angefüllt sein werden, ja nebstdem werden auch noch Viele aus dem Altstädter Rathause heruntergeworfen. Das gemeine Volk, welches an diesem Kriege teilnimmt, wird rufen: Soll ich vor Hunger oder im Kampfe sterben, mir ist es gleich, wenigstens werde ich meine Kinder nicht vor Hunger sterben sehen.’ Und da wird der Krieg furchtbar werden, eine große Anzahl von Leichnamen haufenweise herumliegen und niemand wird sie begraben wollen.

[...]

Ferner, als in dem Lande unter den Ständen die Zwietracht herrschen wird, da läßt Gott zu, daß die Feinde von vier Seiten gegen sie ziehen werden, von Mitternacht (Norden), dann vom Aufgang (Osten), von Mittag (Süden) und endlich vom Untergang (Westen), und alle Feinde werden sich in dem Lande lagern und ihre Zahl wird unaussprechlich groß sein, ja so zwar, daß das Land von den Feinden gleichsam überschwemmt und ringsherum eingeschlossen sein wird. Die Kriegsheere werden lange auf ihren Plätzen stehen bleiben, bis sie sich eines Tages mit der größten Schnelligkeit in Bewegung setzen und zu jener großen Stadt ziehen; dort werden sie sich um diese Stadt herumlagern ...“

 

Im Grunde genommen ist der Inhalt klar, weil die künftige Situation in Tschechien sehr ausführlich, detailliert und verständlich beschrieben wird. Dennoch will ich diese Prophezeiung mit eigenen Worten zusammengefasst und etwas kommentiert wiedergeben:

 

Prophezeit werden für Tschechien massive Proteste gegen die tschechische Regierung und ein darauffolgender blutiger Bürgerkrieg wegen unerträglichen Steuerlasten, die die Regierung dem tschechischen Volk aufbürdet, und das infolge auswärtiger Kriege, in die Tschechien irgendwie verwickelt sein wird. Im Einzelnen:

 

Infolge der unerträglichen Steuern, die die Regierung dem Volk aufbürdet und die es gar nicht mehr zahlen kann, verarmt die Bevölkerung zunehmend, so dass das Geld offenbar kaum noch zum Essen reicht. Und weil das Volk die Steuern nicht mehr zahlen kann, wird der Staat die Menschen sogar mit Gewalt erpressen. Viele kommen ins Gefängnis. Es kommt infolgedessen zu einem Aufruhr des Volkes und zum Widerstand gegen die Ämter. Es folgen massive Proteste von Seiten eines Teils der Bevölkerung. Infolge der Proteste kommt es in Prag zu einer Krisensitzung der führenden Politiker. Bei dieser Krisensitzung wird man aber nicht zugunsten des unterdrückten Volkes entscheiden, sondern gegen das Volk: Es soll „im Zaume“ gehalten werden, damit „es nicht die Übermacht erhalte“, und es weiterhin „zur Zahlung der“ staatlichen Steuern gezwungen werde.

 

Infolgedessen wird nun das Volk „insgesamt die Stimme erheben“ und versuchen, mit der räuberischen Regierung zu verhandeln, indem es ihm seine Notsituation deutlich vor Augen führt. Den Inhalt fasst die Seherin so zusammen:

 

Ihr Herren, wir haben Euch gegeben, so lange wir etwas hatten, ohne allen Gefängniszwang, jetzt haben wir nichts mehr, denn Ihr wißt es ja, daß Ihr selbst uns alles genommen, was Euch gefallen hat, und so habt Ihr Euch selbst bezahlt und uns nicht einmal so viel mehr gelassen, daß wir mit unsern Kindern etwas zu essen haben, so daß wir jetzt in Not und Elend am Hungertuche nagen müssen.“

 

Doch die Regierung wird nicht darauf achten und weiterhin die gar nicht mehr zahlbaren Steuern vom Volk verlangen. Das Volk, in solcher Bedrängnis, wird dann umschwenken und nicht mehr nach dem Erlass der Steuern verlangen, sondern von der Regierung Geld fordern, um die Armut und die Not, in die es die Regierung geführt hat, zu beseitigen:

 

Ihr Herren! Gebet selbst für uns, denn Ihr habt schon Vieles aus unserer Arbeit gesammelt, wir können jetzt nichts mehr geben, weil wir nichts mehr haben!“

 

Eine ganz realistische, sachliche und gerechte Forderung! Dennoch wird der Staat noch härter durchgreifen und einige aus dem Volk, vermutlich zur Abschreckung, „ins Gefängnis setzen“. Das Volk wird sich das aber nicht gefallen lassen und wird gegen dieses ungerechte Vorgehen zusammenhaltend aufstehen. Es kommt zu einem massiven Volksaufstand und zum Bürgerkrieg, in dem das Volk in seiner Bedrängnis und in seiner Wut „eine große Anzahl von Herren“ töten wird. „Die größte Zahl der Herren wird auf dem Altstädter Ring gemordet werden, so daß alle Gassen und Winkel mit ihnen angefüllt sein werden, ja nebstdem werden auch noch Viele aus dem Altstädter Rathause heruntergeworfen.“ Bei diesem Bürgerkrieg werden zudem „von beiden Seiten, sowohl von der Seite der Soldaten“, die die Regierung verteidigen, „als auch von der Seite des Volkes viele in diesem Kriege fallen“. In dieser Situation wird „das gemeine Volk rufen“:

 

Soll ich vor Hunger oder im Kampfe sterben, mir ist es gleich, wenigstens werde ich meine Kinder nicht vor Hunger sterben sehen.“

 

Und dann wird sich der Bürgerkrieg zuspitzen und „furchtbar werden, eine große Anzahl von Leichnamen haufenweise herumliegen und niemand wird sie begraben wollen.“

 

Es heißt dann weiter, dass während dieser Zwietracht Gott zuließe, „daß die Feinde von vier Seiten gegen sie ziehen werden, von Mitternacht (Norden), dann vom Aufgang (Osten), von Mittag (Süden) und endlich vom Untergang (Westen), und alle Feinde werden sich in dem Lande lagern und ihre Zahl wird unaussprechlich groß sein, ja so zwar, daß das Land von den Feinden gleichsam überschwemmt und ringsherum eingeschlossen sein wird.“ Das sind ausländische Truppen, die während des tschechischen Bürgerkrieges aus östlicher, nördlicher, südlicher und westlicher Richtung in Tschechien einmarschieren. Die einmarschierten “Kriegsheere werden” dann “lange auf ihren Plätzen stehen bleiben, bis sie sich eines Tages” aufmachen “und Richtung Prag ziehen, wobei sie die Stadt umlagern würden. Der unerwartete russische Angriff auf die BRD, und somit der Kriegsausbruch, müsste erst nach dem Einmarsch der ausländischen Truppen in Tschechien und der anschließenden Umlagerung Prags erfolgen, da Irlmaier die russischen Truppen von Prag her in die BRD einfallen sieht:

 

Von der Goldenen Stadt (Prag) geht es aus. Der erste Wurm geht vom blauen Wasser [Donau] nordwestlich bis an die Schweizer Grenz.“

 

Allerdings ist nicht klar, wie viel Zeit ab der Umlagerung Prags bis zum russischen Überfall auf die BRD von Prag her vergehen wird. Liegen Jahre, Monate, Wochen oder Tage dazwischen?

 

2. Der Bürgerkrieg in Frankreich

 

Aus der Großen Botschaft von La Salette:

 

Frankreich, Italien, Spanien und England werden im Kriege sein. Das Blut wird auf den Straßen fließen. Der Franzose wird mit dem Franzosen kämpfen, der Italiener mit dem Italiener. Schließlich wird es einen allgemeinen Krieg geben, der entsetzlich sein wird.“

 

Hier werden blutige Bürgerkriege in Frankreich, Italien, Spanien und England prophezeit. Der Bürgerkrieg in Frankreich wird, wie der Bürgerkrieg in Tschechien, noch vor Ausbruch des Dritten Weltkrieges beginnen und sich wohl bis in den Weltkrieg hinein erstrecken. Aus allen glaubwürdigen Prophezeiungen wird nicht ersichtlich, wann der französische Bürgerkrieg vor Ausbruch des kommenden Weltkrieges beginnt. Jedoch wird den Sehern zufolge dessen Höhepunkt prophezeit, der sich um die französische Hauptstadt abspielen würde:

 

Elisabeth Eppinger, Ordensname: Alphonsa Maria (1814-1867): Ganz Paris wird in Feuer, Aufruhr und völliger Unordnung stehen.“

 

Pierre Maximin Giraud (1835-1875): Von den Preußen wird Paris nicht niedergebrannt werden, sondern von seinem eigenen Gesindel.“

 

Alois Irlmaier nach Landshuter Zeitung (1950): „…Ein Staat im Westen kriegt die größte Revolution von allen Zeiten, zwei Drittel aller Menschen, die sind tot. Ich sehe eine Stadt dort mit einem eisernen Turm, die Stadt geht drauf, nicht aber durch den Krieg, nein, durch die eigenen Leute.“

 

Alois Irlmaier nach Bayerische Landeszeitung (1949): I sich a Stodt mit viele, viele Häuser. Und mit an groß’n Turm. Dös werd Paris wohl sei, Dö brennt und werd’ dann nimmt sei...“ Auf die Frage, wie das möglich sein könnte, da ja am Rhein der Ansturm vollkommen zusammenbricht, hören wir etwas von einer 'inneren Sache' ...“

 

Alois Irlmaier nach Adlmaier (1950, 1955, 1961):

Der Hellseher schilderte auch soziale Unruhen in einem Land über dem Wasser, schwere Kämpfe im Westen, die zu einer Feuersbrunst in der Hauptstadt führen.“

Die Stadt mit dem eisernen Turm wird das Opfer der eigenen Leute. Sie zünden alles an, Revolution ist und wild gehts her.“

Die Stadt mit dem eisernen Turm geht im Feuer unter, aber nicht durch den Krieg. Die eigenen Leute zünden an, Revolution wird sein.“

 

Alois Irlmaier nach Burgstaller (Früher 50er Jahre): Eine große Stadt – die Stadt mit eisernem Turm (Paris) wird brennen, aber nicht, weil ‚die von Osten’ das Feuer gelegt haben. Die Bewohner werden ihre eigene Stadt in Brand setzen ...“

 

Es wird ein Bürgerkrieg in Frankreich prophezeit, in dessen Zuge es irgendwann zu gewaltigen Unruhen in der Hauptstadt käme, bei denen die Stadt von der eigenen Bevölkerung in Brand gesteckt würde. Dabei erreicht der Bürgerkrieg seinen Höhepunkt.

 

Wie weit der Brand von Paris infolge der Unruhen zeitlich vom Ausbruch des Dritten Weltkrieges entfernt liegt, wird aus diesen und anderen Prophezeiungen zu diesem Ereignis nicht ersichtlich. Nur eine Aussage von Irlmaier liegt vor, in der der Anschein erweckt wird, als würde Paris in der Zeit „im Feuer“ stehen, wenn die Russen bereits in Westeuopa eingefallen sind, wenn also der Krieg gerade ausgebrochen ist:

 

Die große Stadt mit dem hohen eisernen Turm steht im Feuer. Aber das haben die eigenen Leut anzündt, net die, die vom Osten hermarschiert sind.“

 

Das würde bedeuten, dass die Unruhen in Paris schon vor dem russischen Überfall auf die Bundesrepublik beginnen müssten und gerade zu dem Zeitpunkt ihren Höhepunkt erreichen, wenn die Russen bereits in die BRD und vermutlich Frankreich einmarschiert sind. Der Beginn der Unruhen in Paris – Tage, Wochen oder Monate vor Kriegsausbruch – wäre dann ein markantes Vorzeichen des Kriegsausbruchs. Möglich auch, dass erste Unruhen in Paris bereits im Vorkriegsjahr oder dnoch davor stattfinden, und ab diesem Zeitpunkt zunehmen.

 

3. Der Bürgerkrieg in Italien

 

Aus der Großen Botschaft von La Salette:

 

Frankreich, Italien, Spanien und England werden im Kriege sein. Das Blut wird auf den Straßen fließen. Der Franzose wird mit dem Franzosen kämpfen, der Italiener mit dem Italiener. Schließlich wird es einen allgemeinen Krieg geben, der entsetzt sein wird.“

 

Wie in Frankreich, wird auch in Italien der Bürgerkrieg schon im Vorfeld des Kriegsausbruchs losbrechen: Italiener würden gegen Italiener kämpfen, und „das Blut wird auf den Straßen fließen“. Dieser Bürgerkrieg in Italien würde also ebenfalls ein markantes Vorzeichen des Dritten Weltkrieges sein, wobei aber auch hier nicht ersichtlich ist, wann dieser Bürgerkrieg beginnt, im Kriegsjahr oder schon vorher.

 

Des Weiteren wird prophezeit:

 

In Italien wird sich der Kommunismus erheben, um Rom, das Herz der Christenheit, zu erobern …“ (Barbara Becher / Schwester Dolorosa)

 

Eine Erhebung des Kommunismus in Italien im Vorfeld des Dritten Weltkrieges muss allerdings noch nicht mit Gewaltanwendung einhergehen. Die Kommunisten könnten sich in Italien nämlich auch rein politisch erheben, mit dem Ziel „Rom … zu erobern“, d.h. in Rom an die Regierung zu kommen. Jedenfalls wird eine friedliche Machtübernahme der Kommunisten vom hl. Pater Pio, der Italiener war, prophezeit:

 

Padre, werden auch wir die Kommunisten an der Macht haben?“ - „Sie werden sie überraschend erreichen ... ohne Schwertstreich ... Wir werden sie über Nacht an der Macht sehen.“

 

Ohne Schwertstreich“ = friedlich. Auch das wäre dann ein markantes Vorzeichen des kommenden Krieges!

 

Den Prophezeiungen nach erfolgen - vermutlich erst nach dieser friedlichen Machtübernahme - in Rom gewalttätige Übergriffe auf Geistliche und auch Bürger und die Bestürmung des Vatikans:

 

Sel. Helena Aiello (1895-1961): Eine große Revolution ist in Rom im Gange. Sie dringen in den Vatikan ein …“

 

Elena Leonardi (1970er Jahre): Der Vatikan wird von kommunistischen Revolutionären gestürmt werden. Sie werden den Papst verraten. Italien wird einen großen Umsturz erleben und durch eine große Revolution gereinigt werden.“

 

Hl. Pater Pio: Auch Italien wird einen Kommunistenschreck erleben... Die rote Fahne im Vatikan

 

Prophetischer Franzose (Feldposbriefe 1914): Dann sagt er, daß der regierende Papst dabei sei beim Friedensschluß, muß aber zuvor in Italien fliehen, da er als Verräter hingestellt wird, und er kommt nach Köln, wo er nur einen Trümmerhaufen findet, alles kaputt.“

 

Alois Irlmaier: „‚Der Papst, der muß a no abhauen. Der Papst in Rom, der muss abhauen, der geht nach Frankreich. In Italien gibt’s ja a gewaltige Revolution.“

 

Lied der Linde (ca. 1900)

Rom zerhaut wie Vieh die Priesterschar,

Schonend nicht den Greis im Silberhaar

Über Leichen muß der Höchste fliehn

Und verfolgt von Ort zu Orte ziehn.“

 

Hl. Papst Pius X. (1910): "Was ich gesehen habe ist fürchterlich! Werde ich das sein oder einer meiner Nachfolger? Ich weiß es nicht. Mit Sicherheit kann ich nur sagen: Ich habe den Papst aus dem Vatikan fliehen sehen und dabei trat er auf die Leichen seiner Priester. Sagt es niemanden, solange ich lebe."

 

Franz Josef Kugelbeer (1922): Mord in Rom. 3-4 m hohe Berge von Leichen von Geistlichen und Bürgern. Der Papst ... flieht mit 2 Kirchenfürsten auf Nebenwegen zu einer alten Kutsche und in ihr über Genua in die Schweiz. Später kommt er nach Köln, wo er im Dom den neuen Kaiser salbt.“

 

Helena Wallraff (1755–1801): "Ein Papst wird fliehen müssen und wird von nur vier Kardinälen gefolgt in Köln Zuflucht suchen."

 

Pfarrer aus Baden (1923): Hierauf wird zu Köln am Rhein die Krönung des neuen Kaisers, der das Heer geführt hat, stattfinden durch den Papst, der bei der Revolution in Rom nach der Schweiz geflohen war.“

 

Muttergottes (Garabandal): Der Papst wird nicht in Rom sein können, man wird ihn verfolgen und er wird sich verstecken müssen.“

 

Josef Stockert (1949): Der blutrote Frosch (Rot, die Farbe der Kommunisten), der in Italien saß, umklammerte die Heilige Stadt. Er lauerte ständig auf den Papst und liebäugelte mit dem großen Tier. Der Heilige Vater entkam aber unversehrt aus der Stadt.“

 

Sel. Ana Maria Taigi (1769-1837): Die Religion wird verfolgt werden und die Geistlichen ermordet. Der Heilige Vater wird sich genötigt sehen, Rom zu verlassen.“

 

Enzo Alocci (1960er/70er Jahre): Der Papst wird vorübergehend verschwinden, und das wird dann geschehen, wenn Italien eine Revolution durchgemacht hat.“

 

Juan de Vitiguero (13. Jh.): Wenn die Welt durcheinander ist, wird der Papst seinen Wohnsitz verlegen.“

 

Maria Agnes Steiner (1813-1862): „… Verlust des Glaubens bei vielen und Verfolgung gegen die heilige Kirche, verbunden mit Unordnungen in Dörfern und Städten ... und Rom wird ohne den Hirten sein ...“

 

Während der Revolution in Italien, speziell in Rom, wird von den kommunistischen Revolutionären der Vatikanstaat bestürmt und eingenommen. Die Geistlichen werden dort, und überhaupt in Rom, brutal niedergemetzelt, und der verratene Papst, der als Verräter hingestellt wird (Medienhetze?), wird erfolgreich aus Rom flüchten.

 

Erfolgt der russische Überfall auf die Bundesrepublik nach diesen Vorkommnissen in Rom? Aus den Prophezeiungen oben wird das nicht ersichtlich. In einer Prophezeiung von Elena Leonardi heißt es:

 

Russland wird mit den Roten Brigaden durch ganz Italien marschieren und Tod und Verwüstung bringen.“

 

Diese Prophezeiung scheint zu besagen, dass die Russen in Italien einmarschieren, um dort die italienischen Kommunisten bei ihrer Revolution zu unterstützen. Ob dies vor, nach oder während den Vorkommnissen im Vatikan passiert, bleibt offen. Eine andere Prophezeiung der Seherin besagt:

 

"Russland wird in Italien einmarschieren und den Papst in große Gefahr bringen.“

 

Auf den ersten Blick liest sich das so, als würden die blutigen Vorkommnisse im Vatikan mit dem Einmarsch der Russen in Italien erfolgen. Doch das kann auch einfach so gemeint sein, dass Russland sowohl das eine (Einmarsch in Italien) als auch das andere (den Papst in Gefahr bringen) tun wird, wobei das andere nicht auf das eine folgen muss.

 

 

 

11. Das Unbekannte Licht in der Nacht

 

Das folgende Vorzeichen des Dritten Weltkrieges ist meines Wissens noch unbekannt; es wurde unter anderem von Unserer Lieben Frau von Fatima angekündigt, wurde aber bisher falsch verstanden und zeitlich falsch zugeordnet. Die Muttergottes prophezeite 1917 in Fatima:

 

„Der Krieg (1. Weltkrieg) geht seinem Ende entgegen. Wenn man aber nicht aufhört, Gott zu beleidigen, wird unter dem Pontifikat von Papst Pius XI. ein anderer, schlimmerer beginnen. Wenn ihr eine Nacht von einem unbekannten Licht erhellt seht, dann wisst, dass dies das große Zeichen ist, das Gott euch gibt, dass Er die Welt für ihre Missetaten durch Krieg, Hungersnot, Verfolgungen der Kirche und des Heiligen Vaters bestrafen wird.“

 

Im ersten Satz ist auf das Ende des Ersten Weltkrieges hingewiesen, der im Jahr darauf, 1918, endete. Dann wird vor dem Zweiten Weltkrieg gewarnt, der etwa 21 Jahre danach ausbrach. Gleich nach der Ankündigung des Zweiten Weltkrieges ist von einem Himmelszeichen als einem Vorzeichen die Rede:

 

„Wenn man aber nicht aufhört, Gott zu beleidigen, wird … ein anderer, schlimmerer (Krieg) beginnen. Wenn ihr eine Nacht von einem unbekannten Licht erhellt seht, dann wisst, dass dies das große Zeichen ist, das Gott euch gibt, dass Er die Welt für ihre Missetaten durch Krieg, Hungersnot, Verfolgungen der Kirche und des Heiligen Vaters bestrafen wird.“

 

Bei dem Vorzeichen handelt es sich um ein unbekanntes Licht, das in einer Nacht erscheint und die Nacht erhellt. Dieses Licht sei ein großes Zeichen Gottes. Im Allgemeinen ist man der Meinung, dass es sich dabei um jenes feuerrote Nordlicht gehandelt habe, das im Vorfeld des Zweiten Weltkrieges in der Nacht vom 24. auf den 25. Januar 1938 in ganz Europa, in Nordamerika und sogar in Nordafrika zu sehen war.

 

Wenn wir den prophetischen Text jedoch genau lesen, dann stellen wir fest, dass es sich dabei um eine Fehlinterpretation handelt. Zunächst ist festzustellen, dass ein Nordlicht, mag es an sich noch so außergewöhnlich sein, kein „unbekanntes Licht“ ist, sondern ein Licht, das bekannt ist. Als zweites ist festzustellen, dass das „unbekannte Licht“ textlich nicht dem Zweiten Weltkrieg zugeordnet ist, der im Satz davor erwähnt ist, sondern auf die angekündigten Geschehnisse, die danach prophezeit werden:

 

„Wenn ihr eine Nacht von einem unbekannten Licht erhellt seht, dann wisst, dass dies das große Zeichen ist, das Gott euch gibt, dass Er die Welt für ihre Missetaten durch Krieg, Hungersnot, Verfolgungen der Kirche und des Heiligen Vaters bestrafen wird.“

 

Das hat mit dem einen Satz zuvor angekündigten Zweiten Weltkrieg nichts mehr zu tun, wie auch der Inhalt dieser Prophezeiung selbst bezeugt, da der Heilige Vater weder während des Zweiten Weltkrieges, noch danach verfolgt wurde. Das ist ein Detail, das darauf hinweist, dass sich dieser prophetische Satz auf die Zukunft bezieht: Ein unbekanntes Licht in einer Nacht sei das Vorzeichen eines Weltkrieges (die Welt würde von Krieg heimgesucht), von Hungersnot und „Verfolgungen der Kirche und des Heiligen Vaters“. Über die Verfolgungen des Heiligen Vaters liegen uns einige traditionelle katholische Prophezeiungen vor, die unter anderem besagen, dass er infolge einer kommunistischen Revolution in Italien aus Rom flüchten wird, und zwar innerhalb des Jahres, in dem den traditionellen katholischen Prophezeiungen zufolge der Dritte Weltkrieg ausbrechen soll:

 

„In Italien wird sich der Kommunismus erheben, um Rom, das Herz der Christenheit, zu erobern …“ (Barbara Becher / Schwester Dolorosa)

 

„(Frage an Pater Pio:) ‚Padre, werden auch wir die Kommunisten an der Macht haben?“ – „Sie werden sie überraschend erreichen … ohne Schwertstreich … Wir werden sie über Nacht an der Macht sehen.“

 

„Der Vatikan wird von kommunistischen Revolutionären gestürmt werden. Sie werden den Papst verraten. Italien wird einen großen Umsturz erleben und durch eine große Revolution gereinigt werden.“ (Elena Leonardi, 1970er Jahre)

 

„Was ich gesehen habe ist fürchterlich! Werde ich das sein oder einer meiner Nachfolger? Ich weiß es nicht. Mit Sicherheit kann ich nur sagen: Ich habe den Papst aus dem Vatikan fliehen sehen und dabei trat er auf die Leichen seiner Priester. Sagt es niemanden, solange ich lebe.“ (Hl. Papst Pius X., 1910)

 

„Der Papst wird nicht in Rom sein können, man wird ihn verfolgen und er wird sich verstecken müssen.“ (Muttergottes, Garabandal)

 

Demnach ist es keineswegs der Zweite Weltkrieg, den die Gottesmutter in ihrer Prophezeiung von 1917 in Fatima im Sinn hat, sondern der Dritte, dem die Verfolgung des Heiligen Vaters vorausgehen wird. Bestätigt wird das von weiteren traditionellen katholischen Propheten, die dasselbe unbekannte Himmelslicht prophezeien, wie die Gottesmutter 1917 in Fatima. Mönch Hepidanus von St. Gallen (11. Jh.):

 

„Aber es wird bald ein Tag anbrechen, da wird ein Licht aufgehen um Mitternacht im Norden und heller strahlen wie die Mittagssonne des Südens. Und der Schein der Sonne wird verbleichen vor jenem Lichte.“

 

Also auch Hepidanus zufolge handelt es sich um ein Licht, das in der Nacht, genau genommen „um Mitternacht“, erscheint. Das deckt sich also mit der Prophezeiung Unserer Lieben Frau von Fatima: „Wenn ihr eine Nacht von einem unbekannten Licht erhellt seht“. Auch wenn es nach Hepidanus im Norden erscheint, kann es sich gemäß Unserer Lieben Frau von Fatima nicht um ein Nordlicht handeln, da es ein uns unbekanntes Licht wäre. Zudem kann ein Nordlicht unmöglich „heller strahlen wie die Mittagssonne des Südens“. Da es sich um ein „unbekanntes Licht“ handelt, ist auch ein Komet oder ein sonstiger der Wissenschaft bekannter Himmelskörper auszuschließen. Es ist etwas, das der Wissenschaft völlig unbekannt ist.

 

Wir haben von Hepidanus vernommen, dass das besagte Licht, das um Mitternacht aufleuchtet, heller als „die Mittagssonne des Südens“ sein wird. Das bedeutet, dass dieses Licht, da es heller als „die Mittagssonne des Südens“ ist, die Nacht zum Tage machen wird. In jener Nacht würde es gemäß Hepidanus durch dieses Licht taghell werden. Auch das korrespondiert mit der Prophezeiung Unserer Lieben Frau von Fatima, wonach das unbekannte Licht die Nacht erhellt: „Wenn ihr eine Nacht von einem unbekannten Licht erhellt seht …“ Somit müssen wir davon ausgehen, dass sowohl der Mönch Hepidanus als auch die hl. Jungfrau wirklich dasselbe Licht in der Nacht meinen, von dem auch der hl. Don Bosco spricht:

 

„Es war eine dunkle Nacht. Die Leute konnten nicht mehr unterscheiden, welche Gräben die Straße halte, um zu ihren Ländern zurückzukehren. Da erschien am Himmel ein sehr glänzendes Licht wie am Mittag. Unterdessen sah man eine Menge Männer, Frauen, Greise, Mönche, Nonnen, Priester mit dem Papst an der Spitze aus dem Vatikan heraustreten, aufgestellt wie in einer Prozession.“

 

Auch hier erscheint „am Himmel ein sehr glänzendes Licht wie am Mittag“, und ebenfalls in der Nacht, wie nach Hepidanus und Unserer Lieben Frau von Fatima. Wenn es gemäß unserem Heiligen in jener Nacht so hell scheint wie am Mittag, dann bedeutet auch das, dass es die Nacht zum Tage macht. Es ist also dasselbe Licht, von dem Hepidanus und die Gottesmutter sprechen.

 

Im Zusammenhang mit diesem Licht prophezeit der Heilige die Flucht des Papstes aus dem Vatikan (an anderer Stelle seiner Prophezeiung spricht der Heilige ausdrücklich von der Verbannung des Papstes). Wenn die Gottesmutter in Fatima prophezeit, dass dieses Licht die Verfolgung des Heiligen Vaters ankündigt, so müsste es folglich vor der vom hl. Don Bosco prophezeiten Papstflucht mitten in einer Nacht erscheinen, demzufolge spätestens im Kriegsjahr, in dem die Papstflucht stattfinden soll. Von diesem Himmelslicht dürfte auch unser Seher Sepp Wudy (1914) sprechen:

 

„Mit dem Glauben geht es bergab, und alles wird verdreht. Kennt sich niemand mehr aus. Die Oberen glauben schon gar nichts mehr, die kleinen Leut werden irre gemacht. In der Kirche spielen sie Tanzmusik, und der Pfarrer singt mit. Dann tanzen sie auch noch, aber draußen wird ein Himmelszeichen stehen, das den Anfang vom großen Unheil ankündigt. Es steht gegen Norden ein Schein, wie ihn noch niemand gesehen hat, und dann wird ringsum das Feuer aufgehen.“

 

Zunächst ist von dem Glaubensabfall die Rede, der seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil immer größere Kreise zieht und von der die Kirchenobrigkeit betroffen ist, die ja selbst die Ursache dieser Krise ist, weil sie von der katholischen Religion abgefallen ist und an seine Stelle einen andere katholische Religion predigt und verkündet, die sie als die echte propagiert und die tatsächlich echte verneint und ablehnt. Anschließend sieht der Seher einen Party-“Gottesdienst“, in dem Tanzmusik gespielt und danach getanzt wird. Während der Tanzveranstaltung in einem solchen Pseudo-Gottesdienst würde das von Wudy vorhergesehene Himmelszeichen erscheinen, „das den Anfang vom großen Unheil ankündigt.“ Dieses Himmelszeichen ist der genannte Schein, „wie ihn noch niemand gesehen hat“. Auch erscheint er, wie bei Hepidanus, im Norden. Auch nach Wudy kündigt das Licht, wie auch gemäß der Prophezeiung der Gottesmutter, den „Anfang vom großen Unheil“ an, dessen Vorzeichen es ist. Wudy erklärt des Weiteren, dass es sich um einen „Schein“ handelt, „wie ihn noch niemand gesehen hat“. Auch diese Formulierung lässt darauf schließen, dass dieses Licht, wie gemäß Hepidanus, „heller strahlen“ wird „wie die Mittagssone des Südens“, da wir ja die Mittagssone des Südens kennen. Aber diesen Schein, so Wudy, kennt niemand, so hell leuchtend wird er sein.

 

Das unbekannte Licht, das heller strahlt als die Mittagssonne des Südens und um Mitternacht erscheint und die Nacht zum Tage macht, müsste meiner Einschätzung nach kurze Zeit vor der Flucht des Papstes erscheinen. Es ist gemäß der traditionellen katholischen Prophetie zufolge wohl eines der letzten Vorzeichen des Dritten Weltkrieges, vor dem die Gottesmutter 1917 in Fatima gewarnt hat, und der keineswegs durch die Welt-, Völker- und Menschenweihen Papst Johannes Pauls II. abgewendet ist, auch nicht durch die kürzlich stattgefundene Weihe Papst Franziskus'., wie einige irrtümlich meinen.

 

 

 

12. Kriegsgefahr im Frühjahr/Sommer des Kriegsjahres

 

Den Quellen nach fände im Frühjahr des Kriegsjahres eine internationale Krise statt, während der man einen Dritten Weltkrieg befürchtet. Von Frau Landiger (1957) vernehmen wir:

 

Der Winter war da und doch kein Winter, nicht kalt, wenig Frost, fast kein Schnee, das Vieh war schon im April auf der Weide. In dieser Zeit wurde viel vom Krieg gesprochen. Es wurde Korn und Weizen eingefahren, der Hafer lag an vielen Stellen bereit. Da kam der Krieg.

 

In dieser Zeit, wenn „das Vieh .. schon im April auf der Weide“ ist, würde „viel vom Krieg gesprochen“ werden. Es wird zu diesem Zeitpunkt also nicht von Krieg gesprochen, von einem Krieg, der gerade am Laufen wäre, sondern „vom Krieg“, welcher dann kommt, wenn „Korn und Weizen eingefahren“ wird, d.h. vom Dritten Weltkrieg. Das bedeutet, dass man den Dritten Weltkrieg im April des Kriegsjahres befürchtet, der aber gerade dann nicht ausbricht, sondern einige Zeit später, „wenn Korn und Weizen eingefahren“ wird. Dazu Johann Peter Knopp (18. Jh.):

 

Dann wird es Krieg geben, wenn keiner es glaubt; man wird fürchten, und es wird wieder ruhig und jeder sorglos sein.“

 

Knopp zufolge kommt der Krieg dann, „wenn keiner es glaubt“, dann, wenn nach Landinger „Korn und Weizen eingefahren“ wird. Doch vor der Korn- und Weizenernte wird man ihn fürchten, weshalb „viel vom Krieg gesprochen“ wird. Das ist die Zeit im April, wenn die Kühe „auf der Weide“ sind. Doch gerade dann, wenn man den Dritten Weltkrieg befürchtet, wird er nicht ausbrechen, weshalb es „wieder ruhig und jeder sorglos sein“ wird. Das korrespondiert mit Eilert/Jasper:

 

1. Es entsteht ein Krieg durch ganz Europa …

2. Die Soldaten werden die Grenzen beziehen, bald darauf beruhigt wieder heimkehren. Kaum aber sind sie zu Hause, so ist der Feind in solcher Masse da, als wenn er wie Pilze aus der Erde gewachsen wäre.

3. Mit Kirschenblüten an den Tschakos kommen die Soldaten an.“

 

Weil nach Landinger und Knopp im April der Krieg befürchtet wird, beziehen die Bundeswehrsoldaten die Grenzen der BRD, wohl zu Osteuropa hin, von wo aus man den russischen Angriff befürchtet. Doch auch hier beruhigt sich die Lage so, dass „jeder sorglos sein“ wird und die Grenzsoldaten sich deshalb wieder zurückziehen. Es werden von Eilert ausdrücklich die „Kirschblüten“ erwähnt. Die Kirschblüte findet in Deutschland regulär April/Mai statt. Die Krise, in der der Krieg befürchtet wird, wäre dann nach dem regulären Naturstand zu beurteilen spätestens im Mai des Kriegsjahres zu Ende.

 

Der Seher bei Beykirch scheint von diesem zeitlichen Rahmen (April/Mai) um einen bis drei Monate abzuweichen, wenn er prophezeit:


„Der Monat Mai wird sich mit Ernst zum Krieg rüsten, aber es ist noch nicht die Zeit.

Der Monat Juni wird auch zum Krieg einladen, aber es ist auch noch nicht die Zeit.

Der Monat Juli wird erst grausam handeln, daß viele vom Weib und Kind Abschied nehmen müssen.

Im August wird man an allen Enden der Welt vom Krieg hören.“

 

Mai und Juni werden hier als die Monate verzeichnet, die „sich mit Ernst zum Krieg rüsten“ und „zum Krieg einladen“, in denen man also den Krieg befürchtet, „aber es ist noch nicht die Zeit.“ Für Juli erst wird hier das prophezeit, was wir von Eilert vernommen haben, nämlich, dass die Soldaten die Grenzen beziehen, und so „viele vom Weib und Kind Abschied nehmen müssen“. Eine ähnliche Situation wird von Katharina aus dem Ötztal für Österreich prophezeit:

 

Es kommt noch einmal Krieg. Ein dritter Weltkrieg. Anfangen tut es langsam. Zuerst werden die jungen Buben mit komischen Autos abgeholt. Sie singen und jauchzen noch zum Tal hinaus. Aber dann kommt eine harte Zeit. Daheim und für die Feldarbeit sind nur noch ältere Männer und Weiberleut verfügbar.“

 

Anfangen tut es langsam“, erklärt die Seherin. Zuerst würden die „jungen Buben mit komischen Autos abgeholt. Sie singen und jauchzen noch zum Tal hinaus.“ Ganz offensichtlich werden die „jungen Buben“ dem Kontext nach zum Militär eingezogen, da man den Krieg und somit den russischen Angriff auf Österreich befürchtet. Das würde, wenn ich das richtig beurteile, dem Seher bei Beykirch erst im Juli geschehen, nach Landinger im April und nach Eilert kurz vor oder während der Kirschblütezeit (April/Mai).

 

Hier weichen die Seher um 1 - 3 Monate voneinander ab. Aber wichtiger als die Zeitangaben sind die vorhergesehenen Ereignisse: eine Krise im Kriegsjahr, die den Dritten Weltkrieg befürchten lässt, weshalb in Österreich die Jungen Buben zum Militär abgeholt und die Bundeswehrsoldaten die Grenzen beziehen. Alsdann wird „es wieder ruhig und jeder sorglos sein“ und die Soldaten werden sich von den Grenzen wieder zurückziehen, und erst hinterher bricht der Dritte Weltkrieg aus.

 

 

 

13. Die Friedensbewegung zur Zeit der Krise

 

Zur Zeit der Krise in Frühjahr/Sommer, während der man den Krieg erwartet, ist nach Irlmaier mit einer Friedensbewegung zu rechnen, zumindest in Deutschland, und vielleicht auch in Israel. Irlmaier prophezeit:

 

Alles ruft Frieden, Schalom! Da wird´s passieren. Ein neuer Nahostkrieg flammt plötzlich auf, große Flottenverbände stehen sich im Mittelmeer feindlich gegenüber. Die Lage ist gespannt. Aber der eigentlich zündende Funke wird auf dem Balkan ins Pulverfass geworfen ...“

 

Das Rufen nach „Frieden“, „Schalom“, hat etwas mit dem Konflikt um Israel zu tun, wo die Russen vor den Toren Israels stehen und ihnen vom Westen ein Ultimatum zum Rückzug gesetzt worden ist. Wegen Israel entsteht ein Konflikt zwischen Russland und seinen Verbündeten auf der einen Seite und dem Westen auf der anderen. Es ist klar, dass infolge dieses Konfliktes eine Friedensbewegung entstehen wird, wie sie Irlmaier andeutet und bei der „Frieden“ und „Schalom“ gerufen wird. Diese Krise und diese Friedensbewegung deuten darauf hin, dass man einen Krieg zwischen Ost und West und somit den Dritten Weltkrieg, den man vermeiden will, befürchtet. Das ist genau die Situation, die Landinger, Knopp und Eilert beschreiben:

 

Landinger: Der Winter war da und doch kein Winter, nicht kalt, wenig Frost, fast kein Schnee, das Vieh war schon im April auf der Weide. In dieser Zeit wurde viel vom Krieg gesprochen. Es wurde Korn und Weizen eingefahren, der Hafer lag an vielen Stellen bereit. Da kam der Krieg.

 

Knopp: Dann wird es Krieg geben, wenn keiner es glaubt; man wird fürchten, und es wird wieder ruhig und jeder sorglos sein.“

 

Eilert:

1. Es entsteht ein Krieg durch ganz Europa …

2. Die Soldaten werden die Grenzen beziehen, bald darauf beruhigt wieder heimkehren. Kaum aber sind sie zu Hause, so ist der Feind in solcher Masse da, als wenn er wie Pilze aus der Erde gewachsen wäre.

3. Mit Kirschenblüten an den Tschakos kommen die Soldaten an.“

 

Demnach wird auch die Friedensbewegung schnell wieder ein Ende finden, da „es wieder ruhig und jeder sorglos sein“ wird, weshalb die Bundeswehrsoldaten sich auch von den Grenzen zurückziehen werden. Doch, so heißt es, „kaum … sind sie zu Hause, so ist der Feind in solcher Masse da, als wenn er wie Pilze aus der Erde gewachsen wäre.“ Der Krieg bricht unmittelbar nach dem Ende der Friedensbewegung aus, völlig unerwartet!

 

Wenn die Friedensbewegung zu Ende geht, wird die Zeit zur Flucht in sicheres Gebiet also schon äußerst knapp sein. Die Flucht sollte daher meiner Einschätzung nach spätestens zur Zeit der Friedensbewegung stattfinden, also dann, wenn man den Krieg noch befürchtet.

 

 

 

14. Das Gerede von Frieden

 

Nach dem scheinbaren Ende des Konfliktes, wenn man keinen Dritten Weltkrieg mehr befürchtet, wird den Prophezeiungen nach viel über den angeblich erlangten Frieden gesprochen werden. Dazu vernehmen wir von Pater Garcilaso de la Vega:

 

Der Dritte Weltkrieg bricht aus, wenn das Gerede vom Frieden seinen Höhepunkt erreicht haben wird.“

 

Bis zum Höhepunkt des Friedensgeredes vergeht also noch einige Zeit, bis dann urplötzlich, völlig unverhofft, der Krieg ausbricht:

 

Hl. Apostel Paulus: Der Tag des Herrn kommt wie ein Dieb in der Nacht. Wenn die Leute sagen: Frieden und Sicherheit, dann kommt plötzlich Verderben über sie, wie die Wehen über eine schwangere Frau, und es gibt kein Entrinnen ...“ (1. Thess 5, 2-3)

 

Eilert: Aus Osten wird dieser Krieg losbrechen. Vor Osten habe ich Bange. Dieser Krieg wird sehr schnell ausbrechen. Abends wird man sagen: Friede, Friede, und es ist kein Friede, und morgens stehen die Feinde schon vor der Türe ...“

 

Das, was Paulus und Eilert beschreiben, betrifft den letzten Tag des Friedensgeredes, den Tag, an dem das Friedensgerede, über das die Massenmedien berichten werden, nach De la Vega seinen Höhepunkt erreicht. Zwar ist der Irlmaierzeitzeuge „Gärtner“ oft eine unzuverlässige Quelle, doch scheint er meinem Einruck nach richtig zu bezeugen, dass Irlmaier für die Zeit unmittelbar vor Ausbruch des Krieges eine Friedenskonferenz vorhergesagt hat, da diese das Friedensgerede erklären würde:

 

Es kommt aufgrund eines Blitzangriffs russischer Einheiten in Belgrad ganz kurzfristig zu einer Konferenz in Budapest.“

 

Sollte Budapest nicht stimmen, so wäre meiner Einschätzung nach dennoch mit einer Friedenskonferenz zu rechnen.

 

Zur Zeit des Friedensgeredes, vermutlich im Zusammenhang mit einer Friedenskonferenz, wird es bezüglich einer Flucht in sicheres Gebiet äußerst knapp werden, aber zu diesem Zeitpunkt vielleicht doch gerade noch möglich, je nach dem, an welchem Ort in Deutschland wir leben.

 

 

15. Die Ermordung des dritten Hochgestellten

 

Um diese Zeit, wenn das Friedensgerede seinen Höhepunkt erreicht, soll nach Alois Irlmaier ein hochgestellter Politiker ermordet werden, woraufhin dann urplötzlich der Krieg ausbricht und Russland den Westen überfällt:

 

Irlmaier nach Konstantin von Bayern Ende 1948 : Nach dem dritten Mord geht's los!“

 

Irlmaier zur Caritasschwester Marie Luise Bender:"Wenn der Dritte ermordet wird, geht es ... los!“

 

Irlmaier nach Jules Silver: Nach der Ermordung des dritten beginnt der Krieg ...“

 

Irlmaier nach Adlmaier:

Wenn dieser dritte politische Mord geschehen ist, dann beginnt es.“

Nach der Ermordung des dritten geht es ... los."

Zuerst wird der dritte Hochgestellte umgebracht. Dann gehts ... los.“

Wenn dieser dritte politische Mord geschehen ist, dann beginnt es.“

"Zuerst wird der dritte Hochgestellte umgebracht ... Dann gehts ... los. Es geht in drei großen Linien westwärts."

 

Irlmaier nach Traunsteiner Nachrichten vom 3. Dezember 1949: "Zuerst wird der dritte Hochgestellte umgebracht ... Dann gehts ... los. Es geht in drei großen Linien westwärts."

 

Irlmaier nach Herzdame vom 18. März 1950: Nach dem dritten Mord wird es geschehen, so schnell…’ Irlmeier spricht davon, daß blitzartig drei große Heeressäulen, deren Panzer man weithin mahlen und donnern hört, vom Osten bis zum Rhein vorstoßen, ohne überhaupt Widerstand zu finden.“

 

Irlmaier nach Bayerische Landeszeitung (22. 10. 1949):  "Nach dem dritt’n Mord wird’s gscheh’n. So schnell...' Wenn wir recht gehört haben und verstanden haben, ist davon die Rede, daß blitzartig drei große Heeressäulen, deren Panzer man weithin mahlen und donnern hört, vom Osten bis zum Rhein vorstoßen, ohne überhaupt Widerstand zu finden."

 

Der Krieg beginnt demzufolge direkt nach der plötzlich erfolgten Ermordung eines dritten hochgestellten Politikers.

 

Seit den frühen 50er Jahren ist überliefert, dass es sich nach Irlmaier bei den ersten beiden hochgestellten Politikern um Gandhi und Graf Folke Bernadotte gehandelt habe. Diesbezügliche Zweifel kommen auf, wenn Irlmaier-Zeitzeugin Pollinger erklärt:

 

"Hab ihn dann mal gefragt, wann und wo (Kriegsausbruch/Krieg) ist des?

(Antwort Irlmaier: ) ‚Oh gehen toats bei den Juden und die Araber, da geht’s oh. – Aber erst wenn’s den dritten Friedenskämpfer um’bracht ham.‘

Fragt Pollinger den Irlmaier: ‚Wer ist der dritte Friedenskämpfer? Wer ist der Erste?‘

Sagt der Irlmaier: ‚Das ist der … Graf Folke Bernadotte.‘

Und der Zweite?‘

I woas nit, der Mahatma, der Gandhi?"

 

Nach Pollinger wusste Irlmaier keineswegs, dass es sich bei dem ersten Hochgestellten um Gandhi gehandelt hätte. Die bisherigen Prophezeiungen, wie auch die folgende, hören sich so an, als würden alle drei politischen Morde erst in Zukunft vor Ausbruch des Krieges stattfinden:

 

Irlmaier nach Martin Burbach: "Der dritte große Krieg kommt, wenn drei Hochgestellte ermordet worden sind."

 

Dem dritten Mord müssten demnach zwei weitere von Irlmaier vorhergesehenen Morde an hochgestellten Politikern vorausgehen, und zwar innerhalb einer Zeitabfolge von Wochen, Monaten und/oder Jahren.

 

Wo soll der dritte Mord stattfinden? Wie die folgenden Dokumentationen zeigen, war sich Irlmaier darüber nicht sicher:

 

Irlmaier nach Ernst Ladurner (1952): Zuerst bringen sie den Dritten um, auch einen Hochgestellten. Zwei haben sie schon ermordet. Da drüben muß er dran glauben, wo die Sonne aufgeht, und dann bricht es los ... Grausam wird der Krieg werden.“

 

Irlmaier nach Echo der Woche (12. Mai 1950): "Der schon erwähnte dritte Mord sollte sich, nach Irlmaiers Überzeugung in Jugoslawien oder in der Tschechoslowakei ereignen, genau vermochte er es nicht zu sagen."

 

Irlmaier nach Herzdame vom 18. März 1950: Auf die Frage: ‚Wann wird das geschehen?’, antwortet der Seher: ‚Nach dem dritten Mord!’ ‚Und wo geschieht das?’ Wir vernehmen etwas, das uns eine balkanische Stadt vermuten läßt.“

 

Irlmaier nach Jules Silver: "Ich denke, der Mord findet auf dem Balkan statt, kann es aber nicht genau sagen … Nach der Ermordung des dritten beginnt der Krieg ...“

 

Irlmaier zur Caritasschwester Marie Luise Bender: "Wenn der Dritte ermordet wird, geht es ... los! Ich denke, im Balkan wird es sein!"

 

Irlmaier nach Adlmaier: 

Aber das erste Zeichen sei eine Mordtat an einem ‚Hochgestellten‘ südöstlich von uns.“ 

"Im Gegenteil sehe er die Gesichte immer deutlicher herankommen. Aber das erste Zeichen sei eine Mordtat an einem ‚Hochgestellten‘ südöstlich von uns."

Ich denke, am Balkan wird es sein, kann es aber nicht genau sagen.“

 

Irlmaier konnte nicht sagen, wo die Ermordung des dritten Hochgestellten erfolgen wird, er tendiert aber zum Balkan hin, „südöstlich von uns“ (von Südostbayern aus betrachtet). Die Ermordung des Hochgestellten fände auf jeden Fall im osteuropäischen Raum statt.

 

Nach Irlmaier-Zeitzeugin Pollinger soll Irlmaier gesagt haben, dass es sich bei diesem Hochgestellten um einen „Friedenskämpfer“ handeln würde, also um einen hochrangigen Politiker, der sich intensiv für den Frieden einsetzen würde.

 

Der Dritte Weltkrieg bricht Irlmaier zufolge sogleich nach der Ermordung dieses hochrangigen Politikers über Nacht aus:

 

Irlmaier zur Caritasschwester Marie Luise Bender"Wenn der Dritte ermordet wird, geht es über Nacht los!“

 

Irlmaier nach Jules Silver: Nach der Ermordung des dritten beginnt der Krieg über Nacht.“

 

Irlmaier nach Adlmaier: Nach der Ermordung des dritten geht es über Nacht los."

 

Irlmaier nach Traunsteiner Nachrichten vom 3. Dezember 1949: "‚Zuerst wird der dritte Hochgestellte umgebracht ... Dann gehts über Nacht los. Es geht in drei großen Linien westwärts."

 

Vor diesem Hintergrund wäre eine Flucht in sicheres Gebiet ab dem Zeitpunkt der Ermordung des Hochgestellten zu spät, zumal auch nicht klar ist, wie viel Zeit ab der Ermordung bis zu den ersten medialen Berichterstattungen vergeht. Nach einer Zeitzeugin aus Hamburg sagte Irlmaier:

 

Dazu sagte er (Irlmaier): ‚Bis der dritte Mord an einem Hochgestellten geschieht, mußt laufen!‘ (Ich bin Autofahrerin). ‚Nicht auf den Autobahnen, sondern rückwärts auf den Bundesstraßen; die Autobahnen sind alle verstopft. Der Russ kommt … Du mußt gleich nach dem Mord schnellstens an den Rhein kommen, am linksrheinischen Ufer entlang die Straße nach Basel nehmen und nach Lindau über den Bodensee kommen. Nach Lindau kommt der Russe nicht, aber bis Freiburg, nicht weiter. Das mußt du in drei Tagen schaffen. Am vierten ist es schon zu spät.“

 

Das heißt: Noch vor dem Mord am Hochgestellten müsste man aus Hamburg flüchten, um dann „gleich nach dem Mord schnellstens an den Rhein“ zu kommen. Würde man von Hamburg aus erst nach dem Mord flüchten, wäre es schon zu spät.

 

Man muss sich nicht erst auf diese äußerst knappe Zeit einlassen, wo es schon äußerst kritisch wird, sondern sollte bereits lange genug vor dem Mord in sicheres Gebiet südlich der Donau flüchten, und zwar spätestens dann, wenn der Krieg noch erwartet wird, oder dann, wenn das Friedensgerede ansetzt, frühestens aber dann, wenn die Russen vor den Toren Jerusalems Halt machen.

 

Zum Schluss eine wichtige Anmerkung:

 

Irlmaier erteilt der Hamburgerin den Ratschlag nach Lindau südlich der Donau zu flüchten. Nun aber liegt Hamburg in Norddeutschland, wo nach dem Pfarrer von Baden (1923) die deutschen Kommunisten an der Macht wären. Sollte diese Prophezeiung richtig sein, dann stellte sich die Frage, ob es den Einwohnern im Norden Deutschlands (und in Westfalen) unter der kommunistischen Regierung erlaubt wäre, in die BRD zu flüchten. Sollte also die Prophezeiung des Badener Pfarrers richtig sein, dürfte Irlmaier den Abfall Norddeutschlands und Westfalens nicht vorhergesehen haben.

 

 

 

16. Sichere Gebiete in Deutschland

 

Ich habe Ihnen relevante Vorzeichen des Dritten Weltkrieges anhand traditionell katholischer Prophezeiungen aufgezeigt. Anhand dieser Vorzeichen können Sie erkennen, wie weit wir noch vom Dritten Weltkrieg zeitlich entfernt sind. Dies zu wissen ist für die in Deutschland, Österreich und in der Schweiz lebenden Leser sehr wichtig, damit man sich noch rechtzeitig in ein Gebiet flüchten kann, das vor dem Krieg sicher ist. Über sichere Gebiete in Österreich und der Schweiz liegen mir allerdings keine Prophezeiungen vor, nur über sichere Gebiete in Deutschland. Deshalb möchte ich Sie Ihnen vorstellen. In den Prophezeiungen des Mönchs Hepidanus von St. Gallen (1084) heißt es:


Zwischen dem Rhein und der Elbe und dem morgenwärts fließenden Strome Donau wird ein weites Leichenfeld sich ausdehnen, eine Landschaft der Raben und Geier.“

 

Das bedeutet, dass das Gebiet zwischen Rhein, Elbe und Donau das gefährdetste Gebiet Deutschlands wäre, wohl sicherlich auch das deutsche Gebiet östlich der Elbe, weil auch dieses Gebiet von den Russen besetzt werden wird. Übrig blieben das deutsche Gebiet westlich des Rheins und südlich der Donau. Doch auch das Gebiet westlich des Rheins wäre nicht zu empfehlen, weil Alois Irlmaier die Hamburgerin nicht aufforderte, in das Gebiet westlich des Rheins zu flüchten, sondern nach Baden-Württemberg südlich der Donau:

 

Bis der dritte Mord an einem Hochgestellten geschieht, mußt laufen!‘ (Ich bin Autofahrerin). ‚Nicht auf den Autobahnen, sondern rückwärts auf den Bundesstraßen; die Autobahnen sind alle verstopft. Der Russ kommt … Du mußt gleich nach dem Mord schnellstens an den Rhein kommen, am linksrheinischen Ufer entlang die Straße nach Basel nehmen und nach Lindau über den Bodensee kommen. Nach Lindau kommt der Russe nicht, aber bis Freiburg, nicht weiter. Das mußt du in drei Tagen schaffen. Am vierten ist es schon zu spät.“

 

Aus diesem Grund fixiere ich mich auf die Gebiete südlich der Donau in Baden-Württemberg und Bayern, denn Irlmaier prophezeite:

 

(Nach Adlmaier) „Von der Goldenen Stadt (Prag) geht es aus. Der erste Wurm (Heerwurm) geht vom blauen Wasser (Donau) nordwestlich bis an die Schweizer Grenz. Bis Regensburg steht keine Brücke mehr über die Donau, südlich vom blauen Wasser kommen sie nicht.“

 

Von der Goldenen Stadt (Prag) geht’s aus. Der erste Wurm geht vom blauen Wasser (Donau) nordwestlich bis an die Schweizer Grenze. Bei Regensburg steht keine Brücke mehr über dem Fluß, aber südlich vom blauen Wasser kommen sie nicht.“

 

Jedoch, so die Feldpostbriefe des Andreas Rill, sei Chiemgau südlich der Donau gefährdet:

 

Beim dritten Geschehen soll Rußland in Deutschland einfallen und zwar im Süden bis Chiemgau ..."

 

Chiemgau, eine Landschaft beim Chiemsee in Oberbayern, liegt zwischen Salzburg (Österreich) und München. Wenn Irlmaier zufolge kein Einmarsch russischer Truppen über die Donau erfolgt, dann kann das, was wir im Feldpostbrief lesen, nur von Österreich her geschehen, und zwar über Salzburg. Das deutet Irlmaier gemäß der Landshuter Zeitung (1950) jedenfalls an, wenn er sagt:


Ich sehe einen Haufen Soldaten ziehen vom Chiemgau her da rein nach Salzburg. Die Menschen sind ganz gelb, man glaubt, es sind Chinesen und doch sind es keine. Die bringen niemanden mehr um, nur stehlen, ja, stehlen tun sie schon, was sie halt brauchen für ihr Leben…“

 

Irlmaier stimmt also mit den Feldpostbriefen überein, da er einen Haufen feindlicher Soldaten im Chiemgau sieht. Sie scheinen sich vom Chiemgau nach Salzburg wieder zurückzuziehen, da sie nach Irlmaier auch über Salzburg hergekommen zu sein scheinen:

 

Nachdem die Russen in Ost-Österreich eingedrungen sind, fliehen die Österreicher auf der A8 Salzburg-München, und zwar in einer so dichten Weise, daß die Autobahn auf beiden Seiten von Flüchtlingen Richtung Westen verstopft ist.“

 

Im Süden fliehen die Österreicher auf beiden Spuren der Autobahn von Salzburg Richtung München zu Zehntausenden in heller Flucht.“

 

Offenbar stoßen die Russen von Ost-Österreich Richtung Salzburg vor. Es geht dann wohl weiter über die deutsch-österreichische Grenze Richtung Chiemgau südlich der Donau. Deshalb wäre Chiemgau südlich der Donau als Fluchtort zu meiden.

 

Es ist also insgesamt das deutsche Gebiet südlich der Donau als sicheres Fluchtziel im Hinblick auf den Dritten Weltkrieg zu empfehlen, und das nicht nur für Bürger Deutschlands, sondern auch für Bürger Österreichs und der Schweiz. In den oben zuletzt zitierten Prophezeiungen Irlmaiers sehen wir auch, wie Menschen aus Österreich über die A8 Salzburg-München versuchen, nach Bayern zu flüchten, doch ohne Erfolg, weil „die Autobahn auf beiden Seiten … verstopft ist.“ Damit eine Flucht aus Österreich nach Bayern erfolgreich ist, muss eine andere Alternative gefunden werden. Eine Flucht nach Bayern von Salzburg her über die A8 wäre meiner Einschätzung nach nur dann möglich, wenn sie nicht auf den letzten Drücker geschehe, sondern frühzeitig genug, z.B. zur Zeit der Friedensbewegung im Kriegsjahr.

 

Über Flüchtlingsströme aus der Schweiz ins deutsche Gebiet südlich der Donau liegen mir nicht vor. Jedoch gibt es noch einige Prophezeiungen über Flüpchtlingsströme nördlich der Donau. Der katholische Seher Josef Stockert prophezeite:

 

Diese Panzer werden von Osten kommen und mit großer Schnelligkeit nach Westen fahren … In drei Zügen ziehen sie nach Westen … Vor Angst fliehen die Menschen nach Westen.“

 

Dabei kann es sich nicht um Menschen handeln, die in der östlichen Region der künftig neuen BRD leben, da diese keine Zeit mehr zur Flucht hätten. Offenbar handelt es sich hierbei um Menschen, die weiter westlich von der östlichen Region leben. Diese Menschen, die gerade noch Wind davon bekommen, dass die Russen gerade in die BRD einmarschiert sind, versuchen offenbar auf die westliche Seite vom Rhein zu flüchten.

 

Irlmaier zufolge kommt es auch zu Flüchtlingskolonnen Richtung bayerisches Gebiet südlich der Donau.

 

Zwei große Rudel Menschen kommen noch über die Donau und retten sich bei uns, aber das dritte Rudel Menschen kommt nicht mehr rüber, ein Ring legt sich um sie. Von denen bleibt ja keiner mehr am Leben …“

 

Dabei kann es sich nur um drei Rudel Menschen handeln, die aus dem bayerischen Raum nördlich der Donau kommen, da Irlmaier ausdrücklich sagt, dass sich zwei davon „bei uns“ retten, also „bei uns“ in Bayern südlich der Donau, wo Irlmaier ansässig war. Das dritte Rudel Menschen vom Norden der Donau innerhalb des bayerischen Raums würde es nicht mehr schaffen. „Von denen bleibt ja keiner mehr am Leben“, und das ist einleuchtend, da dieser „Rudel Menschen“, anders als die ersten beiden, aus der nördlicheren Region Bayerns kommen, und die Russen z.B. von Freyung im Bayerischen Wald bis Regensburg in 1 - 2 Stunden da wären. Je nördlicher man in dieser Region Bayerns lebt, desto später käme man an der Donau an.

 

Region Ulm:

 

Seherin bei Memmingen

Und da ist die Autobahn aus Norden von Ulm her dicht mit Menschen auf der Flucht nach Süden, in die Alpen. Und die sind per Fahrrad unterwegs. Und zu Fuß. Und manche ziehen Karren. Keine Autos zu sehen.“

 

Ulm in Baden-Württenberg liegt südwestlich von Augsburg an der Grenze zu Bayern. Irlmaier sah, dass ein Teil des südlichen „Heerwurms“ von Regensburg Richtung Freiburg vorstoßen werde. Ulm liegt also genau auf diesem Weg. Deshalb ist es verständlich, dass viele flüchtende Menschen „von Ulm her … nach Süden, in die Alpen“ flüchten, also ebenfalls aus der Region nördlich der Donau über die Donau nach Süden. Diese Flüchtlinge kämen demnach nicht aus dem nördlichen Bayern, sondern aus Baden-Württemberg nördlich der Donau, und zwar zu Fuß und „per Fahrrad“, aber nicht per Auto. Diese Menschen haben, seit die russische Armee Regensburg erreicht hat, etwa zwei Stunden Zeit, um sich von Raum Ulm in die Region südlich der Donau zu flüchten. Gemäß der Seherin schafft das dieser „Rudel“, weil Ulm direkt an der Donau liegt.

 

Irlmaier:

 

... im Allgäu und am Lech … große Mengen Flüchtlinge ... und die eigenen Leute werden stehlen und plündern, daß es eine Schande sein wird.“

 

... im Pfaffenwinkel zwischen Lech und Ammer auch eine große Wallfahrtskirche gibt, wo die Leute zum gegeißelten Herrn beten. Dort geschieht gewiß nichts. Nur Flüchtlinge werden kommen …“

 

Das Allgäu befindet sich südlich der Donau. Es umfasst Teile Baden-Württembergs und Teile Bayerns etwas weiter westlich von München. Die Grenze Allgäus bildet der Fluss Lech, den Irlmaier im gleichen Zuge erwähnt. Dort: „große Mengen Flüchtlinge“. Das korrespondiert mit der Seherin bei Memmingen, wonach genau in diese Region Flüchtlinge von Ulm her kommen.

 

Flüchtlinge kämen auch in das Gebiet zwischen Lech (Fluss) und Ammer (Fluss südl. des Ammersees südwestl. von München).

 

Kurzum: Eine Menge Menschen nördlich der Donau in Bayern und Baden-Württemberg würden es noch schaffen, sich vor der russischen Armee in das Gebiet südlich der Donau zu retten.

 

Mehr über sichere Gebiete im Hinblick auf den Dritten Weltkrieg erfahren Sie in dem Buch Refugium. Sichere Gebiete nach Alois Irlmaier und anderen Sehern von Stephan Berndt.

 

 

 

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Schott Hahn, ehemaliger Evangelikaler, jetzt katholisch, zeigt in diesem Buch anhand der Heiligen Schrift Maria als die Königin des Himmels. Um das Buch zu bestellen, klicken Sie auf das Bild.


Was trennt die Konfessionen?

Ein Heft, das Sie für 5 EUR auf der Seite der Christlichen Mitte bestellen können. Bitte auf das Bild klicken. Dann werden Sie zur Seite weitergeleitet.

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