Die Bibel kommt von der Katholischen Kirche


Protestant verteidigt die "Apokryphen" als inspiriert!


Die Schrift allein?

Sola Scriptura biblisch widerlegt!

»Und gleichwie die Bibel niemals ein Gegenstand des Glaubens sein kann ohne die Kirche, so kann sie auch ohne dieselbe nie und nimmer als Regel des Glaubens gelten.«
- Giovanni Perrone SJ, Der Protestantismus als Glaubensregel.
Sola scriptura - »die Schrift allein« -, so lautet eines der Hauptprinzipien, auf die sich der Protestantismus stützen will. Ist dieses Fundament tragfähig? In "Die Schrift allein?" unterzieht Joel Peters es einer Belastungsprobe, gleich 21mal. Dabei geht er sachkundig und mit unbestechlicher Logik vor. Das Ergebnis ist eindeutig: Das Sola-Scriptura-Prinzip ist ein menschliches Konstrukt und hat mit der von Jesus Christus gestifteten Religion nichts zu tun. Es steht im absoluten Widerspruch zur Heiligen Schrift, den historischen Fakten und dem gesunden Menschenverstand. Es sind die stillen Worte, die den Sturm bringen - wie es in dieser kleinen apologetischen Schrift geschieht. Sie liefert Sprengstoff, der geeignet ist, einen Grundpfeiler des Protestantismus restlos zu dekonstruieren.

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Die Dunkelmänner

Mythen, Lügen und Legenden um die Kirchengeschichte

Die Wahrheit über die Kirchengeschichte. Zahlreiche Angriffe und Vorurteile gegen die Katholische Kirche und den katholischen Glauben beruhen nicht auf Irrtümern, sondern auf beabsichtigten Verzerrungen historischer Tatsachen. Diese werden in diesem Buch des Historikers Michael Hesemann überführt. Zur Bestellung bitte auf das Bild klicken.


Martin Luther

Wie er leibte, lebte und starb

 


Ablasshandel bis Zölibat

Mit Klischees über die Kirche müssen sich viele Menschen in Diskussionen auseinandersetzen. In persönlichen Gesprächen oder in den sozialen Kommunitäten im Internet begegnen einem die immer gleichen Angriffsformationen. Das »Sündenregister« der Katholischen Kirche ist in den Augen des modernen, aufgeklärten, religionsfernen Menschen ellenlang. Die Kirche wird von außen mit Kritik und Forderungen konfrontiert und muß auch innerhalb ihrer Mauern manche Zerreißprobe bestehen.
Der Philosoph und Publizist Josef Bordat nimmt sich 36 populäre religions- und kirchenkritische Thesen vor und setzt ihnen mit Kenntnisreichtum und Besonnenheit historische und systematische Fakten entgegen. So entsteht eine sachliche und differenzierte Darlegung von Geschichte und Wesen der Katholischen Kirche, die allen Diskussionsteilnehmern zu einem begründeten Urteil über eine der umstrittensten, aber auch wichtigsten Einrichtungen der Menschheit bieten. Zur Bestellung bitte auf das Bild klicken.


Märtyrer der Reformation

Die viel gefeierte Reformation in Deutschland löste nicht nur eine Kirchenspaltung, sondern auch zahlreiche gewalttätige Auseinandersetzungen aus. In diesem Buch stellt der Herausgeber Glaubenszeugen vor, die als Märtyrer der Reformation ihr Leben verloren. Erschütternde und bewegende Schicksale, die zeigen, dass die Reformation viel Leid und Unheil verursachte. Zur Bestellung bitte auf das Bild klicken.


Der Papst der Hitler trotzte

Die bevorstehende Seligsprechung Papst Pius XII. hat die Debatte um seine Rolle während des Zweiten Weltkriegs neu angeheizt. Hätte der Papst die Greueltaten Hitlers stoppen können, indem er Krieg und Judenverfolgung öffentlich verurteilte?
Michael Hesemann zeichnet ein Bild Pius XII. im Licht der neuesten historischen Forschung - und kommt zu einem aufregenden Ergebnis: Pius XII. hat dem deutschen Diktator getrotzt, der Papst war ein subtiler Gegenspieler des Nazi-Terrors.

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Luther und die protestantische Revolution

(Deutscher Untertitel)


Der Papst und der Holocaust

Pius XII. und die geheimen Akten im Vatikan

Kaum ein Vorwurf kann schwerwiegender sein: Papst Pius XII. habe geschwiegen, als er von Hitlers Plan erfuhr, die Juden Europas zu vernichten. Er habe sogar tatenlos zugeschaut, als praktisch unter seinem Fenster die römischen Juden in die Todeslager deportiert wurden. Doch diese Version, auch bekannt als ,,schwarze Legende", ist falsch. Die Beweise, dass es ganz anders war, lagen ein halbes Jahrhundert im Geheimarchiv des Vatikans unter Verschluss. 2018 endlich werden die vielen 100.000 Akten der Forschung zur Verfügung stehen. Dr. h. c. Michael Hesemann hat als einer der ersten Historiker überhaupt Zugang zu den brisantesten Dokumenten des 20. Jahrhunderts erhalten. Im Rahmen seiner umfassenden Aufarbeitung dieses dramatischsten Kapitels der jüngeren Kirchengeschichte werden sie in diesem Band weltexklusiv veröffentlicht. Zur Bestellung auf das Bild klicken.

Der Kreuzweg

Die 14 Verheißungen zum Kreuzweg

 

Bruder Estanislau (1903-1927), ein junger Spanier, mit 18 Jahren in das Noviziat der christlichen Schulbrüder in Bugedo eingetreten, machte das Gelübde der Vollkommenheit, des Gehorsams und der Armut. Im Monat Oktober 1926 gab er sich Jesus als Opfer durch Maria. Bald nach dieser heroischen Hingabe überfiel ihn eine Krankheit, welche ihn zur Ruhe zwingt. Er starb heiligmäßig im Monat März 1927. Nach den Aussagen seines Novizenmeisters war er eine auserwählte Seele, die himmlische Erleuchtung erhielt. Sein Beichtvater und die Theologen erkannten die Echtheit dieses übernatürlichen Falles. Sein Vorgesetzter befahl ihm, alles niederzuschreiben, was unser Herr versprochen hat für die andächtige Begehung des Kreuzweges:

 

1. Alles, was man beim Beten des Kreuzweges erbittet, wird erhört.

2 Ich verspreche allen jenen das ewige Leben, die mit dem Gefühl der Anteilnahme manchmal den Kreuzweg beten.

3. Ich bin bei ihnen während ihres ganzen Lebens und werde ihnen besonders in der Todesstunde zu Hilfe eilen.

4. Selbst wenn jemand mehr gesündigt hat, als es Gräser im Feld und Sand am Meer gibt, durch das Beten des Kreuzweges wird alles ausgelöscht. Dieses Versprechen schließt jedoch nicht aus, dass man die schweren Sünden beichten muss, besonders vor Empfang der heiligen Kommunion.

5. Jene, die oft den Kreuzweg beten, erhalten eine besondere Glorie im Himmel.

6. Ich werde sie aus dem Fegefeuer befreien, wenn sie dort sein sollten, und zwar am ersten Dienstag oder Freitag nach ihrem Tod.

7. Mein Segen wird mit ihnen sein im Tode, im Himmel und in alle Ewigkeit.

8. In der Stunde des Todes gestatte ich nicht, dass der Satan sie versucht.

9. Wenn sie den Kreuzweg mit Liebe beten, mache ich aus jedem von ihnen ein lebendes Ziborium, wo ich dann mit Freuden meine Gnaden ausgieße.

10. Ich werde meine Blicke auf jene richten, welche oft den Kreuzweg beten. Meine Arme sind immer ausgebreitet, um sie zu schützen.

11. Wie ich an das Kreuz angenagelt bin, genau so werde ich immer mit jenen sein, die mich verehren, indem sie den Kreuzweg beten.

12. Sie können sich dann nicht mehr von mir trennen, denn ich gebe ihnen die Gnade, dass sie keine schweren Sünden begehen.

13. In der Stunde des Todes werde ich sie durch meine Gegenwart trösten und wir gehen zusammen in den Himmel. Für jene, die oft den Kreuzweg gebetet haben, wird der Tod leicht sein.

14. Meine Seele wird für sie ein Schutzmantel sein, ich werde ihnen immer zur Hilfe eilen, dass sie in mir Ruhe finden.

 

 

Ablass

 

So oft man in reumütiger Gesinnung und ordnungsgemäß den hl. Kreuzweg betend geht, gewinnt man einen vollkommenen Ablaß; einen weiteren vollkommenen Ablaß, wenn man an demselben Tage zum Tische des Herrn geht. 

 

Demjenigen Christgläubigen, der die fromme Übung der Kreuzwegandacht verrichtet, wird ein VOLLKOMMENER Ablass gewährt. 

 

In der Kreuzwegandacht wird der Schmerzen gedacht, die unser Göttlicher Erlöser auf seinem Weg vom Haus des Pilatus, wo Er zum Tode verurteilt wurde, bis zum Kalvarienberg, wo Er zu unserem Heil am Kreuz gestorben ist, erlitten hat. Für die Gewinnung des vollkommenen Ablasses gilt:

 

1. Die Andacht muss an den dafür vorgesehenen Kreuzwegstationen verrichtet werden.
2. Zur Errichtung eines Kreuzweges sind 14 Kreuze erforderlich, denen meist Tafeln oder Bilder beigefügt werden, welche die Leidensstationen von Jerusalem darstellen.
3. Üblicherweise gehört zum Kreuzweg die Lesung von 14 Schriftstellen, auf welche jeweils Gebete folgen. Zum geistlich fruchtbaren Vollzug der Kreuzwegandacht genügt aber auch die Betrachtung des Leidens und Sterbens des Herrn, OHNE dass jeweils ausdrücklich die einzelnen Stationsgeheimnisse berücksichtigt werden.
4. Zur Verrichtung der Kreuzwegandacht gehört das Gehen von der einen zur nächsten Station. Wenn beim gemeinsamen (öffentlichen) Vollzug nicht alle Teilnehmer ohne Schwierigkeiten mitgehen können, genügt es, wenn der Vorbeter sich zu den einzelnen Stationen begibt und die übrigen an ihren Plätzen bleiben.
5. Gläubigen, denen der Mitvollzug der Kreuzwegandacht aus einsichtigem Grund nicht möglich ist, können denselben Ablass gewinnen, wenn sie in geistlicher Lesung und Betrachtung des Leidens und Sterbens unseres Herrn Jesus Christus wenigstens eine gewisse Zeit (Viertelstunde) verharren.
6. Der Kreuzwegandacht können - im Hinblick auf die Ablassgewährung - auch andere von der kirchlichen Autorität approbierte fromme Übungen entsprechen, die dem Gedächtnis des Leidens und Sterbens unseres Herrn dienen und gleichfalls in 14 Stationen aufgebaut sind.
7. Für die Orientalen, die diese Übung der Kreuzwegandacht nicht kennen, können die Patriarchen zur Gewinnung dieses Ablasses eine andere Frömmigkeitsform zum Gedächtnis an das Leiden und Sterben unseres Herrn Jesus Christus bestimmen.

 

 

ERSTER KREUZWEG

 

Eingangsgebet

Herr, in dieser Stunde will ich Deines heiligen Kreuzweges gedenken. Du bist ihn gegangen im Gehorsam gegen den himmlischen Vater und aus Liebe zu mir und allen übrigen Menschen. Das Schwerste hast Du auf Dich genommen, um uns den unendlichen Wert unserer Seelen, die Größe der Sünde und die Macht Deiner Liebe, Güte und Barmherzigkeit zu zeigen. Lasse mich an der Stätte Deines Erlöserleidens dankbar werden für Dein kostbares Blut, das Du für uns Menschen vergossen hast. Diese Betrachtung möge mir helfen, den Kreuzweg in meinem Leben mit derselben Gesinnung zu gehen, wie Du ihn gegangen bist. Amen.

 

1. Station: Jesus wird zum Tod verurteilt

 

Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus, und preisen Dich, denn durch Dein heiliges Kreuz hast Du die Welt erlöst.

 

Der Richter der Welt steht vor dem Gericht der Menschen. Hasserfüllt verlangt die verhetzte Menge seinen Tod. Aus Menschenfurcht fällt Pilatus das ungerechte Urteil. Jesus aber steht gebunden da und schweigt.

 

Er lästerte nicht, da er gelästert wurde, und drohte nicht, da er litt. Er überließ sich dem, der ihn ungerecht verurteilte. Er ist geopfert worden, weil er selbst es gewollt hat. Seinen Mund hat er nicht aufgetan.

 

Wie oft ziehen wir Menschen Gott auch heute zur Verantwortung, weil seine Gedanken nicht unsere Gedanken und seine Wege nicht unsere Wege sind.

 

Herr Jesus Christus, um uns zu retten, hast Du das Todesurteil des Pilatus schweigend angenommen. Wir bitten Dich: Erbarme Dich über uns und über die ganze Welt.

 

2. Station: Jesus nimmt das Kreuz auf seine Schultern

 

Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus, und preisen Dich, denn durch Dein heiliges Kreuz hast Du die Welt erlöst.

 

Die Soldaten bringen das Kreuz. Freiwillig nimmt es der Herr auf seine Schultern. Er will den bitteren Kelch trinken, den der Vater reicht.

 

Er hat unsere Krankheiten getragen, und unsere Schmerzen lud er sich auf. Wie ein Lamm ist er zum Schlachten geführt worden. Er schwieg wie ein Schaf, das vor seinem Scherer verstummt.

 

Nur wer sein Kreuz auf sich nimmt und Jesus nachfolgt, der kann sein Jünger sein, in der Mühsal des Berufes, in der Last der Arbeit, in Kreuz und Leiden.

 

Herr Jesus Christus, Du hast willig das Kreuz getragen, das die Sünden der Menschen Dir auferlegt haben. Wir bitten Dich: Erbarme Dich über uns und über die ganze Welt.

 

3. Station: Jesus fällt zum ersten Mal unter dem Kreuz

 

Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus, und preisen Dich, denn durch Dein heiliges Kreuz hast Du die Welt erlöst.

 

Die Last ist schwer, der Weg steinig, der Herr zu Tode ermattet. Er schwankt und fällt. Doch er wird emporgerissen und zum Weitergehen gezwungen.

 

Wir hielten ihn für getroffen, von Gott geschlagen und niedergebeugt. Er wurde durchbohrt wegen unserer Missetaten, zerschlagen wegen unserer Vergehen. Keine Gestalt hatte er und keine Schönheit, ein Mann der Schmerzen, mit Krankheit vertraut.

 

Wie oft versagen wir Menschen in unserem Dienst. Gott aber will, dass wir den ganzen Weg gehen.

 

Herr Jesus Christus, Du bist nach dem ersten Fall aufgestanden und hast Deine Last weitergeschleppt. Wir bitten Dich: Erbarme Dich über uns und über die ganze Welt.

 

4. Station: Jesus begegnet seiner Mutter

 

Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus, und preisen Dich, denn durch Dein heiliges Kreuz hast Du die Welt erlöst.

 

Die Mutter steht am Weg, den der Sohn mit seinem schweren Kreuz geht. Ihre Blicke begegnen sich. Sie erkennt seine Qual und trägt alles Leid mit ihm.

 

Meine Augen sind dunkel geworden vor Weinen; denn fort ging von mir, der mein Tröster war. Stärker als der Tod ist die Liebe; viele Wasser der Trübsal können sie nicht löschen.

 

Noch immer leidet Christus in unserer Welt in den Gliedern seines Leibes, in seinen Brüdern und Schwestern. Mit ihnen leidet Maria, seine und unsere Mutter.

 

Herr Jesus Christus, Du sahst Deine Mutter voller Leid am Kreuzweg stehen.

Wir bitten Dich: Erbarme Dich über uns und über die ganze Welt.

 

5. Station: Simon von Zyrene hilft Jesus das Kreuz tragen

 

Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus, und preisen Dich, denn durch Dein heiliges Kreuz hast Du die Welt erlöst.

 

Der Herr vermag die Kreuzeslast nicht mehr zu tragen. Da zwingen die Soldaten einen Mann, der vom Feld kommt und eben vorübergeht, Jesus das Kreuz nachzutragen.

 

Wer mein Jünger sein will, verleugne sich selbst. Er nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach. Einer trage des anderen Last. So erfüllt ihr Christi Gesetz.

 

Wir Menschen fürchten das Kreuz. Selbst Petrus, der Jünger Jesu, schreckte davor zurück. Und doch ist in keinem anderen Zeichen das Heil außer im Kreuz.

 

Herr Jesus Christus, Du hast Simon von Cyrene als Helfer angenommen, mit Dir das Kreuz zu tragen. Wir bitten Dich: Erbarme Dich über uns und über die ganze Welt.

 

6. Station: Veronika reicht Jesus das Schweißtuch

 

Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus, und preisen Dich, denn durch Dein heiliges Kreuz hast Du die Welt erlöst.

 

Veronika sieht Jesu Leid und die Roheit der Soldaten. Sie fragt nicht, was die Menschen denken. Mutig dringt sie durch die Menge und bietet dem Herrn das Schweißtuch dar, in das er sein Antlitz drückt.

 

Zu Dir redet mein Herz: ich suche Dein Antlitz. Zeige uns Dein Antlitz, und wir werden gerettet. Weise nicht im Zorn Deinen Knecht zurück. Halte Dein Angesicht vor uns nicht verborgen.

 

Bewegt uns das Leid des anderen? Sehen wir Christi zerschundenes Angesicht in unseren leidenden Brüdern und Schwestern?

 

Herr Jesus Christus, voll Güte hast Du Dein heiliges Angesicht im Schweißtuch der Veronika nachgebildet. Wir bitten Dich: Erbarme Dich über uns und über die ganze Welt.

 

7. Station: Jesus fällt zum zweiten Mal unter dem Kreuz

 

Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus, und preisen Dich, denn durch Dein heiliges Kreuz hast Du die Welt erlöst.

 

Die Schwäche und die Schmerzen des Herrn nehmen immer mehr zu. Er fällt ein zweites Mal, schwerer und schmerzlicher als zuvor. Mit großer Anstrengung steht er auf, um sein Opfer zu vollenden.

 

Ich aber bin ein Wurm und kein Mensch. Der Leute Spott bin ich und des Volkes Verachtung. Alle, die mich sehen, verspotten mich. Ihre Lippen höhnen, und sie schütteln den Kopf.

 

Wie oft fallen wir in die alten Sünden und Fehler; wir haben keine Kraft und Ausdauer im Guten.

 

Herr Jesus Christus, im Übermaß der Schmerzen bist Du ein zweites Mal zu Boden gesunken. Wir bitten Dich: Erbarme Dich über uns und über die ganze Welt.

 

8. Station: Jesus begegnet den weinenden Frauen

 

Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus, und preisen Dich, denn durch Dein heiliges Kreuz hast Du die Welt erlöst.

 

Am Weg stehen Frauen, die den gequälten Herrn beweinen. Er aber denkt voll Mitleid an das Unheil, das über sie kommen wird.


Weint nicht über mich. Weint über euch und eure Kinder. Ihr werdet zu den Bergen sagen: Fallt über uns! Und zu den Hügeln: Bedeckt uns!

 

Wir sehen meist nur das äußere Leid und übersehen die tiefere Not. Wir spüren den eigenen Schmerz, übersehen aber die Not der anderen.

 

Herr Jesus Christus, mitten im eigenen Leid hast Du an all die kommende Not der Mütter und Kinder Deines Volkes gedacht. Wir bitten Dich: Erbarme Dich über uns und über die ganze Welt.

 

9. Station: Jesus fällt zum dritten Mal unter dem Kreuz

 

Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus, und preisen Dich, denn durch Dein heiliges Kreuz hast Du die Welt erlöst.

 

Der Herr ist zu Tode erschöpft und bricht zum dritten Mal unter der Last des Kreuzes zusammen. Doch er will das Werk vollenden, das der Vater ihm aufgetragen hat. So rafft er sich mit letzter Kraft noch einmal auf.


In den Staub gebeugt ist meine Seele. Mein Leib ist zu Boden getreten. Die Schuld der Menschen hat sich über mich gehäuft. Sie drückt mich nieder wie eine schwere Last.

 

Auch wir sind noch nicht am Ziel; wir sind unterwegs, oft einsam und verlassen. Die Stunde, da alles umsonst scheint und uns der letzte Mut verlässt, kann auch für uns kommen.

 

Herr Jesus Christus, Du bist ein drittes Mal zu Boden gestürzt und hast Dich wieder aufgerafft. Wir bitten Dich: Erbarme Dich über uns und über die ganze Welt.

 

10. Station: Jesus wird seiner Kleider beraubt

 

Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus, und preisen Dich, denn durch Dein heiliges Kreuz hast Du die Welt erlöst.

 

Zu Tod ermattet ist der Herr auf dem Kalvarienberg angekommen. Die Soldaten reißen ihm vor allem Volk die Kleider vom Leib, und die Wunden der Geißelung beginnen von neuem zu bluten.

 

Sie teilen unter sich meine Kleider. Sie werfen das Los um mein Gewand. Von der Fußsohle bis zum Scheitel ist nichts Heiles an mir, nur Striemen und Wunden.

 

Wie oft missachten und verachten wir den anderen; wir stellen ihn bloß und lassen nichts Gutes an ihm.

 

Herr Jesus Christus, Du hast auch die letzte Schmach des Verbrechertodes ertragen. Wir bitten Dich: Erbarme Dich über uns und über die ganze Welt.

 

11. Station: Jesus wird ans Kreuz genagelt

 

Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus, und preisen Dich, denn durch Dein heiliges Kreuz hast Du die Welt erlöst.

 

Die Soldaten werfen Jesus zu Boden. Sie durchbohren seine Hände und Füße und schlagen ihn ans Kreuz. Dann richten sie es empor. Jetzt ist das Wort erfüllt: "Wenn ich von der Erde erhöht bin, werde ich alle an mich ziehen".

 

Sie haben meine Hände und Füße durchbohrt. Sie haben alle meine Gebeine gezählt. Sie haben mir Galle unter die Speise gemischt, in meinem Durst mich mit Essig getränkt.


Auch wir sind oft gebunden an Menschen, wir sind gefesselt an Dinge, denen wir entrinnen möchten. Christus gibt uns die Kraft, sie in der Freiheit der Liebe zu erfüllen.

 

Herr Jesus Christus, Du hast Dich ans Kreuz nageln lassen. Wir bitten Dich: Erbarme Dich über uns und über die ganze Welt.

 

12. Station: Jesus stirbt am Kreuz

 

Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus, und preisen Dich, denn durch Dein heiliges Kreuz hast Du die Welt erlöst.

 

Der Herr hängt angenagelt am Holz des Kreuzes. Er betet für seine Peiniger. Um die neunte Stunde schreit er mit lauter Stimme: "Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?" Und sterbend betet er: "Es ist vollbracht. Vater, in Deine Hände befehle ich meinen Geist."


Dein Kreuz, o Herr, verehren wir, und Deine heilige Auferstehung rühmen und preisen wir. Denn durch Dein Kreuz ist Freude gekommen in alle Welt. Der Herr sei uns gnädig und segne uns. Er lasse sein Angesicht über uns leuchten und schenke uns sein Heil.

 

Es gibt kein sinnloses Leid mehr für den, der an Christus glaubt. Auch im tiefsten Abgrund ist der Gekreuzigte bei ihm.

 

Herr Jesus Christus, dem Willen des Vaters gehorsam, bist Du am Kreuz für das Heil der Menschen gestorben. Wir bitten Dich: Erbarme Dich über uns und über die ganze Welt.

 

13. Station: Jesus wird vom Kreuze abgenommen und in den Schoß seiner Mutter gelegt

 

Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus, und preisen Dich, denn durch Dein heiliges Kreuz hast Du die Welt

erlöst.

 

Der Herr hat ausgelitten. Josef von Arimatäa hat voll Trauer und Ehrfurcht den Leib des Herrn vom Kreuz herabgenommen. Dann legen sie Jesus in den Schoß Mariens, seiner betrübten Mutter.

 

Ihr alle, die ihr vorüberkommt, gebt acht und schaut, ob ein Schmerz dem meinen gleicht. Siehe, ich bin die Magd des Herrn. Mir geschehe nach Deinem Wort.

 

Auch wir begegnen immer wieder dem Tod. Menschen, die uns nahe stehen, sterben. Der eigene Tod kommt unausweichlich auf uns zu.

 

Herr Jesus Christus, Dein toter Leib wurde in den Schoß Deiner Mutter gelegt. Wir bitten Dich: Erbarme Dich über uns und über die ganze Welt.

 

14. Station: Der hl. Leichnam Jesu wird ins Grab gelegt

 

Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus, und preisen Dich, denn durch Dein heiliges Kreuz hast Du die Welt erlöst.

 

Sie legen den Leib des Herrn in das Grab; doch der Tod kann ihn nicht festhalten. Aus dem Grab ersteht das Leben; die neue Schöpfung ist vollbracht.


Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein. Wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht. Gesät wird in Verweslichkeit, auferweckt in Unverweslichkeit. Gesät wird in Schwachheit, auferweckt in Kraft.

 

Wir sollen nicht trauern wie die anderen, die keine Hoffnung haben. Denn Christus ist auferweckt von den Toten als Erstling der Entschlafenen. Und wie in Adam alle sterben, so werden in Christus alle lebendig gemacht.

 

Herr Jesus Christus, Du hast das Schicksal des Grabes mit uns geteilt; doch am dritten Tag bist Du auferstanden von den Toten. Wir bitten Dich: Erbarme Dich über uns und über die ganze Welt.  

 

 

ZWEITER KREUZWEG

 

Vorbereitung


Herr, in dieser Stunde will ich Deines heiligen Kreuzweges gedenken. Du bist ihn gegangen im Gehorsam gegen den himmlischen Vater und aus Liebe zu mir. Das Schwerste hast Du auf Dich genommen, um mir den unendlichen Wert meiner Seele, die Größe der Sünde und die Macht Deiner Liebe zu zeigen. Lasse mich an der Stätte Deines Erlöserleidens dankbar werden für Dein Kostbares Blut. Diese Betrachtung möge mir helfen, den Kreuzweg in meinem Leben mit derselben Gesinnung zu gehen, wie Du ihn gegangen bist.

 

1. Station: Jesus wird zum Tode verurteilt.


Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus, und sagen Dir Dank. Denn durch Dein heiliges Kreuz hast Du die ganze Welt erlöst.


Gott ist unerforschlich in Seinen Ratschlüssen und unbegreiflich in Seinen Wegen: Pilatus darf über das Leben des Gottmenschen urteilen. Aus Menschenfurcht spricht er ein ungerechtes Urteil; Jesus hört darin die Stimme Seines himmlischen Vaters und schweigt. Es fällt uns schwer, erlittenes Unrecht schweigend hinzunehmen. Einmal kommt der Tag, das Gericht; da wird Jesus nicht mehr schweigen, sondern reden. Wir werden dann horchen und gehorchen müssen. - Herr lehre mich im Leben stiller werden und geduldig, auch wenn mich ein Unrecht schwer trifft. Gib mir etwas von Deiner Gesinnung!


Gekreuzigter Herr Jesus Christus! Erbarme Dich unser!

 

2. Station: Jesus nimmt das Kreuz auf Seine Schultern.


Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus, und sagen Dir Dank. Denn durch Dein heiliges Kreuz hast Du die ganze Welt erlöst.


Isaias sagt von Jesus, dem Messias, voraus: "Ein Sohn ist uns geschenkt, auf seinen Schultern ruht die Weltherrschaft." Nun ruht das durch unsere Sünden gezimmerte Kreuz auf diesen blutenden Schultern. Weil die Sünde die Herrschaft an sich gerissen, muß der Herr das Kreuz tragen. Er trägt die Last der anderen und ruft uns zur Nachfolge auf: Nehmt Mein Joch auf euch, meine Bürde ist leicht, wer Mein Jünger sein will, nehme jeden Tag sein Kreuz auf sich und folge Mir nach. Wie bitter schmerzt es uns, wenn wir die Schuld anderer auf uns nehmen sollen. Aber so wird die Welt erlöst, so werden die Seelen gerettet: durch anderer Leiden und Opfer. - Herr, gib mir die Kraft, die Leiden, die Du mir schickst, entschlossen zu tragen und auch der Mitmenschen Last tragen zu helfen!

 

Gekreuzigter Herr Jesus Christus! Erbarme Dich unser!

 

3. Station: Jesus fällt zum erstenmal unter dem Kreuz. 

 

Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus, und sagen Dir Dank. Denn durch Dein heiliges Kreuz hast Du die ganze Welt erlöst.


Welche Unbegreiflichkeit: Die Allmacht des Gottmenschen ist zur Ohnmacht des Menschensohnes geworden. Wie schwer lastet unsere, meine Sünde auf Ihm. Unsere verdiente Züchtigung liegt auf Ihm. Gott hat Ihn mit meinen Sünden geschlagen. Der Herr nimmt mich sehr ernst. Dieser erste Fall Jesu unter dem Kreuze zeigt mir anschaulich, was die Sünde ist: sie stößt Gott von sich. Die Sünde ist mehr als menschlich-verzeihliche Schwäche, sie ist eine Tat des Menschen mit erhobener Faust gegen Gott. - Herr, Du blutest auf der Erde für mich und ich nehme es mir nicht zu Herzen. Nimm mich lieber aus dieser Welt, als daß ich je einmal schwer sündige.

 

Gekreuzigter Herr Jesus Christus! Erbarme Dich unser!

 

4. Station: Jesus begegnet Seiner Mutter. 

 

Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus, und sagen Dir Dank. Denn durch Dein heiliges Kreuz hast Du die ganze Welt erlöst.


Die Mutter! Zwei heilige Seelen begegnen sich im größten Leid: Jesus, der von der Sünde nichts wußte und die Mutter, die voll der Gnade ist. Das Geheimnis des unverschuldeten Leidens! Mutter und Sohn sind aber im Leiden nicht irre geworden am Vater im Himmel. Sie fragen nicht nach dem Warum. Vor Gott muß unser Murren verstummen und der Hader muß schweigend in gefaltete Händen gelegt werden. Gott ist die Liebe, ob er wohl- oder wehtut. Nun wissen wir, daß der Herr und Seine Mutter uns in jedem Leid verstehen, weil sie alles durchgemacht haben. - Herr, Du hast in Deiner Begegnung mit der Mutter Trost gefunden. Ich darf mich an sie, als Trösterin der Betrübten, wenden. Lehre mich, liebevoll Rücksicht zu nehmen auf die Leiden der Menschen.

 

Gekreuzigter Herr Jesus Christus! Erbarme Dich unser!

 

5. Station: Simon von Cyrene hilft Jesus das Kreuz tragen.

 

Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus, und sagen Dir Dank. Denn durch Dein heiliges Kreuz hast Du die ganze Welt erlöst.


Als der Herr Wunder über Wunder wirkte an Kranken und Toten, als Er Brot vermehrte und Kinder segnete, drängte sich alles Volk an Ihn heran. Jetzt im Leiden, ist es still um Ihn geworden. Er ist verlassen vom Vater im Himmel, von Seinen Freunden und von Seinem Volke. "Nur Schmähung und Leid hat Mein Herz zu erwarten, da schau Ich aus, ob jemand Mitleid habe, niemand ist da; einen Tröster such' Ich, keinen find' Ich." Jesus will auf Simon von Cyrene angewiesen sein. Die Allmacht läßt sich helfen. Es ist die größte Ehre, die Gott uns Menschen erweisen konnte, daß Er uns zur Mitarbeit beruft. In jedem leidenden Menschen schaut uns das Bild des kreuztragenden Herrn an. Wieviel Gelegenheit habe ich, meine Liebe zu Gott im Dienst am Nächsten zu beweisen. Es ist leichter, zu geben, als zu empfangen. - Herr öffne mir den Blick für das Leid meiner Mitmenschen. Lasse mich nicht herzlos, vorübergehen am Schicksal der Armen.

 

Gekreuzigter Herr Jesus Christus! Erbarme Dich unser!

 

6. Station: Veronika reicht Jesus das Schweißtuch.

 

Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus, und sagen Dir Dank. Denn durch Dein heiliges Kreuz hast Du die ganze Welt erlöst.


Aus der Reihe der teilnahmslosen Menschen tritt Veronika mit einem Schweißtuch vor den Herrn. Dafür erhält sie das Bild des Meisters zurück. Es ist aber ein Bild des blutigen Leidens. So ist der Herr. Wenn wir Ihm etwas schenken, lohnt Er es vielmals zurück; Gott dankt den Menschen. Gott will auch durch mich den Menschen danken. Gott übersieht und überhört und übergeht keinen Dienst helfender Liebe. - Herr, Du hast uns berufen, Deinem Bilde ähnlich zu werden. Präge Dein Bild tief in mich ein und zeige mir, wie schön und wichtig es ist, zu danken.

 

Gekreuzigter Herr Jesus Christus! Erbarme Dich unser!

 

7. Station: Jesus fällt zum zweitenmal unter dem Kreuz.

 

Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus, und sagen Dir Dank. Denn durch Dein heiliges Kreuz hast Du die ganze Welt erlöst.


Mensch sein heißt: schwach sein. Ich bereue meine Sünden und falle wieder in dieselben zurück. Was der Mensch heute anbetet, kann er morgen schon wieder verleugnen. Wegen meiner vielen rückfälligen Sünden fällt der Herr zum zweitenmal. Der immer sich wiederholende Kampf und die Plage macht mich schnell müde und verzagt. Das wußte der Herr; so wollte Er auch dies durchmachen. Er hebt mich immer wieder auf. Was bliebe meiner Seele noch, wenn ich Ihn nicht mehr hätte! - Herr, bewahre mich vor mir selber, denn wenn Du mir die Gnade nicht gibst, bin ich zu allem fähig.

 

Gekreuzigter Herr Jesus Christus! Erbarme Dich unser!

 

8. Station: Jesus und die weinenden Frauen von Jerusalem.

 

Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus, und sagen Dir Dank. Denn durch Dein heiliges Kreuz hast Du die ganze Welt erlöst.


Bis jetzt hat der Herr nichts gesagt auf dem Kreuzweg: weder eine Klage noch eine Frage. Er redet nicht von Sich, von Seinen Leiden. Seine Gedanken sind vielmehr bei uns. Beim Anblick der weinenden Frauen löst Er das Schweigen: "Weinet nicht über Mich, weinet über euch, über eure Kinder." Jesus will nicht Mitleid, fromme Gefühle, schöne Worte. Es kommt auf die Tat an. Wir wollen über die Leiden des Volkes, um die Sünder und Sünde weinen. Die Sünde ist schuld an Seinem Leiden. Vor Jerusalem weint der Herr wegen der verschmähten Liebe und der verlorenen Gnaden. - Herr, muß es Dich reuen, mich erschaffen, erlöst zu haben und für mich das Blut vergossen zu haben? Was denkst Du von mir? Bringe aus der Härte meines Herzens die Tränen der Reue hervor, daß ich meine Sünden beweine.

 

Gekreuzigter Herr Jesus Christus! Erbarme Dich unser!

 

9. Station: Jesus fällt zum drittenmal unter dem Kreuz.

 

Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus, und sagen Dir Dank. Denn durch Dein heiliges Kreuz hast Du die ganze Welt erlöst.


Mit der Größe und Zahl meiner Sünden wächst das Leiden des Herrn. Er sieht die Sünden aller Menschen zu allen Zeiten, an allen Orten und das vielfache "Umsonst" Seines Blutvergießens. Als der Herr kam, nahmen Ihn die Seinigen nicht auf und es fand sich kein Platz in der Herberge. Viele Herzen blieben verschlossen gegenüber Seiner Frohbotschaft. Gegen Jerusalem muß Er die Klage und Anklage erheben, du hast nicht gewollt. Wie gerne wäre der Herr hier liegen geblieben, um endlich einmal auszuruhen, aber Sein drängendes Herz ließ Ihm keine Ruhe. Die wahre Liebe will nicht Halt machen mitten auf dem Wege. Jesus will mich nicht als verloren aufgeben. Er unternimmt den letzten Versuch. - Herr, ich danke Dir, daß Du nicht irre geworden bist an meiner bisherigen Untreue. Sei wegen Deines heiligen Blutes barmherzig zu allen Menschen, auch zu jenen, die die Finsternis mehr lieben als das Licht.

 

Gekreuzigter Herr Jesus Christus! Erbarme Dich unser!

 

10. Station: Jesus wird Seiner Kleider beraubt.

 

Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus, und sagen Dir Dank. Denn durch Dein heiliges Kreuz hast Du die ganze Welt erlöst.


Bei der Menschwerdung hat der Herr das Kleid der Herrlichkeit, das Ihm der Vater von Ewigkeit her gegeben, abgelegt und hat Knechtsgestalt angenommen. Jetzt gibt Er das Gewand noch her, das Ihm die eigene Mutter gewoben. So gab Er alles, was Er vom Vater und von der Mutter hatte. Sein ganzes Erbteil, um uns damit auszustatten: das hochzeitliche Gewand der Gnade! Er hat alles gegeben, Er darf auch alles fordern: eine Liebe aus allen Kräften, aus ganzer Seele und aus ganzem, ungeteiltem Herzen. Der Herr mag keine geteilten Herzen. - Herr, Deine Wunden bluten aufs neue! Durch Deine Wunden werden wir geheilt. Hilf mir, Dich endlich so zu lieben, wie Du geliebt zu werden verdienst.

 

Gekreuzigter Herr Jesus Christus! Erbarme Dich unser!

 

11. Station: Jesus wird an das Kreuz genagelt.

 

Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus, und sagen Dir Dank. Denn durch Dein heiliges Kreuz hast Du die ganze Welt erlöst.


Als der Herr Mensch wurde, hatte Jerusalem keinen Platz und keine Zeit und keine Liebe für Ihn. Zum Sterben hängt man Ihn an ein Kreuz zwischen Himmel und Erde. Er hatte nichts, worauf Er Sein Haupt hätte legen können. Seine segnenden Hände ruhen nun an den Nägeln, Seine Liebe aber kann nicht ausgelöscht und unmöglich gemacht werden. Er wird mit den Lippen bald nichts mehr sagen können, dafür sprechen Seine Wunden und Sein Blut! "Wenn ich am Kreuz erhöht bin, werde ich alles an mich ziehen" (Joh 12, 32). Nägel und Wunden sind Werk meiner Sünden. - Herr, ich verberge mein Angesicht in die Hände und bereue tief meine Schuld! Mir kommt nun das Wort des Völkerapostels in den Sinn: "Alle jene, die schwer sündigen, kreuzigen für sich aufs neue den Sohn Gottes!"

 

Gekreuzigter Herr Jesus Christus! Erbarme Dich unser!

 

12. Station: Jesus stirbt am Kreuz.

 

Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus, und sagen Dir Dank. Denn durch Dein heiliges Kreuz hast Du die ganze Welt erlöst.


Wie merkwürdig! Der Herr nennt sich "das Leben" und will, "daß alle durch Ihn das Leben in Überfülle haben" - und stirbt! Das Samenkorn ist in die Erde gefallen und bringt viele Frucht: die Erlösung im Kostbaren Blute! Der am Holze siegte, sollte auch am Holze besiegt werden! Vom Baum im Paradies kam der Tod, vom Kreuzesbaum kommt das Leben. Der Ungehorsam des ersten Adam ist gesühnt durch das Opfer des Gehorsams des zweiten Adam: Jesus Christus. Unser Tod ist durch Seinen Tod verklärt: Er ist eine Reliquie in Ihm. - Herr, nun bist Du verblutet! Dein Kostbares Blut wird aber für mich "der Strom des lebendigen Wassers ins ewige Leben". Ich kann nur danken.


Gekreuzigter Herr Jesus Christus! Erbarme Dich unser!

 

13. Station: Jesus wird vom Kreuze abgenommen.

 

Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus, und sagen Dir Dank. Denn durch Dein heiliges Kreuz hast Du die ganze Welt erlöst.


Der Karfreitag des Herrn ist zu Ende. Man nimmt den Leichnam vom Kreuze und legt ihn in die Arme Mariens.
Maria verehrt die heiligen Wunden und das Kostbare Blut. Die Einsicht des Hauptmanns und die Reue des Volkes kommen zu spät. Jetzt sprechen die Elemente der Natur: die Felsen, die bebende Erde, die verfinsterte Sonne und der Tempelvorhang. Was denke ich unter dem Kreuze meines Herrn? Ich bete Sein heiliges Blut an. Meine Karwoche dauert noch an, aber auch ich werde einmal vom Kreuz des Lebens und des Berufes abgenommen. Es geht alles vorüber - nur die Ewigkeit nicht. Maria blieb ihrem Gelübde, Magd des Herrn zu sein, treu. Still und wortlos hat sie ausgehalten. solange der Vater wollte. - Herr, lehre mich immer mehr, einzusehen, daß es nur auf den Willen des Vaters ankommt. Wenn ich mein "Ja" zu ihm spreche, dann darf ich von Liebe zu Dir sprechen, sonst nicht.

 

Gekreuzigter Herr Jesus Christus! Erbarme Dich unser!

 

14. Station: Jesus wird ins Grab gelegt.

 

Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus, und sagen Dir Dank. Denn durch Dein heiliges Kreuz hast Du die ganze Welt erlöst.


Nun ist es ganz still geworden. Wenige Getreue tragen den Herrn zu Grab. Die Hoffnung selber steigt nun nieder in die Hoffnungslosigkeit des Grabes. Nun gibt es keine Hoffnungslosigkeit mehr auf Erden. Über diesem Zug liegt ein stiller Friede: der Friede siegreicher Vollendung. Bald kommt die Zeit der Herrlichkeit, denn das Grab ist nicht die letzte Stätte und der Tod nicht das letzte Wort, sondern die Auferstehung und das Leben. "Wenn wir mit Christus leiden und in den Tod gehen, werden wir auch mit ihm auferstehen und verherrlicht werden." - Herr, das Felsengrab, in welchem Du ruhst, ist nun der Tabernakel; dort darf ich Deinen heiligsten Leib und Dein Kostbares Blut anbeten, ja, ich darf durch den Besitz Deiner Erlösungsgnaden selber ein lebendiger Tempel sein. Noch ist der Weg zum ewigen Leben eng und die Pforte schmal, aber Dein Kostbares Blut wird mich retten. Gehe Du mit mir den Kreuzweg meines Lebens, dann finde ich heim zum Vater.

 

Gekreuzigter Herr Jesus Christus! Erbarme Dich unser!

 

 

 

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