Gesang: Veni Sancte Spiritus

(Von Harpa Dei)


Die Schrift allein?

21 Gründe gegen das protestantische Schriftverständnis

»Und gleichwie die Bibel niemals ein Gegenstand des Glaubens sein kann ohne die Kirche, so kann sie auch ohne dieselbe nie und nimmer als Regel des Glaubens gelten.«
- Giovanni Perrone SJ, Der Protestantismus als Glaubensregel.
Sola scriptura - »die Schrift allein« -, so lautet eines der Hauptprinzipien, auf die sich der Protestantismus stützen will. Ist dieses Fundament tragfähig? In "Die Schrift allein?" unterzieht Joel Peters es einer Belastungsprobe, gleich 21mal. Dabei geht er sachkundig und mit unbestechlicher Logik vor. Das Ergebnis ist eindeutig: Das Sola-Scriptura-Prinzip ist ein menschliches Konstrukt und hat mit der von Jesus Christus gestifteten Religion nichts zu tun. Es steht im absoluten Widerspruch zur Heiligen Schrift, den historischen Fakten und dem gesunden Menschenverstand. Es sind die stillen Worte, die den Sturm bringen - wie es in dieser kleinen apologetischen Schrift geschieht. Sie liefert Sprengstoff, der geeignet ist, einen Grundpfeiler des Protestantismus restlos zu dekonstruieren.

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Hass auf die Katholische Kirche

Im Protestantismus herrschen sehr viel Hass, Neid und Eifersucht auf die Katholische Kirche, weshalb sie von vielen Protestanten mit allen Mitteln, allen voran mit Lügen, Verleumdungen, Verdrehungen der Tatsachen, erfundener Historie und manipulierten Bildern, bekämpft wird. Lassen Sie sich von diesen Machwerken des Bösen nicht beeindrucken!


Die Dunkelmänner

Mythen, Lügen und Legenden um die Kirchengeschichte

Die Wahrheit über die Kirchengeschichte. Zahlreiche Angriffe und Vorurteile gegen die Katholische Kirche und den katholischen Glauben beruhen nicht auf Irrtümern, sondern auf beabsichtigten Verzerrungen historischer Tatsachen. Diese werden in diesem Buch des Historikers Michael Hesemann überführt. Zur Bestellung auf das Bild klicken.


Martin Luther

Wie er leibte, lebte und starb

 


Ablasshandel bis Zölibat

Mit Klischees über die Kirche müssen sich viele Menschen in Diskussionen auseinandersetzen. In persönlichen Gesprächen oder in den sozialen Kommunitäten im Internet begegnen einem die immer gleichen Angriffsformationen. Das »Sündenregister« der Katholischen Kirche ist in den Augen des modernen, aufgeklärten, religionsfernen Menschen ellenlang. Die Kirche wird von außen mit Kritik und Forderungen konfrontiert und muß auch innerhalb ihrer Mauern manche Zerreißprobe bestehen.
Der Philosoph und Publizist Josef Bordat nimmt sich 36 populäre religions- und kirchenkritische Thesen vor und setzt ihnen mit Kenntnisreichtum und Besonnenheit historische und systematische Fakten entgegen. So entsteht eine sachliche und differenzierte Darlegung von Geschichte und Wesen der Katholischen Kirche, die allen Diskussionsteilnehmern zu einem begründeten Urteil über eine der umstrittensten, aber auch wichtigsten Einrichtungen der Menschheit bieten. Zur Bestellung bitte auf das Bild klicken.


Märtyrer der Reformation

Die viel gefeierte Reformation in Deutschland löste nicht nur eine Kirchenspaltung, sondern auch zahlreiche gewalttätige Auseinandersetzungen aus. In diesem Buch stellt der Herausgeber Glaubenszeugen vor, die als Märtyrer der Reformation ihr Leben verloren. Erschütternde und bewegende Schicksale, die zeigen, dass die Reformation viel Leid und Unheil verursachte. Zur Bestellung bitte auf das Bild klicken.


Der Papst der Hitler trotzte

Die bevorstehende Seligsprechung Papst Pius XII. hat die Debatte um seine Rolle während des Zweiten Weltkriegs neu angeheizt. Hätte der Papst die Greueltaten Hitlers stoppen können, indem er Krieg und Judenverfolgung öffentlich verurteilte?
Michael Hesemann zeichnet ein Bild Pius XII. im Licht der neuesten historischen Forschung - und kommt zu einem aufregenden Ergebnis: Pius XII. hat dem deutschen Diktator getrotzt, der Papst war ein subtiler Gegenspieler des Nazi-Terrors.

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Luther und die protestantische Revolution

(Deutscher Untertitel)


Der Papst und der Holocaust

Pius XII. und die geheimen Akten im Vatikan

Kaum ein Vorwurf kann schwerwiegender sein: Papst Pius XII. habe geschwiegen, als er von Hitlers Plan erfuhr, die Juden Europas zu vernichten. Er habe sogar tatenlos zugeschaut, als praktisch unter seinem Fenster die römischen Juden in die Todeslager deportiert wurden. Doch diese Version, auch bekannt als ,,schwarze Legende", ist falsch. Die Beweise, dass es ganz anders war, lagen ein halbes Jahrhundert im Geheimarchiv des Vatikans unter Verschluss. 2018 endlich werden die vielen 100.000 Akten der Forschung zur Verfügung stehen. Dr. h. c. Michael Hesemann hat als einer der ersten Historiker überhaupt Zugang zu den brisantesten Dokumenten des 20. Jahrhunderts erhalten. Im Rahmen seiner umfassenden Aufarbeitung dieses dramatischsten Kapitels der jüngeren Kirchengeschichte werden sie in diesem Band weltexklusiv veröffentlicht. Zur Bestellung auf das Bild klicken.

Ist das Rosenkranzgebet biblisch?

https://www.gotquestions.org/Deutsch/rosenkranzgebet.html

 

I. GotQuestions

Während einiges, was das Rosenkranzgebet beinhaltet, biblisch ist, so ist die gesamte zweite Hälfte des „Heilige Maria“ Gebetes und Teile des Liedes „Hail, Holy Queen“ ausgesprochen unbiblisch. Während der erste Teil des „Heilige Maria“ beinahe ein unmittelbares Zitat aus dem Lukasevangelium 1:28 ist, so gibt es trotzdem keine biblische Basis dafür, das man (1) zu Maria betet, (2) sie als „heilige“ Maria anspricht, oder (3) sie „unser Leben“ und „unsere Hoffnung“ nennt.

 

1. „Hail, Holy Queen“ ist nicht Bestandteil des Rosenkranzes. Hier werden die Leser von GotQuestions dreist belogen. „Hail, Holy Queen“ ist ein Gebet außerhalb des Rosenkranzes, der daher, aufgrund der Themensetzung, hier nicht zur Debatte steht. Will die Betreiber von GotQuestions dieses Gebet kritisieren, sollen sie es zum eigenen Thema machen. Dann werden wir darauf biblisch eingehen.

 

2. Hier wird suggeriert, als sei das Ave Maria das einzige Gebet des Rosenkranzes. GotQuestions will damit genau diesen falschen Eindruck vermitteln. Im Rosenkranz wird nicht nur das Ave Maria gebetet, sondern auch das christliche Glaubensbekenntnis (1x), das „Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist“ (7 x), das Vaterunser (6 x) und das „O mein Jesus“ (5 x).

 

3. Ja, der erste Teil des Ave Maria steht in der Bibel, und zwar in Lk 1,28 und Lk 1,42. Es ist Gottes Wort!

 

4. Viele Gebete, die die GotQuestions-Autoren verrichten, kommen in der Bibel nicht vor, so wie der zweite Teil des Ave Maria. Dieser GotQuestions-Autor kritisiert hier also etwas, was die GotQuestions-Autoren selber jeden Tag tun: Gebete beten, die nicht in der Bibel vorkommen. Damit hebt der Autor seine eigene Kritik auf. Das ist gut und vernünftig, denn nirgendwo steht in der Bibel, dass wir Gott und seiner Magd Maria nur DIE Worte zukommen lassen dürfen oder sollen, die in der Bibel stehen. Das sehen wir z.B. beim ersten Märtyrer, dem hl. Stephanus, der nach Apg 7,59 ein Gebet an Jesus formulierte, das er nicht aus der Bibel entnommen hat. Man schaue auch auf das Gebet in Apg 4,24-30, welches die Christen soeben formulierten, und das daher auch nicht in der Bibel vorkam. Das zeigt, dass wir Worte beten dürfen, die nicht in der Bibel stehen, somit auch den zweiten Teil des Ave Maria. Ja, wir dürfen Worte beten, die nicht in der Bibel stehen. Deshalb tun das auch die GotQuestions-Autoren permanent, ebenso wir Katholiken.

 

5. Der Autor schreibt: „so gibt es trotzdem keine biblische Basis dafür, das man zu Maria betet“.

 

a) Das ist unbiblisch, denn die biblische Basis dafür ist Lk 1,48, wonach Maria prophetisch sprach, dass alle Generationen sie glückselig preisen würden, wie es soeben die vom Heiligen Geist erfüllte Elisabeth getan hat: „Gepriesen und gesegnet bist du unter den Frauen“ (Lk 1,42). Denn auf dieses Preisen Elisabeths basiert Mariens prophetische Aussage Lk 1,48, die sich in der Katholischen Kirche, in den Ostkirchen und zu einem äußerst geringen Teil auch im Protestantismus erfüllt.

 

b) Man kann Maria nicht glückselig preisen, wenn man sie nicht direkt anredet. Das kommt noch dazu. Denn wenn ich sage: „Ich preise Maria (selig)“, dann ist das kein Preisen, sondern eine Bekundung, dass ich sie preise! Das Preisen geschieht IMMER, AUSNAHMSLOS, in direkter Anrede! Denn was wäre das wohl für ein Preisen, wenn ich bloß sagen würde: „Gott (oder Maria) sei gepriesen!“ Das ist kein Preisen, sondern mein Wunschausdruck, dass Gott (oder Maria) von allen Menschen gepriesen wird. Oder wenn ich sagte: „Ich preise Gott (oder Maria)!“, und tu es nicht! Wir sehen, so funktioniert das mit dem Preisen nicht! Man muss tatsächlich preisen, wenn man jemanden preisen will!

 

c) Im zweiten Buch Samuel sehen wir, wie König David zu zwei Verstorbenen gesprochen hat: “Wie weh ist mir um dich, mein Bruder Jonatan! Du warst mir so lieb! Köstlicher war deine Liebe mir als die Minne der Frauen!” (2 Sam 1,26); “Deine Hände waren nicht gebunden, deine Füße nicht in Ketten gelegt! Wie man vor Verbrechern fällt, so fielst du!” (2 Sam 3,34) Auch der Apostel Petrus sprach zu einer Verstorbenen: „Tabita, steh auf!“ (Apg 9,40) Nach dieser Anrufung der Verstorben wurde Tabita mit ihrem Leib wieder vereinigt. Auch der Herr als Menschensohn (Mensch) redete zu einem Verstorbenen: „Und es erschienen ihnen Mose und Elija im Gespräch mit Jesus.” (Mt 17,3) Das heißt, wir dürfen zu Jenseitigen sprechen, wenn wir möchten! Dazu kommt noch, dass wir ihnen, wie David, frei heraus sagen dürfen, was uns am Herzen liegt! Damit sagt die Bibel, dass wir Maria als einer Jenseitigen, die sich im Himmel befindet, ruhig sagen dürfen, was uns am Herzen liegt; und am Herzen liegt uns, ihr die Worte Lk 1,28.42 und den zweiten Teil des Ave Maria zukommen zu lesen. Ja, wahrlich, das ist, wie wir sehen, durch und durch biblisch!

 

6. Der GotQuestions-Autor schreibt: „gibt es trotzdem keine biblische Basis dafür, das man .. Maria als „heilige“ Maria anspricht“. Wie wir bei Punkt 5 gesehen haben, dürfen wir ihr, wie David seinen zwei verstorbenen Freunden, sagen, was uns am Herzen liegt, wenn das der Wahrheit entspricht. Deshalb wollen wir, weil es uns am Herzen liegt, Maria im Ave Maria mit „Heilige Maria“ anreden. Denn was sagt die Schrift? Sie sagt in den Paulusbriefen immer wieder, dass die gläubigen Christen Heilige sind, also auch Maria, weil auch sie eine gläubige Christin war. Weil sie also eine Heilige ist, so ist sie die heilige Maria.

 

7. Weiterhin sagt der Autor: „gibt es trotzdem keine biblische Basis dafür, das man .. Maria 'unser Leben' und 'unsere Hoffnung' nennt.“ Das tun wir im Rosenkranz auch nicht. Eine weitere Lüge also! GotQuestions arbeitet sehr gerne mit Lügen! GotQuestions belügt seine Leser echt gerne! Im Bezug zu Maria beten wir im Rosenkranz nur die folgenden Worte: „Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir. Du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus. Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes.“ Die Worte „unser Leben“ und „unsere Hoffnung“ kommen gar nicht vor. Es wird gelogen, bis sich die Balken biegen! GotQuestions ist dem Teufel, dem Vater der Lüge, absolut verfallen! Total!

 

 

II. GotQuestions

Ist es richtig, Maria „heilig“ zu nennen, mit dem die Katholische Kirche meint, das Maria niemals gesündigt hat oder niemals den Makel der Erbsünde hatte? Die Gläubigen in der Bibel wurden „Heilige“ genannt, was man mit „Auserwählte“ oder „Geheiligte“ interpretieren kann, aber das Verständnis der Schrift ist, das die Gerechtigkeit, die die Gläubigen in Jesus haben, eine gewährte Gerechtigkeit von Christus ist (2. Korinther 5:21), und das wir, während wir in diesem Leben sind, noch nicht von der Praxis der Sünde geheilt sind (1. Johannesbrief 1:9-2:1). In der Heiligen Schrift wird Jesus immer wieder unser Erlöser genannt, weil Er uns von unserer Sünde erlöst hat. In Lukas 1:47 nennt Maria Gott ihren „Erlöser“. Warum Erlöser? Ein sündenfreier Mensch braucht keinen Erlöser. Sünder brauchen einen Erlöser. Maria hat erkannt, das Gott ihr Erlöser war. Deshalb hat Maria auch erkannt, das sie ein Sünder war.

 

Das sind völlig andere Themen, die in diesem Text aufgeworfen werden. Sie haben nichts damit zu tun, dass Maria, wie aufgezeigt, gemäß der Schrift eine Heilige ist, weshalb ihre Bezeichnung „Heilige Maria“ völlig biblisch ist, während GotQuestions sie hier als un- oder nichtheilige Maria“ präsentiert, die Maria nie war und auch im Himmel nicht ist! Dass Maria aber eine sündenlose Heilige ist, belegt u.a. 1Mo 3,15, wonach Gott zu Satan sagte, dass sie, die Mutter des Messias, seine Feindin, seine Widersacherin, ist. Gott stellt die Mutter des Messias, seine Magd, in Gegensatz zu Satan, der voll Sünde ist, um so zu bekunden, dass sie, die Mutter des Messias, im Gegensatz zu ihrem Feind stehend bar jeder Sünde ist, die neue Eva. Die Mutter des Messias wird hier also als Super-Heilige bezeugt! Und wer hat sie dazu gemacht? - Richtig! Gott! Er hat sie vorerlöst, damit sie die neue Eva sein konnte und sein kann, die mit ihrem Ja zu Gott und zum Messias (Lk 1,38) DAS wieder gut gemacht hat, was die erste Eva durch ihr Ja zum Widersacher zerstört hat. Von der ersten Eva kamen durch Adam Sünde und Tod in die Welt, von der zweiten Eva durch den zweiten Adam Heiligkeit und Leben!

 

 

III. GotQuestions

Jesus sagte, das Er gekommen ist, um uns von unseren Sünden zu erlösen (Matthäus 1:21). Die römisch-katholische Kirche behauptet, das Maria unterschiedlich von jedem anderen von ihren Sünden erlöst wurde...das sie durch die Unbefleckte Empängnis von der Sünde rein gehalten wurde ( sie wurde ohne Sünde empfangen). Aber ist diese Lehre biblisch? Die römisch-katholische Kirche gibt offen zu, das diese Lehre nicht in der Bibel gefunden wird. Als ein junger Mann Jesus als „guten Meister“ ansprach (Matthäus 19:16-17), da fragt Jesus ihn, warum er ihn „gut“ nennt, denn niemand außer Gott ist gut. Jesus hat hier Seine eigene Göttlichkeit nicht geleugnet, sondern Er versuchte dem jungen Mann klar zu machen, das er den Ausdruck zu leichtfertig benutzte, ohne über das nach zu denken, was er sagte. Aber der Punkt, den Jesus machen wollte, ist immer noch gültig, sonst hätte Er es nicht gesagt...es ist niemand gut außer Gott. Dies schließt jeden außer Gott aus, einschließlich Maria! Dies entspricht auch dem, was in Römer 3:10-23; Römer 5:12 und zahllosen anderen Passagen geschrieben steht, wenn es um die Betonung der Tatsache geht, das sich in Gottes Augen niemand messen kann. Maria wird niemals von solchen Behauptungen ausgeschlossen! Wenn Maria vom Makel der Sünde rein gehalten wurde, dann hätte sie keinen Erlöser gebraucht, wie sie selbst aussagte (Lukas 1:47).

 

Wie gesagt, hier wird jetzt nicht mehr der Rosenkranz kritisiert, wie in der Überschrift versprochen, sondern Mariens in 1Mo 3,15 bezeugte Sündenlosigkeit mittels unpassender Bibelstellen. Deshalb werden wir an dieser Stelle nicht darauf eingehen, sondern uns nur an GotQuestions überschriftlichen Versprechen halten. Daher fasse ich zusammen: Es ist gut, die biblischen Worte Lk 1,28.42 zu beten; und es ist biblisch, Maria Worte zukommen zu lassen; und es ist biblisch, Maria als „Heilige“ zu bezeichnen. Hingegen ist es nicht gut, Bibelworte zu verachten und sie daher nicht zu verwenden; und es ist unbiblisch nicht zu Jenseitigen zu sprechen; und es ist unbiblisch, Maria als Un- oder als Nichtheilige zu betrachten.

 

 

IV. GotQuestions

Was ist mit der Frage, zu Maria oder zu jemand anderem als Gott zu beten? Es wird uns nirgends in der Bibel gesagt, ob uns überhaupt jemand im Himmel hören kann. Wir wissen, das Gott allein Allwissend, Allmächtig und Allgegenwärtig ist. Sogar die Engel, mit was für großartigen Fähigkeiten sie auch immer ausgerüstet sein mögen, ihre Grenzen zu haben scheinen, und uns nicht immer so helfen können, wie sie es gerne würden (Daniel 10:10-14).

 

Das hat wieder etwas mit dem Rosenkranz zu tun, weil wir ja im Rosenkranz nicht nur zu Gott, sondern auch zu Maria beten, d.h. ihnen heilige Worte zukommen lassen. Deshalb werde ich darauf eingehen; es gehört zum Thema:

 

Viele freikirchliche Lehrer und Prediger vertreten dieses protestantische Dogma, das sie immer wieder gegen unsere Anrufung der Muttergottes und der Heiligen vortragen, nämlich, dass sie uns nicht hören würden. Doch ist dieses Dogma überhaupt biblisch? Wenn wir in die Bibel schauen, stellen wir fest, dass es keine einzige Bibelstelle gibt, die dieses protestantische Dogma lehren würde, auch dann nicht, wenn die Ganztod-Vertreter unter den bezeichneten Freikirchen-Päpsten Pred 9,5 vortragen, wonach die Toten nichts wissen, weil sich diese Stelle auf den toten Leib („unter der Sonne“ – Vers 6) bezieht, und nicht auf die Seele, weshalb wir in Offb 6,9-11 die Seelen der toten Märtyrer lebendig im Himmel (über der Sonne) sehen, während sich ihre toten Leiber „unter der Sonne“ befinden, was mit Jesu Aussage Mt 10,28 korrespondiert, wonach nur der Leib sterben kann, nicht aber die Seele.

 

Das besagte protestantische Dogma ist somit eine unbiblische Lehre, weshalb man sie allein schon deshalb – aufgrund von Sola Scriptura – abhaken kann, und man daher eigentlich gar nicht weiter argumentieren muss. Trotzdem ist es mir hier wichtig, in der Bibel aufzuzeigen, dass dieses Dogma nicht einfach nur unbiblisch ist, sondern auch antibiblisch. Beachten wir das Zeugnis 1Sam 28,11-14:

 

Nun fragte ihn die Frau: ‚Wen soll ich dir heraufkommen lassen?‘ Er antwortete: ‚Laß mir Samuel heraufkommen.‘ Als die Frau Samuel sah, schrie sie laut auf. ‚Warum hast du mich betrogen?‘, rief die Frau Saul zu, ‚du bist ja selbst Saul.‘ Der König erwiderte ihr: ‚Fürchte dich nicht! Was siehst du denn?‘ Die Frau antwortet dem Saul: ‚Ein übermenschliches Wesen sah ich aus der Erde heraufkommen.‘ Er fragte sie: ‚Wie sieht es aus?‘ Sie antwortete: ‚Ein alter Mann steigt herauf, in einen Mantel gehüllt!‘ Daraus schloß Saul, daß es Samuel sei. Er neigte sich mit dem Antlitz zur Erde und warf sich nieder.“

 

Anhand dieses Zeugnisses sehen wir, dass der im Jenseits lebende Prophet Samuel die Totenbeschwörerin gehört hat, weshalb er auf ihre Herbeirufung hörte, infolgedessen auf die Erde heraufkam, ihr erschien und schließlich zu König Saul redete.[1] Schauen wir uns auch die folgende Bibelstelle an:

 

Alsdann wandte er sich dem Leichnam zu und sagte: ‚Tabita, steh auf!’“ (Apg 9,40)

 

Petrus sprach diese Worte zu einer Toten; diese Tote hörte sie, vereinigte sich wieder mit ihrem toten Leib, und ihr Leib wurde wieder lebendig und gesund.

 

Dies sind die biblischen Zeugnisse, die uns mitteilen, dass man uns im Jenseits hört. Und das ist auch kein Wunder, weil sich die Himmelsbewohner nach Hebr 12,1 nicht irgendwo hinter dem weiten Kosmos verbergen, sondern mit dem Himmel bei uns sind:

 

Da wir nun von einer so großen Wolke von Zeugen umgeben sind, laßt uns alles, was uns beschwert, ablegen, besonders die Sünde, die uns umstrickt, und mit Ausdauer in dem vor uns liegenden Wettkampf laufen“

 

Außerdem sind die Heiligen gemäß Gottes Wort Hebr 12,23 Geister. Die Heilige Schrift informiert uns nicht darüber, welche naturgemäßen Fähigkeiten ein Geist alles besitzt. Ein Bekannter versuchte sich einmal als selbsternannter Exorzist, indem er aus weiter Entfernung eine umsessene Bekannte „exorzieren“ wollte. Er befahl dem Dämon im Namen Jesu Christi, für immer von ihr abzulassen. Im selben Moment wurde er vom Dämon attackiert, indem er in ihm eine Panikattacke auslöste, die dann tagelang anhielt. Er war richtig fertig! Dieser Geist vernahm seine Worte also über eine Entfernung von Hunderten von Kilometern, und zwar in demselben Moment, als er sie gegen den Dämon ausgesprochen hat. Dieser Geist musste also nicht bei ihm gegenwärtig sein, um seine Worte vernehmen zu können. Als Geist hat er die Fähigkeit, die an ihn gerichteten Worte über weite Entfernungen in dem selben Moment zu vernehmen, als sie zu ihm gesprochen wurden, und die jeweilige Person von dort, wo er ist, zu sehen.

 

Da nun ein Geist ein Geist ist, wird das so auch bei der Muttergottes und den Heiligen sein. Senden wir also einem Heiligen, der ein Geist ist, unsere Worte, so vernimmt er diese im selben Moment, ohne gegenwärtig sein zu müssen, wobei er uns in diesem Moment auch sehen kann. Das zeigt uns auch die Johannesoffenbarung:

 

Und als es das Buch entgegennahm, fielen die vier Wesen und die vierundzwanzig Ältesten nieder vor dem Lamme; jeder trug eine Harfe und goldene Schalen voll Rauchwerk – das sind die Gebete der Heiligen“ (Offb 5,8)

 

Ein anderer Engel kam und trat vor den Altar, eine goldene Rauchschale tragend, und viel Räucherwerk wurde ihm gegeben …“ (Offb 8,3)

 

Hier sehen wir, dass die Gebete geistiger Natur sind und zu den vierundzwanzig Ältesten und zu dem Engel „aufsteigen“. Das bedeutet, dass die Muttergottes und die Heiligen nicht gegenwärtig sein müssen, um unsere Gebete, die geistiger Natur sind, vernehmen zu können. Richtet man also ein Gebet z.B. an die Muttergottes, dann steigt es zu ihr hinauf und sie vernimmt es dort – im selben Moment, wenn es in Gedanken oder verbal ausgesprochen ist.

 

All dies zeigt, dass das freikirchliche Dogma „Maria und die Heiligen können uns nicht hören“ un- und antibiblisch und somit falsch ist und daher keine Daseinsberechtigung hat. Da die Freikirchen-Päpste wie die GotQuestions-Autoren nun aber das unbiblische Sola Scriptura propagieren, sind sie gezwungen, sich von diesem antibiblischen Dogma zu verabschieden. Wollen sie das nicht, dann bezeugen sie damit nur, dass sie ihr Sola Scriptura und somit die Bibel nicht ernst nehmen, und ihnen nur ihre eigenen Menschenlehren wichtig sind, die sie dann lediglich hinter Bibelstellen verstecken wollen, damit sie nicht so leicht als Menschenlehren erkannt werden, sondern als Wort Gottes wahrgenommen werden, was somit eine bewusste Täuschung und Irreführung der Menschen und somit eine schwere Sünde bedeutete, auch deshalb, weil man Gott Dinge in den Mund legt, die er nie geäußert hat, und die, wenn sie nicht bereut wird und man sich nicht ändert, trotz der Lehre Sola Fide direkt in die Hölle führen wird! Hier gibt es kein Vertun! Dieses satanische Vorgehen wird Gott, der Richter, nicht durchgehen lassen!

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[1] Dass es sich hier wirklich um Samuel handelt, und nicht um einen Dämon, belegt der von Gott inspirierte Schreiber selbst, wenn er ausdrücklich schreibt, dass es Samuel war, der zu Saul redete: „Samuel sprach zu Saul“, „Samuel entgegnete“, „Sogleich stürzte Saul … zu Boden … wegen der Worte Samuels.“ (1 Sam 28,15.16.20)

 

 

 

V. GotQuestions

Als Jesus Seine Jünger zu beten lehrte, gab er ihnen das, was gewöhnlich „Vater Unser“ genannt wird. Er lehrt uns, Gott in unseren Gebeten anzusprechen. Wann immer jemand im Gebet adressiert wird, dann ist es Gott! Nirgends kann man ein einziges Beispiel finden, das jemand zu einem „Heiligen“ betet, einem Engel oder sonst jemand (außer Gebete zu den falschen Göttern).

 

Das Wort „beten“ bedeutet bei uns Katholiken nichts anderes, als Gott und im Himmel lebenden Engeln und Heiligen Worte zukommen zu lassen. Und dies tun nicht nur wir heutigen Katholiken, sondern das haben, wie wir gesehen haben, schon biblische Personen getan:

 

- Nach Mt 17,3 ließ Jesus als Mensch den im Jenseits lebenden Propheten Moses und Elija Worte zukommen.

- Nach Apg 9,40 ließ Petrus der im Jenseits lebenden Tabita Worte zukommen.

- Nach 2Sam 1,26 und 3,34 ließ David zwei verstorbenen Freunden im Jenseits Worte zukommen.

- Nach Ps 103,20 lässt David den Engeln seine Worte zukommen.

 

Und so lassen auch wir unsere Worte nicht nur Gott zukommen, sondern wie Jesus, Petrus und David im Jenseits Lebenden, wie z.B. Maria, der Magd Gottes, im Rosenkranz! Wer sagt, dies sei unbiblisch, ist somit selbst unbiblisch, weil er etwas für falsch hält, was die Bibel für in Ordnung und für gut und richtig hält!

 

 

VI. GotQuestions

Außerdem, jedesmal wenn eine fromme Person sich selbst vor jemandem niederwarf (in einer religiösen Situation) um jemand anderen als Gott zu ehren (hauptsächlich die Apostel oder Engel), dann wurde ihnen gesagt, sie sollten aufstehen, damit aufhören (Apostelgeschichte 10:25-26; Apostelgeschichte 14:13-16; Matthäus 4:10; Offenbarung 22:8-9).

 

Da auch dies zum versprochenen Thema gehört, weil wir Katholiken den Rosenkranz auch kniend beten, will ich auch darauf biblisch eingehen:

 

Mt 4,10: Hier wird das Niederwerfen vor Satan verneint! Nun aber ist die Mutter des Messias weder der Satan, noch ein Dämon, weshalb dieser Vers völlig unpassend ist!

 

Apg 10,24-26: Hier wird uns mitgeteilt, dass der aus dem Heidentum stammende Kornelius den Apostel Petrus nicht als Menschen, sondern als einen Gott betrachtete, und ihn, den er für einen Gott hielt, mit seinem Kniefall anbeten wollte. Das geht daraus hervor, dass ihm Petrus daraufhin klar machte, dass er auch nur ein Mensch sei. Dass man sich vor Heiligen Gottes nicht hinknien dürfe, wenn man sie nicht als Götter, sondern als Geschöpfe sieht, steht hier also nicht. Alles nur freikirchliche Phantasie!

 

Apg 14,13-16: Dasselbe sehen wir auch hier: Paulus und Barnabas wurden von diesen hier erwähnten Heiden als ihre Götter Zeus und Hermes betrachtet, weshalb sie ihnen eine göttliche Verehrung (= Anbetung) zukommen ließen, wie Kornelius dem Petrus. Das tun wir bei Maria aber nicht! Wir bringen ihr keine göttliche Verehrung (= Anbetung) entgegen, auch nicht mit unserem knienden Rosenkranzgebet, weil sie keine Göttin ist, sondern nur Gottes Geschöpf, wenngleich ein super heiliges Geschöpf, weshalb wir ihr nur eine geschöpfliche Verehrung zukommen lassen.

 

Offb 22,8-9: Hier sehen wir nichts anderes, als das, was wir schon bzgl. Petrus, Paulus und Barnabas gesehen haben. Der Apostel Johannes sieht den Engel so dermaßen mächtig und gewaltig, dass er ihn in diesem Moment als eine Gottheit betrachtete, weshalb er sich vor ihm anbetend niederwarf, ihm göttliche Verehrung zukommen ließ. Damit hat unsere Haltung gegenüber der Mutter Christi nichts zu tun, weil sie nur ein Geschöpf ist, der wir daher keine göttliche Verehrung zukommen lassen, sondern nur eine geschöpfliche.

 

Schauen wir uns daher diesen unseren Standpunkt anhand der Bibel an. Die Bibel bezeugt die geschöpfliche Verehrung gegenüber Heiligen in Form eines Kniefalls für gut, richtig und in Ordnung:

 

Juda und seine Brüder kamen in das Haus Josefs, als er noch dort war; sie warfen sich vor ihm zu Boden nieder.“ (1Mo 44,14)

 

Da fiel sie (Rut) nieder auf ihr Angesicht, beugte sich zur Erde und sprach zu ihm (Boas): ‚Warum fand ich in deinen Augen Gunst …“ (Rut 2,10)

 

Sobald Abigail David sah, stieg sie eilends nieder vom Esel herunter, warf sich vor David auf ihr Antlitz nieder und verneigte sich tief.“ (1Sam 25,23)

 

Während Obdaja unterwegs war, stand ihm plötzlich Elias gegenüber. Jener erkannte ihn, fiel auf sein Angesicht nieder und rief: ‚Bist du es wirklich, mein Herr Elias?“ (1Kön 18,7)

 

Die Prophetenjünger … erblickten ihn (den Propheten Elischa) und sagten: ‚Der Geist des Elias ruht auf Elischa.‘ Sie kamen ihm entgegen und warfen sich vor ihm auf die Erde nieder.“ (2Kön 2,15)

 

Da fiel der König Nebukadnezar auf sein Angesicht nieder und huldigte dem Daniel.“ (Dan 2,46)

 

Und hier auch eine Stellen aus dem Neuen Testament:

 

Da bat er (der Kerkermeister) um Licht, ging hinein und fiel zitternd vor Paulus und Silas nieder.“ (Apg 16,29)

 

Und hier nun zuallerletzt ein Kniefall vor gewöhnlichen Christen, die ihre Heiligung noch nicht vollendet haben:

 

Siehe, ich verschaffe, dass solche aus der Synagoge des Satans, die sich Juden nennen und es nicht sind, sondern lügen, siehe, ich will sie dazu bringen, dass sie kommen und vor deinen Füßen niederfallen und erkennen, dass ich dich geliebt habe.“ (Offb 3,9)

 

Das ist die Form, wie wir sie vor Maria, der Mutter Jesu, halten. Diese Form des Kniefalls ist biblisch und erlaubt, weil man hier denjenigen, vor dem man sich niederwirft oder hinkniet, nicht als einen Gott betrachtet, sondern als das, was er ist, einen Heiligen Gottes!

 

Die obigen Bibelstellen werden von den GotQuestions-Autoren nicht beachtet, weil sie sie nicht kennen. Sie haben von der Bibel eben keine Ahnung! Und diesen Bibelunkundigen wird dann jeder Unsinn abgenommen!

 

 

VII. GotQuestions

Die römisch-katholische Kirche sagt, das sie nur Gott allein anbeten, aber das sie Maria und die Heiligen „verehren“.

 

Ja, so ist es, Gott geben wir eine göttliche Verehrung (= Anbetung), und Maria nur eine geschöpfliche Verehrung (= Nicht-Anbetung), weil sie keine Göttin ist. Götter gibt es im Katholizismus nicht. Damit müssen die Freikirchler leben.

 

 

VIII. GotQuestions

Was ist der Unterschied? Jemand, der den Rosenkranz betet, verbringt mehr Zeit damit, Maria anzurufen als Gott! Für jeden Lobpreis für Gott im Rosenkranzgebet gibt es zehn für Maria!

 

Warum soll man sich eine halbe Stunde lang nicht MEHR Maria zuwenden, als Gott? Die GotQuestions-Autoren, wie alle Freikirchler, reden ja am Telefon zu Familienangehörigen, Freunden und Bekannten und auf der Arbeit zu Arbeitskollegen auch eine halbe Stunde lang oder länger, ohne Gott etwas zu sagen. Ja, warum nicht? Der Tag ist lang, er hat 24 Stunden, und in dieser Zeit hat man eben für JEDEN Zeit – für Gott, für Familienangehörige, für Freunde, für Bekannte, für Arbeitskollegen, für Glaubensgeschwister, für Heilige, für Engel und für Maria. Lesen Sie mehr dazu in meinem Artikel „Beten wir Katholiken zu Maria, statt zu Gott?“.

 

 

IX. GotQuestions

In der Bibel steht, das Jesus unser „Los-Käufer“ ist (Galater 3:13; 4:4-5; Titus 2:14; 1. Petrus 1:18-19; Offenbarung 5:9). Das Lied „Hail, Holy Queen“ nennt Maria unsere „gnädigste Fürsprecherin“, aber die Bibel sagt, das Jesus unser Fürsprecher beim Vater ist (1. Johannes 2:1) und unser einziger Mittler (1. Timotheus 2:5). Das einzige Mal, wo man in der Bibel den Titel „Himmelskönigin“ findet, ist auf eine negative Art ( Jeremia 7:17-19; 44:16-27).

 

1. Dass Jesus unser „Los-Käufer“ ist, bezeugen wir Katholiken in jedem Rosenkranz, a) im christlichen Glaubensbekenntnis, und b) in jedem „O mein Jesus“-Gebet, mit dem wir Jesus bitten, uns vor der Hölle zu bewahren und alle Menschen zu retten. Wieso die Sache mit Jesus, dem „Los-Käufer“, kritisch eingebracht wird, entzieht sich daher jedem gesunden Menschenverstand, der diesem GotQuestions-Autor daher offenbar verloren gegangen ist.

 

2. Wie bereits gesagt: „Hail, Holy Queen“ ist nicht Bestandteil des Rosenkranzes. Hier wird also nochmal die Lüge eingebracht, dass dieses Gebet im Rosenkranz vorkäme. Somit ist dieses Gebet hier als Kritikpunkt völlig fehl am Platz, ebenso „Maria Mittlerin“ und „Himmelskönigin“, weshalb ich aufgrund des von GotQuestions selbst eingebrachten Themas „Rosenkranz“ hier nicht darauf eingehen werde.

 

3. „Maria Fürsprecherin“ ist im Rosenkranz hingegen Thema, weil wir Maria bitten, für uns zu beten. Jeder GotQuestions-Autor, ja jeder Freikirchler, hat eigene Fürsprecher, wenn er seine Glaubensgenossen bittet, für ihn zu beten. Sie praktizieren hier also das gleiche, was wir Katholiken praktizieren; sie bitten JENE um ihre Fürsprache, und wir bitten unsere Glaubensgeschwister, Heilige, Engel und Maria um ihre Fürsprache. Damit hat 1Joh 2,5 nichts zu tun, da sich diese Stelle auf Christus als Retter bezieht, der als der Retter unser immerwährender fürsprechender Anwalt ist, dessen Blut für uns Sündige eintritt, damit uns nach unserer Bekenntnis unserer Sünden diese erlassen werden (1Joh 1,9ff). Das hat mit der Fürsprache im Sinne von für andere zu beten überhaupt nichts zu tun. Die GotQuestions-Autoren haben lediglich 1Joh 2,5 nicht verstanden, und das können sie auch nicht, weil sie den Heiligen Geist nicht haben. Deshalb lügen sie auch ständig! Sie haben den Geist des Vaters der Lüge in sich, der sie die Bibel nicht verstehen lässt! Das ist echt übel!

 

 

X. GotQuestions

Die gesamte Bibel lehrt uns, zu Gott allein zu beten. Nicht ein einziges Mal kann man ein Beispiel oder einen Hinweis darauf finden, das man zu jemand anderem beten soll!

 

Wie bereits gesagt, verstehen wir Katholiken unter dem Wort „beten“ etwas anderes, als die Protestanten. Aus protestantischer Sicht hätten sie recht, aus unserer Sicht haben sie jedoch unrecht, weil wir unter „beten“ nichts anderes verstehen, als Gott und seinen Engeln und Heiligen im Himmels Worte zukommen zu lassen. Wie wir gesehen haben, ist das biblisch: David ließ Worte den Engeln zukommen, er ließ Worte zwei im Jenseits lebenden Freunden zukommen, und Petrus ließ der im Jenseits lebenden Tabita Worte zukommen, und wir lassen in jedem Ave Maria des Rosenkranzes Maria Worte zukommen.

 

 

XI. GotQuestions

Die einzige Grundlage, das man durch Maria zu Gott kommt, basiert auf der biblischen Geschichte, als Maria zu Jesus kam und Ihn um Hilfe bat beim Hochzeitsfest (Johannes 2). Aber wenn man alle anderen Verse betrachtet, auch die Anleitung die Jesus gab, wie man beten soll, kann man dann diese eine Passage im Kontext benutzen, um zu lehren, das wir weiterhin durch Maria zu Gott kommen sollen?

 

Diese Haltung, dass wir durch Maria zu Gott kämen, haben wir Katholiken nicht. Das ist eine der gängigen Lügen, die freikirchliche Päpste, wie diese GotQuestions-Autoren, über uns verbreiten, um mittels dieser satanischen Methode ein völlig falsches Bild von uns zu zeichnen, um auf diese satanische Weise einen Schutzschild gegen den Katholizismus herzustellen. Denn durch erfundene Katholizismen, wie diesen hier, soll der GotQuestuions-Leser vor dem Katholizismus von Vornherein abgeschreckt werden; und dabei ist der Katholizismus das einzige authentische Christentum. Alles andere ist Irrlehre, unbiblisch!

 

Wir Katholiken kommen daher jeden Tag direkt zu Gott. Um direkt zu Gott zu kommen, benötigen wir nicht Maria, nicht einen Engel und nicht einen Heiligen. Das belegt ja der Rosenkranz selbst, der hier kaum kritisiert wird; denn in jedem Rosenkranz kommen wir mit dem Vaterunser direkt zu Gott, und mit dem „O mein Jesus“ direkt zu Jesus. Alles andere sind protestantische Lügen, die ihren Ursprung in Satan, dem Vater der Lüge, haben. Das hat mit Christus, der die Wahrheit ist, nichts zu tun! Der hochheiligste Name „Jesus“ im Munde der GotQuestions-Autoren ist nur eine Worthülse, unter der sich der Teufel versteckt. Der Name „Jesus“ soll ihn im freikirchlichen Protestantismus lediglich verdecken, damit er nicht so schnell erkannt wird. Doch man erkennt ihn dort an seinen Lügen, die er durch die freikirchlichen Lehrer und Prediger, wie die von GotQuestions, gegen uns Katholiken und unsere Kirche schleudert.

 

Maria nimmt bei uns nicht die Stelle ihres Sohnes Jesus Christus ein, sondern die Stellung als besonderes Glied seines Leibes. Jedes Glied des Leibes Christi tritt durch Fürbitte für andere Glieder des Leibes Christi bei Gott ein. Das Fürbittgebet ist ein Werk der Nächstenliebe! Ich bete für dich und deine Anliegen? Dann tu ich dir Gutes! Maria betet für mich? Dann tut sie mir Gutes! Du bittest andere, für dich zu beten? Dann tust du ihn damit an die Stelle Jesu Christi setzen? Wohl eher nicht! Das aber wollen dir die freikirchlichen Lehrer und Prediger eintrichtern, dass du dies damit tätest! Aber sie selbst bitten andere um ihr Fürbittgebet für sich und ihre Anliegen! Was sie selbst dürfen, darfst DU nicht! Falsche Leuchten sind das! Scharlatane! Halunken, Heuchler und Habenichtse!

 

 

XII. GotQuestions

Ist es gleichermaßen angebracht, Maria unser „Leben“ und unsere „Hoffnung“ zu nennen? Dies sind abermals Bezeichnungen, die nur für Gott allein in der Bibel benutzt werden, im Besonderen für Gott den Sohn, Jesus Christus (Johannes 1:1-14; Kolosser 3:4; 1. Timotheus 1:1; Epheser 2:12; Titus 2:13). Deshalb geht die Praxis des Rosenkranzgebetes auf zahlreiche Weise gegen die Schrift.

 

Maria, unser Leben und unsere Hoffnung“ kommt im Rosenkranz nicht vor. Durch diese Lüge soll der unwissende Leser von vornherein vor dem Rosenkranz abgeschreckt werden, weil er jetzt annimmt, dass dies in ihm gebetet würde, was man aber nicht tut. Echt dreist, sich als Christ darzustellen, aber erneut Satans Methode, die Lüge, anzuwenden. Wie sagte doch der Herr? - An den Früchten werdet ihr sie erkennen! Und wir erkennen sie bei GotQuestions an ihren Früchten, an ihren dreisten und frechen Lügen, die sie als den in 1Mo 3,15 prophezeiten Samen der Schlange identifizieren! Von Gott, der Wahrheit, sind sie gänzlich weg! Deshalb lügen sie!

 

 

XIII. GotQuestions

Nur Gott kann unsere Gebete hören.

 

Das ist unbiblisch, das steht nicht in der Bibel, alles erfunden. Wie ich oben unter Punkt IV biblisch dargelegt habe, HÖREN uns die in der geistigen Welt Lebenden. Alles andere ist protestantische Menschenlehre, bloße Phantasie!

 

 

XIV. GotQuestions

Nur Gott kann unsere Gebete beantworten.

 

Nein, nicht nur Gott, sondern auch diejenigen in der GUTEN geistigen Welt, denen wir unsere Bitten vortragen. Der Beweis: Wir Katholiken erleben das ständig! Wenn wir Gott etwas bitten, passiert es, dass er uns nicht immer antwortet, wie er auch den Freikirchlern nicht antwortet. Wenden wir uns dann in solchem Fall an Maria oder an einen Engel oder Heiligen, dann BEKOMMEN wir Antwort. Gott will uns in solchen Fällen, wo er uns selber etwas nicht gibt, das, worum wir bitten, durch Maria, Engel oder Heilige geben. Warum? Um ihnen die Ehre zu geben; denn "wer mich ehrt, den ehre ich", sagt Gott (1Sam 2,30)! Sie sind Könige im Himmel! Sie haben königliche Macht und sind daher als Könige nicht tatenlos uns gegenüber; sie haben VIELES zu betreuen und damit VIEL zu tun! Gott hat ihnen zur Verwaltung VIELES in ihre Hand gegeben: "Da sprach sein Herr zu ihm: 'Recht so, du guter und getreuer Knecht! In wenigem bist du getreu gewesen, ich will dich über vieles setzen; gehe ein in die Freude deines Herrn!" (Mt 25,21)

 

 

XV. GotQuestions

Die Bibel unterweist Christen nirgends, das wir durch „Zwischenhändler“ beten sollen, oder das wir die Heiligen oder Maria (im Himmel) um ihre Gebete bitten sollen.

 

1. „Zwischenhändler“? Im Himmel gibt es keine Händler. Händler gibt es nur auf der Erde, z.B. auf dem Flohmarkt! Die Autoren von GotQuestions haben merkwürdige Vorstellungen über die Bewohner des Himmels. Sie seien Händler, die zwischen uns und Gott handeln würden! Krass! Wer soll diesen Unfug noch ernst nehmen?

 

2 Es steht in der Bibel in der Tat nicht, dass wir Maria um ihre Gebete bitten sollen. In ihr steht auch nicht, dass wir zu Jesus, dem Gottmenschen, beten sollen, und trotzdem hat das der hl. Stephanus getan. Damit präsentiert uns die Bibel, dass es keiner Aufforderungen in der Bibel dazu bedarf. Dies und gewisse andere Dinge sind uns freigestellt, denn Gott hat uns nicht in den biblischen Buchstaben eingesperrt, sondern uns im Heiligen Geist frei gemacht (2Kor 3,6), so wie er auch David frei gemacht hatte, weshalb David frei entschied, seinen beiden in der geistigen Welt lebenden Freunden DIE Worte zukommen zu lassen, die er ihnen zukommen lassen WOLLTE! Was wir Maria sagen, ist uns freigestellt! Da wir aber wissen, dass das Fürbittgebet eines Gerechten bei Gott viel vermag (Jak 5,16), so bitten wir in unserer uns von Gott geschenkten Freiheit der Kinder Gottes Maria, die Gerechte, für uns zu beten. Das ist das Weiseste, was man im Zusammenhang mit der Thematik tun kann und tun sollte. Ein mir bekannter Christ betete in einem speziellen für ihn sehr wichtigen Anliegen ein halbes Jahr zu Gott und zu Jesus Christus; doch sie haben ihm nicht geholfen. Erst als er dann im Rosenkranz Maria um ihre Fürbitte für sein Anliegen gebeten hat, hat ihn Gott erhört, und das nicht erst nach ein paar Tagen oder Wochen, sondern SOFORT, UNMITTELBAR! So mächtig ist Mariens Gebet, während unser Gebet echt schlapp ist!

 

3. Was zeigt sich im obigen Kommentar des GotQuestions-Autor also? Das er nicht frei ist, sondern im biblischen Buchstaben gefangen. Er steht in der Knechtschaft des Buchstabens, und tut daher nichts aus einer Selbstverständlichkeit und aus dem Glauben und der Liebe heraus. Er praktiziert die pharisäische Werkegerechtigkeit. Er tut nur das, wozu der biblische Buchstabe auffordert, und WEIL der biblische Buchstabe DAZU auffordert. Er bittet Maria nicht um ihre Fürbitte, weil kein biblischer Buchstabe besteht, der dazu auffordern würde. Er betet nicht zu Jesus, dem Gottmenschen, weil kein biblischer Buchstabe besteht, der dazu auffordern würde. Er betet nicht zum Heiligen Geist, weil der biblische Buchstabe nicht auffordert, speziell zum Heiligen Geist zu beten. Würde es einen biblischen Buchstaben dazu geben, würde er zu Jesus und zum Heiligen Geist beten und Maria um ihr Fürbittgebet bitten. Er kniet sich beim Gebet nicht hin, weil es auch DAZU keine biblische Aufforderung gibt! Er praktiziert einen gänzlich toten Glauben! Und diesen toten Glauben will er Ihnen vermitteln! Lassen Sie sich von ihm nicht ihrer Freiheit der Gotteskindschaft berauben!

 

Wir sehen, der Rosenkranz wurde von diesem geistig toten und Lügen verbreitenden Autor nur auf einige äußerst wenige Punkte beschränkt. Sein Augemerk richtet sich nur auf das Ave Maria, um mit diesem psychologischen Trick zu suggerieren, dass es im Rosenkranz nur oder hauptsächlich um Maria ginge. Um weiter vom Rest des Rosenkranzes abzulenken, sprach er etliche Punkte an, die mit dem Rosenkranz nichts zu tun haben, z.B. Maria Himmelskönigin, ihre Unbefleckte Empfängnis usw., um den Leser noch mehr auf Maria zu fixieren, um dadurch zu suggerieren, es stünde im Rosenkranz wirklich Maria im Mittelpunkt. Dabei steht im Rosenkranz Jesus Christus im Mittelpunkt. Dazu hat er noch ein marianisches Gebet und marianische Phrasen eingeworfen, von denen er behauptet, dass sie im Rosenkranz vorkämen, die in ihm allerdings NICHT vorkommen, um mit dieser Lüge seine Leser dadurch noch mehr vor dem Rosenkranz abzuschrecken. Lassen Sie sich von ihm keinen Bären aufbinden!

 

Weiterführende Texte zum Thema:

 

Protestantische Lügen über den Rosenkranz

 

Sola Scriptura führt zur toten freikirchlichen Werkegerechtigkeit

 

Luthers Solas unterdrücken und zerstören die Liebe

 

Sola Scriptura ist nur etwas für Unmündige

 

Freikirchler – Gefangene der Bibel

 

Sola Scriptura verhindert ein Leben aus Glauben und unterdrückt die Liebe

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Lebens- und Bekehrungszeugnis eines Ex-Evangelikalen

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Der Weg eines Evangelikalen zur Katholischen Kirche


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