Die Bibel kommt von der Katholischen Kirche


Protestant verteidigt die "Apokryphen" als inspiriert!


Die Schrift allein?

Sola Scriptura biblisch widerlegt!

»Und gleichwie die Bibel niemals ein Gegenstand des Glaubens sein kann ohne die Kirche, so kann sie auch ohne dieselbe nie und nimmer als Regel des Glaubens gelten.«
- Giovanni Perrone SJ, Der Protestantismus als Glaubensregel.
Sola scriptura - »die Schrift allein« -, so lautet eines der Hauptprinzipien, auf die sich der Protestantismus stützen will. Ist dieses Fundament tragfähig? In "Die Schrift allein?" unterzieht Joel Peters es einer Belastungsprobe, gleich 21mal. Dabei geht er sachkundig und mit unbestechlicher Logik vor. Das Ergebnis ist eindeutig: Das Sola-Scriptura-Prinzip ist ein menschliches Konstrukt und hat mit der von Jesus Christus gestifteten Religion nichts zu tun. Es steht im absoluten Widerspruch zur Heiligen Schrift, den historischen Fakten und dem gesunden Menschenverstand. Es sind die stillen Worte, die den Sturm bringen - wie es in dieser kleinen apologetischen Schrift geschieht. Sie liefert Sprengstoff, der geeignet ist, einen Grundpfeiler des Protestantismus restlos zu dekonstruieren.

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Die Dunkelmänner

Mythen, Lügen und Legenden um die Kirchengeschichte

Die Wahrheit über die Kirchengeschichte. Zahlreiche Angriffe und Vorurteile gegen die Katholische Kirche und den katholischen Glauben beruhen nicht auf Irrtümern, sondern auf beabsichtigten Verzerrungen historischer Tatsachen. Diese werden in diesem Buch des Historikers Michael Hesemann überführt. Zur Bestellung bitte auf das Bild klicken.


Martin Luther

Wie er leibte, lebte und starb

 


Ablasshandel bis Zölibat

Mit Klischees über die Kirche müssen sich viele Menschen in Diskussionen auseinandersetzen. In persönlichen Gesprächen oder in den sozialen Kommunitäten im Internet begegnen einem die immer gleichen Angriffsformationen. Das »Sündenregister« der Katholischen Kirche ist in den Augen des modernen, aufgeklärten, religionsfernen Menschen ellenlang. Die Kirche wird von außen mit Kritik und Forderungen konfrontiert und muß auch innerhalb ihrer Mauern manche Zerreißprobe bestehen.
Der Philosoph und Publizist Josef Bordat nimmt sich 36 populäre religions- und kirchenkritische Thesen vor und setzt ihnen mit Kenntnisreichtum und Besonnenheit historische und systematische Fakten entgegen. So entsteht eine sachliche und differenzierte Darlegung von Geschichte und Wesen der Katholischen Kirche, die allen Diskussionsteilnehmern zu einem begründeten Urteil über eine der umstrittensten, aber auch wichtigsten Einrichtungen der Menschheit bieten. Zur Bestellung bitte auf das Bild klicken.


Märtyrer der Reformation

Die viel gefeierte Reformation in Deutschland löste nicht nur eine Kirchenspaltung, sondern auch zahlreiche gewalttätige Auseinandersetzungen aus. In diesem Buch stellt der Herausgeber Glaubenszeugen vor, die als Märtyrer der Reformation ihr Leben verloren. Erschütternde und bewegende Schicksale, die zeigen, dass die Reformation viel Leid und Unheil verursachte. Zur Bestellung bitte auf das Bild klicken.


Der Papst der Hitler trotzte

Die bevorstehende Seligsprechung Papst Pius XII. hat die Debatte um seine Rolle während des Zweiten Weltkriegs neu angeheizt. Hätte der Papst die Greueltaten Hitlers stoppen können, indem er Krieg und Judenverfolgung öffentlich verurteilte?
Michael Hesemann zeichnet ein Bild Pius XII. im Licht der neuesten historischen Forschung - und kommt zu einem aufregenden Ergebnis: Pius XII. hat dem deutschen Diktator getrotzt, der Papst war ein subtiler Gegenspieler des Nazi-Terrors.

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Luther und die protestantische Revolution

(Deutscher Untertitel)


Der Papst und der Holocaust

Pius XII. und die geheimen Akten im Vatikan

Kaum ein Vorwurf kann schwerwiegender sein: Papst Pius XII. habe geschwiegen, als er von Hitlers Plan erfuhr, die Juden Europas zu vernichten. Er habe sogar tatenlos zugeschaut, als praktisch unter seinem Fenster die römischen Juden in die Todeslager deportiert wurden. Doch diese Version, auch bekannt als ,,schwarze Legende", ist falsch. Die Beweise, dass es ganz anders war, lagen ein halbes Jahrhundert im Geheimarchiv des Vatikans unter Verschluss. 2018 endlich werden die vielen 100.000 Akten der Forschung zur Verfügung stehen. Dr. h. c. Michael Hesemann hat als einer der ersten Historiker überhaupt Zugang zu den brisantesten Dokumenten des 20. Jahrhunderts erhalten. Im Rahmen seiner umfassenden Aufarbeitung dieses dramatischsten Kapitels der jüngeren Kirchengeschichte werden sie in diesem Band weltexklusiv veröffentlicht. Zur Bestellung auf das Bild klicken.

Ist die Anbetung von Heiligen und/oder Maria biblisch?

Quelle: https://www.gotquestions.org/Deutsch/verehrung-heiligen-Maria.html

 

 

I. GotQuestions:

Die Bibel sagt ganz klar, dass wir Gott allein anbeten sollen. Die einzigen Beispiele in der Bibel, in denen jemand anderes als Gott angebetet wird, sind falsche Götter, d.h. Satan und seine Dämonen. Alle Nachfolger des Herrn lehnen diese falsche Art der Anbetung ab. Petrus und die anderen Apostel lehnten es auch ab, angebetet zu werden (Apostelgeschichte 10,25-26; 14,13-14). Die heiligen Engel weigern sich, angebetet zu werden (Offenbarung 19,10; 22,9). Die Antwort ist immer die gleiche: "Betet Gott an!"

 

Katholischer kann man das nicht ausdrücken! Sehr schön!

 

 

II. GotQuestions:

Römisch-katholische Christen versuchen, diese klaren biblischen Prinzipien zu "umgehen", indem sie behaupten, dass sie weder Maria noch die Heiligen "anbeten" würden, sondern dass sie Maria und die Heiligen nur "verehren". Die Verwendung eines anderen Wortes ändert nichts an der Kernaussage dessen, was getan wird. Eine Definition von "verehren" lautet "etwas oder jemanden mit Respekt oder Ehrfurcht betrachten".“

 

Das ist eine Lüge, die die GotQuestions-Autoren über uns Katholiken erzählen; denn wir hören auf die Katholische Kirche, die uns dazu auffordert, nur Gott anzubeten, sonst niemanden. Deshalb beten wir weder die Mutter Jesu an, noch seine Heiligen! Stattdessen verehren wir sie, d.h. wir begegnen ihnen mit Respekt, Bewunderung und Hochachtung. Anbetung hingegen ist das Huldigen, Preisen und Verherrlichen des göttlichen Seins, welches wir Katholiken nur Gott zusprechen, und nicht Maria und seinen Heilgen, weshalb wir sie nicht anbeten können.

 

 

III. GotQuestions:

Nirgendwo in der Bibel werden wir aufgefordert, jemanden außer Gott allein zu verehren.“

 

1. Eine Aufforderung dazu muss in der Bibel auch nicht stehen, denn erstens sagt die Bibel nicht, dass wir nur das tun dürfen, wozu wir in ihr aufgefordert werden, und zweitens ist die Bibel unvollständig (vollständig ist nach 1 Thess 2,13 nur die mündliche Überlieferung der Apostel), und drittens ist die Schrift nach 2 Tim 3,16 nur nützlich, nicht aber notwendig und verpflichtend. Denn das Fundament der Wahrheit ist nach 1 Tim 3,15 die Kirche, nicht die Bibel. Es ist also nur das maßgebend, was Gott uns Christen durch seine Kirche sagt! Und durch seine Kirche sagt er, dass wir seine Heiligen, einschließlich Maria, nicht verehren MÜSSEN, sondern DÜRFEN! Und weil wir es gemäß dem Fundament der Wahrheit, der Kirche, DÜRFEN, so tun wir es auch!

 

2. Dass die Bibel sagen würde, dass Gott allein verehrt, d.h. respektiert, bewundert und hochgeachtet werden solle oder dürfe, ist eine Lüge! Denn die Bibel zeigt uns an vielen Stellen, dass Menschen nicht nur Gott verehrt haben, sondern auch seine Heiligen:

"Juda und seine Brüder kamen in das Haus Josefs, als er noch dort war; sie warfen sich vor ihm zu Boden nieder." (1Mo 44,14)

 

"Da fiel sie (Rut) nieder auf ihr Angesicht, beugte sich zur Erde und sprach zu ihm (Boas): 'Warum fand ich in deinen Augen Gunst ..." (Rut 2,10)

 

"Saul machte sich aus der Höhle fort und ging seines Weges. Auch David erhob sich danach, trat aus der Höhle und rief Saul nach: 'Mein Herr und König!' Saul blickte zurück, und David warf sich auf sein Antlitz nieder und brachte eine Huldigung dar." (1Sam 24,8-9)

 

"Sobald Abigail David sah, stieg sie eilends nieder vom Esel herunter, warf sich vor David auf ihr Antlitz nieder und verneigte sich tief." (1Sam 25,23)

 

"Während Obdaja unterwegs war, stand ihm plötzlich Elias gegenüber. Jener erkannte ihn, fiel auf sein Angesicht nieder und rief: 'Bist du es wirklich, mein Herr Elias?" (1Kön 18,7)

 

"Die Prophetenjünger ... erblickten ihn (den Propheten Elischa) und sagten: 'Der Geist des Elias ruht auf Elischa.' Sie kamen ihm entgegen und warfen sich vor ihm auf die Erde nieder." (2Kön 2,15)

 

"Da fiel der König Nebukadnezar auf sein Angesicht nieder und huldigte dem Daniel." (Dan 2,46)

 

Und hier auch zwei Stellen aus dem Neuen Testament:

 

"Da bat er (der Kerkermeister) um Licht, ging hinein und fiel zitternd vor Paulus und Silas nieder." (Apg 16,29)

 

"Siehe, ich verschaffe, dass solche aus der Synagoge des Satans, die sich Juden nennen und es nicht sind, sondern lügen, siehe, ich will sie dazu bringen, dass sie kommen und vor deinen Füßen niederfallen und erkennen, dass ich dich geliebt habe." (Offb 3,9)

 

Das Niederfallen vor allen diesen Heiligen Gottes war ein Ausdruck der Verehrung - der Bewunderung und Hochachtung! Die Bibel zeigt uns, anders als es die GotQuestions-Autoren sagen, dass wir, die wir zu Gott gehören, nicht nur Gott verehren dürfen, sondern auch seine Heiligen! Wir sehen, das korrespondiert mit dem, was uns die Kirche Gottes sagt: Der Gläubige darf die Heiligen Gottes verehren!

 

 

IV. GotQuestion:

Es ist nichts Falsches daran, die treuen Christen zu respektieren, die uns vorausgegangen sind (siehe Hebräer, Kapitel 11). Es ist nichts Falsches daran, Maria als die irdische Mutter Jesu zu ehren. Die Bibel beschreibt Maria als von Gott "hochgeachtet" (Lukas 1,28). Gleichzeitig gibt es in der Bibel keine Anweisung, diejenigen zu verehren, die in den Himmel gegangen sind. Wir sollen ihrem Beispiel folgen, ja, aber anbeten, verehren oder sich anbeten lassen, nein!“

 

1. Zuerst sagen die GotQuestions-Autoren zu Beginn, dass nichts Falsches daran ist, was wir Katholiken tun, nämlich die Heiligen im Himmel und Maria, die Magd Gottes, zu verehren, d.h. ihnen mit Respekt, Bewunderung und Hochachtung zu begegnen, doch dann, gleich darauf, widersprechen sie sich, indem sie sagen, dass die Bibel dazu keine Anweisung gibt!

 

2. In der Bibel muss es keine Anweisung der Verehrung der Mutter Jesu und seiner Heiligen geben, erstens, weil die Bibel nirgendwo sagt, dass man nur das tun darf, wozu Gott in der Bibel auffordert, zweitens, weil die Bibel unvollständig ist (vollständig ist nach 1 Thess 2,13 nur die mündliche Überlieferung der Apostel), und drittens, weil die Schrift nach 2 Tim 3,16 nur nützlich, und nicht notwendig und verpflichtend ist! Entscheidend ist, was nach 1 Tim 3,15 das Fundament der Wahrheit, die Kirche sagt; und sie sagt, dass wir Christen die Heiligen und Mutter Jesu verehren dürfen!

 

3. Richtig! Das ist die Lehre der Kirche, dass wir niemanden, außer Gott, anbeten dürfen, auch Maria und die Heiligen Gottes nicht! Deshalb tut das auch kein Katholik! Dass Katholiken dies tun würden, ist eine dreiste Lüge, eine schwere Sünde, mit der man uns Katholiken diffamieren will! Der Vater der Lüge, so wissen wir von Jesus Christus, ist aber nicht Gott, sondern der Teufel, dem mit jeder Lüge gedient wird!

 

 

V. GotQuestions:

Wenn sie gezwungen sind zuzugeben, dass sie tatsächlich Maria anbeten, werden die Katholiken behaupten, dass sie Gott durch Maria anbeten, indem sie die wunderbare Schöpfung, die Gott geschaffen hat, preisen.“

 

Die Lüge wird dreist weitergesponnen; denn es gibt keinen einzigen Katholiken, der zugeben könnte, dass er Maria anbetet, weil kein Katholik so etwas tut. Kein Katholik spricht der Mutter des Herrn göttliches Sein zu, welches er dann anbeten könnte. Etwas Nichtvorhandenes kann man nicht anbeten! Stattdessen preisen wir die Mutter des Herrn als Ausdruck der Verehrung, was schon Elisabeth, die Mutter des Täufers, nach Lk 1,41-42 auf Antrieb des Heiligen Geistes getan hat: „Gepriesen bist du unter den Frauen!“. Diese Stelle zeigt, dass jede Verehrung Mariens, wie hier der Fall, ein Produkt des Heiligen Geistes ist. Auf diese Weise gibt der Heilige Geist Maria die Ehre, die er ihr durch uns zukommen lassen will; denn, so Gott: „Ich ehre die, die mich ehren!“ (1 Sam 2,30). Es ist also der Heilige Geist, der durch uns Katholiken Maria Ehre und Verehrung zukommen lässt! Hingegen ohne Heiligen Geist findet keine Verehrung Mariens statt!

 

 

VI. GotQuestions:

Maria ist in ihren Augen die schönste und wunderbarste Schöpfung Gottes, und indem sie Maria preisen, preisen sie deren Schöpfer. Für Katholiken ist dies vergleichbar mit dem Lobpreis eines Künstlers, der seine Skulptur oder sein Gemälde lobt. Das Problem dabei ist, dass Gott ausdrücklich befiehlt, Ihn nicht durch geschaffene Dinge zu verehren. Wir sollen uns nicht vor irgendetwas im Himmel oder auf der Erde niederwerfen und es anbeten (2. Mose 20,4-5). Römer 1,25 könnte nicht deutlicher sein: Sie haben "die Wahrheit Gottes mit der Lüge“ vertauscht „und dem Geschöpf Ehre und Gottesdienst erwiesen anstatt dem Schöpfer, der gelobt ist in Ewigkeit. Amen!". Ja, Gott hat wunderbare und erstaunliche Dinge geschaffen. Ja, Maria war eine gottesfürchtige Frau, die unseren Respekt verdient hat. Nein, wir sollen Gott auf keinen Fall "stellvertretend" anbeten, indem wir Dinge (oder Menschen) preisen, die er geschaffen hat. Dies ist unverhohlener Götzendienst.“


1. 2 Mo 20,4-5 und Röm 1,25 besagen nicht, dass wir seine wunderbare Schöpfung nicht respektieren, bewundern und hoch achten, d.h. verehren, dürften, was wir bereits oben unter Punkt III.2 und unter Punkt V gesehen haben, sondern den Geschöpfen göttliches Sein zuzusprechen und sie anzubeten. Ja, wir dürfen das Bild eines Künstlers bewundern, d.h. verehren, aber nicht, diesem Bild göttliches Sein zusprechen, um ihm dann göttliche Verehrung, Anbetung, zukommen zu lassen! Ja, wir dürfen Maria bewundern, d.h. verehren, aber nicht, wie es manche Esoteriker tun, ihr göttliches Sein zusprechen, um ihr dann göttliche Verehrung, Anbetung, zukommen zu lassen! So, wie sich ein Künstler darüber freut, dass man sein Kunsterwerk bewundert, d.h. verehrt, so freut sich Gott, wenn man sein Werk Maria bewundert, d.h. verehrt!

 

2. Richtig! Maria hat unseren Respekt, d.h. Verehrung von uns, verdient! Das ist das, was wir Katholiken tun: Wir verehren sie, lassen ihr Respekt zukommen!

 

3. Die GotQuestions-Autoren sagen, dass das Preisen eines Geschöpfs Anbetung sei. Das stimmt nicht! Anbetung wäre es, wenn wir ein Geschöpf als eine Gottheit betrachten und diese Phantasie-Gottheit dann preisen würden. Wie wir bei Punkt V gesehen haben, befindet sich das Preisen eines Geschöpf, das nicht als Gottheit betrachtet wird, in Gottes Ordnung!

 

 

VII. GotQuestions:

Die häufigste Art und Weise, wie Katholiken Maria und die Heiligen "verehren", ist das Gebet zu ihnen. Aber das Gebet zu jemand anderem als Gott allein ist antibiblisch. Ob nun zu Maria und/oder den Heiligen gebetet wird oder ob man sie um ihre Gebete bittet - beide Praktiken sind nicht biblisch. Das Gebet ist ein Akt der Anbetung. Wenn wir zu Gott beten, geben wir damit zu, dass wir Seine Hilfe brauchen. Wenn wir unsere Gebete an jemand anderen als Gott richten, berauben wir Gott der Ehre, die allein Ihm gebührt.“


1. Dieser Textabschnitt zeigt, dass die protestantischen GotQuestions-Autoren gar nicht wissen, was Anbetung ist. Sie halten anbeten für beten. Das sind zwei verschiedene Wörter mit dem entsprechend zwei verschiedenen Bedeutungen. Anbeten ist das Huldigen, Preisen und Verherrlichen des Göttlichen Seins. Beten ist nichts anderes, als ein Sprechen. Und nicht alle Worte, die wir sprechen, enthalten anbetende Elemente. Wenn ein Fußballfan einem Fußballspieler das Wort „Fußball-Gott!“ zu kommen lässt, dann betet er ihn an. Lässt ein Fußballfan einem Fußballspieler das Wort „Fußball-Profi!“ zukommen, dann betet er ihn nicht an! Würde jemand zu Maria sagen: „Danke, dass du mir die Sünden vergibst!“, dann wäre das ein anbetendes Wort, da nur Gott die Sünden vergeben kann! Sagt man zu Maria: „Danke für deine Hilfe!“, dann ist das kein anbetendes Wort, weil nicht nur Gott helfen kann, sondern auch geschöpfliche Personen helfen, zum Beispiel durch ihr Gebet! Da wir Katholiken Maria und den Heiligen keine Worte zukommen lassen, die etwas enthalten würden, was nur Gott kann, und was nur dem göttlichen Sein zu eigen ist, so beten wir Katholiken sie nicht an!

 

2. Nein, wir berauben Gott nicht der Ehre, wenn wir unseren Angehörigen, Verwandten, Freunden, Bekannten, Arbeitskollegen, anderen Menschen, der Mutter Jesu, seinen Engeln und seinen Heiligen Worte zukommen lassen! Wir dürfen nicht nur zu Gott sprechen, sondern auch zu ihnen! Es ist also nicht antibiblisch, wenn wir nicht allein zu Gott sprechen! Denn nirgendwo steht in der Bibel, dass wir Menschen nur zu Gott sprechen dürften, und nicht auch zu unseren Angehörigen, Verwandten, Freunden, Bekannten, anderen Menschen, Maria, Engeln und Heiligen! Stattdessen vernehmen wir in der Bibel, wie Gottesmänner wie Moses nicht nur zu Gott sprachen, sondern auch zu Menschen. Vom Gottesmann David ist auch bezeugt, dass er zu den Engeln und zu Verstorbenen redete (2 Sam 1,26, 2 Sam 3,34), ebenso Petrus (Apg 9,40), ohne dass Gott sie dafür gemaßregelt und bestraft hätte. Das ist erlaubt! Wir sehen, dass das nicht antibiblisch ist, wie die GotQuestions-Autoren behaupten, sondern biblisch! Verboten ist nur die Totenbeschwörung und das reden dzu den Geistern, die man durch eine Totenbeschwörung hereibgerufen hat!

 

3. Des Weiteren behaupten die GotQuestions-Autoren, dass es nicht biblisch sei, dass wir die Heiligen um ihr Gebet für uns ersuchen. Das muss auch nicht in der Bibel vorkommen, denn weder ist die Bibel vollständig, noch ist sie für den Christen maßgebend. Vollständig ist nach 1 Thess 2,13 nur die mündliche Überlieferung der Apostel, und maßgebend ist nach 1 Tim 3,15 nur die Kirche! Nur die Kirche ist das Fundament der Wahrheit; die Bibel hingegen ist nach 2 Tim 3,15 nur nützlich, nicht mehr und nicht weniger. Deshalb ist entscheidend, dass die Kirche, das Fundament der Wahrheit, sagt, dass wir die Heiligen bitten dürfen, für uns zu beten! Und genau das steht nicht im Widerspruch zur Bibel, sondern steht mit ihr in wunderbarem Einklang: 2 Sam 1,26 und 2 Sam 3,34 bezeugen positiv, dass der Gottesmann David zu zwei Verstorbenen gesprochen hat. Er sagte ihnen das, was er wollte. Das zeigt, dass wir Christen Verstorben und somit den Heiligen ebenso sagen dürfen, was wir wollen; und wir wollen ihnen sagen, sie möchten bitte bei Gott für uns beten! Wir sehen, dass steht in Einklang mit der Bibel!

 

 

VIII. GotQuestions:

Eine andere Art und Weise, wie Katholiken Maria und die Heiligen "verehren", besteht darin, dass sie Statuen und Bilder von ihnen machen (lassen). Viele Katholiken verwenden Bilder von Maria und/oder den Heiligen als "Glücksbringer". Jede flüchtige Lektüre der Bibel wird diese Praxis als unverhohlenen Götzendienst entlarven (2. Mose 20,4-6; 1. Korinther 12,1-2; 1. Johannes 5,21).

 

Hier unterstellen uns die GotQuestions-Autoren lügnerisch, wir Katholiken würden das so machen, wie dieser Vater:

 

Durch allzu frühe Trauer aufgezehrt, ließ sich ein Vater einst ein Bild von dem so schnell verschiedenen Kinde machen. Den so verstorbenen Menschen ehrte er gleich einem Gott und ordnete für seine Untergebenen geheimen Kult und Weihe an.“ (Weish 14,15)

 

Doch genau das machen wir Katholiken mit unseren Marien- und Heiligenbildern und -statuen nicht! Wir machen Jesus-, Marien- und Heiligenstatuen und Jesus-, Marien- und Heiligenbilder, weil wir Jesus Christus, seine Mutter und seine Heiligen ganz einfach lieben und ihre Bilder und Statuen daher gerne bei uns haben wollen. Das ist so, wie mit unseren Kindern. Weil wir unsere Kinder lieben, wollen wir ein Bild von ihnen im Wohnzimmer an der Wand oder im Regal oder in unserem Portmoney haben. Es verhält sich damit auch so, wie mit einem lieben verstorbenen Freund. Weil wir ihn lieben, wollen wir ein Bild von ihm in unserem Regal aufgestellt haben! So verhält es sich bei uns auch mit den Bildern von Jesus, seiner Mutter und seinen Heiligen. Mit Anbetung und somit mit Götzendienst hat das, wie wir sehen, nichts zu tun, weshalb die angeführten Bibelstellen 2 Mo 20,4-6, 1 Kor 12,1-2 und 1 Joh 5,21 auf diese Praxis nicht zutreffen! Denn weder erheben wir einen verstorbenen Freund und unsere Kinder zu Göttern, noch Jesus, Maria und die Heiligen, noch ihre Bilder und Statuen. Unsere Bilder von einem verstorbenen Freund, unsere Bilder von unseren Kindern und unsere Bilder und Statuen von Jesus, Maria und Heiligen sind nur Ausdruck unserer Liebe zu ihnen! Die GotQuestions-Autoren hingegen unterstellen uns böswillig, wir würden Maria und die Heiligen und ihre Bilder und Statuen zu Göttern erheben! Wenn sich der wahre Glaube, der nach protestantischer Lehre allein rettet, in guten Werken zeigt, wie Protestanten sagen, dann haben die GotQuestions-Autoren wohl einen falschen Glauben, der sie nicht rettet; denn ihre bösen Werke offenbaren nach protestantischer Lehre, dass ihr Glaube tot und somit nicht rettend ist!

 

 

IX. GotQuestions:

Das Reiben von Rosenkranzperlen ist Götzendienst.“

 

Die GotQuestions-Lügen gehen weiter, denn es gibt keinen Katholiken, der Perlen der Rosenkranzgebetskette reiben würde. Die Perlen der Rosenkranzgebetskette dienen uns nur dazu, uns beim Wiederholen der Rosenkranzgebete nicht zu verzählen. Denn würden wir die Rosenkranzgebete ohne die Gebetszählkette beten, könnten wir uns nicht auf die Gebete konzentrieren, weil wir sie dann im Kopf zählen müssten. Wir würden uns dann mehr auf das Zählen konzentrieren, statt auf das jeweilige Gebet! Da wir die Perlen des Rosenkranzes also nicht reiben, so begehen wir logischerweise auch keinen Götzendienst!

 

 

X. GotQuestions:

Das Anzünden von Kerzen vor einer Statue oder einem Bildnis eines Heiligen ist Götzendienst.“

 

Das Anzünden einer Kerze vor einer Statue oder einem Bild eines Heiligen ist kein Götzendienst, weil weder eine Kerze, noch eine Heiligenstatue, noch ein Heiligenbild, noch der jeweilige Heilige selbst für uns Götter sind. Es ist nichts dabei, Kerzen vor einem Heiligenbild anzuzünden. Das Anzünden einer Kerze vor einem Heiligenbild ist nur das Zeichen der Bitte an den jeweiligen Heiligen, er möge mit uns zusammen für das Anliegen, für das wir eine Kerze angezündet haben, Gott bitten. Die angezeündete Kerze selbst ist nur ein symbolisches Zeichen für Christus, das Licht der Welt, der die Menschen erleuchtet! Mit einer Kerzen und einem Heiligenbild schaffen wir für uns eine schöne Atmosphäre der Besinnlichkeit, die unsre Seele besser und mehr zu Gott erhebt!

 

 

XI. GotQuestions:

Das Vergraben einer Josefsfigur in der Hoffnung, sein Haus gut zu verkaufen (und unzählige andere katholische Praktiken), ist Götzendienst.“


Nein, das Vergraben einer Josefsstatue in der Hoffnung, das Haus gut zu verkaufen (und unzählige andere katholische Praktiken) ist natürlich kein Götzendienst, weil weder der hl. Josef noch seine Statue für uns Katholiken eine Gottheit sind. Auch das ist nur zeichenhaft zu verstehen. Das Vergraben einer Josefsstatue ist nur ein Zeichen für die ausgesprochene Bitte an den hl. Josef, er möge sich um einen guten Verkauf des Hauses kümmern. Mehr steckt dahinter nicht!

 

 

XII. GotQuestions:

Die Terminologie ist nicht das Problem. Ob die Praxis nun als "Anbetung" oder "Verehrung" oder mit einem anderen Begriff beschrieben wird, das Problem ist das gleiche.“

 

Wie wir gesehen haben, geht es bei Punkt XI weder um eine Anbetung, noch um eine Verehrung, sondern um einen äußerlichen Ausdruck einer Bitte, die zum besagten Zweck an den hl. Josef ergeht. Wir Katholiken agieren sehr gerne mit Zeichen und Symbolen, um unseren Bitten mehr Nachdruck zu verleihen!

 

 

XIII. GotQuestions:

Jedes Mal, wenn wir etwas, das Gott gehört, jemand anderem zuschreiben, ist es Götzendienst.“

 

So ist es! Das ist die Lehre der Katholischen Kirche, der wir Katholiken nachkommen, weshalb wir niemand anderem etwas zuschreiben, das allein Gott gehört und Gott gebührt! Deshalb ist nichts von dem, was wir Katholiken glauben und praktizieren, Götzendienst!

 

 

XIV. GotQuestions:

Die Bibel weist uns nirgendwo an, jemand anderen als Gott zu verehren, zu ihm zu beten, sich auf ihn zu verlassen oder ihn zu "vergöttern". Wir sollen Gott allein verehren. Ruhm, Lob und Ehre gehören Gott allein. Nur Gott ist würdig, "Herrlichkeit und Ehre und Macht zu empfangen" (Offenbarung 4,11). Gott allein ist würdig, unsere Anbetung, Verehrung und unser Lob zu empfangen (Nehemia 9,6; Offenbarung 15,4).“

 

1. Die Bibel muss uns nirgendwo anweisen, jemand anderen als Gott allein zu verehren. Denn sie ist weder vollständig, noch notwendig, noch verpflichtend, sondern nach 2 Tim 3,16 nur nützlich; und nützlich sind noch andere Bücher, zum Beispiel die Schriften der Kirchenväter, oder die Heiligenbiographien! Es ist nur verpflichtend, was uns das Fundament der Wahrheit, die Kirche (1 Tim 3,15), sagt, nämlich, dass wir Christen Heilige verehren, d.h. bewundern, zu ihnen sprechen und uns auf sie verlassen dürfen. Wir dürfen uns auch auf gute Freunde auf der Erde verlassen, und nicht auf Gott allein. Wir dürfen auch unsere Mitmenschen, Maria und die Heiligen respektieren, bewundern, hoch achten, rühmen und loben, d.h. verehren. Wir dürfen auch zu unseren Mitmenschen, Maria, den Engeln und Heiligen sprechen. Das alles dürfen wir, denn das alles ist keine Anbetung!

 

2. Richtig! In der Bibel werden wir angewiesen, kein Geschöpf zu vergöttern. Das ist die Lehre der Kirche, des Fundaments der Wahrheit. Deshalb gibt es keinen Katholiken, der ein Geschöpf oder einen Gegenstand vergöttern würde, d.h. sie zu einem Gott erheben würde! Deshalb schreiben wir keinem Geschöpf oder Gegenstand göttliche Eigenschaften zu, weder einem Menschen auf der Erde, noch Maria, den Engeln und den Heiligen, sondern allein Gott!

 

3. In Offb 15,4 steht, dass Gott allein heilig sei! In den Paulusbriefen steht hingegen, dass auch die Christen heilig sind: 1 Kor 7,14, 1 Thess 2,10, Kol 3,12, Hebr 3,1, Röm 8,27, 15,25, 16,15 etc.

 

 

Ergänzende und weiterführende Texte zum Thema:

 

Warum die protestantischen „Götze“-Rufer abergläubisch sind:

https://gotanswers.page4.com/widerlegung-des-protestantismus/warum-die-protestantischen-g%C3%B6tze-rufer-abergl%C3%A4ubisch-sind/

 

Der Heiligenbegriff:

https://gotanswers.page4.com/katholische-kirche-biblisch-belegt/der-heiligenbegriff/

 

Knien und Götzendienst:

https://gotanswers.page4.com/katholische-kirche-biblisch-belegt/knien-und-g%C3%B6tzendienst/

 

Ist Marien- und Heiligenverehrung Anbetung, Götzendienst und Totenkult:

https://gotanswers.page4.com/katholische-kirche-biblisch-belegt/ist-marien-und-heiligenverehrung-anbetung-g%C3%B6tzendienst-oder-totenkult/

 

Vierzehn Lügen über den Rosenkranz:

https://gotanswers.page4.com/katholische-kirche-biblisch-belegt/vierzehn-l%C3%BCgen-%C3%BCber-den-rosenkranz/

 

Bilderverbot in der Bibel:

https://gotanswers.page4.com/katholische-kirche-biblisch-belegt/bilderverbot-in-der-bibel/

 

 

 

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Der Weg eines Evangelikalen zur Katholischen Kirche


Evangelikaler Calvinist wird Katholik


Vom Protestantismus zum Katholizismus

 

Teil 1: Sola Scriptura

Teil 2: Rechtfertigung

Teil 3: Die Kirche


Ex-Protestant liest die Bibel

Warum die Bibel mich katholisch machte


Unser Weg nach Rom

In den letzten Jahren haben die Ex-Evangelikalen Scott und Kimberly Hahn auf vielen Veranstaltungen in den USA vor Tausenden von Menschen über ihre Konversion in die katholische Kirche  und über die Wahrheit und Reichtum des katholischen Glaubens gesprochen. Die Aufzeichnungen dieser Vorträge gingen hinaus in die ganze Welt. In diesem Buch haben sie ihre Geschichte niedergeschrieben als Zeugnis für ihren unglaublichen geistlichen Weg =nach Hause= in die weltweite Familie Gottes: die katholische Kirche. Zur Bestellung des Buches bitte auf das Bild klicken.


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