Gesang: Veni Sancte Spiritus

(Von Harpa Dei)


Die Schrift allein?

21 Gründe gegen das protestantische Schriftverständnis

»Und gleichwie die Bibel niemals ein Gegenstand des Glaubens sein kann ohne die Kirche, so kann sie auch ohne dieselbe nie und nimmer als Regel des Glaubens gelten.«
- Giovanni Perrone SJ, Der Protestantismus als Glaubensregel.
Sola scriptura - »die Schrift allein« -, so lautet eines der Hauptprinzipien, auf die sich der Protestantismus stützen will. Ist dieses Fundament tragfähig? In "Die Schrift allein?" unterzieht Joel Peters es einer Belastungsprobe, gleich 21mal. Dabei geht er sachkundig und mit unbestechlicher Logik vor. Das Ergebnis ist eindeutig: Das Sola-Scriptura-Prinzip ist ein menschliches Konstrukt und hat mit der von Jesus Christus gestifteten Religion nichts zu tun. Es steht im absoluten Widerspruch zur Heiligen Schrift, den historischen Fakten und dem gesunden Menschenverstand. Es sind die stillen Worte, die den Sturm bringen - wie es in dieser kleinen apologetischen Schrift geschieht. Sie liefert Sprengstoff, der geeignet ist, einen Grundpfeiler des Protestantismus restlos zu dekonstruieren.

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Hass auf die Katholische Kirche

Im Protestantismus herrschen sehr viel Hass, Neid und Eifersucht auf die Katholische Kirche, weshalb sie von vielen Protestanten mit allen Mitteln, allen voran mit Lügen, Verleumdungen, Verdrehungen der Tatsachen, erfundener Historie und manipulierten Bildern, bekämpft wird. Lassen Sie sich von diesen Machwerken des Bösen nicht beeindrucken!


Die Dunkelmänner

Mythen, Lügen und Legenden um die Kirchengeschichte

Die Wahrheit über die Kirchengeschichte. Zahlreiche Angriffe und Vorurteile gegen die Katholische Kirche und den katholischen Glauben beruhen nicht auf Irrtümern, sondern auf beabsichtigten Verzerrungen historischer Tatsachen. Diese werden in diesem Buch des Historikers Michael Hesemann überführt. Zur Bestellung auf das Bild klicken.


Martin Luther

Wie er leibte, lebte und starb

 


Ablasshandel bis Zölibat

Mit Klischees über die Kirche müssen sich viele Menschen in Diskussionen auseinandersetzen. In persönlichen Gesprächen oder in den sozialen Kommunitäten im Internet begegnen einem die immer gleichen Angriffsformationen. Das »Sündenregister« der Katholischen Kirche ist in den Augen des modernen, aufgeklärten, religionsfernen Menschen ellenlang. Die Kirche wird von außen mit Kritik und Forderungen konfrontiert und muß auch innerhalb ihrer Mauern manche Zerreißprobe bestehen.
Der Philosoph und Publizist Josef Bordat nimmt sich 36 populäre religions- und kirchenkritische Thesen vor und setzt ihnen mit Kenntnisreichtum und Besonnenheit historische und systematische Fakten entgegen. So entsteht eine sachliche und differenzierte Darlegung von Geschichte und Wesen der Katholischen Kirche, die allen Diskussionsteilnehmern zu einem begründeten Urteil über eine der umstrittensten, aber auch wichtigsten Einrichtungen der Menschheit bieten. Zur Bestellung bitte auf das Bild klicken.


Märtyrer der Reformation

Die viel gefeierte Reformation in Deutschland löste nicht nur eine Kirchenspaltung, sondern auch zahlreiche gewalttätige Auseinandersetzungen aus. In diesem Buch stellt der Herausgeber Glaubenszeugen vor, die als Märtyrer der Reformation ihr Leben verloren. Erschütternde und bewegende Schicksale, die zeigen, dass die Reformation viel Leid und Unheil verursachte. Zur Bestellung bitte auf das Bild klicken.


Der Papst der Hitler trotzte

Die bevorstehende Seligsprechung Papst Pius XII. hat die Debatte um seine Rolle während des Zweiten Weltkriegs neu angeheizt. Hätte der Papst die Greueltaten Hitlers stoppen können, indem er Krieg und Judenverfolgung öffentlich verurteilte?
Michael Hesemann zeichnet ein Bild Pius XII. im Licht der neuesten historischen Forschung - und kommt zu einem aufregenden Ergebnis: Pius XII. hat dem deutschen Diktator getrotzt, der Papst war ein subtiler Gegenspieler des Nazi-Terrors.

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Luther und die protestantische Revolution

(Deutscher Untertitel)


Der Papst und der Holocaust

Pius XII. und die geheimen Akten im Vatikan

Kaum ein Vorwurf kann schwerwiegender sein: Papst Pius XII. habe geschwiegen, als er von Hitlers Plan erfuhr, die Juden Europas zu vernichten. Er habe sogar tatenlos zugeschaut, als praktisch unter seinem Fenster die römischen Juden in die Todeslager deportiert wurden. Doch diese Version, auch bekannt als ,,schwarze Legende", ist falsch. Die Beweise, dass es ganz anders war, lagen ein halbes Jahrhundert im Geheimarchiv des Vatikans unter Verschluss. 2018 endlich werden die vielen 100.000 Akten der Forschung zur Verfügung stehen. Dr. h. c. Michael Hesemann hat als einer der ersten Historiker überhaupt Zugang zu den brisantesten Dokumenten des 20. Jahrhunderts erhalten. Im Rahmen seiner umfassenden Aufarbeitung dieses dramatischsten Kapitels der jüngeren Kirchengeschichte werden sie in diesem Band weltexklusiv veröffentlicht. Zur Bestellung auf das Bild klicken.

Ist die immer währende Jungfräulichkeit der Maria biblisch?

https://www.gotquestions.org/Deutsch/immer-wahrende-Jungfruulichkeit-Maria.html

 

Anmerkungen zur Überschrift: 

 

1. In der Überschrift heißt es: "Jungfräulichkeit der Maria". Das ist unbiblisch, weil die Bibel Maria immer als "Mutter Jesu" bezeichnet, NIE bloß "Maria". Aber es hat einen Grund, warum hier "der Maria" steht. Weil man Maria, die Mutter Jesu, nicht ab kann. Deshalb bezeichnet man sie hier abfällig "die Maria".  

 

2. Als die Evangelienschreiber ihre Schriften verfassten, waren sie vom Heiligen Geist inspiriert. Der Heilige Geist wollte sie NIE "Maria" oder "die Maria" bezeichnen, was bedeutet, dass die Betreiber und Autoren von GotQuestions im Gegensatz zu den Evangelienschreibern vom Unheiligen Geist inspiriert waren.

 

Gehen wir nun zum unbiblischen Text von GotQuestions:

 

 

I. GotQuestions

Es ist die offizielle Stellung der römisch-katholischen Kirche, das Maria, die Mutter Jesu, ihr ganzes Leben lang eine Jungfrau blieb. Ist dieses Konzept biblisch?

 

Ja, das ist biblisch, während das Konzept von GotQuestions, dass die Mutter Jesu nicht ihr ganzes Leben lang Jungfrau blieb, unbiblisch ist!

 

 

II. GotQuestuions

Bevor wir uns konkreten Bibelstellen zuwenden, ist es wichtig zu verstehen, warum die römisch-katholische Kirche an die immer währende Jungfräulichkeit der Maria glaubt.

 

Konkrete Bibelstellen, die bekunden würden, dass die Maria ihr Leben lang nicht jungfräulich gewesen sei, gibt es nicht! Alles Phantasie!

 

 

III. GotQuestuions

Die römisch-katholische Kirche sieht Maria als "Mutter Gottes" und "Himmelskönigin". Katholiken glauben, das Maria einen erhabenen Platz im Himmel hat, den nähesten Zugang zu Jesus und Gott dem Vater. Solch ein Konzept wird nirgends in der Bibel gelehrt.

 

Da dies nichts mit dem Thema zu tun hat, sondern eine Abweichung vom Thema darstellt, werde ich an dieser Stelle nicht darauf eingehen. Wieso hier vom Thema abgewichen wird, ist mir nicht klar.

 

 

IV. GotQuestuions

Selbst wenn Maria solch eine erhabene Position hätte, dann hätte auch eine sexuelle Beziehung sie nicht von dieser Position fernhalten können.

 

Hier wird der Katholischen Kirche unterstellt, sie würde lehren, dass Mariens einzigartige Position sie von sexueller Beziehung ferngehalten hätte. Doch eine solche Lehre kennt die Katholische Kirche nicht! Aus welchem Grund werden der Katholischen Kirche Dinge unterstellt, die sie nicht vertritt? Aus welchem Grund wird gelogen?

 

 

V. GotQuestuions

Sex in der Ehe ist keine Sünde. Maria hätte sich in keinster Weise beschmutzt, wenn sie mit ihrem Ehemann Josef eine sexuelle Beziehung gehabt hätte.

 

Dasselbe auch hier: Der Katholischen Kirche wird lügnerisch unterstellt, sie würde eine sexuelle Beziehung in der Ehe als Sünde betrachten, was sie aber nicht tut. Als Weiteres wird ihr lügnerisch unterstellt, sie würde lehren, Maria hätte sich beschmutzt, „wenn sie mit ihrem Ehemann Josef eine sexuelle Beziehung gehabt hätte.“ Diese Lehren sind der Katholischen Kirche völlig fremd. Wir Katholiken kennen diese Lehre nicht, weshalb alle verheirateten Katholiken eine sexuelle Beziehung in ihrer Ehe haben, die sie aber nicht haben müssen. Warum man in der Ehe unbedingt Sex haben müsse, ist uns schleierhaft. Haben die Schreiber von GotQuestions nur noch Sex im Kopf? Wie wäre es mal, um des Himmelreiches willen, in der Ehe auch mal enthaltsam zu leben, statt immer dem Fleische zu frönen und das Fleisch anzubeten?

 

 

VI. GotQuestuions

Das gesamte Konzept der immer währenden Jungfräulichkeit der Maria basiert auf einer unbiblischen Lehre, Maria als Himmelskönigin, und auf einem unbiblischen Verständnis von Sex.

Damit basiert „das gesamte Konzept der immer währenden Jungfräulichkeit der Maria“ auf keinem „unbiblischen Verständnis von Sex“, weil die Katholische Kirche Sex in der Ehe für nichts Schlechtes, Sündiges und Schmutziges hält. Solches wird ihr von den GotQuestions-Autoren lediglich lügnerisch unterstellt, um sie mittels dieser Lüge in Verruf zu bringen. Das ist satanisch, weshalb es den Betreibern von GotQuestions nichts nützt, von Jesus zu reden, weil sie aufgrund ihrer Lügen nicht IHM, sondern Satan, dem Vater der Lüge dienen:

 

"Ihr habt den Teufel zum Vater, und nach den Begierden eures Vaters wollt ihr handeln. Er war ein Menschenmörder von Anbeginn. Er steht nicht in der Wahrheit, weil keine Wahrheit in ihm ist. Wenn er lügt, spricht er aus seinem eigenen Wesen. Denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge."

 

Siehe da, Christus entlarvt mit diesen Worten die Betreiber und Autoren von GotQuestions wegen ihren dreisten Lügen als Kinder des Teufels. Das ist sehr befreiend, denn die Wahrheit macht frei! :-)

 

Auch basiert das besagte „Konzept“ nicht auf der angeblich unbiblischen Lehre Maria Himmelskönigin, sondern auf ihrer eigenen Aussage, nach der sie sich für ein jungfräuliches Leben um des Himmelreiches willen selbst entschieden hatte (Lk 1,34), zu einem Zeitpunkt, als sie noch gar nicht wusste, dass sie eines Tages Himmelskönigin werden würde. :-)

 

 

VII. GotQuestuions

So, was sagt nun die Bibel über die immer währende Jungfräulichkeit der Maria?

 

So einiges!

 

 

VIII. GotQuestuions

Wenn wir die Einheitsübersetzung benutzen, welche die katholische Übersetzung der Bibel ist, dann können wir sehen, das die immer währende Jungfräulichkeit der Maria nicht in der Bibel gelehrt wird.

 

1. Dafür benötigen wir keine ökumenische Einheitsübersetzung. Es gibt noch viele andere Übersetzungen, auch protestantische, auch wenn diese stellenweise protestantisiert, heißt, gefälscht sind.

 

2. Wenn wir also eine Übersetzung nehmen, egal welche, werden wir nicht sehen, „das die immer währende Jungfräulichkeit der Maria“ in der Bibel nicht gelehrt würde, sondern, dass sie in der Bibel bezeugt wird.

 

 

IX. GotQuestuions

Matthäus 1:25 Einheitsübersetzung sagt uns, " Er erkannte sie aber nicht, bis sie ihren Sohn gebar. Und er gab ihm den Namen Jesus." Er, Josef, hatte keine sexuelle Beziehung zu ihr, Maria, BIS nachdem Jesus geboren war.

 

Die Autoren von GotQuestions sagen, dass Josef gemäß dieser Stelle keinen Geschlechtsverkehr mit Maria gehabt habe, bis sie Jesus Christus geboren hat. Das würde bedeuten, dass Josef seine Frau Maria DANACH erkannt habe. Deshalb sei sie keine immerwährende Jungfrau! Und genau hier zeigt sich, dass die freikirchlichen GotQuestions-Autoren keine Ahnung von der Bibel haben, da sie sonst wüssten, dass das Wort „bis“ im biblischen Sprachgebrauch meistens einen Sachverhalt anzeigt, der sich nur auf den bezeichneten Zeitraum bezieht, über den hinaus keine gegenteilige Auskunft gegeben wird. Dazu einige biblische Beispiele:

 

1. Wenn es in 2Sam 6,23 heißt, dass Michal, die Tochter König Sauls, bis zu ihrem Tod kinderlos blieb, dann heißt das nicht, dass sie nach ihrem Tod Kinder bekam. Aber offenbar glauben die freikirchlichen Protestanten an die Reinkarnation (Esoterik). :-)

 

2. Wenn nach Psalm 110 Christus zur Rechten des Vaters sitzt, bis der Vater ihm seine Feinde unterworfen hat, dann heißt das nicht, dass er danach entmachtet wird.

 

3. Wenn Christus nach Mt 28,20 sagt, dass er alle Tage bis zum Ende der Welt bei seinen Aposteln bleibt, dann heißt das nicht, dass er sie nach dem Ende der Welt verlassen wird.

 

4. Oder wenn Paulus in Phil 2,8 schreibt, dass Christus „bis zum Tod am Kreuz“ gehorsam war, dann heißt das nicht, dass er danach ungehorsam und somit Sünder geworden ist.

 

5. Oder wenn Gott dem Jakob nach 1 Mo 28,15 verspricht, er werde ihn nicht verlassen, bis er getan habe, was er ihm versprochen hat, dann bedeutet das nicht, dass er ihn danach verlassen hat.

 

Genauso auch hier: Wenn es heißt, dass Josef seine Frau Maria während ihrer Schwangerschaft nicht erkannt hatte, bis sie einen Sohn – Jesus Christus – gebar, so bedeutet das nicht, dass er sie danach erkannte. Mit dem Wort „bis“ in Mt 1,25 beabsichtigte Matthäus lediglich die in Vers 23 zitierte Prophetie Jes 7,14 zu bestätigen, nach der Maria noch zum Zeitpunkt der Geburt Christi Jungfrau sein sollte:

 

Dies alles ist geschehen, damit erfüllt würde, was gesagt ist vom Herrn durch den Propheten: ‚Siehe, die Jungfrau wird ... einen Sohn gebären …“ (Mt. 1,22-23)

 

Indem Matthäus bezeugt, dass Josef Maria „bis“ zur Geburt Christi nicht erkannt hatte, bestätigt er diese Prophetie! Die Frage, ob Josef seine Frau danach erkannte, stellte sich Matthäus nicht, weil sie nicht mehr im Blickfeld der von ihm hier behandelten Prophezeiung steht!

 

Mt 1,25 belegt damit mit keinem Wort, dass Maria nach Jesu Geburt eine sexuelle Beziehung mit Josef gehabt hätte! Alles Phantasie protestantischer Ein-Mann-Päpste!

 

 

X. GotQuestuions

In Matthäus 13:55-56 Einheitsübersetzung steht, " Ist das nicht der Sohn des Zimmermanns? Heißt nicht seine Mutter Maria und sind nicht Jakobus, Josef, Simon und Judas seine Brüder? Leben nicht alle seine Schwestern unter uns? Woher also hat er das alles?" Katholiken behaupten zu Recht, das die griechischen Ausdrücke für "Brüder" und "Schwestern" in diesen Versen sich auch auf männliche und weibliche Verwandte beziehen können, nicht unbedingt buchstäblich auf Brüder und Schwestern. Jedoch ist die beabsichtigte Bedeutung völlig klar, sie betrachteten Jesus als den Sohn Josef´s, den Sohn von Maria, und den Bruder von Jakobus, Josef, Simon, und Judas, und als den Bruder der ungenannten Schwestern, von denen wir auch die Anzahl nicht wissen. Vater, Mutter, Bruder, Schwester. Es ist anstrengend, die Bedeutung dieses Textes von Brüdern und Schwestern als "Cousins" oder "Verwandte" zu interpretieren, wenn die Mutter und der Vater von Jesus erwähnt werden.

 

1. Es ist auszeichnend, dass die GotQuestions-Autoren das korrekte biblische Verständnis der Bezeichnungen „Bruder“ und „Schwester“ durch die Katholische Kirche anerkennen. Jedoch ist es nicht anstrengend, entferntere Verwandte in einem Zuge mit Jesu Vater und Mutter zu erwähnen, weil die damalige Familienbande im Judentum vor 2000 Jahren, wie im Islam, viel enger war, als die Familienbande in der heutigen Zeit in der modernen Welt. Die GotQuestions-Autoren projizieren die familiären Verhältnisse der modernen Welt in die damalige Zeit und verfälschen dadurch die historischen Tatsachen. Hier, in Mt 13,55-56 sind lediglich die Verwandten erwähnt, die Jesus familiär am nächsten standen: Josef, sein Vater, Maria, seine Mutter, und Jakobus, Joses (Josef), Simon und Judas und seine Schwestern, d.h. seine entfernteren männlichen und weiblichen Verwandten, mit denen er in sehr enger familiärer Bande stand, wie ich früher einmal mit meinem Cousin und meiner Cousine, die mir wie Bruder und Schwester waren. Wir verbrachten jeden Tag zusammen, und was meins war, war ihres, und was ihres war, war meines. Glatt hätten die Bewohner unseres Dorfes über mich nach heutigem Sprachgebrauch sagen können: „Ist das nicht der Sohn von ..? Heißt nicht seine Mutter .. und sind nicht sein Cousin .. und seine Cousine .. unter uns?“, während sie vor 2000 Jahren im Judentum gesagt haben würden: Ist das nicht der Sohn von ..? Heißt nicht seine Mutter .. und sind nicht sein Bruder .. und seine Schwester .. unter uns?“

 

2. Matthäus und Markus berichten in Mt 27,56 und Mk 15,40 von Jakobus und Josef/Joses, die die Söhne einer Maria sind:„Unter ihnen (den Frauen) war Maria Magdalena, Maria, die Mutter des Jakobus und Josef …“„Auch Frauen schauten von weitem zu, unter ihnen Maria Magdalena und Maria, die Mutter des Jakobus des Jüngeren und des Joses ...“ Matthäus und Markus bezeugen damit,

 

(a) dass diese beiden „Brüder“ Jesu keine leiblichen Brüder von Judas und Simon sind, die ebenfalls als „Brüder Jesu“ genannt werden, d.h. dass sie eine andere Mutter haben, als sie. Das bedeutet, dass zwei der vier Brüder Jesu somit nicht Maria, die Mutter Jesu, zur Mutter haben.

 

(b) dass die Mutter des Jakobus und des Joses nicht die Mutter Jesu, sondern eine andere Maria ist. Diese andere Maria ist nach Mk 15,41 Jesus nachgefolgt, „als er noch in Galiläa war“, und hat ihm gedient, was auf seine Mutter gemäß Mk 3,31-35 nicht zutrifft. Des Weiteren stand Jesu Mutter nahe beim Kreuz, so dass er mit ihr reden konnte, während die Mutter des Jakobus und Joses „von ferne“ zuschaute (Mt 27,55, Mk 15,40). Bei dieser anderen Maria handelt es sich somit ganz offensichtlich um Maria, die Schwester der Mutter Jesu: „Es standen bei dem Kreuze Jesu seine Mutter und die Schwester seiner Mutter, Maria, die Frau des Klopas, und Maria Magdalena.“ (Joh 19,25) Die Mutter des Jakobus und Joses ist die Frau des Klopas, eine entfernte Verwandte der Mutter Jesu, die hier als ihre Schwester bezeichnet wird.

 

Die Brüder Jesu Jakobus und Joses sind folglich keine leiblichen Brüder Jesu, und auch keine leiblichen Brüder von Judas und Simon, der anderen beiden Brüder Jesu, sondern seine und ihre entfernten Verwandten! Übrig bleiben somit Jesu Brüder Judas und Simon. Waren sie Jesu leibliche Brüder? Auf keinen Fall, sondern ebenfalls seine entfernten Verwandten, und zwar aus ganz einfachen Gründen: In allen Textstellen, die die Brüder Jesu namentlich bezeichnen, sehen wir folgendes:

 

Ist das nicht der Sohn des Zimmermanns? Heißt nicht seine Mutter Maria und seine Brüder Jakobus und Josef und Simon und Judas?“ (Mt 13,55, Mk 6,3)

 

Es sind hier zwei Dinge feststellbar:

 

a) „Die Nazarener zählen hier voll ungläubigen Erstaunens über den Ruhm Jesu offenbar seine allernächsten Verwandten auf, beginnend mit dem 'Zimmermann', den sie für seinen Vater hielten, und seiner Mutter Maria. Nach der Aufzählung von Vater und Mutter müsste man unmittelbar die leiblichen Geschwister erwarten ... Nun kommen aber nach Vater und Mutter in der Aufzählung sofort Jakobus und Josef, von denen wir nach den obigen Ausführungen wissen, dass es nichtleibliche 'Brüder' Jesu waren. Es widerspräche nun jeglicher Logik, wenn nach der Nennung dieser zwei entfernteren Verwandten noch leibliche Geschwister Jesu genannt würden.“1 Heißt: Die leiblichen Geschwister gehören an den Anfang, und nicht entfernte Verwandte; die entfernteren Verwandten gehören an den Schluss!

 

b) Die Einwohner Nazareths hätten, wenn es sich bei Simon und Judas um leibliche Brüder Jesu handeln würde, diesen die entfernten Verwandten Jesu (Jakobus und Joses) überhaupt nicht beigesellt. Sie hätte gesagt: „Ist das nicht der Sohn des Zimmermanns? Heißt nicht seine Mutter Maria und seine Brüder Simon und Judas?“ Sie hätten in Anbetracht dessen Jakobus und Joses als nichtleibliche Brüder Jesu weggelassen und nur die leiblichen genannt! Doch keine Spur davon!

 

Daraus ergibt sich: „Waren die erstgenannten 'Brüder' Jakobus und Josef keine leiblichen Geschwister Jesu, so waren erst recht auch die letztgenannten 'Brüder' Simon und Judas und die danach noch genannten 'Schwestern' keine solchen.“ (Neidhart) - Das stimmt, auch die „Schwestern“ nicht!, da sonst ALLEIN diese genannt worden wären: „Ist das nicht der Sohn des Zimmermanns? Heißt nicht seine Mutter Maria? Und sind nicht seine Schwestern hier bei uns?“

 

c) Dass Maria keine weiteren leiblichen Söhne außer Jesus hatte, wird obendrauf noch durch die Beobachtung untermauert, dass Jesus an keiner Stelle „ein Sohn“ Marias oder „ein Sohn“ Josefs genannt wird, sondern immer, ausnahmslos: „DER Sohn“:

 

a) Mt 13,55: „Ist das nicht DER Sohn des Zimmermanns?

 

b) Joh 6,42: „Ist dieser nicht Jesus, DER Sohn Josefs?“

 

b) Lk. 2,7: „Sie gebar DEN Sohn von ihr, den Erstgeborenen“.

 

c) Mk 6,3: „Ist dieser nicht … DER Sohn Marias …?“

 

Hätten Maria und Josef noch mehr Söhne gehabt, dürfte es über Jesus an keiner einziger Stelle heißen, dass er DER Sohn Marias und Josefs ist, sondern EIN Sohn von ihnen:

 

Ist das nicht ein Sohn des Zimmermanns?

 

Ist dieser nicht Jesus, ein Sohn Josefs?“

 

Sie gebar einen Sohn von ihr, den Erstgeborenen“.

 

Ist dieser nicht … ein Sohn Marias …?“

 

Doch keine Spur davon! Damit bezeugen Lukas und die Einwohner Nazareths, dass Jesus nicht ein Sohn von von mehreren ist, sondern der Sohn, der einzige!

 

Wir sehen anhand der Bibel, dass die protestantische Lehre, Jesu hätte leibliche Brüder und Schwestern gehabt, Phantasie, Menschenlehre ist! :-)

 

XI. GotQuestuions

Matthäus 12:46 Einheitsübersetzung sagt uns: "Als Jesus noch mit den Leuten redete, standen seine Mutter und seine Brüder vor dem Haus und wollten mit ihm sprechen." Siehe auch Markus 3:31; Lukas 8:19-21; Johannes 2:12; und Apostelgeschichte 1:14. Alle erwähnen Jesu Mutter mit Seinen Brüdern. Wenn sie Seine Cousins wären, oder die Söhne Josefs aus einer früheren Ehe, warum sind sie dann so oft zusammen mit Maria erwähnt worden?

 

Ganz einfach, weil sich die Verwandten Jesu ab dem dritten Grad (seine Brüder) um seine Mutter gekümmert haben, da sie inzwischen Witwe war und Jesus auf Mission war. Es gab sonst niemanden, der sich um sie hätte kümmern können. Dies übernahmen deshalb Jesu entferntere Verwandte! Wie gesagt, die Familienbande war im Judentum vor 2000 Jahren noch ganz anders, als heute in der modernen Welt, viel enger, so, wie heute noch im Islam und in anderen Kulturen und Religionen!

 

XII. GotQuestuions

Die immer währende Jungfräulichkeit der Maria kann nicht aus der Schrift gezogen werden. Es muß der Schrift aufgedrängt werden, im Gegensatz zu dem, was die Schrift klar aussagt.

 

1. Es ist, wie wir gesehen haben, genau umgekehrt:

Dass Maria weitere Kinder gehabt hätte, kann nicht aus der Schrift gezogen werden. Es muß der Schrift aufgedrängt werden, im Gegensatz zu dem, was die Schrift klar aussagt.

 

2. Zitat: „im Gegensatz zu dem, was die Schruft klar aussagt.“ Was sie klar aussagen soll, haben wir von GotQuestions nirgendwo vernommen. :-)

 

GotQuestions beweist mit keinem Punkt, dass Maria keine lebenslange Jungfrau war. Alles Phantasie protestantischer Päpste, die von ihren Schäflein leidenschaftlich angenommen und vertreten wird!

 

________________

 

1 Neidhart, Dr. Ludwig: Die 'Brüder Jesu': Hatte Maria mehrere Kinder oder lebte sie stets jungfräulich? (Hier zu lesen: https://www.philso.uni-augsburg.de/institute/philosophie/Personen/Lehrbeauftragte/neidhart/Downloads/BruederJesuMaria.pdf

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