Gesang: Veni Sancte Spiritus

(Von Harpa Dei)


Die Schrift allein?

21 Gründe gegen das protestantische Schriftverständnis

»Und gleichwie die Bibel niemals ein Gegenstand des Glaubens sein kann ohne die Kirche, so kann sie auch ohne dieselbe nie und nimmer als Regel des Glaubens gelten.«
- Giovanni Perrone SJ, Der Protestantismus als Glaubensregel.
Sola scriptura - »die Schrift allein« -, so lautet eines der Hauptprinzipien, auf die sich der Protestantismus stützen will. Ist dieses Fundament tragfähig? In "Die Schrift allein?" unterzieht Joel Peters es einer Belastungsprobe, gleich 21mal. Dabei geht er sachkundig und mit unbestechlicher Logik vor. Das Ergebnis ist eindeutig: Das Sola-Scriptura-Prinzip ist ein menschliches Konstrukt und hat mit der von Jesus Christus gestifteten Religion nichts zu tun. Es steht im absoluten Widerspruch zur Heiligen Schrift, den historischen Fakten und dem gesunden Menschenverstand. Es sind die stillen Worte, die den Sturm bringen - wie es in dieser kleinen apologetischen Schrift geschieht. Sie liefert Sprengstoff, der geeignet ist, einen Grundpfeiler des Protestantismus restlos zu dekonstruieren.

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Hass auf die Katholische Kirche

Im Protestantismus herrschen sehr viel Hass, Neid und Eifersucht auf die Katholische Kirche, weshalb sie von vielen Protestanten mit allen Mitteln, allen voran mit Lügen, Verleumdungen, Verdrehungen der Tatsachen, erfundener Historie und manipulierten Bildern, bekämpft wird. Lassen Sie sich von diesen Machwerken des Bösen nicht beeindrucken!


Die Dunkelmänner

Mythen, Lügen und Legenden um die Kirchengeschichte

Die Wahrheit über die Kirchengeschichte. Zahlreiche Angriffe und Vorurteile gegen die Katholische Kirche und den katholischen Glauben beruhen nicht auf Irrtümern, sondern auf beabsichtigten Verzerrungen historischer Tatsachen. Diese werden in diesem Buch des Historikers Michael Hesemann überführt. Zur Bestellung auf das Bild klicken.


Martin Luther

Wie er leibte, lebte und starb

 


Ablasshandel bis Zölibat

Mit Klischees über die Kirche müssen sich viele Menschen in Diskussionen auseinandersetzen. In persönlichen Gesprächen oder in den sozialen Kommunitäten im Internet begegnen einem die immer gleichen Angriffsformationen. Das »Sündenregister« der Katholischen Kirche ist in den Augen des modernen, aufgeklärten, religionsfernen Menschen ellenlang. Die Kirche wird von außen mit Kritik und Forderungen konfrontiert und muß auch innerhalb ihrer Mauern manche Zerreißprobe bestehen.
Der Philosoph und Publizist Josef Bordat nimmt sich 36 populäre religions- und kirchenkritische Thesen vor und setzt ihnen mit Kenntnisreichtum und Besonnenheit historische und systematische Fakten entgegen. So entsteht eine sachliche und differenzierte Darlegung von Geschichte und Wesen der Katholischen Kirche, die allen Diskussionsteilnehmern zu einem begründeten Urteil über eine der umstrittensten, aber auch wichtigsten Einrichtungen der Menschheit bieten. Zur Bestellung bitte auf das Bild klicken.


Märtyrer der Reformation

Die viel gefeierte Reformation in Deutschland löste nicht nur eine Kirchenspaltung, sondern auch zahlreiche gewalttätige Auseinandersetzungen aus. In diesem Buch stellt der Herausgeber Glaubenszeugen vor, die als Märtyrer der Reformation ihr Leben verloren. Erschütternde und bewegende Schicksale, die zeigen, dass die Reformation viel Leid und Unheil verursachte. Zur Bestellung bitte auf das Bild klicken.


Der Papst der Hitler trotzte

Die bevorstehende Seligsprechung Papst Pius XII. hat die Debatte um seine Rolle während des Zweiten Weltkriegs neu angeheizt. Hätte der Papst die Greueltaten Hitlers stoppen können, indem er Krieg und Judenverfolgung öffentlich verurteilte?
Michael Hesemann zeichnet ein Bild Pius XII. im Licht der neuesten historischen Forschung - und kommt zu einem aufregenden Ergebnis: Pius XII. hat dem deutschen Diktator getrotzt, der Papst war ein subtiler Gegenspieler des Nazi-Terrors.

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Luther und die protestantische Revolution

(Deutscher Untertitel)


Der Papst und der Holocaust

Pius XII. und die geheimen Akten im Vatikan

Kaum ein Vorwurf kann schwerwiegender sein: Papst Pius XII. habe geschwiegen, als er von Hitlers Plan erfuhr, die Juden Europas zu vernichten. Er habe sogar tatenlos zugeschaut, als praktisch unter seinem Fenster die römischen Juden in die Todeslager deportiert wurden. Doch diese Version, auch bekannt als ,,schwarze Legende", ist falsch. Die Beweise, dass es ganz anders war, lagen ein halbes Jahrhundert im Geheimarchiv des Vatikans unter Verschluss. 2018 endlich werden die vielen 100.000 Akten der Forschung zur Verfügung stehen. Dr. h. c. Michael Hesemann hat als einer der ersten Historiker überhaupt Zugang zu den brisantesten Dokumenten des 20. Jahrhunderts erhalten. Im Rahmen seiner umfassenden Aufarbeitung dieses dramatischsten Kapitels der jüngeren Kirchengeschichte werden sie in diesem Band weltexklusiv veröffentlicht. Zur Bestellung auf das Bild klicken.

Ist päpstliche Unfehlbarkeit biblisch?

https://www.gotquestions.org/DEUTSCH/papstliche-unfehlbarkeit.html

 

I. GotQuestions

Die römisch-katholische Kirche lehrt, das der Papst unfehlbar ist, wenn er mit seiner Autorität über ein bestimmtes Thema oder eine Lehre spricht (ex-kathedra sprechend). Viele mißverstehen "päpstliche Unfehlbarkeit" in einer Weise, das alles, was der Papst sagt, unfehlbar ist. Dies ist jedoch nicht das, was die römisch-katholische Kirche mit "päpstlicher Unfehlbarkeit" meint. Gemäß der römisch-katholischen Kirche gilt diese Unfehlbarkeit des Papstes nur, wenn er ex-kathedra spricht, und ist Teil des römisch-katholischen Magisteriums, oder der "lehrenden Autorität der Kirche" welche Gott der "Mutterkirche" gab, um sie unfehlbar zu leiten.

 

So ist es!

 

II. GotQuestions

Diese "lehrende Autorität der Kirche" ist zusammengesetzt aus der Fähigkeit des Papstes, unfehlbar zu lehren, der Fähigkeit des Kirchenkonzils, unfehlbar zu lehren wenn sie sich mit der Autorität des Papstes versammeln, und dem "gewöhnlichen" Magisteriums der Bischöfe. Dieses "gewöhnliche" Magisterium beinhaltet, unter anderem, das die Bischöfe an den verschiedensten Orten die selbe bestimmte Glaubenslehre anfangen zu verbreiten (z. B. die Lehre, das Maria ohne Sünde empfangen wurde), und das, wenn diese Lehre von der gesamten Kirche akzeptiert wird, es als Hinweis darauf angesehen wird, das der Heilige Geist durch die Bischöfe arbeitet und das diese Lehre von Gott stammt. Der Papst kann das später anerkennen und als unfehlbar proklamieren, das es von Gott stammt und von allen Römisch-Katholischen akzeptiert werden muß.

Diese Ausführung ist komplett falsch; denn der Papst proklamiert nicht unfehlbar etwas, was Bischöfe „anfangen zu verbreiten“, sondern, was von Anfang an – seit den Aposteln – in der Kirche überall geglaubt wurde, z.B. Mariens Unbefleckte Empfängnis, und die sich bereits in 1Mo 3,15 widerspiegelt, wonach Gott die Mutter des Messias in Gegensatz zum sündenvollen Satan setzt und sie dadurch als Sündenlose definiert.

 

 

III. GotQuestions

Die Frage ist, ob diese Lehre mit der Schrift übereinstimmt. Die römisch-katholische Kirche sieht das Papsttum und die unfehlbare Lehrautorität der "Mutterkirche" als notwendig an, um die Kirche zu leiten und benutzt dies als logischen Grund für Gottes Versorgung dafür.

 

Korrekt!

 

 

IV. GotQuestions

Aber wenn wir die Schrift begutachten, dann finden wir folgendes:
1) Während Petrus zentral in der frühen Verbreitung des Evangeliums war (Teil der Bedeutung hinter Matthäus 16:18-19), so erklärt die Lehre der Schrift, im Zusammenhang gesehen, nirgends, das er die Obrigkeit über die anderen Apostel hatte, oder über die Gemeinden/Kirchen. Siehe Apostelgeschichte 15:1-23; Galater 2:1-14; und 1. Petrus 5:1-5.

 

Das steht nicht in der Bibel, auch nicht in Apg 15,1-23, Gal 2,1-14 und 1Petr 5,1-5. Das ist unbiblisch und deshalb protestantisch.

 

Gerade in Apg 15,1-23 wird deutlich, dass die Apostel und Presbyter Jerusalems insgesamt die höchste Autorität in der Kirche hatten, weil Paulus und Barnabas sie zwecks des in Apg 15,1 entstanden Problems aufsuchten, um von ihnen in dieser Frage eine für die ganze Kirche verbindliche Klärung zu bekommen (Apg 2,2.28-29). Paulus und Barnabas selbst hatten diese Autorität folglich nicht inne. Sie unterstanden den Aposteln und Presbytern von Jerusalem. Innerhalb des Jerusalemer Apostel- und Presbyterkollegiums besaß Petrus die führende Rolle, weshalb er dem auf dem Konzil entstandenen Streit mit erhobener Stimme Einhalt gebot (Apg 15,7.12). Am deutlichsten zeigt sich seine Führungsrolle in Apg 1, wo er seine Stimme zwecks der Einsetzung des zwölften Apostels erhob, und dafür die Voraussetzungen bestimmte und anordnete (1,21-22), so dass man ihm gehorchte (Apg 1,23). Das besagte in Antiochien entstandene Problem wurde schließlich vom ganzen Jerusalemer Kollegium, dessen Teil Petrus an oberster Stelle war, einheitlich gelöst und für die Kirche verbindlich erklärt (Apg Apg 28); das entspricht Mt 18,18: „Wahrlich, ich sage euch: Alles, was ihr auf Erden binden werdet, wird gebunden worden sein im Himmel, und alles, was ihr lösen werden auf Erden, wird gelöst worden sein im Himmel.“

 

Auch Gal 2,1-14 und 1,18 zeigen, dass Petrus unter den Aposteln den Vorsitz hatte. Zunächsteinmal stellen wir auch hier wieder fest, dass Paulus unter den Jerusalemer Aposteln gestanden hat, da er gemäß einer Privatoffenbarung sein Evangelium von den Aposteln in Jerusalem auf seine Richtigkeit hin prüfen lassen sollte (Gal 2,2). Alsdann erfahren wir aus Gal 2,2.6.9, dass unter den Aposteln die Apostel Petrus, Jakobus und Johannes die höchste Autorität innehatten; sie waren die drei Säulen der Kirche, weil Jesus sie von allen übrigen Aposteln ausgesondert und ihnen gegenüber privilegiert hat (vgl. Mt 17,1, Mk 5,37, Mk 14,33). Unter ihnen hatte Petrus die höchste Autorität, weil ihn Paulus in Gal 1,18-2,14 besonders hervorhebt (1,18, 2,7-8.11ff), was ebenfalls mit Apg 1,15-23 und 15,7.12 korrespondiert.

 

Ebenso 1Petr 5,1-5, wonach Petrus genauso Bischof und Mitgenosse der Herrlichkeit ist, wie die übrigen Bischöfe, er aber alle übrigen Bischöfe der Kirche, sowie die jüngeren Mitglieder der Kirche ermahnt (5,1.5) und damit zeigt, dass er über sie alle Autorität hat, was z.B. von Paulus nicht gesagt werden kann, der nur Autorität über die ihm unterstehenden Gebiete hatte, aber nicht über die Gesamtkirche, wie hier Petrus.

 

Die genannten Bibelstellen beweisen also das genaue Gegenteil von dem, als was der GotQuestions-Autor hier auf der Basis seiner protestantischen Menschenlehre suggerieren will!

 

 

V. GotQuestions

Es wird auch nirgends in der Schrift jemals gelehrt, das der Bischof von Rom, oder sonst irgend ein Bischof, die Obrigkeit über die Kirche/Gemeinde hätte.

 

1. „Rom“ spielt als Ort überhaupt keine Rolle; denn irgendwo wird der oberste Hirte auf Erden ja leben müssen, damals zunächst in Jerusalem (Gal 1,18), dann in Antiochien (Gal 2,11) und am Ende gemäß den Kirchenvätern in Rom, welches Petrus mit dem Symbol-Namen „Babylon“ versieht (1Petr 5,13), um auszudrücken, was einst für die Juden Babylon und das Babylonische Reich waren, für die Christen der ersten Jahrhunderte Rom und das Römische Reich waren.

 

2. Dass „nirgends in der Schrift jemals gelehrt“ würde, „dass … ein Bischof, die Obrigkeit über die Kirche/Gemeinde hätte“, wird, wie aufgezeigt, in Apg 1,15-23, 15,7.12, Gal 1,18-2,14 und 1Petr 5,1-5 widerlegt. Des Weiteren wird Petrus als Bischof in den Apostelkatalogen ausnahmslos an erster Stelle genannt (Mt 10,2ff, Lk 6,14ff, Joh 21,2, Apg 1,13), wobei es über Petrus obendrauf noch ausdrücklich heißt:  An erster Stelle Simon mit dem Beinamen Petrus ...(Mt 20,2). Außerdem war es immer Petrus, der gemäß den Evangelien zu Lebzeiten Jesu das führende Wort ergriff, siehe z.B. Mt 14,28. Nach der Auferstehung Christi wird unter den die Kirche leitenden Aposteln und Presbytern in Jerusalem immer Petrus als derjenige dargestellt, der die Führung innehatte, und nicht Johannes, nicht Jakobus, und auch nicht irgendeiner der anderen Apostel, und auch nicht irgend einer der Presbyter, siehe z.B. Apg 1,15, wonach es Petrus war, der das Wort ergriff, um den fehlenden zwölften Apostel einzusetzen, und für dessen Einsetzung die Bestimmungen vorlegte (Apg 1,21-23, an denen man sich orientierte, oder Apg 2,14, wo Petrus ebenfalls als der führende Apostel bezeugt wird: Da trat Petrus mit den Elf auf und erklärte vor ihnen mit lauter Stimme: 'Ihr Juden …'“, um dann als führender Apostel und somit als oberster Hirte auf Erden den anwesenden Juden das Evangelium zu verkünden. So zieht sich das durch die Apostelgeschichte hindurch, bis angefangen wird, über Paulus' Missionstätigkeit zu berichten. Denn Jesus Christus höchstpersönlich hat Petrus als sichtbaren Oberhirten über Seine Kirche eingesetzt: „Als sie (die Apostel) nun gegessen hatten, sprach Jesus zu Simon Petrus: … Weide meine Lämmer! … Weide meine Schafe! … Weide meine Schafe!“ (Joh 21,15-17)

 

 

VI. GotQuestions

Die Schrift führt auch nirgends auf, das Petrus überhaupt in Rom war. Es gibt nur einen Hinweis in der Schrift, wo Petrus von "Babylon" schreibt, ein Name, der manchmal Rom zugeschrieben wird (1. Petrus 5:13). Hauptsächlich davon und des geschichtlichen Aufstiegs des Einflusses des Bischefs von Rom her kommt die Lehre der römisch-katholischen Kirche der Obrigkeit des Bischofs von Rom.

 

Und eben dieses Babylon war Rom, da es damals keinen anderen Ort gab, auf den die Bezeichnung „Babylon“ gepasst hätte; denn das reale Babylon war zu der Zeit unbewohnt, und bestand inzwischen aus Ruinen; und keine andere Stadt auf der Welt hatte damals eine Bedeutung wie das frühere Babylon des Babylonischen Reiches, als allein Rom, die Hauptstadt des Römischen Reiches, das für die Christen damals das war, was einst für die Juden das Babylon des Babylonische Reich war. Deshalb steht „Babylon“ symbolisch für Rom, für das Babylon der damaligen christlichen Ära, wo Petrus gemäß den historischen Schriften der Kirchenvätern hingerichtet wurde und seinen Nachfolger Linus bestimmte, der auch in 2Tim 4,21 erwähnt wird! Linus war das zweite sichtbare Kirchenoberhaupt. Seither ist Rom der Hauptsitz der Kirchenoberhäupter.

 

VII. GotQuestions

Die Schrift zeigt jedoch, das die Autorität von Petrus mit den anderen Aposteln geteilt wurde (Epheser 2:19-20), und das "lösen und binden", das ihm zugeschrieben wurde, wurde auch von den anderen örtlichen Gemeinden geteilt, nicht nur von ihren Leitern (siehe Matthäus 18:15-19; 1. Korinther 5:1-13; 2. Korinther 13:10; Titus 2:15; 3:10-11). Deswegen ist die Grundlage....die Existenz des Papsttums selbst nicht auf der Schrift fundiert.

1. Wie wir gesehen haben, wurde trotz Eph 2,19-20 Petri Autorität „mit den anderen Aposteln nicht geteilt“; sondern Eph 2,19-20 ist nur eine Zusammenfassung dessen, was im Detail die bereits von uns vorgetragenen Schriftstellen darlegen, nämlich, dass Petrus aus der Gruppe der Apostel besonders herausragt und die Führung innehatte, weil ihn Jesus Christus zum obersten Hirten seiner Kirche bestellt hat.

 

2. Nach Mt 18,15-19, in Wirklichkeit NUR Mt 18,18, bekommen die Apostel, einschließlich Petrus, hier vom Herrn die Binde- und Lösegewalt als Apostelkollegium, und nicht jeder für sich alleine, was schon die Tatsache zeigt, dass der Herr allein dem Petrus eine persönliche Binde- und Lösegewalt erteilt (Mt 16,16,19). Petrus, als oberster Hirte, hat damit eine doppelte Binde- und Lösegewalt bekommen; er allein konnte im Alleingang binden und lösen, und auch in Gemeinschaft mit den übrigen Aposteln. Die gemeinsame Binde- und Lösegewalt wurde erstmals beim Apostelkonzil in Jerusalem in Anspruch genommen (Apg 15,2-29). Eine dem Petrus zugewiesene Einzel-Binde-und-Lösegewalt wurde von Petrus hingegen nie in Anspruch genommen, obwohl sie ihm Jesus verliehen hat, was zeigt, dass diese besondere Einzel-Gewalt seine Nachfolger in Anspruch nehmen würden, was wir z.B. bei jeder päpstlichen Dogmenverkündigung sehen.

 

3. In 1Kor 15,1-13 geht es nicht um die in Mt 16,19 und 18,18 dem Papst und dem Bischofskollegium verliehene Vollmacht kircheninterner und kirchenweiter Bindungen und Lösungen nach Art Apg 15,2-29, sondern um die moralische Zucht innerhalb einer Einzelgemeinde, die nach den moralischen Vorgaben der Kirche erfolgen sollte. Hier geht es also nicht um die Bindung einer Lehre oder einer kirchlichen Praxis, sondern um den Ausschluss eines unzüchtigen Gemeindemitglieds unter dem Vorsitz der Presbyter, die die Gemeinde von Korinth leiteten. Denn die Bindung einer Lehre oder kirchlichen Praxis obliegt nicht einer Gemeinde mit ihren Presbytern an der Spitze, sondern dem Bischofskollegium mit dem obersten Hirten an der Spitze, wie das schon Apg 15,2 aufzeigt, wonach über lehrmäßige Angelegenheiten nicht die Gemeinde von Antiochien und ihre Presbyter (Bischöfe) zu entscheiden hatten, und auch nicht Paulus und Barnabas, sondern ausschließlich die Apostel und Presbyter von Jerusalem (Apg 15,28).

 

4. Auch 2Kor 13,10 widerlegt das von uns Dargelegte nicht. Denn Paulus hatte als Apostel die Autorität über die ihm zugeordneten Gebiete (Gal 2,7.9), zu denen Korinth gehörte, da er die Gemeinde von Korinth gegründet hat, wie die in Antiochien. Trotzdem war er den Aposteln und Presbytern in Jerusalem untergeordnet (Apg 15,2, Gal 2,2.6), und damit auch die ihm untergeordneten Gemeinden. Wie Apg 2,2 zeigt, war er trotz seiner Autorität über der Gemeinde von Antiochien und ihre Presbyter nicht befugt, über eine lehrmäßige, glaubenspraktische und kircheninterne Angelegenheit zu entscheiden; diese Aufgabe oblag den höchsten kirchlichen Autoritäten, den Aposteln und Presbytern in Jerusalem mit Petrus an der Spitze. Dasselbe betriftt ALLE Gemeinden, die PAULUS untergeordnet waren, weshalb wir in 2Kor 13,10 nicht sehen, dass er für Korinth eine bestimmte Glaubenspraxis erfand und einführen wollte, sondern seine widerspenstigen judaistischen Gegner ermahnt, ihm gegenüber als Autorität, die er über die Gemeinde besitzt, korrekt positioniert zu sein, da er sonst bei seiner Ankunft mit ihnen gegenüber mit Strenge verfahren müsse! Auch das hat mit der Binde- und Lösegewalt Mt 18,18 nichts zu tun!

 

5. Ebenso wird das von uns biblisch Dargelegte nicht mit Tit 2,15 und 3,10-11 belegt, da es auch hier nicht um Binden und Lösen geht, sondern um moralische Ermahnungen des Titus als Überbischof seiner ihm unterstehenden Gemeinden und bestimmten Gemeindemitgliedern in Kreta (Tit 1,5), der sich dem Apostel- und Presbyterkollegium in Jerusalem in kirchlichen Entscheiden genauso unterordnen musste (Gal 2,1), wie Paulus und Barnabas (Apg 15,2).

 

Kurzum, die Binde- und Lösegewalt obliegt entweder dem Kirchenoberhaupt allein (Mt 16,19) oder dem Apostel-/Bischofskollegium unter dem Vorsitz des obersten Hirten (Mt 18,18, Apg 15,2.6.7.12.28), aber niemals einem einzelnen Apostel, einem einzelnen Bischof oder einer einzelnen Gemeinde. Das ist protestantische Phantasie, die mit der Bibel nichts zu tun hat!

 

 

VIII. GotQuestions

Ebenfalls wird nirgends in der Schrift aufgeführt, das, um die Kirche vom Irrtum abzuhalten, die Autorität der Apostel an jene weitergegeben wurden, die von ihnen ernannt wurden (Apostolische Nachfolge).

 

Um die von den Aposteln überlieferte Lehre (Apg 2,42) an die Gläubigen weiterzugeben, haben die Apostel Gemeindeleiter (Bischöfe, auch Presbyter bezeichnet) eingesetzt, z.B. die in Jerusalem, von denen in Apg 11,30 und Apg 15 die Rede ist, oder die in Lytsra, Ikonien und Antiochien (Apg 14,23). Ihr Lehrauftrag für die ihnen unterstehenden Gemeinden werden z.B. in 1Tim 3,2, 5,17 und 2Tim 2,2 mitgeteilt: „Der Bischof soll daher untadelig sein … befähigt zum Lehren“„Presbyter, die gute Vorsteher sind, halte man doppelter Ehre wert, besonders jene, die in Wort und Lehre sich mühen.“, „Und was du von mir gehört hast, das vertraue zuverlässigen Menschen an, die geeignet sind, auch andere zu lehren.“ Denn ein Bischof ist ein Apostel, was wir in Apg 1,20 vernehmen: „... und sein (Apostel Judas') Bischofsamt erhalte ein anderer!“ Alles andere ist wiederum nur protestantische Phantasie, Pustekuchen! :-)

 

 

IX. GotQuestions

Apostolische Nachfolge wird in diese Verse "hineinglesen", die die römisch-katholische Kirche dazu benutzt, um ihre Lehre zu untermauern (2. Timotheus 2:2; 4:2-5; Titus 1:5; 2:1; 2:15; 1. Timotheus 5:19-22).

 

2Tim 2,2: Hier wird nichts hineingelesen, sondern da steht, dass die Apostellehre des Apostels Paulus (Apg 2,42 + Gal 2,2)  von Timotheus „zuverlässigen Menschen“ anvertraut werden soll, also den Bischofskandidaten, „die geeignet sind, auch andere zu lehren“, d.h. die Gläubigen ihrer ihnen künftig unterstehenden Gemeinden, womit deren apostolische Nachfolge ausgesagt ist, weil sie die Apostellehre (Apg 2,42), die auch Apostel Paulus verkündete (Gal 2,2), von Timotheus empfangen haben, während Timotheus sie von Paulus empfing.

 

2Tim 4,2-5: Hier, in Vers 2, beauftragt der Apostel Paulus den Timotheus, das Wort, die Lehre der Apostel (Apg 2,42), zu künden, womit er auch hier als Nachfolger der Apostel bezeugt ist, der sich seinem Lehrdienst als Bischof widmen soll (Vers 5). Die Verse 3-4 hingegen haben damit nichts zu tun; denn hier wird der Protestantismus angekündigt: „Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern nach eigenen Gelüsten sich Lehrer aufhäufen, weil sie nach Ohrenkitzel verlangen; von der Wahrheit werden sie das Ohr abwenden und sich Fabeln zuwenden.“

 

Tit 1,5: Hier erinnert der Apostel Paulus den Bischof Titus, in den Städten Kretas, d.h. in den dortigen Gemeinden, Bischöfe, Presbyter, einzusetzen, die nach 2Tim 2,2 ihre Gemeinde DAS lehren sollen, was die Apostel lehren (Apg 2,42, Gal 2,2). Auch hier werden die Bischöfe also im Zusamenhang mit 2Tim 2,2, Gal 2,2 und Apg 2,42 als Nachfolger der Apostel dargestellt.

 

Tit 2,1: Auch hier: Der Bischof Titus wird hier ebenfalls, wie in 2Tim 2,2 Timotheus, als verlängerter Arm der Apostel dargestellt, der dort, wo er eingesetzt ist, nämlich in Kreta, die Lehre der Apostel weitergeben sollte (eine andere Lehre gab es nicht damals unter den Christen nicht).

 

Tit 2,15: Dieser Vers steht im Zusammenhang mit der Darlegung zu Tit 2,1.

 

1Tim 5,19-22: Hier wird Timotheus als oberster Bischof seiner ihm zugeordneten Orte als Autorität über diese Orte und ihre Bischöfe aufgezeigt.

 

Alle diese und noch andere Schriftstellen zeigen, dass die Bischöfe, auch Presbyter genannt, der verlängerte Arm der Apostel sind, da die zwölf Apostel und Paulus als dreizehnter Apostel nicht überall sein konnten, und auch irgendwann sterben würden. Die Presbyter, Bischöfe, sind daher Stellvertreter und Nachfolger der dreizehn Apostel in den ihnen zugewiesenen Gebieten und Orten, in denen sie als Hirten ihrer Einzelgemeinden und Gebietsgemeinden agieren (2Petr 5,1-3).

 

In Apg 1,20 wird ausdrücklich offenbart, dass es sich bei dem Apostelamt um das Bischofsamt handelt, so dass jeder Apostel Bischof, und jeder Bischof Apostel ist. Aufgrund dieser biblischen Tatsache wird uns nun verständlich, weshalb Christus zu seinen Aposteln sagen konnte, dass er „alle Tage bis zum Ende der Welt“ bei ihnen bleibt (Mt 28,20), weil es Apostel = Bischöfe bis zum Ende der Welt gibt, die die Lehre der zwölf Apostel an ihre ihnen unterstehenden Gebiets- und Einzelgemeinden weitergeben. Die Übergabe bzw. Übertragung des Bischofs- = Apostelamtes mit seinen Apostel- = Bischofsvollmachten erfolgt - ursprünglich natürlich von den zwölf Aposteln ausgehend - per Handauflegung (Apg 6,6, Apg 14,23, 1Tim 4,14, 5,22). Seither wird dies durchgehend, ohne Unterbrechung, in derselben Kirche, der katholischen, so weitergeführt, so dass jeder katholische Bischof in der Sukzession letztlich auf die zwölf Apostel zurückgeht.

 

 

X. GotQuestions

Paulus beruft die Gläubigen in den verschiedensten Gemeinden NICHT dazu, Titus, Timotheus und andere Gemeindeleiter wegen ihrer Autorität als Bischöfe oder wegen ihrer apostolischen Autorität zu empfangen, sondern eher, weil sie Mitarbeiter von ihm sind (1. Korinther 16:10; 16:16; 2. Korinther 8:23).

 

1Kor 16,10: Von Titus und anderen Gemeindeleitern ist hier keine Rede, sondern nur von Timotheus, der als Bischof nicht über der Korinther Gemeinde gestanden hat, weshalb ihm die Gemeinde von Korinth mit seinen Bischöfen keinen Gehorsam schuldeten, was Hebr 13,17 zeigt, wonach die einzelnen Gemeinden NUR ihren Bischöfen zu gehorchen hatten, und natürlich den Aposteln, die über ALLEN Gemeinden standen (Mt 18,18, Mt 28,20, Apg 15,1-29), und hier die Korinther auch dem Apostel Paulus (2Kor 13,10), da er die Gemeinde zu Korinth gegründet hat. Vor diesem Hintergrund ist Paulus' Ermahnung an die Korinther verständlich, dass sie Timotheus als Bischof eines anderen Gebiets offen empfangen sollten.

 

1Kor 16,16: Auch hier sind Personen gemeint, die nicht zur Gemeinde von Korinth gehörten, und von denen nichteinmal sicher ist, dass sie irgendwo Gemeindeleiter (Bischöfe) wären, vielleicht aber einfache Missionare, weshalb sie dort in Korinth keine Autorität hatten, weshalb Paulus die Korinther ermahnt, solchen gegenüber, die zu ihnen kommen, dienstfertig zu sein, weil sie für die Sache des Herrn tätig sind (vgl. 3Joh 5-10). Mit den für die Gemeinde von Korinth zuständigen Bischöfen hat auch diese Bibelstelle absolut nichts zu tun. Für die jeweiligen Gemeinden gilt nach wie vor das Wort Hebr 13,17, wonach die einzelnen Gemeinden ihren Bischöfen zu gehorchen hatten, deren Autorität auch dadurch offenbart wird, dass uns der Apostel Johannes in 3Joh von dem Bischof Diotrephes berichtet, der seine ihm unterstehende Gemeinde unterdrückt (3Joh 10), und weshalb der oberste Hirte Petrus wegen solcher Bischöfe, die ihre Autorität über ihre Gemeinden missbrauchen, ALLE Bischöfe der einen katholischen Kirche ermahnt, „nicht die Herren über die euch Anvertrauten“ zu spielen (1Petr 5,3), und für solche Fälle über die Gebietsgemeinden Überbischöfe wie Titus und Timotheus eingesetzt waren, die von einzelnen Gläubigen ihre Klagen über ihre Gemeindebischöfe entgegennehmen sollten (1Tim 5,19-20).

 

2Kor 8,23: Für Titus und die anderen hier genannten Brüder gilt dasselbe, wie in 1Kor 16,10 für Timotheus. Titus hatte als Bischof einer anderen Gemeinde keine Autorität über die Gemeinde von Korinth. Dasselbe betrifft die anderen Mitarbeiter des Paulus. Deshalb musste Paulus die Korinther auch an dieser Stelle ermahnen, Titus und seine anderen Mitarbeiter offen zu empfangen. Auch diese Stelle hat nichts mit den für die Gemeinde von Korinth zuständigen Bischöfen zu tun, die ihre Autorität über die Korinther Gemeinde besaßen.

 

XI. GotQuestions

Was die Schrift JEDOCH lehrt ist, das falsche Lehren sogar von den Gemeindeleitern ausgehen würden, und das Christen die Lehren dieser späteren Gemeindeleitern mit der Schrift vergleichen sollten, die allein unfehlbar ist (Matthäus 5:18; Psalm 19:7-8; 119:160; Sprüche 30:5; Johannes 17:17; 2. Petrus 1:19-21).

 

In Mt 5,18, Ps 19,7-8, Ps 119,160, Spr 30,5, Joh 17,17 und 2Petr 1,19-21 steht nichts davon, dass in der Kirche Christi Gemeindeleiter als falsche Lehrer aufkommen würden, und dass Christen ihre Lehre mit der Schrift vergleichen sollten; und hier steht auch nichts davon, dass die Schrift allein unfehlbar sei. Alles ausgedacht! Protestantische Phantasie! Pusteblume! :-)

 

 

XII. GotQuestions

Die Bibel lehrt nicht, das die Apostel unfehlbar waren, abgesehen von dem, was von ihnen geschrieben wurde und in die Schrift eingefügt wurde.

 

1. Auch das ist völlig unbiblisch, denn die Bibel sagt das genaue Gegenteil, nämlich, dass Christus seinen Aposteln auftrug, das Evangelium zu verkünden und seine Lehre weiterzugeben (Mk 16,15-16, Mt 28,20), weshalb die Christen „in der Lehre der Apostel“ verharrten (Apg 2,42), weil, wer SIE hört, JESUS hört (Lk 10,16); sie waren also unfehlbar in der Lehre, also sowohl mündlich, als auch schriftlich, weshalb der Apostel mahnt, an den Überlieferungen festzuhalten, „sei es durch ein Wort, sei es durch einen Brief von uns“, und nicht NUR durch Briefe (2THess 1,15). Beachten wir auch folgendes Detail: Jesus trug ALLEN seinen Aposteln auf, zu lehren; und genau acht der Apostel haben NICHTS schriftlich gelehrt, sondern ALLES nur mündlich, und doch war ihre mündliche Überlieferung Wort Gottes: „Wer euch hört, hört mich!“ (Lk 10,16)

 

2. Von den Aposteln wurde NICHTS in die Schrift (Bibel) eingefügt, ganz im Gegenteil, der Apostel Paulus proklamiert in 2Tim 3,15-16 NUR das Alte Testament als „Alle Schrift“.Die neutestamentlichen Schriften gehören nach Paulus NICHT zur Schrift; sie haben ihm zufolge keine biblische Bedeutung und keinen biblischen Wert. Hier stehen die Protestanten vor einem großen Dilemma!

 

XIII. GotQuestions

Paulus, als er zu den Gemeindeleitern in der großen Stadt Ephesus sprach, macht Notiz von den kommenden Irrlehrern, und gegen solche Irrlehren zu kämpfen empfiehlt sie NICHT "den Aposteln und jene, die ihre Autorität weiter tragen würden", sondern er empfiehlt sie eher "Gott und dem Wort Seiner Gnade..." (Apostelgeschichte 20:28-32).

Paulus empfiehlt die Gemeinde von Ephesus nicht direkt den Aposteln und jenen, die ihre Autorität weiter tragen würden; er empfiehlt sie auch nicht der Bibel, da von ihr hier überhaupt nicht die Rede ist, und bei der es sich nach Paulus NUR um das Alte Testament handelt (2Tim 3,15-16). Er empfiehlt sie Gott, weil „ohne mich könnt ihr nichts tun.“ (Joh 15,5). Ohne Gott hätten die Epheser Katholiken den Irrlehrern nicht standhalten können; sie wären ihnen ohne Gott auf den Leim gegangen. Das „Wort Seiner Gnade“ ist die Lehre der Apostel (Apg 2,42), welches die Christen von Ephesus bereits besaßen, weshalb Pauls sie der Lehre der Apostel empfohlen hat, damit sie zur besagten Zeit an ihr festhalten. Denn beim Aufkommen von Irrlehrern, die versuchen, einer Kirchengemeinde ihre Irrlehren aufzutischen, ist es so, dass solche Gemeinden dafür anfällig sind, nicht auf ihre Autoritäten zu hören, sondern auf die Irrlehrer, was sich in der Reformationszeit sehr gut gezeigt hat, wo viele Katholiken nicht auf ihre kirchlichen Autoritäten hörten, sondern auf die „Reformatoren“, auf Irrlehrer. Für solche Situationen kann man Gläubigen nur empfehlen, ihre Treue zur empfangenen überlieferten Lehre zu bewahren, die sie ja vom kirchlichen Lehramt (Mt 16,19, 18,18), welches nach Apg 15 einst von den Apostel und Presbytern Jerusalems gebildet wurde, empfangen haben. Und bewahrt man dann die Treue zur Lehre, so bewahrt man automatisch die Treue zum kirchlichen Lehramt und damit zur Kirche bzw. zum Papst und zu den Aposteln/Bischöfen. Mit der Bibel (AT) hat das alles nichts zu tun, da sie nicht Sache eigener Deutung ist (2Petr 1,20), sondern die der Kirche bzw. des kirchlichen Lehramtes (1Tim 3,15, 2Petr 1,19), zumal das Nachschlagen in der Bibel (AT) eh unsinnig wäre, weil die Epheser die Apostel-Lehre eh hatten; sie sollten dieser Lehre einfach nur treu bleiben, was sie nur mit Gottes Gnade sein konnten.

 

 

XIV. GotQuestions

3) Nirgends wird in der Bibel das "lehrende Magisterium" oder die Herrschaft der Bischöfe gelehrt und als gleichwertig mit der Schrift angesehen.

 

1. Wir haben mehrfach aufgezeigt, dass es das lehrende Magisterium in der Kirche Christi gibt, weil es das geben MUSS, damit sich die Gläubigen, wie es die Protestanten tun, keine eigenen Lehren fabrizieren, weil, wer nicht in der Lehre der Apostel, und damit in der Lehre Christi bleibt, Gott nicht hat (2Joh 9); und wer Gott nicht hat, geht auf ewig verloren (Mt 7,23). Deshalb ist die Lehre so wichtig. Wegen ihrer Heilsnotwendigkeit muss es daher das lehrende Magisterium in der Kirche geben.

 

2. Christus hat seinen Aposteln den Auftrag gegeben, das Evangelium zu verkünden und die Gläubigen zu lehren (Mk 16,15-16, Mt 28,20), denn „wer euch hört, hört mich.“ (Lk 10,6). Die Apostel waren somit das lehrende Magisterium in der Kirche Christi, weshalb die Christen in der Lehre der Apostel verharrten (Apg 2,42). Da die Apostel nach der Zeit die Masse der Gläubigen allein nicht bewältigen konnten und auch nicht überall auf dem Gebiet des Römischen Reiches sein konnten, setzten sie über die im Römischen Reich entstandenen Gemeinden ihre Stellvertreter und Nachfolger, die Bischöfe, ein, damit sie dort die Lehre der Apostel an die ihnen unterstehenden Gläubigen weitergeben (Apg 15,6, Tit 1,5, 2Tim 2,2), was bis zum Ende der Welt so bleiben wird (Mt 20,20).

 

3. Auch die „Herrschaft der Bischöfe“ haben wir bereits biblisch aufgezeigt: Für die jeweiligen Gemeinden gilt nach wie vor das Wort Hebr 13,17, wonach die einzelnen Gemeinden ihren Bischöfen zu gehorchen haben, deren Autorität auch dadurch offenbart wird, dass uns der Apostel Johannes in 3Joh von dem Bischof Diotrephes berichtet, der seine ihm unterstehende Gemeinde unterdrückt (3Joh 10), und weshalb der oberste Hirte Petrus wegen solcher Bischöfe, die ihre Autorität über ihre Gemeinden missbrauchen, ALLE Bischöfe der einen katholischen Kirche ermahnt, „nicht die Herren über die euch Anvertrauten“ zu spielen (1Petr 5,3), und für solche Fälle über die Gebietsgemeinden Überbischöfe wie Titus und Timotheus eingesetzt waren, die von einzelnen Gläubigen ihre Klagen über ihre Gemeindebischöfe entgegennehmen sollen (1Tim 5,19-20).

 

4. Die Lehrerin der Christen ist, wie vielfach aufgezeigt, nicht die Schrift, die nach Paulus nur aus dem Alten Testament besteht; sondern die Lehrer der Kirche sind die Apostel, die Bischöfe, weshalb die Christen nicht „in der Lehre der Schrift“ verharren, sondern in der Lehre der Apostel (Apg 2,42, 15,1-29, 2Tim 2,2), weil nicht die Schrift (AT) Pfeiler und Fundament der Wahrheit ist, sondern die Kirche (1Tim 3,15); wohingegen die Schrift (AT) nur nützlich zur Lehre … ist (2Tim 3,15-17), nicht aber notwendig. Nach 2Tim 3,16-17 kommt der Schrift keine besondere Bedeutung zu, weshalb es richtig lautet: „Nirgends wird in der „Bibel“ die Schrift als gleichwertig mit dem lehrenden Magisterium angesehen.“ Nützlich zur Lehre etc. sind auch Heiligenbiographien; notwendig zur Lehre hingegen die Katechismen, weil sie die gesamte Lehre der Apostel vollständig entfaltet wiedergeben.

 

 

XV. GotQuestions

Was die Geschichte jedoch gezeigt hat, ist, das wenn irgendeine andere Quelle als gleichwertig mit der Schrift behandelt wird, dann endet es immer damit, das diese zweite Autorität die Schrift ersetzt ( so wie es der Fall mit den anderen Schriften der Mormonen ist oder der Wachturm der Zeugen Jehovas).

 

1. Das ist Unsinn, denn gleichwertig mit der Schrift, die nur nützlich, aber nicht notwendig ist, sind auch Heiligenbiographien, von denen man in gewisser Hinsicht für das persönliche (Glaubens)Leben und für die persönliche Beziehung mit Gott sogar noch weit mehr lernt, als durch die Bibel.

 

2. Klar, wenn man die Bibel entgegen 2Tim 3,16 überbewertet, und der entgegen 2Tim 3,16 überbewerteten Bibel ein anderes Buch auf diese konstruierte Ebene setzt, dann ist klar, das dieses Buch die konstruiert überbewertete Bibel ersetzt. Doch die Bibel ist nicht notwendig, sondern nur nützlich. Würde man an diesem Grundsatz 2Tim 3,16 festhalten, hätte eine entsprechende Überbewertung z.B. des Buches Mormon nie stattgefunden.

 

3. Der Wachturm der Zeugen Jehovas sieht sich nicht als Ersatz der nicht notwendigen Bibel, sondern als das Lehramt der Zeugen Jehovas, welches die nichtnotwendige Bibel nach eigenen Angaben richtig auszulegen vermag! Warum das die Lehrer von GotQuestions kritisieren, ist uns schleierhaft, weil sie sich ja dasselbe anmaßen! Sie maßen sich an, den Besuchern ihrer Webseite die richtige Bibelauslegung zu präsentieren, die aber, wie die der Wachtturmgesellschaft, von A-Z falsch ist.

 

4 Wer, wie die Protestanten, die Bibel entgegen 2Tim 3,15 überbewertet und daher zur alleinigen Quelle der Lehre macht, wird sich inmitten eines Dschungels vorfinden und nicht wissen, wo es lang geht. Deshalb sind die Protestanten in über 47.000 Glaubensgemeinschaften plus Millionen Einzelgänger zerspalten und zersplittert; sie wissen biblisch nicht ein und aus! Darüber, was in der Bibel steht, sind sie sich uneinig. Deshalb verkünden sie Millionen widersprüchliche „biblische Lehren“, Millionen Irrlehren, obwohl sie alle nach eigenen Angaben "wiedergeboren" sind und den Heiligen Geist haben. Ein Witz ist das! :-) Es gibt sogar manch einen "wiedergeborenen", mit Heiligem Geist erfüllten Freikirchler, der in der Bibel liest, dass Jesus Christus zu Lebzeiten des Täufers von den Toten auferstanden sei, wofür er sogar Stellen aus den Evangelien vorführt, um dies zu belegen. Das ist der krasseste Fall von Sola Scriptura, den ich je kennengelernt habe. Von seinen Glaubensgenossen, die auf Youtube diesen seinen Kommentar gelesen haben, gab es keine Kritik und keine Zurechtweisung, stattdessen wurde fleißig gegen katholische Glaubenspunkte geschossen, die von Katholiken biblisch belegt wurden!

 

 

XVI. GotQuestions

So ist es mit der römisch-katholischen Kirche. Mehrfach hat der Katholische Katechismus gezeigt, das viele ihrer Glaubenslehren nicht in der Schrift gefunden werden oder darauf basieren (Maria als Mit-Loskäufer und Mit-Mittler, sündenfrei, ohne Sünde empfangen; ihre Himmelfahrt; Gebete an die Heiligen und ihre Verehrung und deren Abbilder; usw.).

 

1. Das ist umgekehrt der Fall: Mehrfach haben die Lehrtexte der Protestanten gezeigt, das viele ihrer Glaubenslehren nicht in der Schrift gefunden werden oder darauf basieren (z.B. Solus Christus, Sola Scriptura, Sola Fide, Maria Sünderin, Mariä Tod, Bibelanbetung, Abbilder von Fischen, Wolken, Menschen, , Landschaften, Sonnenschein etc.), während die Lehre der Katholischen Kirche die Lehre der Apostel ist, die die Protestanten verwerfen.

 

2. Maria als Mit-Erlöserin und Mit-Mittlerin ist der Katholischen Kirche unbekannt. Manche Protestanten sehen Gespenster! Das hört sich nicht gesund an!

 

3. Maria Himmelfahrt wird in Offb 12,1f vorausgesetzt, wo uns die Gottesmutter mit ihrem Leib im Himmel präsentiert wird. Maria ohne Sünde ist z.B. in 1Mo 3,15 mitgeteilt, wo uns Maria, die Mutter des Messias, als die neue Eva präsentiert wird, die in Feindschaft mit Satan steht, der voll Sünde ist. Sie als seine Widersacherin ist damit ohne Sünde, da sie sonst nicht seine Feindin sein könnte, da jede Sünde an Satan bindet.

 

4. Beten ist nichts anderes, als Sprechen zu Gott und den Seinen im Himmel. Dass wir zu Personen, die von der Erde abgeschieden sind, sprechen dürfen, ihnen Worte zukommen lassen dürfen, steht in 2Sam 1,26 und 2Sam 3,34, wonach David zu zwei von der Erde abgeschiedenen Personen spricht, die er liebte: Leid trage ich um dich, du mein Bruder, Jonatan! Wie warst du mir lieb! Höher als die Liebe der Frauen galt mir deine Liebe.“ Es waren deine Hände nicht gebunden und deine Füße nicht in Fesseln. Du bist gefallen, wie man fällt durch böse Menschen.“ (2Sam 3,34) Es ist biblisch zu Jenseitigen zu sprechen! Was wir ihnen sagen, bleibt uns, wie dem Gottesknecht David, selbst überlassen.

 

5. In der Bibel gibt es auch kein generelles Bilderverbot. Dass es verboten sei, gewöhnliche Bilder, z.B. von Engeln oder Heiligen, herzustellen und in Gebrauch zu nehmen ist eine protestantische Erfindung und hat mit der Bibel nichts zu tun. Sie selbst stellen Bilder her, z.B. von irgendwelchen Fischen oder Wolken, und agieren damit gegen ihr eigenes Menschengebot, wonach man keinerlei Bilder anfertigen und in Gebrauch nehmen darf. Das ist schizophren. Schauen Sie sich das Bild oben links auf GotQuestions an, das einen Menschen mit ausgebreiteten Armen vor dem Sonnenaufgang zeigt: https://www.gotquestions.org/deutsch/ Wie wäre es, wenn wir hier unterstellen, dass die Lehrer von GotQuestions Sonnen- und Sonnenbilderanbeter und damit Götzendiener sind?

 

6. Nicht nur die gewöhnliche Herstellung von Bildern ist biblisch (vgl. 2Chr 3,7), sondern auch die Heiligenverehrung. Hier eine Auswahl über den Kniefall vor Heiligen als Ausdruck ihrer Verehrung:

Juda und seine Brüder kamen in das Haus Josefs, als er noch dort war; sie warfen sich vor ihm zu Boden nieder.“ (1Mo 44,14)

Sobald Abigail David sah, stieg sie eilends nieder vom Esel herunter, warf sich vor David auf ihr Antlitz nieder und verneigte sich tief.“ (1Sam 25,23)

Während Obdaja unterwegs war, stand ihm plötzlich Elias gegenüber. Jener erkannte ihn, fiel auf sein Angesicht nieder und rief: ‚Bist du es wirklich, mein Herr Elias?“ (1Kön 18,7)

Die Prophetenjünger … erblickten ihn (den Propheten Elischa) und sagten: ‚Der Geist des Elias ruht auf Elischa.‘ Sie kamen ihm entgegen und warfen sich vor ihm auf die Erde nieder.“ (2Kön 2,15)

 

 

XVII. GotQuestions

Für die Römisch-Katholischen ist es die "Mutterkirche", die die endgültige Autorität ist, nicht die Schrift, es ist auch egal das sie sagen, das das Magisterium der "Diener der Schrift" ist.

 

Ja, das ist so, weil die Kirche der Pfeiler und das Fundament der Wahrheit ist, und nicht die Schrift (1Tim 3,15); die Schrift hingegen ist nur nützlich, nicht notwendig (2Tim 3,16)!

 

 

XVIII. GotQuestions

Nochmals, die Bibel lehrt, das es die Schrift ist, die der Massstab ist, um Wahrheit und Irrtum zu unterscheiden.

 

Nein, das steht nicht in der Bibel. In der Bibel steht nicht, dass sie, die Bibel, „der Massstab ist, um Wahrheit und Irrtum zu unterscheiden, sondern die Kirche (1Tim 3,15 + Apg 15,1-29), während die Schrift nicht notwendig, sondern nur nützlich ist, mehr nicht (2Tim 3,16). :-)

 

 

XIX. GotQuestions

In Galater 1:8-9 sagt Paulus, das nicht zählt WER lehrt, sondern WAS gelehrt wird, um die Wahrheit von der Fälschung zu erkennen.

 

Das steht nicht in Gal 1,8-9, sondern, dort steht, dass es wichtig ist, dass die von Christus beauftragten Lehrer die Wahrheit verkünden, da sie sonst, wenn sie es nicht täten, verflucht wären. Um die Wahrheit durch alle Zeiten hindurch zu bewahren, ist der Pfeiler und das Fundament der Wahrheit, die Kirche, notwendig (1Tim 3,15), weshalb wir in Apg 15 die Apostel und Presbyter über einen lehrmäßigen Sachverhalt entscheiden sehen, und nicht die Bibel. Gal 1,8-9 ist im übrigen auch eine Stelle, die die protestantischen Lehrer verflucht, weil sie Irrlehren verkünden, z.B. Sola Scriptura, oder Sola Fide, oder Rettung durch Einhaltung des Sabbats, oder Mariä Tod oder Maria Sünderin oder eine generelle Erwachsenen- oder Gläubigentaufe und und und. Das alles und noch viel mehr ist ein völlig anderes Evangelium, ein Evangelium, der den Christen völlig fremd ist!

 

 

XX. GotQuestions

Und während die römisch-katholische Kirche weiterhin einen Fluch der Verdammnis auf all jene legt, die die Autorität des Papstes ablehnen, so reserviert die Schrift diesen Fluch auf jene, die ein anderes Evangelium lehren als das, was ihnen schon gegeben wurde und im Neuen Testament niedergeschrieben ist (Galater 1:8-9).

 

Genau. Und andere Evangelien werden von den protestantischen Päpsten, nicht von der Katholischen Kirche, verkündet, weshalb der Fluch des Paulus nicht SEINE Kirche, die Katholische, trifft, sondern die protestantischen Lehrer und Prediger, die sich als Päpste aufspielen. Und die Autorität des Papstes ist, wie weiter oben dargelegt, Teil der christlichen Lehre. Wer sie oder Teile von ihr ablehnt, ist verflucht, siehe auch Mk 16,16: „wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden!“, vgl. auch 2Joh 9.

 

Und nein, nicht die Schrift reserviert den besagten Fluch auf jene, die, wie die Evangelikalen, ein anderes Evangelium verkünden, sondern der Apostel Paulus! Falsch geraten, verehrte GotQuestions-Autoren! :-)

 

 

XXI. GotQuestions

4) Während die römisch-katholische Kirche die apostolische Nachfolge und das unfehlbare Lehramt der Kirche als logischerweise notwendig ansieht, damit Gott die Kirche fehlerfrei leiten kann, so besagt die Schrift, das Gott Seine Kirche mit folgendem versorgt hat:
(a) unfehlbare Schrift, (Apostelgeschichte 20:32; 2. Timotheus 3:15-17; Matthäus 5:18; Johannes 10:35; Apostelgeschichte 17:10-12; Jesaja 8:20; 40:8; usw).
(b) das niemals endende Hohepriestertum Christi im Himmel (Hebräer 7:22-28),
(c) die Versorgung mit dem Heiligen Geist, der die Apostel in die Wahrheit nach Jesu Tod geleitet hat (Johannes 16:12-14), Der die Gläubigen mit Gaben für das Werk des Dienstes versorgt, einschließlich die Gabe des Lehren (Römer 12:3-8; Epheser 4:11-16), und Der das geschriebene Wort als Hauptwerkzeug benutzt (Hebräer 4:12; Epheser 6:17).


Die apostolische Nachfolge (Mt 28,20) und das unfehlbare Lehramt der Kirche (Mt 16,19, 18,18, Apg 15,1-29 etc.) sind von den angegebenen Stellen Apg 20,32, 2Tim 3,15-17, Mt 5,18, Joh 10,35, Apg 17,10-20, Jes 8,20, 40,8, Hebr 7,22-28, Röm 12,3-8, Eph 4,11-16, Hebr 4,12 und Eph 6,17 nicht abgekoppelt, sondern alle diese Stellen stehen damit in Einklang:

 

Apg 20,32: Hier ist mit „Wort seiner Gnade“ nicht die Bibel gemeint, sondern die Lehre der Apostel (Mt 28,20, Apg 2,42, 15,28).

 

2Tim 3,15-17: Hier ist nur vom Alten Testament die Rede, welches als „Alle Schrift“ definiert wird; und „Alle Schrift“ ist Vers 16 zufolge nicht notwendig, nur nützlich; es hat keine notwendige Bedeutung; die notwendige Bedeutung hat die Lehre der Apostel: Mt 28,20, Apg 2,42.

 

Mt 5,18: Hier geht es nicht um die Lehre, sondern nur um die Gebote, die in der Thora niedergelegt sind. Christus sagt hier nicht, dass die Thora Bedeutung hätte, sondern die Gebote. Die Thora hingegen ist nur nützlich, nicht notwendig, wie wir in 2Tim 3,15-16 erfahren haben. Notwendig sind die Gebote, die von den Aposteln und Bischöfen den Gläubigen gelehrt wurden.

 

Joh 10,35: Ja, die Schrift (hier wird das AT ebenfalls allein als die Schrift bezeichnet), wird nicht „außer Geltung kommen“, aber sie ist nach diesem Vers nicht die Autorität; die Autorität sind nach diesem Vers die in Ps 82,6 bezeichneten Götter, an die Gottes Wort erging. Die Schrift selbst ist hier gemäß 2Tim 3,16 nur nützlich, und zwar insofern, als sie bezeugt, dass die gemeinten Götter diejenigen sind, an die Gottes Wort erging. Um das aber zu wissen, benötigte man die Bibel (AT) nicht; das wusste man auch so, per mündlicher Überlieferung. Hier nutzt Christus die Schrift nur deshalb, damit man ihm wenigestens der Schrift wegen glaubt, dass er keine Sünde begangen hat, als er sich als Gott ausgab. Sie war ihm also in diesem Fall nütztlich zur Belehrung, aber nicht dafür notwendig!

 

Apg 17,10-12: Hier steht nichts von der Bibel, sondern vom Wort des Paulus, von der Apostellehre (Apg 2,42). Weil die hier erwähnten Juden noch keine Christen waren, und sich daher nicht sicher waren, ob die Lehre, die Paulus ihnen brachte, der Wahrheit entspricht, sahen sie sich gezwungen, seine Lehre, die die Lehre der Apostel war, anhand der Bibel, des Alten Testaments, zu prüfen. Das ist nichts ehrenwertes, weil sie sich der Lehre Christi unsicher waren. Hier ist also ein Defizit zu verzeichnen, und keine Tugend! Es ist schlimm, sich der Lehre Christi nicht sicher zu sein, und daher die Schrift in die Hand zu nehmen, und Christi Lehre daher nur deswegen anzunehmen, weil man sie mit dem Alten Testament, der Bibel, übereinstimmend gefunden hat. Selig ist daher jeder, der an Christi Lehre keine Zweifel hat und sie deshalb NICHT anhand der Bibel nach ihrer Richtigkeit oder Verkehrtheit hin prüft! Was haben also die hier genannten Juden getan? Sie haben die Schrift (AT) ÜBER Christus und seine Lehre gestellt! Das ist wirklich alles andere als schön, und alles andere als nett gegenüber dem Herrn!

 

Jes 8,20: Hier ist nicht von der Schrift die Rede, sondern von der Lehre, die den Christen durch die Kirche vermittelt wird (Mt 20,20, Apg 2,42, 1Tim 3,15).

 

Jes 40,8: Auch hier steht nichts von der Schrift, sondern von Gottes Wort, der Lehre, die den Christen durch die Kirche vermittelt wird (Mt 20,20, Apg 2,42, 2Tim 2,2, 1Tim 3,15).

 

Hebr 7,22-28: Ja, dass Christus der ewige Hohenpriester ist, ist katholische Lehre, Apostellehre, die in den Hebräerbrief aufgenommen wurde, um den judaisierten Katholiken darzulegen, dass Christus das Priestertum des Alten Bundes mit den immer wiederkehrenden Tieropfern für immer abgelöst hat.

 

Joh 16,12-14: Ja, Christus hat seinen Aposteln = Bischöfen bis zum Ende der Welt (Mt 20,20) den Heiligen Geist gegeben, damit sie DAS lösen und binden, was im Himmel gelöst und gebunden worden ist (Mt 16,19, 18,18), und die damit unfehlbar in der Lehre sind. Das ist das kirchliche Lehramt.

 

Röm 12,3-8, eigentlich Röm 12,6-8: Ja, die einen in der Katholischen Kirche besitzen die Prophetengabe, wie z.B. die hl. Anna Katharina Emmerick, oder, wie einst Agabus, die anderen ein Amt, z.B. das Diakonenamt (Apg 6,1-6, 1Tim 3,12), die anderen die Gabe des Lehrens, die z.B. die Katecheten besitzen, die z.B. den Konvertiten die Lehre der Kirche (der Apostel) vermitteln, darlegen und erklären, die anderen die Gabe des Predigens, wie z.B. unser Bruder „Der Weg des Gläubigen“, wo man ihn als hervorragenden Prediger sieht: https://www.youtube.com/channel/UC9fJDFn4aHrVjS05UfkqI8A/videos, und die anderen die besondere Gabe der Barmherzigkeit, z.B. die hl. Mutter Theresa, oder die Gabe, begütert zu sein, um Armen helfen zu können, z.B. die begüterten Spender von Kirche in Not, und die anderen die Berufung zum Bischof. Das, was wir hier in Röm 12,6-8 lesen, ist also durch und durch katholisch, weshalb wir darüber am Rätseln sind, wo diese Stelle der katholischen Kirche widersprechen soll, da sich alles, was da steht, in ihr voll entfaltet vorfindet!

 

Eph 4,11-16: Dasselbe hier: Die einen in der Katholischen Kirchen sind Evangelisten, d.h. Personen, die die Evangelisation abhalten, z.B. ich, der ich Freunde und Bekannte evangelisiere, die auf dem Weg zum christlichen Glauben sind, um sie für Christus und seine Kirche zu gewinnen; und die anderen waren Apostel (Paulus und die Zwölf); die anderen sind Hirten und Lehrer, das sind die Bischöfe und Priester, die den Hirtendienst und den offiziellen Lehrauftrag in Bezug zu ihren ihnen unterstehenden Gebiets- und Einzelgemeinden haben (2Tim 2,2). Auch hier findet sich nichts, was gegen die Katholische Kirche gerichtet wäre, weil auch dies sich in ihr voll entfaltet vorfindet!

 

Hebr 4,12: Dass das geschriebene Wort als Hauptwerkzeug benutzt würde, steht hier nicht, sondern, dass Gottes Wort, die Lehre der Apostel (Apg 2,42), die die Lehre Christi ist (Mt 28,20, Lk 10,16), schärfer als jedes zweischneidige Schwert ist … Das geschriebene Wort hingegen ist nur nützlich, nicht notwendig (2Tim 3,16)!

 

Eph 6,17: Auch hier steht nichts vom geschriebenen Wort als Hauptwerkzeug, sondern vom Wort Gottes, der Lehre der Apostel, der Lehre Christi, als dem „Schwert des Geistes“! Damit hat die Bibel (AT), die nur nützlich, aber nicht notwendig ist, nichts zu tun!

 

 

XXII. GotQuestions

Im Fazit spricht die Bibel nur von einer bleibenden, "greifbaren", unfehlbaren Leitung, die von Gott für Seine Kirche hinterlassen wurde. Es ist das geschriebene Wort Gottes, nicht ein unfehlbarer Leiter (2. Timotheus 3:15-17).

 

Nein, nirgendwo steht in der Bibel, dass sie von Gott als einzige die bleibende, greifbare und unfehlbare Leitung „für seine Kirche hinterlassen wurde, auch nicht in 2Tim 3,15-16, a) weil hier nur das Alte Testament als „Alle Schrift“ definiert wird, und nicht auch die Schriften des Neuen Testaments, von denen zu diesem Zeitpunkt schon viele fertig waren, und b) weil hier gesagt wird, dass die Schrift, das Alte Testament, nur nützlich, nicht notwendig sei. Die einzige von Gott gegebene bleibende, greifbare und unfehlbare Leitung für die Gläubigen ist das bis jetzt biblisch dargelegte kirchliche Lehramt, das es nach Mt 28,20 bis zum Ende der Welt geben wird, weshalb nicht die sog. Bibel“, die nicht mit der von Paulus in 2Tim 3,15 definierten Bibel identisch ist, Pfeiler und Fundament der Wahrheit ist, sondern die Kirche (1Tim 3,15), die, da sie Pfeiler und Fundament der Wahrheit ist, auch die richtige Auslegung der Schrift besitzt, die aber nur nützlich, nicht notwendig ist! Notwendig ist die in den Katechismen der Kirche entfaltete Lehre der Apostel.

 

 

XXIII. GotQuestions

Und so, wie Er den Heiligen Geist gab, um heilige Männer im Schreiben dieser Schriften zu führen (2. Petrus 1:19-21), so hat Er auch Seinen Heiligen Geist dafür gegeben, um in den heutigen Mitgliedern Seiner Kirche inne zu wohnen, sie zu führen und mit Gaben zu versorgen mit dem Grund, Seine Kirche mit der richtigen Interpretation des geschriebenen Wortes zu leiten (1. Korinther 12:14; Epheser 4:11-16).

 

Eben, Gott hat die Katholische Kirche bzw. das kirchliche Lehramt befähigt, die nicht notwendige, sondern nur nützliche Schrift (AT) richtig auszulegen (2Petr 1,19), worauf der Gläubige achten soll (Vers 19), statt die Schrift eigenmächtig zu deuten (Vers Vers 20), wie das die Protestanten mit IHRER Schrift tun, und damit von der Anordnung der Apostel abweichen, und genau aus diesem Grund Millionen widersprüchliche „biblische“ Lehren propagieren und daher die Prophetie 2Tim 4,3-4 erfüllen.

 

 

XXIV. GotQuestions

Das es Spaltungen und falsche Lehre heutzutage gibt, sollte keine Überraschung sein, denn die Bibel warnt uns auch, das es falsche Lehrer geben würde, die das geschriebene Wort verdrehen würden (2. Petrus 3:16) und das diese falschen Lehrer aus inmitten der Kirchen kommen würden (Apostelgeschichte 20:30).

 

Richtig, und eben diese falschen Lehrer kamen inmitten aus der Katholischen Kirche; das waren z.B. die „Reformatoren“, deren geistige Nachkommen, die protestantischen Lehrer und Prediger, die „Schrift“ verdrehen, um sie an ihre eigenen protestantischen Menschenlehren anzupassen, und deshalb in über 47.000 Glaubensgemeinschaften plus Millionen Einzelgänger zerspalten und zersplittert sind: „Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die gesunde Lehre (die Lehre der Apostel) nicht ertragen, sondern nach eigenen Gelüsten sich Lehrer aufhäufen, weil sie nach Ohrenkitzel verlangen. Von der Wahrheit werden sie das Ohr abwenden und sich den Fabeln zuwenden.“ (2Tim 4,3-4)

 

 

XXV. GotQuestions

Deshalb sollten sich die Gläubigen Gott und dem "Wort Seiner Gnade" als ihre Führung zuwenden (Apostelgeschichte 20:32), und die Wahrheit nicht mit dem festlegen, WER etwas gesagt hat, sondern sondern es mit dem Evangelium vergleichen, das die frühe Kirche/Gemeinde schon erhalten hat, das Evangelium, das für uns in der Schrift aufgezeichnet wurde (Galater 1:8-9; siehe auch Apostelgeschichte 17:11).

 

Das „Wort Seiner Gnade“, ist, wie aufgezeigt, nicht die Bibel der Protestanten, sondern die Lehre der Apostel (Apg 2,42), die von Generation zu Generation bis zum Ende der Welt in der Katholischen Kirche weitergegeben wird (Mt 28,20, 16,18), und die in den Katechismen niedergelegt ist, weshalb man sich an der Kirche orientieren muss, da sie der Pfeiler und das Fundament der Wahrheit ist (1Tim 3,15). Mit DIESEM (Apg 17,11) und DIESEM (2Petr 1,20) und DIESEM (2Petr 3,16) hat der Gläubige hingegen nichts zu tun, da die Schrift nicht notwendig, sondern nur nützlich ist, nicht mehr und nicht weniger, weshalb die Christen nicht in einer Lehre der Schrift verharrten, sondern in der Lehre der Apostel (Apg 2,42), bei denen Christus bis zum Ende der Welt bleiben wird (Mt 28,20).

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Lebens- und Bekehrungszeugnis eines Ex-Evangelikalen

Teil I

Teil II


Der Weg eines Evangelikalen zur Katholischen Kirche


Evangelikaler Calvinist wird Katholik


Ex-Protestant liest die Bibel

Warum die Bibel mich katholisch machte


Unser Weg nach Rom

In den letzten Jahren haben die Ex-Evangelikalen Scott und Kimberly Hahn auf vielen Veranstaltungen in den USA vor Tausenden von Menschen über ihre Konversion in die katholische Kirche  und über die Wahrheit und Reichtum des katholischen Glaubens gesprochen. Die Aufzeichnungen dieser Vorträge gingen hinaus in die ganze Welt. In diesem Buch haben sie ihre Geschichte niedergeschrieben als Zeugnis für ihren unglaublichen geistlichen Weg =nach Hause= in die weltweite Familie Gottes: die katholische Kirche. Zur Bestellung des Buches bitte auf das Bild klicken.


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Andreas Theurer (geb. 1966) ist evangelischer Pfarrer in der württembergischen Landeskirche. Seine Frau Gudrun wurde 2007 in die württembergische Landessynode gewählt. Beiden ist die Einheit der Kirche ein Herzensanliegen. kart., 96 S., Zur Bestellung bitte auf das Bild klicken.


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