Gesang: Veni Sancte Spiritus

(Von Harpa Dei)


Die Schrift allein?

21 Gründe gegen das protestantische Schriftverständnis

»Und gleichwie die Bibel niemals ein Gegenstand des Glaubens sein kann ohne die Kirche, so kann sie auch ohne dieselbe nie und nimmer als Regel des Glaubens gelten.«
- Giovanni Perrone SJ, Der Protestantismus als Glaubensregel.
Sola scriptura - »die Schrift allein« -, so lautet eines der Hauptprinzipien, auf die sich der Protestantismus stützen will. Ist dieses Fundament tragfähig? In "Die Schrift allein?" unterzieht Joel Peters es einer Belastungsprobe, gleich 21mal. Dabei geht er sachkundig und mit unbestechlicher Logik vor. Das Ergebnis ist eindeutig: Das Sola-Scriptura-Prinzip ist ein menschliches Konstrukt und hat mit der von Jesus Christus gestifteten Religion nichts zu tun. Es steht im absoluten Widerspruch zur Heiligen Schrift, den historischen Fakten und dem gesunden Menschenverstand. Es sind die stillen Worte, die den Sturm bringen - wie es in dieser kleinen apologetischen Schrift geschieht. Sie liefert Sprengstoff, der geeignet ist, einen Grundpfeiler des Protestantismus restlos zu dekonstruieren.

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Hass auf die Katholische Kirche

Im Protestantismus herrschen sehr viel Hass, Neid und Eifersucht auf die Katholische Kirche, weshalb sie von vielen Protestanten mit allen Mitteln, allen voran mit Lügen, Verleumdungen, Verdrehungen der Tatsachen, erfundener Historie und manipulierten Bildern, bekämpft wird. Lassen Sie sich von diesen Machwerken des Bösen nicht beeindrucken!


Die Dunkelmänner

Mythen, Lügen und Legenden um die Kirchengeschichte

Die Wahrheit über die Kirchengeschichte. Zahlreiche Angriffe und Vorurteile gegen die Katholische Kirche und den katholischen Glauben beruhen nicht auf Irrtümern, sondern auf beabsichtigten Verzerrungen historischer Tatsachen. Diese werden in diesem Buch des Historikers Michael Hesemann überführt. Zur Bestellung auf das Bild klicken.


Martin Luther

Wie er leibte, lebte und starb

 


Ablasshandel bis Zölibat

Mit Klischees über die Kirche müssen sich viele Menschen in Diskussionen auseinandersetzen. In persönlichen Gesprächen oder in den sozialen Kommunitäten im Internet begegnen einem die immer gleichen Angriffsformationen. Das »Sündenregister« der Katholischen Kirche ist in den Augen des modernen, aufgeklärten, religionsfernen Menschen ellenlang. Die Kirche wird von außen mit Kritik und Forderungen konfrontiert und muß auch innerhalb ihrer Mauern manche Zerreißprobe bestehen.
Der Philosoph und Publizist Josef Bordat nimmt sich 36 populäre religions- und kirchenkritische Thesen vor und setzt ihnen mit Kenntnisreichtum und Besonnenheit historische und systematische Fakten entgegen. So entsteht eine sachliche und differenzierte Darlegung von Geschichte und Wesen der Katholischen Kirche, die allen Diskussionsteilnehmern zu einem begründeten Urteil über eine der umstrittensten, aber auch wichtigsten Einrichtungen der Menschheit bieten. Zur Bestellung bitte auf das Bild klicken.


Märtyrer der Reformation

Die viel gefeierte Reformation in Deutschland löste nicht nur eine Kirchenspaltung, sondern auch zahlreiche gewalttätige Auseinandersetzungen aus. In diesem Buch stellt der Herausgeber Glaubenszeugen vor, die als Märtyrer der Reformation ihr Leben verloren. Erschütternde und bewegende Schicksale, die zeigen, dass die Reformation viel Leid und Unheil verursachte. Zur Bestellung bitte auf das Bild klicken.


Der Papst der Hitler trotzte

Die bevorstehende Seligsprechung Papst Pius XII. hat die Debatte um seine Rolle während des Zweiten Weltkriegs neu angeheizt. Hätte der Papst die Greueltaten Hitlers stoppen können, indem er Krieg und Judenverfolgung öffentlich verurteilte?
Michael Hesemann zeichnet ein Bild Pius XII. im Licht der neuesten historischen Forschung - und kommt zu einem aufregenden Ergebnis: Pius XII. hat dem deutschen Diktator getrotzt, der Papst war ein subtiler Gegenspieler des Nazi-Terrors.

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Luther und die protestantische Revolution

(Deutscher Untertitel)


Der Papst und der Holocaust

Pius XII. und die geheimen Akten im Vatikan

Kaum ein Vorwurf kann schwerwiegender sein: Papst Pius XII. habe geschwiegen, als er von Hitlers Plan erfuhr, die Juden Europas zu vernichten. Er habe sogar tatenlos zugeschaut, als praktisch unter seinem Fenster die römischen Juden in die Todeslager deportiert wurden. Doch diese Version, auch bekannt als ,,schwarze Legende", ist falsch. Die Beweise, dass es ganz anders war, lagen ein halbes Jahrhundert im Geheimarchiv des Vatikans unter Verschluss. 2018 endlich werden die vielen 100.000 Akten der Forschung zur Verfügung stehen. Dr. h. c. Michael Hesemann hat als einer der ersten Historiker überhaupt Zugang zu den brisantesten Dokumenten des 20. Jahrhunderts erhalten. Im Rahmen seiner umfassenden Aufarbeitung dieses dramatischsten Kapitels der jüngeren Kirchengeschichte werden sie in diesem Band weltexklusiv veröffentlicht. Zur Bestellung auf das Bild klicken.

Ist richtig, was GotQuestions über uns Katholiken und die Katholische Kirche sagt?

GotQuestions ist eine evangelikale Internetseite, auf der die Autoren versuchen, unwissende Katholiken für ihren freikirchlichen Irrglauben zu gewinnen, was sich z.B. in der folgenden Aussage verdeutlicht:

 

Wir bekommen ernsthaft Fragen von Katholiken wie: „Was ist der Unterschied zwischen Katholiken und Christen?“(1)

 

Diese angeblich gestellte Katholiken-Frage könnte auch meine Tante gestellt haben, die als Katholikin eingetragen ist und daher meint, katholisch zu sein, aber den katholischen Glauben weder kennt noch praktiziert, stattdessen ein völlig verweltlichtes, gottloses und gottfernes Leben führt. Deshalb hat man als Freikirchler mit unwissenden und nicht praktizierenden Katholiken ein leichtes Spiel. Von freikirchlicher Seite kann man sie mit Lügen, Falschaussagen, Halbwahrheiten und einseitig da stehenden und gefälschten Bibelstellen leicht um den kleinen Finger wickeln, vor allem wenn man noch betont, man sei früher selbst Katholik gewesen, und wisse daher, was katholisch sei und was nicht, um dann etwas als katholisch zu erklären, was nicht katholisch ist, um auf diese sündige Weise besagte Katholiken zum freikirchlichen Glauben hin zu verführen. So heißt es auf der GotQuestions-Seite:

 

Wir erhalten viele 'Beschwerden' von Katholiken, das unsere Artikel über die römisch-katholische Kirche nicht genau das repräsentiert, das die Katholische Kirche in Wahrheit lehrt und praktiziert. Ebenso erhalten wir viele Komplimente von früheren Katholiken, die bestätigen, das unsere Artikel über die römisch-katholische Kirche absolut der Wahrheit entsprechen. Alle unserer Artikel sind von ehemaligen Katholiken geschrieben, die die katholische Kirche verlassen haben nachdem sie das, was die Katholische Kirche lehrt und praktiziert, mit der Bibel verglichen haben. Die Artikel sind genauesten erforscht. Wir glauben streng daran, das sie genauestens die Lehre der Katholischen Kirche repräsentieren. Sie mögen mit unserer Folgerung nicht übereinstimmen, aber es sind die jahrelangen Ergebnisse vom Katholischsein, Unterricht der katholischen Kirchenlehre, praktizierendem Katholizismus, studieren der katholischen Theologie, und Unterhaltungen mit Katholiken.“(2)

 

Das glauben wir gerne, dass "frühere Katholiken", die die Katholische Kirche hassen, lügen, und daher lügnerisch "bestätigen, das unsere Artikel über die römisch-katholische Kirche absolut der Wahrheit entsprechen", denn was soll ein fleischlicher Mensch, der die RKK hasst, und Freikirchler geworden ist, sonst sagen? Dass das Lügner sind, werde ich jetzt anhand verschiedene Texte von GotQuestions über die Katholische Kirche aufzeigen:

 

I. GotQuestions: „Katholiken neigen dazu, sich Gott durch Zwischenmittler, so wie Maria oder die Heiligen, zu nähern. Christen wenden sich direkt an Gott, Gebete werden nur an Gott selbst gerichtet. Die Bibel lehrt, das wir selbst uns Gottes Gnadenthron mit Kühnheit nähern können (Hebräer 4:16). Die Bibel macht es absolut klar, das Gott sich wünscht das wir zu Ihm beten, mit Ihm kommunizieren, Ihn um die Dinge, die wir brauchen, bitten (Philipper 4:6; Matthäus 7:7-8; 1. Johannesbrief 5:14-15).“(1)

 

1. Die Aussage ist, dass wir praktizierenden Katholiken nicht zu Gott beten würden, sondern stattdessen zu Maria oder den Heiligen, die dann an unserer Stelle für uns bei Gott einträten. Wer wird nun besser beurteilen können, ob das stimmt, wenn nicht wir praktizierenden Katholiken? Dass wir praktizierenden Katholiken nicht zu Gott beten würden, ist uns völlig fremd, was nicht nur unsere Gebetbücher beweisen, die viele Gebete zu Gott enthalten, die wir in Gebrauch nehmen, z.B. den Gotteslob, sondern auch unser Gottesdienst, die Heilige Messe, in der wir allzeit zu Gott beten, z.B. mit dem Vaterunser. Unser persönlicher täglicher Gebetsablauf sieht wie folgt aus: Morgens, nach dem Aufstehen, wenden wir unsere Worte zuallererst an den dreifaltigen Gott, dann an seine heilige Magd Maria, und dann an seine Engel und Heiligen und schließlich an unsere Angehörigen, Freunde, Bekannte und Arbeitskollegen. Diese Ordnung wahren wir den ganzen Tag bis einschließlich zum Nachtgebet. Täglich oder fast täglich beten wir auch den Rosenkranz, indem wir nicht nur zur Mutter Jesu beten, sondern mit dem Vaterunser und dem „O mein Jesus“ auch und vor allem zu Gott. Dasselbe betrifft den Angelus, den wir drei Mal täglich beten und dabei Gott die folgenden Worte zukommen lassen: „Lasset uns beten. Allmächtiger Gott, gieße Deine Gnade in unsere Herzen ein. Durch die Botschaft des Engels haben wir die Menschwerdung Christi, deines Sohnes erkannt. Führe uns durch sein Leiden und Kreuz zur Herrlichkeit der Auferstehung. Darum bitten wir durch Christus, unsern Herrn.“ Zwischenmittler, die für uns an unserer Statt zu Gott beten würden, kennen wir nicht. Nachdem wir Gott um etwas gebeten haben, bitten wir die Mutter Jesu und seine Heiligen und evtl. unsere auf Erden lebenden Geschwister lediglich um ihre Fürsprache für das jeweilige Anliegen, das wir Gott vorgetragen haben.

 

2. Die angeblichen ex-katholischen Autoren und Berater von GotQuestions entlarven sich selbst, indem sie an anderer Stelle das Gegenteil von dem sagen, was sie oben behaupten: “Die römisch-katholische Kirche lehrt Katholiken, nicht nur zu Gott zu beten ...“(3) Damit gestehen sie ein, dass wir praktizierenden Katholiken sehr wohl zu Gott beten, und nicht, wie sie an obiger Stelle behaupten, dass wir nicht zu ihm beten würden. Damit gestehen sie selbst ein, dass sie oben lügen und damit ihre Leser belügen. Ein Hornochse, der sich das gefallen lässt!

 

 

II. GotQuestions: „Katholiken betrachten die Erlösung fast völlig als Prozess, während Christen die Erlösung beides als abgeschlossenen Zustand und als Prozess betrachten. Katholiken sehen sich selbst als 'erlöst werdende', während Christen sich als 'Erlöste' sehen.“(1)

 

Wir praktizierenden Katholiken = Christen betrachten uns gemäß der katholischen = christlichen Lehre nicht als „erlöst Werdende“, wie die ex-katholischen Autoren und Berater von GotQuestions behaupten, sondern als Erlöste, die wir unser Erlöstsein lediglich aufrechtrecht erhalten müssen, was sie dann schon im nächsten Absatz bestätigen und damit ihre vorherige Aussage ad absurdum führen: „Katholiken vertreten den Standpunkt, das die Erlösung durch Glauben erhalten wird, aber dann durch gute Werke und die Teilnahme an den Sakramenten 'instand gehalten' werden muß.“(1) Die ex-katholischen Autoren und Berater von GotQuestions widersprechen sich ständig! Sie schreiben es einmal so und ein anderes Mal anders, gerade so, wie es ihnen gerade gegen uns Christen passt! Dadurch aber belügen sie ihre Leser! Sind sie ihnen nichts wert?

 

 

III. GotQuestions: „Wir können wissen, das wir erlöst sind, und wir können unserer Erlösung vertrauen wegen der Größe Christi Opfer. Christi Opfer muß nicht wieder-geopfert oder wieder-dargebracht werden.“(1)

 

Als ex-katholische Autoren und Berater von GotQuestions müssten sie wissen, dass die katholische Lehre nicht lautet, dass Christi Opfer wiedergeopfert wird (das Opfer Christi kann nicht wieder-geopfert werden, weil es NIE geopfert worden ist, sondern, wenn überhaupt, wird Christus wiedergeopfert, und nichteinmal das würde stimmen!), sondern, dass Christi einmaliges auf dem Berge Golgotha vollbrachtes Opfer durch die Zeiten hindurch auf dem Altar gegenwärtig gesetzt wird (vgl. Mal 1,11, Hebr 13,10). Dies wissen sie aber nicht, weil sie nie katholische, sondern stattdessen protestantische Katholiken waren!

 

 

IV. GotQuestions: „Die römisch-katholische Kirche lehrt, das die Erlösung durch die Taufe regeneriert wird und durch die katholischen Sakramente beibehalten wird, außer durch einen vorsätzlichen Akt der Sünde, die den geheiligten Zustand der Gnade zunichte macht.“(3)

 

1. „Regenerieren“ heißt „erneuern“. Dass „die Erlösung durch die Taufe erneuert würde, ist nicht katholische Lehre. Nach katholischer Lehre EMPFÄNGT man durch die Taufe die Erlösung (Joh 3,5), die Christus am Kreuz erwirkt hat.

 

2. Die Aussage „die Erlösung … wird durch die katholischen Sakramebte beibehalten .., außer durch einen vosätzlichen Akt der Sünde“ ist genauso unsinnig:

 

a) Nach katholischer Lehre tragen vier der sieben Sakramente zur Erhaltung des persönlichen Heils nichts bei: das Weihesakrament, das Firmsakrament, die Krankensalbung und das Ehesakrament. Auch durch die Taufe wird das persönliche Heil nicht beibehalten, sondern erlangt. Ebenso wird das Heil nicht durch die Beichte beibehalten, sondern wiedererlangt. Beibehalten wird das Heil nur durch das Sakrament der Eucharistie, wenn man sich im Stand der Gnade befindet. Von die katholischen Sakramente“ kann also nicht die Rede sein. Merkwürdig, dass die angeblichen ex-katholischen Autoren und Berater von GotQuestions das alles nicht wissen! Oder sie wissen es, stellen es aber bewusst falsch dar, damit der unwissende Leser Dinge für katholisch hält, die nicht katholisch sind, und dadurch, durch nicht vorhandene Katholizismen, sich gegen die katholische Kirche positioniert, oder sich in dieser Position verhärtet. 

 

b) Dass der katholische Erlöste außer im Falle einer vorsätzlichen Sünde „durch die katholischen Sakramente in der Erlösung verbleibt, stimmt in diesem Aspekt nicht, weil der Katholik gerade wegen der vorsätzlichen Sünde das Beichtsakrament in Anspruch nimmt, damit er die Erlösung wiederlangt! Auch das wissen diese angeblichen GotQuestions-Ex-Katholiken nicht, die „Unterricht der katholischen Kirchenlehre“ erhalten und die katholische Theologie studiert hätten.(2) Sie wissen ja, wie sich gleich herausstellen wird, nichteinmal, dass in der katholischen Kirche die Beichte ein Sakrament ist!

 

 

V. GotQuestions: „Die römisch-katholische Kirche lehrt, das die Erlösung nicht garantiert oder sicher ist.“(3)

 

Diese katholische Lehre gibt es auch nicht. Die katholische Lehre besagt, dass man als Katholik nur dann erlöst ist, wenn man sich im Stand der Gnade befindet. Sobald man abfällt oder eine andere Todsünde begeht, verliert man das Heil, dass man aber, solange man lebt, durch Bekehrung und Umkehr und Buße und das Sakrament der Beichte wiedererlangt.

 

 

VI. GotQuestions: Die römisch-katholische Kirche lehrt, das Christen durch verdiente Werke erlöst sind (angefangen mit der Taufe), und das die Erlösung durch gute Werke beibehalten wird (Empfangen der Sakramente, Beichte von Sünden zu einem Priester usw.).“(3)

 

1. Die katholische Theologie studierten und katholischen Unterricht genommenen ex-katholischen Autoren und Berater von GotQuestions erwähnen zuerst die Sakramente und dann die Beichte und zeigen damit, dass sie nichteinmal wissen, dass die Beichte in der katholischen Kirche eben zu den zuvor von ihnen erwähnten Sakramenten gehört! Einfach peinlich!

 

2. Die katholische Kirche lehrt nicht, „das Christen durch verdiente Werke erlöst sind, sondern durch Glaube, Taufe, Beichte, Eucharistie und Werke der Liebe. Aber woher will man das als ex-katholischer GotQuestions-Autor und -Berater wissen, wenn man nie katholische Theologie studiert und katholischen Unterricht genommen hat?!

 

 

VII. GotQuestions: „Die römisch-katholische Kirche lehrt Katholiken, nicht nur zu Gott zu beten, sondern auch Maria und die Heiligen für deren Gebete zu ersuchen.“(3)

 

Auch falsch! Die katholische Kirche lehrt uns Katholiken nicht, „Maria und die Heiligen für deren Gebete zu ersuchen“, sondern, sie empfiehlt es uns, überlässt dies aber unserer freien Entscheidung. Wir brauchen gemäß der Lehre der Kirche weder Maria/Heilige, noch unsere auf Erden lebenden Geschwister um ihr Fürbittgebet für uns zu bitten! Das ist uns freigestellt! Da wir aber den großen Nutzen kennen, tun wir es! Sie sehen, nichteinmal das wissen die besagten ex-katholischen GotQuestions-Autoren! Geht es noch peinlicher?

 

 

VIII. GotQuestions: „Die römisch-katholische Kirche lehrt, das es einen Unterschied zwischen Priestern und „Normalbürgern“ gibt, wo das Neue Testament aber lehrt, das alle Gläubigen das Priesteramt innehalten (1. Petrus 2:9).“(3)

 

Falsch! Die katholische Kirche unterscheidet, wie die Bibel, zwischen dem besonderen Priestertum (Weihepriestertum) und dem allgemeinen Priestertum aller Gläubigen, von dem 1Petr 2,9 spricht, und welches ALLE durch die Taufe empfangen. Aber als Nicht-Katholik kann man das eben nicht wissen, auch dann nicht, wenn man behauptet, Katholik gewesen zu sein!

 

 

IX. GotQuestions: „Die römisch-katholische Kirche lehrt, das, außer der Gläubige wäre verhindert, der einzige Weg zur Vergebung der Sünden die Beichte zu einem Priester sei. Im Gegensatz dazu lehrt die Schrift, das die Beichte von Sünden nur an Gott allein gerichtet wird (1. Johannes 1:9).“(3)

 

Auch falsch!

 

1. Die Kirche unterscheidet zwischen der lässlichen und der schweren Sünde. Die lässlichen Sünden werden nach katholischer Lehre auch ohne die Beichte vergeben; vergeben werden nach katholischer Lehre durch die Beichte die schweren Sünden (die leichten Sünden muss man nicht beichten!). Diese kirchliche Unterscheidung wird von den ex-katholischen Freikirchlern hier nicht dargelegt, weil sie nie katholisch waren, und sie sie deshalb nicht kennen können.

 

2. Nach katholischer Lehre bekennt man bei der Beichte die schweren Sünden nicht „zu einem Priester“, sondern zu Gott. Der Priester fungiert nach katholischer Lehre hier nur als Helfer, der den Beichtenden aufgrund dessen, dass er seine Sünden kennt, dahingehend unterstützen soll, ihn zu unterweisen, wie er in Zukunft die alten Sünden meiden und den Weg in der Gnade (besser) gehen kann, und, wenn er sieht, dass der Beichtende keinen Willen zur Besserung aufweist, sondern stattdessen die Beichte nur missbraucht, um fleißig und frohgemut weiterzusündigen, ihm die Lossprechung zu verweigern, und zwar für so lange, bis er die nötige Reue und Willen zu Besserung zeigt (Joh 20,21-23). Doch das können nur Katholiken wissen, und nicht SOLCHE Personen, die es nie waren.

 

 

X. GotQuestions: „Die römisch-katholische Kirche lehrt unter anderem, das Maria … die Mit-Erlöserin (ist), die in den Himmel aufgestiegen ist. … Die Auffassung, das Maria Mit-Erlöserin und ein anderer Mittler zwischen Gott und Mensch ist, ist nicht nur Außer-biblisch (wird nur außerhalb der Schrift gefunden), sondern ist auch unbiblisch (Gegenteilig zur Schrift). Apostelgeschichte 4:12 erklärt, das Jesus der alleinige Erlöser ist. 1. Timotheus 2:5 verkündigt, das Jesus der einzige Mittler zwischen Gott und Mensch ist.“(3)

 

Auch falsch!

 

1. Maria Miterlöserin ist nicht Bestandteil der katholischen Lehre. Es ist die Privatmeinung vieler Katholiken, auch von einzelnen Päpsten, die durch die Kirche und ihre Lehre nicht gedeckt ist. Viele andere Katholiken hingegen lehnen „Maria Miterlösetin“ ab, z.B. Papst Benedikt XVI. Als ex-katholischer GotQuestions-Autor und -Berater müsste man das eigentlich wissen, vor allem, da sie behaupten, katholischen Unterricht genossen und katholische Theologie studiert zu haben!

 

2. Katholische Lehre ist ebenso nicht, dass Maria „ein anderer Mittler zwischen Gott und Mensch“ sei. Ihre Lehre besagt, dass NUR Christus der Mittler zwischen Gott und den Menschen ist, sonst NIEMAND! Maria wird von der Kirche lediglich in Form eines Gliedes des Leibes Christi als Mittlerin betrachtet. Christus wirkt durch sein „Glied“ Maria, so, wie er auch durch alle anderen Glieder seines Leibes wirkt. Als Glieder des Leibes Christi sind alle wahren Christen, somit Maria, als dessen Teil in seiner einzigartigen Mittlerschaft eingebunden. Es gibt KEIN Glied des Leibes Christi, durch das Christus als der einzige Mittler zwischen Gott und den Menschen NICHT in der einen oder anderen Form wirken würde. NUR in diesem richtigen Sinn begreift die katholische Kirche (und somit wir Katholiken) Maria als Mittlerin! Alles andere ist Phantasie oder Lüge protestantischer Lehrer und Prediger, eins von Beiden!

 

 

XI. GotQuestions: „Ebenso gibt es ein Problem mit den Praktiken vieler Katholiken, die von den „ofiziellen Traditionen“ der Katholischen Kirche abweichen. z. B. lehrt die Katholische Kirche nicht „offiziell“ die Anbetung der Maria, sondern vielmehr sie zu ehren und verehren. Durch Beobachtung wird es jedoch absolut klar, das viele Katholiken Maria doch anbeten.“(2)

 

Auch hier wird gelogen, wie unter Punkt I und Punkt II. Denn man kann nicht etwas beobachten, was nicht vorhanden ist. Denn es gibt keinen einzigen praktizierenden Katholiken, der Maria göttliches Sein zusprechen würde, weshalb er sie nicht anbeten KANN und es daher auch nicht tut! Er tut nur zu ihr beten (d.h. zu ihr sprechen) und sie als ein ganz besonderes heiliges Geschöpf Gottes verehren! MEHR tut ein Katholik NICHT!

 

Wir stellen fest, dass die Autoren und Berater, die bei GotQuestions im Hinblick auf den Katholizismus vorgestellt werden, NIE gläubige und praktizierende Katholiken waren. Sie haben weder katholischen Unterricht, noch ein katholisches Studium genossen, wie behauptet wird. Alles erstunken und erlogen!

 

Lasst Euch durch solche freikirchlichen Webseiten keinen Bären aufbinden! Wenn Ihr Fragen bzgl. des Katholizismus habt, fragt uns katholische Katholiken; denn in der katholischen Kirche gibt es noch verschiedene andere Katholiken, z.B. atheistische Katholiken, evangelische Katholiken, freikirchliche Katholiken, oder, wie mich früher, lorbianische Katholiken, heißt, Katholiken, die Vertreter der sog. Neuoffenbarungen Jakob Lorbers sind. Nicht überall, wo „Katholik“ drauf steht, ist auch ein Katholik drin!

 

Haben Sie Fragen zur Katholischen Kirche und ihrem Glauben, können Sie uns oder Dennis von Katholische Antworten kontaktieren:

 

Dennis von Katholische Antworten: https://www.katholisch.com/fragen-kontakt/

 

Uns können Sie hier erreichen: https://gotanswers.page4.com/kontakt/

 

_________________

(1) https://www.gotquestions.org/Deutsch/Katholischer-Christ.html

(2) https://www.gotquestions.org/Deutsch/Katholische-Fragen.html

(3) https://www.gotquestions.org/Deutsch/Katholische-Glaubensvorstellungen.html

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Lebens- und Bekehrungszeugnis eines Ex-Evangelikalen

Teil I

Teil II


Der Weg eines Evangelikalen zur Katholischen Kirche


Evangelikaler Calvinist wird Katholik


Ex-Protestant liest die Bibel

Warum die Bibel mich katholisch machte


Unser Weg nach Rom

In den letzten Jahren haben die Ex-Evangelikalen Scott und Kimberly Hahn auf vielen Veranstaltungen in den USA vor Tausenden von Menschen über ihre Konversion in die katholische Kirche  und über die Wahrheit und Reichtum des katholischen Glaubens gesprochen. Die Aufzeichnungen dieser Vorträge gingen hinaus in die ganze Welt. In diesem Buch haben sie ihre Geschichte niedergeschrieben als Zeugnis für ihren unglaublichen geistlichen Weg =nach Hause= in die weltweite Familie Gottes: die katholische Kirche. Zur Bestellung des Buches bitte auf das Bild klicken.


Endlich zuhause

Ein schönes Gefühl, wenn man endlich (wieder) zuhause ist. Lange war Volker Jordan auf der Suche nach der wahren Kirche und dem unverfälschtem Glauben. Auf dem Weg dorthin lernte er viele Kirchen und Gemeinschaften, vor allem protestantische, kennen. Erst im katholischen Christentum fand er zur ganzen Fülle des Heils. Der Weg seiner Irrfahrt zeigt die Stärken der katholischen Kirche und Gemeinschaft. In einem ausführlichen persönlichen , offenen Frage- und Anwort-Gespräch wird hier der Weg zur Kirche ehrlich geschildert. Zur Bestellung bitte auf das Bild klicken.


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Ein evangelischer Pfarrer stellt mit diesem Buch die provozierende Frage an seine evangelischen Mitchristen: „Warum werden wir nicht katholisch?“ Intensiv befasst er sich mit den Gründen, die für die fortdauernde Trennung der christlichen Konfessionen ins Feld geführt werden: mit dem Papst und seinem Unfehlbarkeitsanspruch, mit der Bedeutung der Überlieferung neben der Heiligen Schrift, mit der Marien- und Heiligenverehrung, mit dem Ablass und dem Fegefeuer, mit der Lehre über den Glauben und die guten Werke sowie mit den feierlichen Liturgien unter Verwendung von Weihrauch in goldgeschmückten Kirchen. Hierbei kommt der Autor zu erstaunlichen Ergebnissen.
Andreas Theurer (geb. 1966) ist evangelischer Pfarrer in der württembergischen Landeskirche. Seine Frau Gudrun wurde 2007 in die württembergische Landessynode gewählt. Beiden ist die Einheit der Kirche ein Herzensanliegen. kart., 96 S., Zur Bestellung bitte auf das Bild klicken.


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