Gesang: Veni Sancte Spiritus

(Von Harpa Dei)


Die Schrift allein?

21 Gründe gegen das protestantische Schriftverständnis

»Und gleichwie die Bibel niemals ein Gegenstand des Glaubens sein kann ohne die Kirche, so kann sie auch ohne dieselbe nie und nimmer als Regel des Glaubens gelten.«
- Giovanni Perrone SJ, Der Protestantismus als Glaubensregel.
Sola scriptura - »die Schrift allein« -, so lautet eines der Hauptprinzipien, auf die sich der Protestantismus stützen will. Ist dieses Fundament tragfähig? In "Die Schrift allein?" unterzieht Joel Peters es einer Belastungsprobe, gleich 21mal. Dabei geht er sachkundig und mit unbestechlicher Logik vor. Das Ergebnis ist eindeutig: Das Sola-Scriptura-Prinzip ist ein menschliches Konstrukt und hat mit der von Jesus Christus gestifteten Religion nichts zu tun. Es steht im absoluten Widerspruch zur Heiligen Schrift, den historischen Fakten und dem gesunden Menschenverstand. Es sind die stillen Worte, die den Sturm bringen - wie es in dieser kleinen apologetischen Schrift geschieht. Sie liefert Sprengstoff, der geeignet ist, einen Grundpfeiler des Protestantismus restlos zu dekonstruieren.

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Hass auf die Katholische Kirche

Im Protestantismus herrschen sehr viel Hass, Neid und Eifersucht auf die Katholische Kirche, weshalb sie von vielen Protestanten mit allen Mitteln, allen voran mit Lügen, Verleumdungen, Verdrehungen der Tatsachen, erfundener Historie und manipulierten Bildern, bekämpft wird. Lassen Sie sich von diesen Machwerken des Bösen nicht beeindrucken!


Die Dunkelmänner

Mythen, Lügen und Legenden um die Kirchengeschichte

Die Wahrheit über die Kirchengeschichte. Zahlreiche Angriffe und Vorurteile gegen die Katholische Kirche und den katholischen Glauben beruhen nicht auf Irrtümern, sondern auf beabsichtigten Verzerrungen historischer Tatsachen. Diese werden in diesem Buch des Historikers Michael Hesemann überführt. Zur Bestellung auf das Bild klicken.


Martin Luther

Wie er leibte, lebte und starb

 


Ablasshandel bis Zölibat

Mit Klischees über die Kirche müssen sich viele Menschen in Diskussionen auseinandersetzen. In persönlichen Gesprächen oder in den sozialen Kommunitäten im Internet begegnen einem die immer gleichen Angriffsformationen. Das »Sündenregister« der Katholischen Kirche ist in den Augen des modernen, aufgeklärten, religionsfernen Menschen ellenlang. Die Kirche wird von außen mit Kritik und Forderungen konfrontiert und muß auch innerhalb ihrer Mauern manche Zerreißprobe bestehen.
Der Philosoph und Publizist Josef Bordat nimmt sich 36 populäre religions- und kirchenkritische Thesen vor und setzt ihnen mit Kenntnisreichtum und Besonnenheit historische und systematische Fakten entgegen. So entsteht eine sachliche und differenzierte Darlegung von Geschichte und Wesen der Katholischen Kirche, die allen Diskussionsteilnehmern zu einem begründeten Urteil über eine der umstrittensten, aber auch wichtigsten Einrichtungen der Menschheit bieten. Zur Bestellung bitte auf das Bild klicken.


Märtyrer der Reformation

Die viel gefeierte Reformation in Deutschland löste nicht nur eine Kirchenspaltung, sondern auch zahlreiche gewalttätige Auseinandersetzungen aus. In diesem Buch stellt der Herausgeber Glaubenszeugen vor, die als Märtyrer der Reformation ihr Leben verloren. Erschütternde und bewegende Schicksale, die zeigen, dass die Reformation viel Leid und Unheil verursachte. Zur Bestellung bitte auf das Bild klicken.


Der Papst der Hitler trotzte

Die bevorstehende Seligsprechung Papst Pius XII. hat die Debatte um seine Rolle während des Zweiten Weltkriegs neu angeheizt. Hätte der Papst die Greueltaten Hitlers stoppen können, indem er Krieg und Judenverfolgung öffentlich verurteilte?
Michael Hesemann zeichnet ein Bild Pius XII. im Licht der neuesten historischen Forschung - und kommt zu einem aufregenden Ergebnis: Pius XII. hat dem deutschen Diktator getrotzt, der Papst war ein subtiler Gegenspieler des Nazi-Terrors.

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Luther und die protestantische Revolution

(Deutscher Untertitel)


Der Papst und der Holocaust

Pius XII. und die geheimen Akten im Vatikan

Kaum ein Vorwurf kann schwerwiegender sein: Papst Pius XII. habe geschwiegen, als er von Hitlers Plan erfuhr, die Juden Europas zu vernichten. Er habe sogar tatenlos zugeschaut, als praktisch unter seinem Fenster die römischen Juden in die Todeslager deportiert wurden. Doch diese Version, auch bekannt als ,,schwarze Legende", ist falsch. Die Beweise, dass es ganz anders war, lagen ein halbes Jahrhundert im Geheimarchiv des Vatikans unter Verschluss. 2018 endlich werden die vielen 100.000 Akten der Forschung zur Verfügung stehen. Dr. h. c. Michael Hesemann hat als einer der ersten Historiker überhaupt Zugang zu den brisantesten Dokumenten des 20. Jahrhunderts erhalten. Im Rahmen seiner umfassenden Aufarbeitung dieses dramatischsten Kapitels der jüngeren Kirchengeschichte werden sie in diesem Band weltexklusiv veröffentlicht. Zur Bestellung auf das Bild klicken.

War der Heilige Petrus der erste Papst?

https://www.gotquestions.org/Deutsch/Heiliger-Petrus-erster-papst.html

 

I. GotQuestions

Die römisch-katholische Kirche sieht Petrus als den ersten Papst an, den Gott auserwählte, um auf ihm Seine Kirche aufzubauen (Matthäus 16:18). Es heißt, er hätte die Obrigkeit über die anderen Apostel gehabt. Die römisch-katholische Kirche behauptet, das einige Zeit nach den Aufzeichnungen der Apostelgeschichte der Apostel Petrus der erste Bischof von Rom wurde, und das der römische Bischof von den ersten Gemeinden/Kirchen als zentrale Obrigkeit über die anderen Kirchen akzeptiert wurde. Es wird gelehrt, das Gott die apostolische Autorität des Petrus an jene weiter gab, die nach ihm sein Amt als Bischof von Rom übernahmen. Diese Lehre, das Gott die apostolische Autorität Petrus´an die nachfolgenden Bischöfe weitergab, wird "Apostolische Nachfolge" genannt.

 

Soweit korrekt!

 

 

II. GotQuestions

Die römisch-katholische Kirche behauptet auch, das Petrus und die nachfolgenden Päpste unfehlbar waren, wenn sie Angelegenheiten "ex cathedra" von ihrer Position und mit der Autorität als Papst adressierten. Es wird gelehrt, das diese Unfehlbarkeit dem Papst die Kompetenz gibt, die Kirche ohne Irrtum zu leiten. Die römisch-katholische Kirche behauptet, das sie eine ungebrochene päpstliche Linie bis zum Heiligen Petrus zurückverfolgen kann, und dies wird als Beweis dafür zitiert, das sie die wahre Kirche ist, nach ihrer Interpretation von Matthäus 16:18, wo steht, das Christus Seine Kirche/Gemeinde auf Petrus aufbaute.

 

Soweit korrekt!

 

 

III. GotQuestions

Aber während Petrus zentral in der frühen Verbreitung des Evangeliums war (Teil der Bedeutung hinter Matthäus 16:18-19), so erklärt die Lehre der Schrift, im Zusammenhang gesehen, nirgends, das er die Obrigkeit über die anderen Apostel hatte, oder über die Gemeinden/Kirchen. Siehe Apostelgeschichte 15:1-23; Galater 2:1-14; und 1. Petrus 5:1-5.

 

Die Stellen Apg 15,1-23, Gal 2,1-14 und 1Petr 5,1-5 sollen beweisen, dass Petrus nicht „die Obrigkeit über die anderen Apostel gehabt“ hätte, „oder über die Gemeinden/Kirchen.“ Und genau das tun sie nicht:

 

Apg 15,1-23: Hier wird uns gezeigt, dass die Apostel Paulus und Barnabas nicht die Autorität hatten, ein Problem der Kirchengemeinde in Antiochien zu lösen. Dafür wurden sie von Personen der Gemeinde nach Jerusalem geschickt, damit das bei ihnen entstandene Problem von den zwölf Aposteln und den Presbytern gelöst und entschieden würde. Dort wurde dann das erste Konzil dafür einberufen, bei dem Mt 18,18 zum Tragen kam: „Alles, was IHR binden werdet auf Erden, wird im Himmel gebunden worden sein, und alles, was IHR lösen werdet auf Erden, wird im Himmel gelöst worden sein.“ Als nun während des Konzils ein heftiger Streit zustande kam, erhob nicht irgendein Apostel das Wort, um Ruhe zu schaffen, sondern Petrus, der damit das Wort des Herrn Joh 21,15-17 zur Erfüllung brachte, das besagt, dass Petrus der Hirte der Kirche ist: „Weide meine Lämmer!“„Weide meine Schafe!“„Weide meine Schafe!“ Die Folge des Einschreitens des Petrus, des obersten Hirten, führte dazu, dass „die ganze Versammlung“ schwieg. Sie hörte auf Petrus! Apg 15,1-23 belegt also, dass unter allen Anwesenden Petrus die höchste Autorität hatte!

 

Gal 2,1-14: Hier wird uns wieder gezeigt, dass der Apostel Paulus mit den Aposteln in Jerusalem nicht auf derselben Stufe gestanden hat, sondern unter ihnen. Denn in einer Offenbarung wurde ihm gesagt, dass er nach Jerusalem gehen soll, um dort sein Evangelium, das er den Heiden verkündete, prüfen zu lassen, „um zu sehen, ob ich etwa ins Leere liefe oder gelaufen sei“ (Gal 2,2). Die Apostel in Jerusalem hatten somit die Autorität über Apostel Paulus. Dann erfahren wir ab Vers 6, dass unter den zwölf Aposteln die Apostel Petrus, Jakobus und Johannes die höchste Autorität hatten; aus diesem Grund werden sie „die drei Säulen“ genannt (Gal 2,9), von denen Paulus sagt, dass SIE, nicht auch die übrigen Apostel, ihm etwas auferlegt hätten. Die Apostel Petrus, Jakobus und Johannes hatten die höchste Position und Autorität innerhalb des Apostelkollegiums, aus denen wiederum Petrus besonders herausragte, weil Paulus ihn in Gal 2,6-14 besonders hervorhebt. Auch Gal 2,1-14 belegt also, dass unter allen Aposteln und somit unter allen Christen Petrus eine besondere, einzigartige Rolle spielte!

 

1Petr 5,1-5: Auch diese Stelle belegt das Gegenteil von dem, was die GotQuestions-Autoren behaupten: Diese Stelle bezeugt Petrus als den Hirten der Hirten auf Erden, der als oberster Hirt auf Erden die unter ihm stehenden Hirten ermahnt, die ihnen „anvertraute Herde Gottes“ zu weiden und über sie zu wachen, und nicht, „die Herren über“ sie zu spielen.

 

Wir sehen: Keine einzige dieser drei Verse belegt, dass Petrus nicht „die Obrigkeit über die anderen Apostel gehabt“ hätte, „oder über die Gemeinden/Kirchen.“ Stattdessen belegen sie das genaue Gegenteil!

 

 

IV. GotQuestions

Es wird auch nirgends in der Schrift jemals gelehrt, das der Bischof von Rom, oder sonst irgend ein Bischof, die Obrigkeit über die Kirche/Gemeinde hätte.

 

1. Dass irgendein nicht in Rom amtierender Bischof die Obrigkeit über die Kirche hätte, behauptet auch niemand. Warum dann hier etwas kritisiert wird, was niemand behauptet, ist mir schleierhaft! Hier wird ein eigenes Phantasiegebilde kritisiert, das für Realität gehalten wird! Das hört sich nicht sehr gesund an!

 

2. Wie verhält sich das mit dem Bischof von Rom? Christus hat den Apostel Petrus zum Fels seiner Kirche (Mt 16,18), zum Hausherr seiner Kirche (Mt 16,19, Schlüsselgewalt), zum obersten Lehrer seiner Kirche (Mt 16,19, individuelle Binde- und Lösegewalt) und zum obersten Hirten seiner Kirche (Joh 21,15-17) eingesetzt. Dann sagt Christus in Mt 28,20, dass er alle Tage bis zum Ende der Welt bei den Aposteln, und damit beim obersten Hirten seiner Kirche, bleiben würde, womit ausgesagt ist, dass auch „Petrus“, der Fels, durch alle Zeiten hindurch existent bleiben wird. Das sind die obersten Hirten der Kirche, Päpste genannt. Nach den historischen Quellen der Kirchenväter war Petrus zum Ende seines Lebens hin Bischof von Rom, das Petrus in 1Petr 5,13 „Babylon“ bezeichnet, um damit auszudrücken, dass das, was für die Juden einst Babylon und das Babylonische Weltreich waren, für die Christen jener Zeit Rom und das Römische Weltreich waren; für die Christen war Rom Babylon. Dort, in Rom, hat Petrus gemäß den historischen Schriften von Kirchenvätern kurz vor seinem Tod seinen Nachfolger Linus bestellt. Seither sind alle Bischöfe von Rom „die Obrigkeit über die Kirche/Gemeinde“. Und das muss auch nicht in der Bibel stehen, weil in der Bibel nicht steht, dass in ihr ALLE Informationen vorkämen oder vorkommen müssten. Diese Annahme ist also nur eine unbiblische, protestantische Tradition. Dass in der Bibel tatsächlich nicht ALLES steht, beweist z.B. die Tatsache, dass sie nicht darüber berichtet, dass Paulus auf dem Klo war, oder dass Jesus bis zu seinem 30. Lebensjahr gegessen hätte, oder dass die Bibel nicht überliefert, WAS und WER dem Antichristen im Wege steht (2Thess 2,6-7), oder was Jesus noch so alles getan hat (Joh 21,25). Die Bibel ist unvollständig; sie fixiert sich nur auf die wesentlichen und zentralen Punkte des christlichen Glaubens, über die hinaus es noch viel mehr gibt, vgl. auch 2Joh 12 und 3Joh 13-14! Sie enthält nicht alle Informationen! Aus diesem Grund sind die historischen Schriften der Kirchenväter wichtig, von denen die ersten, wie z.B. Lukas und Markus, Schüler von Aposteln waren!

 

Man beachte: In der Bibel steht auch nicht, wer die ersten drei Evangelien geschrieben hat. Wer diese drei Evangelien geschrieben hat, wissen wir ebenfalls von den Kirchenvätern: Es waren der Apostel Matthäus, Markus (Schüler von Papst Petrus), und Lukas (Schüler der Apostels Paulus). Von ihnen wissen wir auch, dass Petrus in Rom war, dort Linus zu seinem Nachfolger bestimmte und dann dort kopfüber gekreuzigt wurde!

 

 

V. GotQuestions

Die Schrift führt auch nirgends auf, das Petrus überhaupt in Rom war. Es gibt nur einen Hinweis in der Schrift, wo Petrus von "Babylon" schreibt, ein Name, der manchmal Rom zugeschrieben wird (1. Petrus 5:13).

 

Die Schrift bezeugt, dass Petrus in Rom war, gerade in 1Petr 5,13, wo Rom als Babylon für die damaligen Christen bezeichnet wird. Das Babylon im heutigen Irak gab es zu der Zeit nicht mehr, es war verödet und nicht mehr bewohnt! Und wie gesagt, nicht alles steht in der Bibel. Vieles wurde von den Kirchenvätern historisch überliefert, von denen die ersten, wie auch z.B. Markus und Lukas, Schüler von Aposteln waren.

 

 

VI. GotQuestions

Hauptsächlich davon und des geschichtlichen Aufstiegs des Einflusses des Bischofs von Rom her kommt die Lehre der römisch-katholischen Kirche der Obrigkeit des Bischofs von Rom.

 

1. Es fand überhaupt kein „Aufstieg des Einflusses des Bischofs von Rom“ statt, sondern der Einfluss des Bischofs von Rom war ab dem Moment da, als Petrus Bischof in Rom war.

 

2. Dass die Obrigkeit des Bischofs von Rom eine Lehre sei, ist AUCH nur Phantasie, denn sie ist seit Petrus Realität. Sie wird nach Mt 28,20 durch die Zeiten einfach weitergetragen.

 

 

VII. GotQuestions

Die Schrift zeigt jedoch, das die Autorität von Petrus mit den anderen Aposteln geteilt wurde (Epheser 2:19-20), und das "lösen und binden", das ihm zugeschrieben wurde, wurde auch von den anderen örtlichen Gemeinden geteilt, nicht nur von ihren Leitern (siehe Matthäus 18:15-19; 1. Korinther 5:1-13; 2. Korinther 13:10; Titus 2:15; 3:10-11).

 

Die Schrift zeigt nicht, „das die Autorität von Petrus mit den anderen Aposteln geteilt wurde, auch nicht die Stellen Eph 2,19, Mt 18,15-19, 1Kor 5,1-13, 2Kor 13,10 und Tit 2,15; 3,10-11. Denn hier steht etwas ganz anderes:

 

Eph 2,19-20, eigentlich nur 2,20: Hier ist die Rede von den Aposteln und Propheten, auf denen die Kirche Jesu Christi aufgebaut ist. Die Propheten sind die Propheten des Alten Bundes. Unter den Aposteln ragt Petrus nach Mt 16,18 als Fels der Kirche und nach Joh 21,15-17 als Hirte hervor, was sich z.B. dadurch zeigt, dass nicht die Apostel zur Wahl des 12. Apostels aufforderten, sondern Petrus (Apg 1,15-22); er übernahm hier, wie immer, die Regie, weshalb er in den Apostellisten ausnahmslos an der ersten Stelle steht, und in Mt 10,2 über ihn ausdrücklich gesagt wird: Dies sind die Namen der zwölf Apostel: An erster Stelle Simon, der auch Petrus heißt ...“ Petrus steht unter den Aposteln „an erster Stelle“, er ist der Fels, auf dem Christus seine Kirche baut (Mt 16,18).

 

1Kor 5,1-13: Hier geht es um eine Anordnung für die einzelnen Gemeinden innerhalb der Kirche, deren Aufgabe es ist, schwere Sünder, z.B. wie hier Unzüchtige aus der jeweiligen Gemeinde auszuschließen. Diese Anordnung kommt hier von Paulus, der somit über der Korinther Gemeinde und damit über die dort amtierenden Bischöfe gestanden hat, während Paulus nach Apg 15,1-2 und Gal 2,1-6 den zwölf Aposteln und insbesondere den drei Säulen der Kirche Petrus, Jakobus und Johannes unterstand, und die elf Apostel dem Petrus: Dies sind die Namen der zwölf Apostel: An erster Stelle Simon, der auch Petrus heißt ...“ (Mt 10,2), so dass Petrus der höchste Hirte jeder einzelnen Gemeinde der Kirche ist, weshalb er die Hirten jeder einzelnen ihnen zugeordneten Gemeinde ermahnt, sie zu weiden und sich nicht als Herren über sie aufzuspielen (1Petr 5,1-4), während er die Gemeinden selbst in 1Petr 1,1 - 4,19 und 5,5-11 ermahnt, also auch einschließlich die Gemeinde in Korinth, an die Paulus in 1Kor 15,1-13 schreibt.

 

2Kor 13,10: Hier geht es wiederum um die Autorität des Apostels Paulus über die Korinther-Gemeinde, die er gegründet hat. Wie oben aufgezeigt, unterstand Paulus den zwölf Aposteln, während die elf Apostel ihrerseits dem Petrus unterstanden, der nach dem ersten Petrusbrief (s.o) über allen Bischöfen und ihren Gemeinden, einschließlich der Korinther Gemeinde, stand, weshalb er sie alle in diesem Brief ermahnt.

 

Tit 2,15; 3,10-11: Hier geht es um den Bischof Titus, dem Paulus anordnet, die ihm unterstehenden Gemeinden auf Kreta (Tit 1,5) zu ermahnen und zurechtzuweisen. Das ist die Aufgabe jedes Bischofs in seinem Bistum. Jeder Bischof, einschließlich Titus, unterstand seinerseits dem Petrus (1Ptr 5,1-4). Hier ein Beispiel: Als in der Gemeinde in Antiochien ein Problem auftrat, für das die Gemeindeleiter (Bischöfe) selbst nicht zuständig waren, wurden Paulus und Barnabas nach Jerusalem geschickt, damit dieses Problem von den Aposteln und Bischöfen Jerusalems gelöst wird (Apg 14,26-15,2). Das besagt, dass die Bischöfe der einzelnen Gemeinden und somit ihre Gemeinden selbst den Aposteln unterstanden, unter denen der Apostel Petrus der Erste ist: Dies sind die Namen der zwölf Apostel: An erster Stelle Simon, der auch Petrus heißt ...“ (Mt 10,2), weshalb es Petrus war, der die Apostelwahl anordnete (Apg 1,15-22) und während des Konzils kraft seiner besonderen Autorität als oberster Hirte (Joh 21,15-17) für Ruhe sorgte (Apg 15,12).

 

Wir sehen, dass die Bibelstellen Eph 2,20, 1Kor 5,1-13, 2Kor 13,10, Tit 2,15 und Tit 3,10-11 im neutestamentlichen Gesamtkontext ein anderes Bild ergeben, als isoliert von ihm. Dies ist ein typischer Trick freikirchlicher Päpste, dass sie einzelne Bibelstellen aus dem biblischen Kontext lösen und sie auf diese Weise unbiblisch machen und so, wie in diesem Fall, Irrlehren produzieren, die nun dadurch biblisch erscheinen, dass die jeweilige vom Kontext gelöste Bibelstelle präsentiert wird. Diesen Trick hat nach Mt 4,6 schon Satan gegenüber Jesus angewandt. Sie stammt von ihm!

 

 

VIII. GotQuestions

Ebenfalls wird nirgends in der Schrift aufgeführt, das, um die Kirche vom Irrtum abzuhalten, die Autorität der Apostel an jene weitergegeben wurden, die von ihnen ernannt wurden (Apostolische Nachfolge).

 

Um die von den Aposteln überlieferte Lehre (Apg 2,42) an die Gläubigen weiterzugeben, haben die Apostel Gemeindeleiter (Bischöfe, auch Presbyter bezeichnet) eingesetzt, z.B. die in Jerusalem, von denen in Apg 11,30 und Apg 15 die Rede ist, oder die in Lytsra, Ikonien und Antiochien (Apg 14,23). Ihr Lehrauftrag für die ihnen unterstehenden Gemeinden werden z.B. in 1Tim 3,2, 5,17 und 2Tim 2,2 mitgeteilt: „Der Bischof soll daher untadelig sein … befähigt zum Lehren“„Presbyter, die gute Vorsteher sind, halte man doppelter Ehre wert, besonders jene, die in Wort und Lehre sich mühen.“, „Und was du von mir gehört hast, das vertraue zuverlässigen Menschen an, die geeignet sind, auch andere zu lehren.“ Denn ein Bischof ist ein Apostel, was wir in Apg 1,20 vernehmen: „... und sein (Apostel Judas') Bischofsamt erhalte ein anderer!“ Dass die Bischöfe der einzelnen Gemeinden nicht isoliert von den Apostel agierten, wie dies die „Pastoren“ der Freikirchen untereinander tun, zeigt z.B. die Tatsache, dass in der Gemeinde in Antiochien ein Problem auftrat, für das die Gemeindeleiter (Bischöfe) selbst nicht zuständig waren, weshalb Paulus und Barnabas nach Jerusalem geschickt wurden, damit dieses Problem von den Aposteln und Bischöfen Jerusalems gelöst wird (Apg 14,26-15,2). Das besagt, dass die Bischöfe der einzelnen Gemeinden und somit ihre Gemeinden selbst den Aposteln unterstanden. Sie waren in ihren Gemeinden der verlängerte Arm der Apostel, da die Apostel nicht überall im Römischen Reich sein und agieren konnten. In der Kirche findet also eine hierarchisch organisierte Arbeitsteilung statt!

 

 

IX. GotQuestions

Apostolische Nachfolge wird in diese Verse "hineinglesen", die die römisch-katholische Kirche dazu benutzt, um ihre Lehre zu untermauern (2. Timotheus 2:2; 4:2-5; Titus 1:5; 2:1; 2:15; 1. Timotheus 5:19-22).

 

2Tim 2,2: Hier wird nichts hineingelesen, sondern da steht, dass die Apostel-Lehre des Apostels Paulus von Timotheus „zuverlässigen Menschen“ anvertraut werden soll, also den Bischofskandidaten, „die geeignet sind, auch andere zu lehren“, d.h. die Gläubigen ihrer ihnen unterstehenden Gemeinden, womit deren apostolische Nachfolge ausgesagt ist, weil sie die Apostellehre (Apg 2,42), die auch Apostel Paulus verkündete (Gal 2,2), von Timotheus empfangen haben, während Timotheus sie von Paulus empfing, und während Paulus sie von den zwölf Aposteln prüfen ließ (Gal 2,1-2).

 

2Tim 4,2-5: Hier, in Vers 2, beauftragt der Apostel Paulus den Timotheus das Wort, die Lehre der Apostel (Apg 2,42), zu künden, womit er auch hier als Nachfolger der Apostel bezeugt ist, der sich seinem Lehrdienst als Bischof widmen soll (Vers 5). Die Verse 3-4 hingegen haben damit nichts zu tun; denn hier wird der Protestantismus angekündigt: „Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern nach eigenen Gelüsten sich Lehrer aufhäufen, weil sie nach Ohrenkitzel verlangen; von der Wahrheit werden sie das Ohr abwenden und sich Fabeln zuwenden.“

 

Tit 1,5: Hier erinnert der Apostel Paulus den Bischof Titus, in den Städten Kretas, d.h. in den dortigen Gemeinden, Bischöfe, Presbyter, einzusetzen, die nach 2Tim 2,2 ihre Gemeinde DAS lehren sollen, was die Apostel lehren (Apg 2,42, Gal 2,2). Auch hier werden die Bischöfe also im Zusammenhang mit 2Tim 2,2, Gal 2,2 und Apg 2,42 als Nachfolger der Apostel in ihren Gemeinden dargestellt.

 

Tit 2,1: Auch hier: Der Bischof Titus wird hier ebenfalls, wie in 2Tim 2,2 Timotheus, als verlängerter Arm der Apostel dargestellt, der dort, wo er eingesetzt ist, nämlich in Kreta, die Lehre der Apostel weitergeben sollte.

 

Tit 2,15: Dieser Vers steht im Zusammenhang mit der Darlegung zu Tit 2,1.

 

1Tim 5,19-22: Hier wird Timotheus als oberster Bischof seiner ihm zugeordneten Orte als Autorität über diese Orte und ihre Bischöfe aufgezeigt.

 

Alle diese und noch andere Schriftstellen zeigen, dass die Bischöfe der verlängerte Arm der Apostel sind, da die zwölf Apostel und Paulus als dreizehnter Apostel nicht überall sein konnten, und auch irgendwann sterben würden. Die Presbyter, Bischöfe, sind daher Stellvertreter und Nachfolger der zwölf Apostel in den ihnen zugewiesenen Gebieten und Orten, in denen sie als Hirten ihrer Einzelgemeinden und Gebietsgemeinden agieren (2Petr 5,1-3).

 

In Apg 1,20 wird ausdrücklich offenbart, dass es sich bei dem Apostelamt um das Bischofsamt handelt, so dass jeder Apostel Bischof, und jeder Bischof Apostel ist. Aufgrund dieser biblischen Tatsache wird uns nun verständlich, weshalb Christus zu seinen Aposteln sagen konnte, dass er „alle Tage bis zum Ende der Welt“ bei ihnen bleibt (Mt 28,20), weil es Apostel = Bischöfe bis zum Ende der Welt gibt, die die Lehre der zwölf Apostel an ihre ihnen unterstehenden Gebiets- und Einzelgemeinden weitergeben. Die Übergabe bzw. Übertragung des Bischofs- = Apostelamtes mit seinen Apostel- = Bischofsvollmachten erfolgt - ursprünglich natürlich von den zwölf Aposteln ausgehend - per Handauflegung (Apg 6,6, Apg 14,23, 1Tim 4,14, 5,22). Seither wird dies durchgehend, ohne Unterbrechung, in derselben Kirche, der katholischen, so weitergeführt, so dass jeder katholische Bischof in der Sukzession letztlich auf die zwölf Apostel zurückgeht. So hat die e i n e Kirche mit der ihr von Christus durch seine 12 Apostel gegebenen Wahrheit (Mt 28,20; Apg 2,42) bis heute Bestand: „Du bist Petrus, und auf diesem Felsen werde ich meine Kirche bauen, und die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen.“ (Mt 16,18), da Christus, die Wahrheit, nach Mt 28,20 durch alle Zeiten hindurch bei den Bischöfen bleibt, weshalb er ihnen in der Gemeinschaft miteinander (Konzilien und Synoden) die unfehlbare Binde- und Lösegewalt gab (Mt 18,18), die er dem obersten Hirten im Speziellen gab (Mt 16,19); sie binden und lösen unfehlbar, was zuvor im Himmel gebunden und gelöst worden ist. Übermittelt wird ihnen von Christus das, was im Himmel gebunden und gelöst ist, und zwar durch den Heiligen Geist, der die Bischöfe in alle Wahrheit hineinführt (Joh 16,12-13), weshalb die Kirche der Pfeiler und das Fundament der Wahrheit ist (1Tim 3,15), die nach Mt 16,18 nicht untergehen wird.

 

 

X. GotQuestions

Paulus beruft die Gläubigen in den verschiedensten Gemeinden NICHT dazu, Titus, Timotheus und andere Gemeindeleiter wegen ihrer Autorität als Bischöfe oder wegen ihrer apostolischen Autorität zu empfangen, sondern eher, weil sie Mitarbeit von ihm sind (1. Korinther 16:10; 16:16; 2. Korinther 8:23).

 

1Kor 16,10: Von Titus und anderen Gemeindeleitern ist hier keine Rede, sondern nur von Timotheus, der als Bischof nicht über der Korinther Gemeinde gestanden hat, weshalb ihm die Gemeinde von Korinth mit seinen Bischöfen keinen Gehorsam schuldeten, was Hebr 13,17 zeigt, wonach die einzelnen Gemeinden NUR ihren Bischöfen zu gehorchen hatten, und natürlich den Aposteln, die über ALLEN Gemeinden standen (Mt 18,18, Mt 28,20, Apg 15,1-29), und hier die Korinther auch dem Apostel Paulus (2Kor 13,10), da er die Gemeinde zu Korinth gegründet hat. Vor diesem Hintergrund ist Paulus' Ermahnung an die Korinther verständlich, dass sie Timotheus als Bischof eines anderen Gebiets offen empfangen sollten. So ist das noch heute in der Kirche, in der z.B. die Gläubigen des Bistums Essen z.B. dem Bischof von Münster keinen Gehorsam schulden, sondern nur ihrem eigenen Bischof und dem Papst. 

 

1Kor 16,16: Auch hier sind Personen gemeint, die nicht zur Gemeinde von Korinth gehörten, und von denen nichteinmal sicher ist, dass sie irgendwo Gemeindeleiter (Bischöfe) wären, vielleicht aber einfache Missionare, weshalb sie dort in Korinth keine Autorität hatten, weshalb Paulus die Korinther ermahnt, solchen gegenüber, die zu ihnen kommen, dienstfertig zu sein, weil sie, eingebunden in der kirchlichen Gemeinschaft, für die Sache des Herrn tätig sind (vgl. 3Joh 5-10). Mit den für die Gemeinde von Korinth zuständigen Bischöfen hat auch diese Bibelstelle absolut nichts zu tun. Für die jeweiligen Gemeinden gilt nach wie vor das Wort Hebr 13,17, wonach die einzelnen Gemeinden ihren Bischöfen zu gehorchen hatten, deren Autorität auch dadurch offenbart wird, dass uns der Apostel Johannes in 3Joh von dem Bischof Diotrephes berichtet, der seine ihm unterstehende Gemeinde unterdrückt (3Joh 10), und weshalb der oberste Hirt Petrus wegen solcher Bischöfe, die ihre Autorität über ihre Gemeinden missbrauchen, ALLE Bischöfe der einen katholischen Kirche ermahnt, „nicht die Herren über die euch Anvertrauten“ zu spielen (1Petr 5,3), und für solche Fälle über die Gebietsgemeinden (Bistümer) Überbischöfe wie Titus und Timotheus eingesetzt waren, die von einzelnen Gläubigen ihre Klagen über ihre Gemeindebischöfe entgegennehmen sollten (1Tim 5,19-20).

 

2Kor 8,23: Für Titus und die anderen hier genannten Brüder gilt dasselbe, wie in 1Kor 16,10 für Timotheus. Titus hatte als Bischof einer anderen Gemeinde keine Autorität über die Gemeinde von Korinth. Dasselbe betrifft die anderen Mitarbeiter des Paulus. Deshalb musste Paulus die Korinther auch an dieser Stelle ermahnen, Titus und seine anderen Mitarbeiter offen zu empfangen. Auch diese Stelle hat nichts mit den für die Gemeinde von Korinth zuständigen Bischöfen zu tun, die ihre Autorität über die Korinther Gemeinde besaßen.

 

 

XI. GotQuestions

Was die Schrift JEDOCH lehrt ist, das falsche Lehren sogar von den Gemeindeleitern ausgehen würden, und das Christen die Lehren dieser späteren Gemeindeleitern mit der Schrift vergleichen sollten, die allein unfehlbar ist (Matthäus 5:18; Psalm 19:7-8; 119:160; Sprüche 30:5; Johannes 17:17; 2. Petrus 1:19-21).

 

In Mt 5,18, Ps 19,7-8, Ps 119,160, Spr 30,5, Joh 17,17 und 2Petr 1,19-21 steht nichts davon, dass in der Kirche Christi Gemeindeleiter als falsche Lehrer aufkommen würden, und dass Christen ihre Lehre mit der Schrift vergleichen sollten; und hier steht auch nichts davon, dass die Schrift allein unfehlbar sei. Alles ausgedacht! Protestantische Phantasie, Menschenwort!

 

 

XII. GotQuestions

Die Bibel lehrt nicht, das die Apostel unfehlbar waren, abgesehen von dem, was von ihnen geschrieben wurde und in die Schrift eingefügt wurde.

 

1. Auch das ist unbiblisch, denn die Bibel sagt das genaue Gegenteil, nämlich, dass Christus seinen Aposteln auftrug, das Evangelium zu verkünden und seine Lehre weiterzugeben (Mk 16,15-16, Mt 28,20), weshalb die Christen „in der Lehre der Apostel“ verharrten (Apg 2,42), weil, wer SIE hört, JESUS hört (Lk 10,16); sie waren also unfehlbar in der Lehre, also sowohl mündlich, als auch schriftlich, weshalb der Apostel mahnt, an den Überlieferungen festzuhalten, „sei es durch ein Wort, sei es durch einen Brief von uns“, und nicht NUR schriftlich (2Thess 1,15). Beachten wir auch folgendes Detail: Jesus trug ALLEN seinen Aposteln auf, zu lehren; und genau acht der Apostel haben NICHTS schriftlich gelehrt, sondern ALLES nur mündlich, und doch war ihre mündliche Überlieferung Wort Gottes: „Wer euch hört, hört mich!“ (Lk 10,16; Apg 2,42)

 

2. Von den Aposteln wurde NICHTS in die Schrift (Bibel) eingefügt, ganz im Gegenteil, der Apostel Paulus proklamiert in 2Tim 3,15-16 NUR das Alte Testament als „Alle Schrift“.Die neutestamentlichen Schriften gehören nach Paulus NICHT zur Schrift; sie haben ihm zufolge keine biblische Bedeutung und keinen biblischen Wert!

 

 

XIII. GotQuestions

Paulus, als er zu den Gemeindeleitern in der großen Stadt Ephesus sprach, macht Notiz von den kommenden Irrlehrern, und gegen solche Irrlehren zu kämpfen empfiehlt sie NICHT "den Aposteln und jene, die ihre Autorität weiter tragen würden", sondern er empfiehlt sie eher "Gott und dem Wort Seiner Gnade..." (Apostelgeschichte 20:28-32).

 

Paulus empfiehlt die Gemeinde von Ephesus nicht direkt den Aposteln und jenen, die ihre Autorität weiter tragen würden; er empfiehlt sie auch nicht der Bibel, da von ihr hier überhaupt nicht die Rede ist, und bei der es sich nach Paulus NUR um das Alte Testament handelt (2Tim 3,15-16). Er empfiehlt sie Gott, weil: „Ohne mich könnt ihr nichts tun.“ (Joh 15,5) Ohne Gott hätten die Epheser Katholiken den Irrlehrern nicht standhalten können; sie wären ihnen ohne Gott auf den Leim gegangen. Das „Wort Seiner Gnade“ ist die Lehre der Apostel (Apg 2,42), welches die Christen von Ephesus bereits besaßen, weshalb Paulus sie der Lehre der Apostel empfohlen hat, damit sie zur besagten Zeit an ihr festhalten. Denn beim Aufkommen von Irrlehrern, die versuchen, einer Kirchengemeinde ihre Irrlehren aufzutischen, ist es so, dass solche Gemeinden dafür anfällig sind, nicht auf ihre Autoritäten zu hören, sondern auf die Irrlehrer, was sich in der Reformationszeit sehr gut gezeigt hat, wo viele Katholiken nicht auf ihre kirchlichen Autoritäten hörten, sondern auf die „Reformatoren“, auf Irrlehrer. Für solche Situationen kann man Gläubigen nur empfehlen, ihre Treue zur empfangenen Lehre zu bewahren, die sie ja vom kirchlichen Lehramt empfangen haben (Mt 16,19, 18,18, 28,20), welches nach Apg 2,42 und Apg 15 einst von den Apostel und Presbytern Jerusalems gebildet wurde. Und bewahrt man dann die Treue zur Lehre, so bewahrt man automatisch die Treue zum kirchlichen Lehramt und damit zur Kirche bzw. zum Papst und zu den Aposteln/Bischöfen. Mit der Bibel (AT) hat das alles nichts zu tun, da sie nicht Sache eigener Deutung ist (2Petr 1,20), sondern die der Kirche bzw. des kirchlichen Lehramtes (1Tim 3,15, 2Petr 1,19), zumal das Nachschlagen in der Bibel (AT) eh unsinnig gewesen wäre, weil die Epheser die Apostel-Lehre eh hatten; sie sollten ihr einfach nur treu bleiben, und das war's.

 

 

XIV. GotQuestions

Die Schrift ist der unfehlbare Massstab für die Lehre und die Praxis (2. Timotheus 3:16-17), nicht apostolische Nachfolge.

 

Nach 2Tim 3,16-17 ist die Schrift nicht notwendig, sondern nur nützlich. Doch nützlich sind auch andere Bücher, z.B. Heiligenbiographien, in denen uns mit den Lebensgeschichten von Heiligen gezeigt wird, wie wir konkret in Heiligkeit leben und wachsen können, da sie unsere Vorbilder sind. Außerdem bezieht sich Paulus nach Vers 15 nicht auf die Schriften des Neuen Testaments, sondern ausschließlich auf die Schriften des Alten Testaments. Maßstab für die Lehre ist also nicht die paulinische Bibel, das Alte Testament, - sie ist nur nützlich wie eine Heiligenbiographie -, sondern die Kirche: „... wie man sich verhalten soll im Hause Gottes, das die Kirche des lebendigen Gottes ist, Pfeiler und Fundament der Wahrheit.“ (1Tim 3,15)

 

 

XV. GotQuestions

Nur durch die sorgfältige Überprüfung der Schrift kann man erkennen, ob eine Lehre wahr oder falsch ist (Apostelgeschichte 17:10-12).

 

Nein, die KIRCHE ist nach Paulus (1Tim 3,15) Pfeiler und Fundament der Wahrheit, nicht die Bibel, weshalb man auf die Kirche hören muss, nicht auf die Bibel, die nach 2Tim 3,15-16 nur nützlich, aber nicht notwendig ist. Nur durch die Kirche, dem Pfeiler und Fundament der Wahrheit, können wir feststellen, welche Lehre wahr oder falsch ist. Dass das mit der Bibel nicht möglich ist, beweist der Protestantismus selbst: Die Protestanten beziehen sich alle NUR auf die Bibel und kommen zu zig Millionen widersprüchlichen Schlüssen, die sie in über 47.000 Glaubensgemeinschaften plus Millionen Einzelgänger spalten. Im Protestantismus kennt sich, was die geoffenbarte Lehre, die Wahrheit, betrifft, keiner aus, nicht ein einziger! Da hilft auch Apg 17,10-12 nicht weiter, weil hier berichtet wird, dass Juden in Beröa die Lehre Christi anhand des Alten Testament, der Bibel, auf ihre Richtigkeit hin geprüft hatten, statt sie vertrauensvoll anzunehmen. Sie haben Christus und seinen Aposteln nicht vertraut! Das ist also nichts Tolles und Lobenswertes, wenn man Christus und seinen Aposteln nicht vertraut, und daher Christi Lehre anhand der Bibel prüft, sondern ein großes Defizit! Ein Vorbild sind also nicht diese Juden, sondern nur diejenigen, die die Lehre Christi, vermittelt durch das Wort der Apostel und ihre Mitarbeiter, vertrauensvoll annahmen und sie deshalb nicht an der Schrift geprüft hatten! Denn es ist sehr schlimm, Christi Lehre anhand der Bibel zu prüfen! Es ist schlimm, die Bibel über Christus, seine Apostel, seine Kirche und seine Lehre zu stellen! Das ist nicht schön und nicht nett!

 

 

XVI. GotQuestions

War Petrus der erste Papst? Die Antwort, der Schrift gemäß, ist klar und deutlich Nein.

 

Wir sahen anhand des Neuen Testaments das Gegenteil!

 

 

XVII. GotQuestions

Petrus behauptet niemals, das er Obrigkeit über die anderen Apostel hätte.

 

Das musste er auch nicht, denn das behaupten der Apostel Matthäus (Mt 10,2), Christus (Mt 16,18-19; Joh 21,15-17), Lukas (Apg 1,15-22, 15,6-12) und Paulus (Gal 2,1-6).

 

 

XVIII. GotQuestions

Nirgends in seinen Schriften (1. und 2. Petrus) behauptet der Apostel Petrus, das er eine spezielle Rolle, Autorität oder Macht über die anderen Gemeinden/Kirchen hätte.

 

Das tut er gerade in 1Petr, wo er als oberster Hirte die Gemeinden der Kirche (1,1-19; 5,5-11) und ihre Bischöfe (5,1-4) ermahnt!

 

 

XIX. GotQuestions

Nirgendwo in der Schrift erklärt Petrus oder einer der anderen Apostel, das ihre apostolische Autorität an Nachfolger überliefert werden würde.

 

1. Dass DIE Apostel in der Schrift nicht erklären, „das ihre apostolische Autorität an Nachfolger überliefert werden würde“, liegt ja auf der Hand, da die meisten Apostel die Lehre mündlich überliefert haben. Aber so weit scheinen die GotQuestions-Autoren nicht denken zu können. Das kommt davon, wenn man freikirchlicher Protestant ist! Der freikirchliche Protestantismus engt das Denkvermögen ein!

 

2. Wir haben oben mehrfach aufgezeigt, dass es die ernannten Bischöfe der einzelnen Gemeinden der Kirche waren, die diesen die Lehre der Apostel (Apg 2,42) übermittelten; sie hatten von den Aposteln deren Hirten- und Lehrautorität für ihre ihnen zugeordneten und unterstehenden Kirchengemeinden bekommen.

 

 

XX. GotQuestions

Ja, der Apostel hatte eine führende Rolle unter den Heiden.

 

Eine führende Rolle unter den Heiden hatte nach Gal 2,9 der Apostel Paulus, der seinerseits nach Apg 15,1-2 und Gal 2,1-10 unter den zwölf Aposteln stand, womit mitgeteilt wird, dass die zwölf Apostel über den Heidenchristen standen. Zuerst standen die zwölf Apostel über den Heidenchristen, und dann, nach ihnen, erst Paulus, da Paulus unter den zwölf Aposteln stand, weshalb die Hierarchie wie folgt aussieht:

 

1. Die zwölf Apostel

2. Apostel Paulus

3. Die von Paulus missionierten und bekehrten Heidenchristen

 

 

XXI. GotQuestions

Ja, Petrus spielte eine äußerst wichtige Rolle in der frühen Verbreitung des Evangeliums (Apostelgeschichte Kapitel 1-10).

 

Das stimmt ausnahmsweise!

 

 

XXII. GotQuestions

Ja, Petrus war der "Fels" der von Christus vorhergesagt wurde (Matthäus 16:18). Jedoch unterstützen diese Wahrheiten über Petrus in keinster Weise das Konzept, das Petrus der erste Papst war, oder das er der "oberste Führer" über die Apostel war, oder das seine Autorität an die Bischöfe von Rom übertragen werden würde.

 

1. Dass Petrus Missionar war, stützt in der Tat nicht, dass er der erste Papst war. Das sagt auch keiner! Denn alle Päpste sind Missionare, aber alle Missionare sind nicht Päpste!

 

2. Dass Petrus Papst (oberster Hirte der Kirche) war, sagen Mt 10,2, wonach er unter den zwölf Aposteln den ersten Platz einnahm, Joh 21,15-17, wonach er von Christus zum obersten Hirten bestimmt wurde, 1Petr 5,1-4, wo er alle Bischöfe der e i n e n Kirche ermahnt, Apg 15,6-12, wonach er autoritativ unter den Aposteln und übrigen Teilnehmern des Konzils ihren Streit beendete, Apg 1,15-22, wonach nicht die Apostel zur Wahl des zwölften Apostel aufforderten, sondern Petrus, und Mt 16,19 und Mt 18,18, wonach Christus Petrus die besondere, persönliche Binde- und Lösegewalt gab, ihm dann noch den Schlüssel des Himmelreiches gab (16,19), und ihn als einzigen unter den Apostel zum Felsen machte, auf dem er seine Kirche baut!

 

 

XXIII. GotQuestions

Petrus selbst zeigt uns den wahren Schäfer und Aufseher der Gemeinde/Kirche, den Herrn Jesus Christus (1. Petrus 2:25).

 

Ja, Papst Petrus zeigt in 1Petr 2,25, dass Christus der wahre Hirte seiner Kirche ist. Die übrigen Päpste sagen nichts anderes! Das ist katholische Lehre! Doch wahre, christusstellvertretende Hirten sind auch Petrus (Joh 21,15-17) und die Bischöfe (1Petr 5,1-4). Und alle Hirten der Kirche, einschließlich der oberste Hirt auf Erden, der Papst, unterstehen Christus (1Petr 5,4). Auch das ist katholische Lehre! Das, was der Autor von GotQuestions hier schreibt, ist somit nichts Neues! Das ist eine Binsenweisheit, die Bestandteil der katholischen Lehre ist!

 

 

GotQuestions hat mit keinem Wort und keiner einzigen Bibelstelle belegt, dass Petrus kein Papst gewesen sei, stattdessen haben wir anhand des Neuen Testaments das Gegenteil nachgewiesen: Petrus war der oberste Hirte der Kirche, Papst! Alles andere ist nur Phantasie protestantischer Päpste, die sich in ihren Lehren widersprechen, weil sie die Bibel nicht verstehen! Sie haben den Heiligen Geist nicht, der NUR die Seinen in alle Wahrheit führt, nicht die Außenstehenden!

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Der Weg eines Evangelikalen zur Katholischen Kirche


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