Die Bibel kommt von der Katholischen Kirche


Protestant verteidigt die "Apokryphen" als inspiriert!


Die Schrift allein?

Sola Scriptura biblisch widerlegt!

»Und gleichwie die Bibel niemals ein Gegenstand des Glaubens sein kann ohne die Kirche, so kann sie auch ohne dieselbe nie und nimmer als Regel des Glaubens gelten.«
- Giovanni Perrone SJ, Der Protestantismus als Glaubensregel.
Sola scriptura - »die Schrift allein« -, so lautet eines der Hauptprinzipien, auf die sich der Protestantismus stützen will. Ist dieses Fundament tragfähig? In "Die Schrift allein?" unterzieht Joel Peters es einer Belastungsprobe, gleich 21mal. Dabei geht er sachkundig und mit unbestechlicher Logik vor. Das Ergebnis ist eindeutig: Das Sola-Scriptura-Prinzip ist ein menschliches Konstrukt und hat mit der von Jesus Christus gestifteten Religion nichts zu tun. Es steht im absoluten Widerspruch zur Heiligen Schrift, den historischen Fakten und dem gesunden Menschenverstand. Es sind die stillen Worte, die den Sturm bringen - wie es in dieser kleinen apologetischen Schrift geschieht. Sie liefert Sprengstoff, der geeignet ist, einen Grundpfeiler des Protestantismus restlos zu dekonstruieren.

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Die Dunkelmänner

Mythen, Lügen und Legenden um die Kirchengeschichte

Die Wahrheit über die Kirchengeschichte. Zahlreiche Angriffe und Vorurteile gegen die Katholische Kirche und den katholischen Glauben beruhen nicht auf Irrtümern, sondern auf beabsichtigten Verzerrungen historischer Tatsachen. Diese werden in diesem Buch des Historikers Michael Hesemann überführt. Zur Bestellung bitte auf das Bild klicken.


Martin Luther

Wie er leibte, lebte und starb

 


Ablasshandel bis Zölibat

Mit Klischees über die Kirche müssen sich viele Menschen in Diskussionen auseinandersetzen. In persönlichen Gesprächen oder in den sozialen Kommunitäten im Internet begegnen einem die immer gleichen Angriffsformationen. Das »Sündenregister« der Katholischen Kirche ist in den Augen des modernen, aufgeklärten, religionsfernen Menschen ellenlang. Die Kirche wird von außen mit Kritik und Forderungen konfrontiert und muß auch innerhalb ihrer Mauern manche Zerreißprobe bestehen.
Der Philosoph und Publizist Josef Bordat nimmt sich 36 populäre religions- und kirchenkritische Thesen vor und setzt ihnen mit Kenntnisreichtum und Besonnenheit historische und systematische Fakten entgegen. So entsteht eine sachliche und differenzierte Darlegung von Geschichte und Wesen der Katholischen Kirche, die allen Diskussionsteilnehmern zu einem begründeten Urteil über eine der umstrittensten, aber auch wichtigsten Einrichtungen der Menschheit bieten. Zur Bestellung bitte auf das Bild klicken.


Märtyrer der Reformation

Die viel gefeierte Reformation in Deutschland löste nicht nur eine Kirchenspaltung, sondern auch zahlreiche gewalttätige Auseinandersetzungen aus. In diesem Buch stellt der Herausgeber Glaubenszeugen vor, die als Märtyrer der Reformation ihr Leben verloren. Erschütternde und bewegende Schicksale, die zeigen, dass die Reformation viel Leid und Unheil verursachte. Zur Bestellung bitte auf das Bild klicken.


Der Papst der Hitler trotzte

Die bevorstehende Seligsprechung Papst Pius XII. hat die Debatte um seine Rolle während des Zweiten Weltkriegs neu angeheizt. Hätte der Papst die Greueltaten Hitlers stoppen können, indem er Krieg und Judenverfolgung öffentlich verurteilte?
Michael Hesemann zeichnet ein Bild Pius XII. im Licht der neuesten historischen Forschung - und kommt zu einem aufregenden Ergebnis: Pius XII. hat dem deutschen Diktator getrotzt, der Papst war ein subtiler Gegenspieler des Nazi-Terrors.

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Luther und die protestantische Revolution

(Deutscher Untertitel)


Der Papst und der Holocaust

Pius XII. und die geheimen Akten im Vatikan

Kaum ein Vorwurf kann schwerwiegender sein: Papst Pius XII. habe geschwiegen, als er von Hitlers Plan erfuhr, die Juden Europas zu vernichten. Er habe sogar tatenlos zugeschaut, als praktisch unter seinem Fenster die römischen Juden in die Todeslager deportiert wurden. Doch diese Version, auch bekannt als ,,schwarze Legende", ist falsch. Die Beweise, dass es ganz anders war, lagen ein halbes Jahrhundert im Geheimarchiv des Vatikans unter Verschluss. 2018 endlich werden die vielen 100.000 Akten der Forschung zur Verfügung stehen. Dr. h. c. Michael Hesemann hat als einer der ersten Historiker überhaupt Zugang zu den brisantesten Dokumenten des 20. Jahrhunderts erhalten. Im Rahmen seiner umfassenden Aufarbeitung dieses dramatischsten Kapitels der jüngeren Kirchengeschichte werden sie in diesem Band weltexklusiv veröffentlicht. Zur Bestellung auf das Bild klicken.

Was sagt die Bibel zur Beichte der Sünden an einen Priester?

Quelle: https://www.gotquestions.org/Deutsch/beichte-priester-gehen.html

 

 

I. GotQuestions:

Das Konzept, das man zur Beichte der Sünden zu einem Priester gehen soll wird nirgendwo in der Bibel gelehrt.“

 

1. Dieses Konzept muss es in der Bibel nicht geben, (a) weil die Bibel unvollständig ist, (b) weil sie nach 2 Tim 3,16 nur nützlich, nicht aber notwendig und maßgeblich ist, und (c) weil das Fundament der Wahrheit nach 1 Tim 3,15 nicht die Bibel, sondern die Kirche ist. Dass die Bibel unvollständig ist, sagt z.B. Joh 21,25, wonach Jesus Christus noch viel, viel mehr getan hat, als in der Bibel steht. Des Weiteren lesen wir in 1 Kor 15,29 etwas von einer frühchristlichen Totentaufe, aber nirgendwo in der Bibel, wie sie praktiziert wurde. Und nirgendwo in der Bibel steht, wer und was nach 2 Thess 2,6-7 dem Antichristen im Wege steht! Die Bibel ist halt unvollständig. Wichtig ist, was das Fundament der Wahrheit, die Kirche hat und lehrt; und sie lehrt als Fundament der Wahrheit, dass man zur Beichte der Sünden zu einem Priester gehen soll.

 

2. In 1 Joh 1,9 lesen wir, dass der Gläubige seine Sünden beichten soll. Damit ihm die Sünden vergeben werden, muss er bei jenen seine Sünden beichten, die nach Joh 20,22-23 von Jesus Christus die Vollmacht zum Sündennachlass bekommen haben: „Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sagte zu ihnen: 'Empfangt den Heiligen Geist! Denen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen; denen ihr sie behaltet, denen sind sie behalten.“ Dies kann der Beichtvater nur dann tun, wenn er die Sünden des Beichtenden kennt; nur dann kann er beurteilen, ob er ihm seine Sünden nachlassen oder behalten kann. Jesus Christus hat mit seinen Worten Joh 20,22-23 das Beichtsakrament in seiner Kirche eingeführt, weshalb der Apostel Matthäus in Mt 9,8 bezeugt, dass es Menschen gibt, die die Vollmacht der Sündenvergebung besitzen, und weshalb der Apostel Paulus in 2 Kor 5,18 schreibt, dass er und andere Personen in der Kirche den Dienst der Versöhnung besitzen, weshalb er in Vers 19 mahnt: „Lasst euch versöhnen mit Gott!“ - durch das von Christus eingeführte Sakrament der Versöhnung.

 

 

II. GotQuestions:

Erstens lehrt das Neue Testament nicht, das es Priester im Neuen Bund geben soll. Statt dessen lehrt das Neue Testament, das alle Gläubigen Priester sind. 1. Petrus 2:5-9 beschreibt die Gläubigen als „heiliges Priestertum“ und als „königliches Priestertum“. Offenbarung 1:6 und 5:10 beschreiben beide die Gläubigen als „ein Königtum und Priester“.“

 

1. Dass es im Neuen Bund Priester geben soll, muss das Neue Testament nicht lehren, (a) weil das Neue Testament unvollständig ist, (b) weil es nach 2 Tim 3,16 nur nützlich, nicht aber notwendig und maßgeblich ist, und (c) weil das Fundament der Wahrheit nach 1 Tim 3,15 nicht das unvollständige Neue Testament, sondern die Kirche ist. Dass dass das Neue Testament unvollständig ist, sagt z.B. Joh 21,25, wonach Jesus noch viel, viel mehr getan hat, als im Neuen Testament steht. Des Weiteren lesen wir in 1 Kor 15,29 etwas von einer frühchristlichen Totentaufe, aber nirgendwo in der Bibel, wie sie praktiziert wurde. Und nirgendwo in der Bibel steht, wer und was nach 2 Thess 2,6-7 dem Antichristen im Wege steht! Die Bibel und speziell das Neue Testament sind halt unvollständig. Wichtig ist, was das Fundament der Wahrheit, die Kirche hat und lehrt; und sie hat als Fundament der Wahrheit Priester, die Gott für unseren Opferaltardienst eingesetzt hat, von dem Hebr 13,10 berichtet.

 

2. Das allgemeine Priestertum in 1 Petr 2,9 schließt das besondere Priestertum nicht aus, da Petrus hier biblisch, statt protestantisch dachte. Sein Wort 1 Petr 2,9 ist nämlich ein Zitat aus 2 Mose: ... Und ihr sollt mir ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk sein.“ (2 Mo 19,5-6) Wir erfahren aus der Thora nämlich weiter, dass aus dieser allgemeinen Priesterschar der Gläubigen Aaron und seine Söhne von Gott zu besonderen Priestern für den Opfergottesdienst ersehen und durch Handauflegung dazu geweiht wurden. Auf den Neuen Bund bezogen steht 1 Petr 2,9 in diesem Kontext. In diesem biblischen Kontext ist 1 Petr 2,9 keine Verneinung des besonderen Priestertums, sondern eine Bejahung! Im Hebräerbrief wird Jesus Christus als der Hohepriester des Neuen Bundes bezeichnet; und da, wo es einen Hohepriester gibt, da gibt es, wie im Alten Bund, auch Niedrigpriester, über die der Hohepriester gesetzt ist. In Hebr 13,10 lesen wir weiter, dass die Christen der Kirche Gottes einen Opferaltar haben, von dem zu essen die Juden kein Anrecht hätten. Wir haben also einen Altar, auf dem das Opfer des Neuen Bundes, das Opfer Christi von Golgotha, dargebracht wird, was - in Anlehnung an den Alten Bund - von den besonderen Priestern vollzogen wird, von den Niedrigpriestern. Eingesetzt zu diesem Zweck wurden sie beim letzten Abendmahl: Jesus, der Herr, nahm in der Nacht, in der er ausgeliefert wurde, Brot, sprach das Dankgebet, brach das Brot und sagte: Empfangt und esst; das ist mein Leib.für euch. Tut dies zu meinem Gedächtnis! Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch und sagte: Trinkt alle daraus; das ist mein Blut des Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden. Tut dies, sooft ihr davon trinkt, zu meinem Gedächtnis!“ (1 Kor 11,23-25 + Mt 26,26-28) Mit der Aufforderung Tut dies zu meinem Gedächtnis!“ und Tut dies, sooft ihr davon trinkt, zu meinem Gedächtnis!“ setzte der Herr das besondere Priestertum für den Opferaltardienst ein. Keiner, der nicht zur Kirche Gottes, in der das Opfer von Golgotha dargebracht wird, gehört, darf von dem Opfer essen, sagt Hebr 13,10, nur die, die zu dieser Kirche gehören, und zwar nur dann, wenn sie sich nach 1 Kor 11,27 im Stand der Gnade befinden.

 

Von einem ausschließlichen allgemeinen Priestertum aller Gläubigen, neben dem es kein besonderes Priestertum gäbe, vernehmen wir in der Bibel kein Wort! Das ist eine protestantische Menschenlehre!

 

 

III. GotQuestions:

Im Alten Bund mußten die Gläubigen sich Gott durch die Priester nähern. Die Priester waren Vermittler zwischen den Menschen und Gott. Die Priester brachten die Opfergaben im Namen der Menschen zu Gott. Dies ist nicht länger erforderlich. Wegen dem Ofer, das Jesus darbrachte, können wir uns dem Thron Gottes jetzt mit Kühnheit nähern (Hebräer 4:16). Der Tempelvorhang, der bei Jesu Tod in zwei Teile zerriss, war das Symbol dafür, das die trennende Wand zwischen Gott und der Menschheit nun zerstört war. Wir können uns Gott auf direktem Wege nähern., wir selbst, ohne das ein menschlicher Mittler gebraucht wird. Warum? Weil Jesus selbst unser Hohepriester ist (Hebräer 4:14-15; 10:21), und der einzige Mittler zwischen uns und Gott (1.Timotheus 2:15). Das Neue Testament lehrt, das es Älteste geben soll (1.Timotheus 3), Diakone (1.Timotheus 3), Bischöfe (Titus 1:6-9), und Pastoren (Epheser 4:11) – aber keine Priester.“

 

1. Das ist zwar nett konstruiert, aber nicht biblisch! So, wie es im Alten Bund Priester gab, um für die Gläubigen die Opfer darzubringen, so gibt es auch im Neuen Bund Priester, um für die Gläubigen das Opfer Christi von Golgotha darzubringen. So, wie die Opfer des Alten Bundes durch Christi Opfer ersetzt wurden, so wurden zur Darbringung die Priester des Alten Bundes durch die Priester des Neuen Bundes ersetzt: Tut dies zu meinem Gedächtnis!“, Tut dies, sooft ihr davon trinkt, zu meinem Gedächtnis!“ (1 Kor 11,24.25), weshalb wir nach Hebr 13,10 im Gegensatz zu den Protestanten einen Opferaltar haben, von dem zu essen sie als Außenstehende kein Anrecht haben!

 

2. Im letzten Satz werden Äpfel zu Birnen und Tomaten gemacht, denn Presbyter (Älteste) sind nach dem Neuen Testament die Bischöfe und Hirten (Pastoren): Ich ließ dich in Kreta zurück, dass du das Fehlende ordnest und in den einzelnen Gemeinden Presbyter einsetzest, wie ich es dir auftrug: Ein solcher sei unbescholten, Mann einer einzigen Frau und Vater gläubiger Kinder, denen nicht Ausschweifung nachgesagt wird oder Unbotmäßigkeit. Denn der Bischof soll als Hauswalter Gottes untadelig sein ...“ (Tit 1,5-7) Die Presbyter unter euch mahne ich als Mitpresbyter und Zeuge der Leiden Christi wie auch als Mitgenosse der Herrlichkeit, die sich enthüllen wird: Weidet die euch anvetraute Herde Gottes und wachet über sie, nicht aus Zwang, sondern aus freiem Entschluss im Hinblick auf Gott, nicht aus Gewinnsucht, sondern aus Hingabe. Spielt nicht die Herren über die euch Anvertrauten, sondern seid Vorbilder für die Herde!“ (1Petr 5,1-3) Die Presbyter, oder auch Bischöfe und Hirten (Pastor) genannt, waren es, die als Vorsteher ihrer Gemeinde den Altardienst (Hebr 13,10 + 1 Kor 11,23-25) innehatten, und nicht irgendein Gläubiger der Gemeinde!


IV. GotQuestions:

Wenn es zur Beichte der Sünden kommt, dann wird den Gläubigen in 1. Johannes 1:9 gesagt, das sie ihre Sünden Gott beichten sollen. Gott ist treu und gerecht das Er uns die Sünden vergibt wenn wir sie Ihm beichten.“

 

Nein, in 1 Joh 1,9 steht nicht, dass die Gläubigen ihre Sünden Gott beichten sollen, sondern: „Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er (Gott) treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt ...“ Gott vergibt uns zwar bei der Beichte unserer Sünden, aber ob wir sie IHM bekennen sollen, steht da nicht. Das wird von den GotQuestions-Autoren dieser Bibelstelle einfach hinzugefügt, wodurch sie gefälscht wird! Aber nichtsdestotrotz ist es bei uns Katholiken so, dass wir bei unserer Beichte unsere Sünden nicht dem Priester beichten, sondern Gott, nur eben in Gegenwart des Priesters; denn er muss unsere Sünden, die wir Gott vortragen, hören, damit er nach Joh 20,23 entscheiden kann, ob er sie uns in seiner Vollmacht nachlassen oder behalten kann. Wenn der Priester sieht, dass wir es mit unserer Sündenbeichte, die wir Gott darbringen, ernst meinen, lässt sie uns Gott durch den Priester nach. Sieht der Priester, dass wir es mit unserer Sündenbeichte nicht ernst meinen, lässt sie uns Gott durch den Priester nicht nach, zum Beispiel, wenn Gott den Priester merken lässt, dass wir unsere Sündern nur beichten, um immer wieder einen Freifahrtschein zum Weitersündigen zu bekommen.

 

 

V. GotQuestions:

Jakobus 5:16 spricht davon, das wir unsere Vergehungen „einander“ bekennen sollen, aber dies ist nicht das selbe wie zur Beichte zu einem Priester gehen, wie es die römisch-katholische Kirche lehrt. Priester/Kirchenanführer werden nirgends im Kontext von Jakobus 5:16 erwähnt. Außerdem verbindet Jakobus 5:16 die Vergebung der Sünden nicht mit dem Bekennen der Sünden „zueinander“.“


Das ist oberflächliche protestantische Schmalspurtheologie! Denn Jak 5,16 steht im Zusammenhang mit den vorhergehenden Versen 14 und 15! Schauen wir uns in diesem Zusammenhang Jak 5,14-15 an; dort lesen wir:

 

Ist jemand unter euch krank, dann rufe er die Presbyter der Gemeinde zu sich. Sie sollen Gebete über ihn sprechen und ihn im Namen des Herrn mit Öl salben. Das Gebet des Glaubens wird den Kranken retten, und der Herr wird ihn aufrichten; wenn er Sünden begangen hat, werden sie ihm vergeben.“

 

DURCH DIE KRANKENSALBUNG, die von den Bischöfen, Presbytern, durchgeführt wird, werden also die Sünden der Kranken vergeben, und nicht durch das in Vers 16 GEGENSEITIGE BEKENNEN der Sünden! Lesen wir Vers 16 also genau und im Zusammenhang mit den Vers 14 und 15:

 

Bekennt einander die Sünden und betet füreinander, damit ihr geheilt werden (nicht: damit euch die Sünden vergeben werden).“

 

Hier ist die Rede von den kranken Gläubigen. Die kranken Gläubigen haben im Hinblick auf die Krankensalbung also folgendes zu tun:

 

  1. Sie sollen die Bischöfe im Hinblick auf die Aufrichtung der Kranken durch deren Spendung der Krankensalbung mit ihrem Gebet unterstützen, damit Gott den Kranken gnädig ist, und sie von Ihm durch die von den Bischöfen gespendete Krankensalbung geheilt werden.

     

  2. Sie sollen sich gegenseitig die Sünden bekennen. Das gegenseitige Bekennen der Sünden nimmt keinen Bezug zur Sündenvergebung, von der im Vers zuvor die Rede war, und die durch die Krankensalbung geschieht, sondern, wie es heißt, zur Genesung: "Bekennt einander die Sünden ..., damit ihr geheilt werdet". Während es sich bei der zuvor in Vers 15 erwähnten Sündenvergebung um eine Versöhnung mit Gott handelt, die durch die Krankensalbung selbst geschieht, handelt es sich bei dem hier in Vers 16 erwähnten gegenseitigen Bekennen der Sünden um eine persönliche Versöhnung zwischen den Gläubigen. Gott will, dass sich der kranke Gläubige mit seinen Mitmenschen, gegen die er gesündigt hat, versöhnt, damit er geheilt wird, und nicht, damit ihm seine Sünden vergeben werden. Hier wird der Ablass, der Nachlass der Sündenstrafe (krank sein), durch Versöhnung gegenüber denjenigen, gegen die man gesündigt hat, und durch Gebet gelehrt!

 

Wir sehen, Jak 5,16 hat mit 1 Joh 1,9 nichts zu tun! Die Vollmacht der Sündenvergebung besitzen nach Joh 20,22-23 und Jak 5,15 nur die Bischöfe, nicht wir Gläubigen!

 

 

VI. GotQuestions:

Die römisch-katholische Kirche basiert ihre Praxis der Beichte von Sünden zu einem Priester hauptsächlich auf katholischer Tradition.“

 

Richtig, und zwar, weil nach 1 Thess 2,13 die katholische Tradition das Wort Gottes ist, das die Apostel überliefert haben, und nicht die Bibel! Wenn Sie die Schriften der Kirchenväter lesen, dann stellen Sie fest, dass die ersten Christen nichts anderes, als katholisch waren!

 

 

VII. GotQuestions:

Katholiken weisen auf Johannes 20:23 hin, „Wenn ihr jemandem die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben, wenn ihr sie jemandem behaltet, sind sie (ihm) behalten“. Von diesem Vers leiten Katholiken ab, das den Aposteln die Autorität gegeben war, Sünden zu vergeben, und das diese Autorität an die Nachfolger der Apostel weiter gegeben wurde, d. h. den Bischöfen und Priestern der römisch-katholischen Kirche. Es gibt einige Probleme mit dieser Auslegung. (1) Johannes 20:23 erwähnt nirgends das Bekennen der Sünde.“

 

Joh 20,23 steht im Neuen Testament nicht für sich alleine da, sondern im Zusammenhang mit 1 Joh 1,9. Wenn die Sünden nach 1 Joh 1,9 durch das Bekennen der Sünden vergeben werden, und die Sünden nach Joh 20,23 durch die Bischöfe vergeben werden, dann ist klar, dass man seine Sünden in Gegenwart der Bischöfe bekennen muss, damit der Bischof entscheiden kann, ob er sie einem nachlässt oder behält. Würde der Bischof die Sünden des Beichtenden nicht kennen, könnte er diese Entscheidung gar nicht treffen! Diese Entscheidung setzt also das Bekennen der Sünden in Gegenwart des Beichtvaters voraus!

 

 

VIII. GotQuestions:

(2) Johannes 20:23 verspricht nirgends, oder erwähnt auch nur, das die Autorität zum Vergeben der Sünden an die Nachfolger der Apostel weiter gegeben würde. Jesu Versprechen war gezielt an die Apostel gerichtet.“

 

1. Auch in diesem Zusammenhang besteht Joh 20,23 nicht für sich alleine, sondern im Zusammenhang mit anderen Bibelversen. Nach Joh 20,23 hat Jesus Christus seinen Aposteln die Vollmacht zur Sündenvergebung gegeben. Damit hat er das Beichtsakrament in seiner Kirche eingeführt! Nach Mt 28,20 sagte er, dass er bei ihnen, den Aposteln, denen er die Beichtvollmacht gegeben hat, bis zum Ende der Welt bleiben wird, was besagt, dass es in seiner Kirche die Apostel, die ja die Vollmacht zur Sündenvergebung erhalten haben, bis zum Ende der Welt geben wird. Und in Eph 2,20 lesen wir, dass das Fundament seiner Kirche die Apostel sind, die die besagte Vollmacht haben, und in Mt 16,18, dass seine Kirche, und somit ihr Apostel-Fundament, nicht untergehen wird, da ein Haus, hier das Haus Gottes, die Kirche (1 Tim 3,15), ohne Fundament nicht bestehen kann. So implizieren alle diese Verse, dass die apostolische Vollmacht zur Sündenvergebung durch die Existenz der Apostel bis zum Ende der Welt in der Kirche gewahrt bleibt. Wer aber sind die Apostel der Kirche Christi, die es ja bis zum Ende der Welt geben wird? In Apg 1,20 lesen wir, dass der Apostel Judas das Bischofsamt innehatte, was bedeutet, dass der Apostel Judas, und somit die übrigen 11 Apostel, das Bischofsamt innehatten. Das Apostelamt ist also nichts anderes, als das Bischofsamt, dass nach dem Neuen Testament nicht nur die 12 Apostel innehatten, sondern auch die Gemeindevorsteher, die Presbyter, die über die Gemeinden der Kirche gesetzt sind. Da zum Bischofsamt nach Joh 20,22-23 die Vollmacht der Sündenvergebung gehört, so besitzen diese Vollmacht alle Bischöfe (Apostel), die es bis zum Ende der Welt geben wird! Diese Vollmacht wurde jedem Bischofsanwärter bei seiner Bischofs- bzw. Apostelweihe per Handauflegung vermittelt (1 Tim 5,22, 2 Tim 1,6, 1 Tim 4,14)!

 

2. Es ist völlig unlogisch, anzunehmen, dass die Sünden der Gläubigen nach Joh 20,23 im 1. Jahrhundert ausschließlich durch die 12 Apostel vergeben wurden, da die Zwölf nicht in jeder der vielen Gemeinden der Kirche im Römischen Reich anwesend sein konnten. Um die Apostel in den vielen Gemeinden der Kirche im Römischen Reich zu vertreten, wurden die Bischöfe, Presbyter, benötigt! Das heißt: Was den Gläubigen in Jerusalem durch die Zwölf vermittelt wurde – die Sündenvergebung –, wurde den Gläubigen in Rom durch die dortigen Bischöfe vermittelt: die Sündenvergebung, damit die Gläubigen in Rom die Sündenvergebung ebenso erhalten konnten, wie die Gläubigen in Jerusalem! Dasselbe betrifft die Zeiten nach den Aposteln: Damit die Gläubigen nach den Aposteln und nach den Bischöfen des 1. Jahrhunderts nach Joh 20,23 die Vergebung ihrer Sünden erhalten können, wie die Gläubigen zur Zeit der Apostel, benötigen auch sie Personen, die ihnen nach Joh 20,23 die Sünden vergeben können, und diese Personen sind die Bischöfe = Apostel, die diese Vollmacht besitzen!

 

 

IX. GotQuestions:

(3) Das Neue Testament sagt nirgendwo, das die Apostel jemals Nachfolger haben würden.“

 

Dass die Apostel jemals Nachfolger haben würde, muss das Neue Testament nirgendwo sagen, (a) weil das Neue Testament unvollständig ist, (b) weil es nach 2 Tim 3,16 nur nützlich, nicht aber notwendig und maßgeblich ist, und (c) weil das Fundament der Wahrheit nach 1 Tim 3,15 nicht das unvollständige Neue Testament, sondern die Kirche ist. Dass das Neue Testament unvollständig ist, sagt z.B. Joh 21,25, wonach Jesus noch viel, viel mehr getan hat, als im Neuen Testament steht. Des Weiteren lesen wir in 1 Kor 15,29 etwas von einer frühchristlichen Totentaufe, aber nirgendwo in der Bibel, wie sie praktiziert wurde. Und nirgendwo in der Bibel steht, wer und was nach 2 Thess 2,6-7 dem Antichristen im Wege steht! Die Bibel und speziell das Neue Testament sind halt unvollständig! Wichtig ist, was das Fundament der Wahrheit, die Kirche hat und lehrt; und sie hat als Fundament der Wahrheit die apostolische Nachfolge, siehe auch Punkt VIII.1-2!

 

 

X. GotQuestions:

Gleicherweise weisen Katholiken auf Matthäus 16:19 und 18:18 (binden und lösen) als Beweis für die Autorität der Sündenvergebung der Katholischen Kirche hin. Diese drei oben genannten Punkte treffen auf diese Verse zu.“


1. Im Gegenteil, siehe meine Kommentare zu Punkt VII, VIII und IX!

 

2. Dass Mt 16,19 nicht auf Petrus zugetroffen hat, beweist sich darin, dass Petrus im Alleingang NIE irgendetwas gebunden oder gelöst hat, sondern erst einige seiner römischen Nachfolger, Päpste, zum Beispiel Papst Pius XII., der das Dogma von der leiblischen Aufnahme Mariens gebunden hat!

 

 

XI. GotQuestions:

Nochmal, das Konzept, das man zum Beichten der Sünden zu einem Priester gehen soll wird nirgendwo in der Schrift gelehrt. Wir sollen unsere Sünden Gott bekennen (1. Johannes 1:9).“

 

Dieser Unfug wurde von mir bei den Punkten I – IX widerlegt!

 

 

XII. GotQuestions:

Als die Gläubigen des Neuen Bundes brauchen wir keine Mittler zwischen uns und Gott. Wir können direkt zu Gott gehen wegen dem Opfer, das Jesus für uns darbrachte. 1. Timotheus 2:5, „Denn einer ist Gott, und einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Jesus Christus“.“

 

1 Tim 2,5 bezieht sich auf die Erlösungs-Mittlerschaft, die in der Tat NUR Christus innehat. In diesem Sinne gibt es selbstverständlich keinen anderen, als Jesus Christus allein, der uns die Erlösung vermittelt hat, und zwar auf Golgotha! Doch Christus hat in seiner Kirche untergeordnete Mittler eingesetzt, die nach Mt 28,19 die Taufe und nach Joh 3,5 durch die Taufe die Wiedergeburt vermitteln, die nach 1 Kor 11,24.25 + Hebr 13,10 das Opfer Christi von Golgotha vermitteln, die nach Apg 8,14-17 und 19,6 die Gabe des Heiligen Geistes vermitteln, die nach 2 Tim 2,22 die Lehre vermitteln usw.

 

Weiterführende Texte:

 

- Die Kirche Gottes nach dem Neuen Testament: 

https://gotanswers.page4.com/katholische-kirche-biblisch-belegt/die-kirche-gottes-nach-dem-neuen-testament/

 

- Was bedeutet Sola Scriptura?:

https://gotanswers.page4.com/nks-oben-im-men%C3%BC-unter-alle-widerlegten-gotquestions-texte/was-bedeutet-sola-scriptura/

 

 

 

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